18.08.2025
MARKETING

Pushed: Wiener Startup launcht neue Affiliate-Plattform für Marken und Creator:innen

Das Wiener Startup Pushed möchte den Einstieg für Creator:innen in Markenpartnerschaften vereinfachen. Hinter der Plattform steht unter anderem Hello-Bello-Mitgründer Chris Filgertshofer.
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v.l. Felix Fischer (CSO), Christoph Filgertshofer (CMO) und Vincent Nieraad (CTO) | (c) Pushed

Der Zugang zu verlässlichen, vergüteten Kooperationen ist für viele – insbesondere kleinere – Creator:innen komplex: lange Anmeldeprozesse, hohe Hürden, wenig Transparenz. Darauf zielt das Wiener Startup Pushed, das als mobile-first Affiliate-Plattform Creator:innen mit kuratierten Markenangeboten verbindet und Provisionen über geteilte Links ermöglicht.

Hinter Pushed stehen Chris Filgertshofer, Vincent Nieraad und Felix Fischer. Filgertshofer ist Mitgründer von HelloBello. Er war bis Oktober 2022 auch CMO des Wiener Startups, das sich auf Tiernahrung spezialisiert hat. Das Team rund um Pushed hat auch Rewards gegründet. Auf der im DACH-Raum aktiven Plattform sammeln Nutzer:innen Punkte – durch App- und Spieltests, Umfragen und Cashback beim Online-Shopping. Die Punkte lassen sich in Geld oder Gutscheine umwandeln.

Mit diesen Funktionen möchte Pushed punkten

Das Produktversprechen von Pushed ist auf schnelle Aktivierung ausgelegt: App laden, Deal auswählen, Link teilen – „in unter 60 Sekunden“, behauptet die Plattform. Statt offener Angebotsfeeds setzt Pushed laut eigenen Angaben auf Smart Matching (markenpassende Deals), Sofort-Aktivierung ohne langen Anmeldeprozess, Gamification (Streaks, Meilensteine, Leaderboards) und Echtzeit-Auszahlungen.

„Wir haben kein weiteres Netzwerk gebaut – sondern ein System, das Creator sofort aktiviert und ihnen hilft, echtes Geld zu verdienen“, sagt Filgertshofer, Mitgründer und CMO.

(c) Pushed

Technische Basis für internationale Reichweite ist der bereits live geschaltete GeoLinker: Er erkennt das Herkunftsland eines Klicks und spielt automatisch den passenden Affiliate-Link aus. Als nächster Schritt ist ein Shopping-Feature angekündigt, mit dem Creator:innen kuratierte Storefronts direkt in der App aufsetzen können. Dabei handelt es sich um persönliche Shop-Seiten von Creator:innen innerhalb der Pushed-App.

Wolt, Finanzguru und Temu als Kunden

Zum Start meldet das Unternehmen über 1.000 aktive Creator:innen nach vier Wochen. Auf der Markenseite nennt Pushed u. a. Wolt, Finanzguru, Temu und Payback als integrierte Partner. Parallel sind laut dem Startup über 100 Kampagnen live.

Für Marken verspricht die Plattform eine performancebasierte Aussteuerung über eine aktive Creator:innen-Community, mit kuratierten Kampagnen statt breiter Streuung. Den Anspruch formuliert Co-Founder Felix Fischer so: „Pushed liefert keine Reichweite, sondern Wirkung. Genau das braucht der Markt.“


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Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Innovationsminister Peter Hanke (Archivbild) | (c) BKA/Paul Gruber
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Sie wird regelmäßig als möglicher Hebel genannt, um Startups abseits von klassischen Förderungen staatlich zu unterstützen: die öffentliche Beschaffung. Gleichzeitig wird kritisiert, dass diese oft nicht die kommunizierten Zielsetzungen, etwa in der Stärkung der heimischen Innovationslandschaft, widerspiegelt. Das will die österreichische Bundesregierung nun mit einem „nationalen Aktionsplan Strategische Öffentliche Beschaffung“ ändern, der bis Jahresende unter Federführung von Wirtschafts- und Innovationsministerium ausgearbeitet werden soll.

