09.10.2023

Racemates: Motorsport-Fans können Rennfahrer mit NFT-Karten unterstützen

Junge Rennfahrer:innen durch NFTs bei ihrem Traum zu unterstützen und dabei selbst Gewinne ergattern - das ermöglicht die Motorsport-Plattform Racemates.
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NFT-Sammelkarten sollen Jungrennfahrer:innen unterstützten (c) Adobe Stock

Die beiden deutschen Gründer Michael Sälzer und Duc Huy Bui haben eine innovative Motorsport-Plattform namens Racemates gegründet. Co-Founder Sälzer sei schon als Kind Kart gefahren und es sogar bis in die Formel 3 geschafft. Anschließend sei Sälzer als zwölf Jahre lang als Berater für Motorsportler tätigt gewesen. Vor allem die Suche nach Sponsoren gestaltete sich für Sälzer schwierig.

Mit Racemates möchten die beiden Gründer jungen Motorsport-Talenten die Chance geben, ihren Karrieretraum zu verfolgen: „Racemates ist eine neue Motorsport-Manager-Plattform, auf der die Fans von den sportlichen Leistungen ihrer Lieblingsfahrer profitieren können und die Fahrer Lizenzgebühren erhalten“, erklärt Huy.

Motorsport-Sammelkarten mit NFTs verknüpft

Das Startup setzt dabei vor allem auf limitierte und lizenzierte Sammelkarten von Rennfahrern. „Der Clou ist, dass es sich um physische Sammelkarten handelt, die mit NFTs auf der Blockchain gesichert und verbunden sind. Jede Karte verfügt so über ein digitales Echtheitszertifikat. Sie können also einem Besitzer zugeordnet werden, der die Rechte daran besitzt“, meint Co-Founder Sälzer.

Racemates Coin wird als Belohnung ausgegeben

Motorsport-Fans können über die Website von Racemates die Sammelkarten erwerben und diese in der Racing-League einsetzen. Wenn der aufgestellte Fahrer ein gutes Rennen gefahren ist, bekommt der Fan Punkte dafür. Von diesen Punkten profitieren Fahrer und Fan, und zwar über den eigenen Racemates Coin, der als Reward ausgeschüttet werden kann.

Jede:r registrierte Racemate stellt Fahrer aus jeweils einer Kategorie auf, die aus der gleichen Farbe bzw. Seltenheitsstufe stammen. Die Fahrer bekommen dann Punkte für ihre sportlichen Leistungen am nächsten Rennwochenende. Die dadurch erreichten Punkte werden in einem Manager-Ranking auf Racemates angezeigt. Die besten Manager werden mit der Racemates-Coin belohnt.

Aktuell können Rennfahrer aus folgenden Kategorien ausgewählt werden:

  • Kart
  • GT4
  • Formel4
  • Cup
  • GT3
  • Formel 3/2 ELMS
  • Nascar
  • Formel E

Um in möglichst vielen Rennserien vertreten zu sein, treten die Founder Sälzer und Bui in der kommenden Folge der Höhle der Löwen am Montag, den 09.10., um 20.15 Uhr auf VOX auf. Weiters dabei sind Loggä, JobSwop.io, my Monsi und BIOTherma-Pad.

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MyPilz Team mit Gründern Wolfgang Hinterdobler (l.) und René Lux (r.) © MyPilz

Das vor vier Jahren gegründete Startup MyPilz hat es sich zum Ziel gesetzt, das wirtschaftliche und ökologische Potenzial von Pilzen in die industrielle Anwendung zu bringen. Ermöglicht wird dies laut Unternehmen durch den technologischen Fortschritt der letzten Jahre: Dank gesunkener Kosten in der DNA-Sequenzierung lassen sich Pilzstämme heute präzise bis auf die Ebene des Individuums bestimmen, erklärt Gründer René Lux im brutkasten-Interview.

Angewandte Mykologie für die Kreislaufwirtschaft

Das biologische Reich der Fungi bietet laut Gründer Rene Lux enorme, bisher kaum genutzte Potenziale für die Wirtschaft. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von Verpackungsmaterialien und Plastikersatz über den Einsatz in der Bau- und Textilbranche bis hin zur gezielten Bodenentgiftung und dem Biomassemanagement.

Pilze agieren hierbei als essenzielle Zersetzer im Ökosystem. Um die Vernetzung zwischen internationaler Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern, veranstaltet das Startup zudem die biennale Eventreihe „Pilzfestspiele“, die auch 2027 wieder in Wien über die Bühne gehen werden.

Das Geschäftsmodell: Drei Säulen im Untergrund

Das Geschäftsmodell von MyPilz ruht laut Lux im Wesentlichen auf drei Säulen:

  • Consulting & IP: Das siebenköpfige Team unterstützt etablierte Unternehmen und Startups bei der Entwicklung von Innovationen und begleitet sie bei Förderprojekten.
  • Laboranalytik: Mittels DNA-Metabarcoding bietet das Startup standardisierte Boden- und Schadbildanalysen an. Diese Daten nutzen unter anderem NGOs, staatliche Organisationen sowie die Landwirtschaft.
  • Education: Neben Ausbildungsprogrammen und Initiativen im Bereich Bildung vertreibt MyPilz ein ökologisches Brettspiel im deutschsprachigen Raum.

„Wir produzieren nicht ein Produkt und suchen uns dann einen Markt, sondern wir finden ein Problem und einen Partner und lösen dann dieses Problem durch Innovation“, erklärt Lux den strategischen Ansatz des Unternehmens. Zu den Kund:innen und Projektpartner:innen zählen unter anderem, das für sein Fungi Pad bekannte Startup Hermann.Bio und das Entsorgungsunternehmen öKlo. Für das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft erstellte das Startup zudem eine Potenzialstudie.

Gründer René Lux mit dem „Pilzfest“ Brettspiel

Cashflow-Stabilität und AWS-Wachstumsfinanzierung

Nach einer ersten Seed-Finanzierung durch Family and Friends sowie strategische Mentoren-Investoren trägt sich die operative Basis des Startups seit dem elften Monat selbst. Im ersten Geschäftsjahr erwirtschaftete MyPilz einen sechsstelligen Umsatz, der laut Angaben des Unternehmens seither jährlich annähernd verdoppelt werden konnte.

Da die Grundkosten über den eigenen Cashflow gedeckt sind, verzichten die Gründer aktuell auf die Abgabe weiterer Unternehmensanteile. Um das geplante Wachstum, darunter die Erweiterung des Teams und der Ausbau eines größeren Labors an einem neuen Standort, zu finanzieren, setzt MyPilz auf Fremdkapital. Dieses wurde unter anderem durch das Double-Equity-Programm der Förderbank AWS mit 250.000 Euro vor einigen Wochen erfolgreich gehebelt und durch langjährige Nachrangdarlehen der bestehenden Gesellschafter:innen auf 400.000 Euro erhöht.

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