Qinao (ehemals Nao) empfiehlt Verzehr ihrer Wachmacher-Dragees ab 18
Qinao, das vormals Nao hieß, stellt eine natürliche Nahrungsmittelergänzung in Form von Dragees her. Und möchte sich als natürliche Alternative zu Energy Drinks und bisherigen Power-Mittelchen positionieren.
Annette Steiner-Kienzler kennt die Probleme des modernen Lebens. Als dreifache Mutter, Apothekerin und sozial engagierte Person machte sie sich 2017 auf die Suche nach etwas, das einem Kraft und Energie in einem vollen Alltag verleiht. Einem natürlichen Wachmacher. Energy Drinks putschen ihrer Meinung nach bloß kurzfristig, Kaffee sei auch nicht nachhaltig genug. Verfügbare Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt konnten sie allesamt nicht überzeugen. Daher nahm sie das berühmte Heft in die Hand und entwickelte nach einjähriger Entwicklungsphase, gemeinsam mit Forschern, Ärzten, Biochemikern, Galenikern und pharmazeutischen Technologen ihr erstes Produkt: Qinao.
Qinao – ein Wachmacher für acht Stunden
Die Gründerin bezeichnet ihre Dragees als vegane und zuckerfreie Wachmacher, die durch natürliche Inhaltsstoffe wie grüne Kaffeebohnen, Matcha und Brahmi bis zu acht Stunden wachhalten sollen. Und auch die mentale Leistungsfähigkeit unterstützen. Im Gegensatz zu Kaffee, Koffeintabletten oder Energydrinks kommt, wie das Startup betont, Qinao ohne künstliche Farb- oder Aromastoffe aus. Die Einnahme wird von der Gründerin aufgrund eines Koffeingehalts von 145 Milligramm – was zwei Tassen Kaffee entspricht – erst ab 18 Jahren empfohlen. Soll aber merklich weniger ein Nervositätsgefühl auslösen, wie andere vergleichbare Produkte. Die Rezeptur selbst orientiert sich an der ayurvedischen Kräutertherapie und der „Traditionellen Chinesischen Medizin“. „Qi“ steht übersetzt für Lebensenergie, „nao“ ist das chinesische Wort für Gehirn.
(c) Qinao/FB – Qinao, das Wachmacher-Startup, setzt auf faire Löhne und erneuerbare Energien.
Steiner-Kienzler hat mit Qinao aber nicht nur ein Startup erschaffen, das ein „veganes Superfood“ erzeugt, sondern als Firma auch klare Prinzipien zu haben scheint. „Made in Germany, faire Löhne, Tarifverträge und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe zeichnet unser Unternehmen aus. Unterstützt werden wir außerdem von unseren Kollegen aus der Lebenshilfe. Unsere Produktion wird mit erneuerbaren Energien aus unseren Photovoltaikanlagen und dem eigenen Wasserkraftwerk betrieben“, so die Philosophie des Qinao-Teams.
Auftritt in der Löwen-Höhle
Näher stellt sich Qinao am Montag Abend in der „Höhle der Löwen“ vor, wenn es mit seinen Dragees auf Investorenjagd geht. Weiters dabei: bikuh, MyEy, Zasta und Beer Bag.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
Erste Kund:innen in Asien gewinnen, Partner finden, Investor:innen treffen: Für österreichische Startups mit China-Ambitionen führt der Weg über Shanghai. Die Metropole zählt zu den dynamischsten Innovationsökosystemen der Welt und gilt als Tor zu einem der größten Konsummärkte überhaupt, mit enormem Potenzial für Skalierung und Marktdurchdringung. Dazu kommt eine starke Basis an hochqualifizierten Fachkräften, die die Stadt zu einem Hotspot für Forschung, Entwicklung und Innovation macht.
