21.04.2020

Rankwerk: Das „Netflix“ für’s urbane Home-Gardening

Das in Kiel ansässige Startup Rankwerk möchte Home-Garding für Jedermann ermöglichen. Dafür bietet das Startup mit einem Abomodell eine breite Produktpalette an – angefangen von Saatgut, über Pflanzengefäße bis hin zum Gartenwerkzeug. Im Zentrum steht dabei auch die Vermittlung von Know-How.
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Rankwerk
(c) Rankwerk / Website

Home-Gardening erfreut sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit und könnte in Zeiten der Coronakrise eine ganz neue Bedeutung bekommen.

Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen und der fehlenden Reisemöglichkeiten entschleunigt sich derzeit unser Leben massiv. Menschen finden Zeit für Tätigkeiten, die dem DIY-Prinzip entsprechen. Dazu zählt beispielsweise das Backen von Sauerteigbrot oder der Anbau von Gemüse und Kräutern im eigenen Garten, der Terrasse oder am Balkon – zu Neudeutsch Home-Gardeing.

Home-Gardening für urbane Großstädter

Ein Startup, das sich voll und ganz dem Thema Home-Gardening verschrieben hat, ist Rankwerk mit Sitz in Kiel. Die drei Gründer Hannes und Lasse Popken sowie Dennis Lizarzaburu verfolgen dabei ein klares Ziel: Home-Gardening soll künftig auch für urbanere Bevölkerungsschichten attraktiv werden.

Das Startup möchte insbesondere urbane Großstädter ansprechen, die bis dato wenig Muse und Zeit für selbst angebautes Gemüse hatten.

Auf der eigenen Website werben die drei Gründer übrigens mit der kürzestes Lieferkette der Welt: „Von dir selbst ökologisch angebaut und ohne Plastikverpackung. Gemüse vom eigenen Balkon auf deinen Teller – die kürzeste Lieferkette der Welt“. In Zeiten von Corona sicherlich ein Verkaufsargument.

Die drei Gründer von Rankwerk | (c) Rankwerk

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Vermittlung von Wissen

Um die Großstädter sprichwörtlich auf den Geschmack zu bringen, hat das Startup eine ganze Produktwelt geschaffen – angefangen von Saatgut, über die passenden Pflanzengefäße bis hin zum Gartenwerkzeug.

Die Besonderheit hinter Rankwerk: Die Gründer verkaufen nicht nur die passenden Produkte für’s Home-Gardening, sondern vermitteln über das ganze Gartenjahr verteilt, das nötige Know-How.

Neben einem eigenen Newsletter, der Beiträge rund um die Themen Saatgut, Ernährung und Home-Gardening beinhaltet, bekommen die Kunden auch Tipps und Tricks, wie sie je nach Saison das Beste aus ihren Pflanzen herausholen.

Rankwerk setzt auf Abomodell

Für den Vertrieb setzt das Startup auf ein Abomodell, das Kunden entweder quartalsweise für 8,90 Euro oder monatlich für 6,90 abschließen können. Das Abo wird allerdings immer quartalsweise bzw. jährlich vorab berechnet. Ein Jahr Home-Gardeing kommt somit auf mehr als 80 Euro. Dafür erhalten die Kunden vier Mal im Jahr eine zur Saison passende Mischung aus Gemüsen, Kräutern und Salaten.

Über ein eigenes Partnernetzwerk können Kunden zudem vergünstigt Erde, Gartenzubehör oder Hochbeete erwerben.

Das „Gartenjahr“ eignet sich laut den Gründern von Rankwerk übrigens perfekt zum Verschenken. Der nächste Muttertag kommt bestimmt.


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© invest.austria

Am 4. November 2026 lädt der Branchenverband invest.austria in den Apothekertrakt des Schlosses Schönbrunn. Unter dem Motto „Postcard or Powerhouse: The European Imperative“ versammelt das Event mehr als 500 Gäste, darunter Business Angels, Venture-Capital- und Private-Equity-Investor:innen sowie Family Offices aus Österreich, der DACH-Region und CEE.

Vor dem Hintergrund aktueller makroökonomischer Herausforderungen soll ein Weckruf an das Ökosystem formuliert werden: „Europa steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Wir können nicht länger nur die malerische Postkarten-Kulisse der Welt sein, wir müssen zu einem echten wirtschaftlichen Powerhouse werden“, so Niki Futter, Präsident von invest.austria.

Europa soll seine Industriestärke ausspielen

Inhaltlich gliedert sich die Konferenz in drei Schwerpunkte: die Nutzung industrieller Kernkompetenzen, eine klare geopolitische und technologische Positionierung sowie die Beschleunigung von Kapitalflüssen. Im Fokus stehen neben Robotik und industrieller KI auch Investitionen in Souveränitäts- und Verteidigungstechnologien.

Wie sich universitäre Forschung zu einem marktführenden Deep-Tech-Unternehmen entwickeln lässt, skizziert Georg Kopetz, Co-Gründer und CEO von TTTech, in seiner Keynote. Kopetz forderte im brutkasten-Interview bereits eine stärkere Vernetzung europäischer Börsenplätze, um heimischen Tech-Akteuren bessere Wachstumsbedingungen zu bieten.

Auch das Thema Künstliche Intelligenz ist prominent besetzt: Mit Dennis Just spricht ein Vertreter des europäischen KI-Unternehmens Mistral. Just sorgte im Frühjahr für Schlagzeilen: Mistral übernahm das von ihm mitgegründete Linzer Startup Emmi AI (brutkasten berichtete).

„Unser Ziel ist es, Österreich und die CEE-Region noch stärker als attraktiven Investitions- und Innovationsstandort zu positionieren“, beschreibt Daniela Haunstein, Geschäftsführerin von invest.austria, die Mission der Konferenz.

Wo das Wachstumskapital herkommen soll

Neben der technologischen Ausrichtung steht die Mobilisierung von Wachstumskapital im Vordergrund. Dabei wird konkret die Rolle des geplanten österreichischen „Startup & Scale-Up Fund“ diskutiert. Ein eigenes Panel thematisiert, inwiefern Dachfonds als Brückenbauer die Finanzierungslücke zwischen Tech-Unternehmen und institutionellem Kapital schließen können.

Valentin Krenkel, stellvertretender Geschäftsführer von invest.austria, betont: „Ein leistungsfähiger Kapitalmarkt braucht mehr als nur die Finanzierung junger Startups. Von der ersten Wachstumsphase über die internationale Skalierung bis hin zu Unternehmensnachfolgen und erfolgreichen Exits spielt privates Kapital eine entscheidende Rolle. Genau diese Bandbreite wollen wir auf der invest.austria conference sichtbar machen.“

Details zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

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