Öffentliche Auftraggeber stärker als Erst- und Referenzkunden für Startups etablieren

Der Aktionsplan soll „als Handlungsleitfaden für den Bund, seine Beteiligungen sowie weitere öffentliche Auftraggeber dienen“. Ziel sei es, Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und europäische Wertschöpfung stärker in Beschaffungsprozessen zu verankern. Ein besonderer Schwerpunkt liege darauf, öffentliche Auftraggeber stärker als Erst- und Referenzkunden für innovative Unternehmen und Startups zu etablieren. Damit sollen „neue Technologien schneller zur Marktreife gelangen und zusätzliche Impulse für Wachstum und privates Kapital entstehen“.

Hanke: „Das Billigstbieterprinzip ist in dieser Form nicht mehr zeitgemäß“

Innovationsminister Peter Hanke führt aus: „Mit rund 70 Milliarden Euro jährlich verfügt der Staat über enorme Gestaltungskraft. Diese wollen wir künftig gezielt einsetzen, um Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen, die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts zu stärken und europäische Souveränität auszubauen.“

Hier gelte es neue Wege zu gehen: „Das Billigstbieterprinzip ist in dieser Form nicht mehr zeitgemäß. Wir brauchen eine Beschaffung, die europäische Souveränität und Innovationskraft in den Vordergrund stellt“, so Hanke. Der Staat soll dabei „als Ankerkunde vorangehen“ und innovativen Unternehmen die Möglichkeit geben, ihre Lösungen erstmals im Markt einzusetzen. „Das stärkt unsere Startups, schafft heimische Wertschöpfung und macht Österreich technologisch unabhängiger“, meint der Minister. Bundesbeteiligungen wie die ÖBB und ASFINAG seien dabei bereits Vorreiter. Ziel sei es, dass die Republik ihre Rolle als Eigentümer konsequenter ausbaue.

Und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer ergänzt: „Der Staat soll nicht nur einkaufen, sondern Innovationen den Weg in den Markt ebnen. Wenn die öffentliche Hand als Erst- und Referenzkunde vorangeht, schaffen wir Marktchancen für heimische Unternehmen, stärken europäische Wertschöpfung und machen aus Innovation schneller wirtschaftlichen Erfolg. Genau diesen Paradigmenwechsel treiben wir jetzt voran.“

Spinoff-Gründungen als konkrete KPI für „Austrian Quantum Cluster“

Zeitgleich geben die beiden Minister per Aussendung auch ein Update zu weiteren Maßnahmen im Bereich der in der Industriestrategie 2035 (brutkasten berichtete) definierten Schlüsseltechnologien. In der AI Factory Austria seien demnach 53 von insgesamt 80 Millionen Euro Projektkosten als Investition in einen Supercomputer vorgesehen, der kommendes Jahr in Wien in Betrieb gehen soll.

Zudem nennen die Ministerien einige KPIs für den „Austrian Quantum Cluster“, in den heuer 30 Millionen Euro aus dem Fonds Zukunft Österreich fließen (brutkasten berichtete). Demnach soll der „erste Megacluster Österreichs“ unter der Ägide von aws (Austria Wirtschaftsservice), FFG (Forschungsförderungsgesellschaft), CDG (Christian Doppler Forschungsgesellschaft) und FWF (Wissenschaftsfonds) etwa mindestens fünf Spinoffs hervorbringen und mindestens acht Millionen Euro Folgeinvestitionen für Startups bzw. Scaleups hebeln. „Wir wollen Quantentechnologie nicht nur erforschen, sondern in Österreich entwickeln, produzieren und vermarkten. Unser Ziel ist klar: Aus Spitzenforschung soll Spitzenindustrie werden“, kommentiert Hattmannsdorfer. Dabei setze man auf „Fokus statt Gießkanne“.

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