Der direkte Zugang zu diesem Ökosystem ist für Startups aus Österreich allerdings alles andere als selbstverständlich. Genau hier setzt der neue Call des Global Incubator Network Austria (GIN) an: Er verspricht strategische Einblicke in den chinesischen Markt, konkrete Geschäftschancen und direkte Kontakte zu den zentralen Akteuren der dortigen Innovations- und Wirtschaftslandschaft.
GO SHANGHAI offen für alle Branchen
Das Internationalisierungsprogramm GO SHANGHAI 2027 richtet sich an österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder, die über die Proof-of-Concept- und Seed-Phase hinaus sind. Angesprochen sind sowohl Teams, die ihre erste internationale Expansion vorbereiten, als auch solche, die ihr Wachstum in Asien beschleunigen wollen.
Die Delegation von GO SHANGHAI 2025 bei der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing in Shanghai | (c) Global Incubator Network Austria
Die teilnehmenden Startups erwartet eine einwöchige Reise nach Shanghai von 26. bis 30. April 2027, die direkten Zugang zu zentralen Akteuren der chinesischen Innovations- und Wirtschaftslandschaft bietet.
Vorbereitung digital und beim Kick-off-Dinner in Wien
Das Programm ist in zwei Phasen unterteilt. Zunächst erhalten die Startups im Rahmen eines flexiblen, digitalen Onboardings gezielte Einblicke in den chinesischen Markt, um ihre Internationalisierungsstrategie zu schärfen. Über die exklusiven GIN-Video-Masterclasses steht ihnen dafür unbegrenztes Lernmaterial zur Verfügung. Hinzu kommen drei Stunden individuelles IP-Coaching. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildet ein Kick-off-Dinner in Wien, bei dem sich der aktuelle Batch von GO SHANGHAI 2027 vernetzt und final auf die Reise vorbereitet.
Fünf intensive Tage in Shanghai
Der zweite Teil ist die einwöchige Ecosystem-Tour durch Shanghai. Auf dem Programm stehen kuratierte 1:1-Business-Meetings, die vom AußenwirtschaftsCenter Shanghai organisiert werden, Workshops, maßgeschneiderte Networking- und Pitch-Formate wie die Austrian Startup Pitch Night sowie exklusive Unternehmens- und Ökosystem-Besuche. In fünf intensiven Tagen treffen die Teilnehmer:innen auf Branchenexpert:innen, potenzielle Partner:innen, Investor:innen und andere Gründer:innen, um wertvolle Kontakte für die eigene Expansion zu knüpfen.
Reisekostenzuschuss von bis zu 10.000 Euro, mit Gender Bonus bis zu 90 Prozent
GIN übernimmt 80 Prozent der programmspezifischen Kosten für Flug und Unterkunft, mit einer maximalen Fördersumme von 10.000 Euro pro Startup. Mit dem Gender Bonus erhöht sich die Förderquote auf bis zu 90 Prozent. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen, die folgende Kriterien erfüllen:
Erprobtes Geschäftsmodell mit ersten Markterfolgen (Kund:innen, Umsätze)
Bereits erfolgte Seed-Investition
Funktionierender Prototyp bzw. MVP
Einzigartiges Produkt oder Lösung
Gründung innerhalb der letzten sieben Jahre (kein hartes K.o.-Kriterium)
Konkretes Interesse an Internationalisierung mit Fokus auf Asien und an Vernetzung mit relevanten Stakeholdern
Die Bewerbungsphase für GO SHANGHAI 2027 läuft von 7. September bis 4. Oktober 2026. Interessierte Startups können sich über die Plattform aws Connect anmelden und ihr aktuelles Pitchdeck einreichen. Im Rahmen eines Online-Pitch-Events am 14. Oktober 2026 präsentieren die vorausgewählten Startups vor einer Jury aus nationalen und internationalen GIN-Partner:innen, jeweils zehn Minuten Pitch in Englisch plus Q&A. Die finale Auswahl wird spätestens zwei Wochen nach dem Pitch kommuniziert.
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