Aus dem ersten konzernweiten ÖBB Intrapreneurship-Programm ging das Postbus Shuttle hervor – ein Angebot für den Mikro-Öffentlichen Verkehr, das Mobilitätslücken im ländlichen Raum in Österreich schließen soll. Die Technologie dahinter spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Wer im ländlichen Raum lebt, kennt das Problem: Ohne Auto oder gar Zweitauto wird Mobilität zur täglichen Herausforderung. Geschäfte, Bahnhöfe oder Arztpraxen sind meist nur schwer zu Fuß erreichbar, Busse oft die einzige Möglichkeit, um öffentlich ans Ziel zu kommen. Doch diese fahren oft nur zu den Hauptverkehrszeiten, am Wochenende gar nicht. Genau diese Versorgungslücke möchte das Postbus Shuttle schließen und ganz ohne Fahrplan individuelle Mobilitätsbedürfnisse im ländlichen Raum anbieten.
Mehr Lebensqualität in den Gemeinden
Postbus Shuttle bietet einen möglichst niederschwelligen Zugang zur Mobilität: Fahrten werden über die Postbus Shuttle App flexibel von A nach B gebucht. Dienstleister wie Ärzte können ihren Kunden dank Shuttle- Interface gleich die Fahrt mit dem Postbus Shuttle zum vereinbarten Termin mitanbieten. Bei Bedarf besteht auch die Möglichkeit einer telefonischen Buchung. In Summe erhöht sich die Lebensqualität in der Gemeinde. Zudem trägt die Fahrtenbündelung dazu bei, dass sich mehrere Personen eine Fahrt teilen. Das bedeutet weniger Verkehr und ist somit gut fürs Klima.
Aber nicht nur Gemeinden profitieren von diesem Angebot: Auch Tourismusregionen und Unternehmen außerhalb der großen Ballungszentren können durch ein individuelles und flexibles Mobilitätsservice besser erreichbar und somit attraktiver für ihre Zielgruppen werden.
Intensive Testphase
(c) ÖBB / Dolinsek
Hinter dem Postbus Shuttle steckt eine Software mit intelligentem Algorithmus. Dieser ermöglicht unter anderem die Fahrtenbündelung – also, dass sich Fahrgäste im Fall des Falles ein Stück des Weges teilen – und damit einen nachhaltigen Fahrzeugeinsatz. Von Intrapreneuren wurden unterschiedliche Anwendungen intensiv getestet. Zwei erfolgreiche Pilotbetriebe mit Partnern aus der Mobilitäts-Startup-Branche lieferten rasch wichtige Erkenntnisse zur Technologie.
Der große Bedarf nach individueller Mobilität zeigt sich auch durch die vielen aktuellen Anfragen von Gemeinden und Tourismusverbänden. Unternehmen, welche den Einwohnerinnen und Einwohnern ihrer Gemeinde ebenfalls als Partner ein individuelles, vernetztes, digitales und topmodernes Verkehrsangebot anbieten wollen, können Postbus unter der Emailadresse [email protected] kontaktieren.
Der aws Gründungsfonds investiert in ein breites Spektrum an Zukunftstechnologien. Seit 2013 sind gemeinsam mit nationalen und internationalen Co-Investoren mehr als 750 Millionen Euro Venture Capital in über 45 heimische Startups geflossen. Vier ausgewählte Beteiligungen zeigen beispielhaft, wie österreichische Innovationen internationale Märkte erschließen und zur Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Innovationsstandorts beitragen.
Der aws Gründungsfonds investiert in ein breites Spektrum an Zukunftstechnologien. Seit 2013 sind gemeinsam mit nationalen und internationalen Co-Investoren mehr als 750 Millionen Euro Venture Capital in über 45 heimische Startups geflossen. Vier ausgewählte Beteiligungen zeigen beispielhaft, wie österreichische Innovationen internationale Märkte erschließen und zur Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Innovationsstandorts beitragen.
Das Team des aws Gründungsfonds | (c) aws Gründungsfonds
Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von August 2026 Aufbrechen erschienen.
refinq macht Klimarisiken berechenbar
Dass ein Umspannwerk in einem Überflutungsgebiet steht, weiß der Betreiber – was ihn das pro Jahr kostet, weiß er selten. Genau hier setzt refinq an: Beim Wiener Startup lädt ein Unternehmen seine Standorte hoch und bekommt sie auf einer Karte angereichert mit Klimaszenarien und Naturdaten zurück. Ein Klick auf einen Standort zeigt, welche Gefahren dort drohen, von Hochwasser über Hitze bis Dürre, was sie kosten und welche Maßnahmen das Risiko senken; von der Landkarte zur Kennzahl zum Eurobetrag.
Wie konkret das wird, zeigt die Arbeit mit europäischen Stromnetzbetreibern: In einem Programm von Terna, Elia, Swissgrid und weiteren Netzbetreibern setzte sich refinq gegen mehr als 85 Bewerbungen durch und unterstützt nun bei der Absicherung der Leitungen und Umspannwerke gegen Extremwetter. Auch die Wiener Stadtwerke prüfen mit der Plattform mehr als 5.000 Standorte, um die Wiener Energieversorgung zu schützen. Weil jede Kennzahl offen dokumentiert ist, lassen sich die Ergebnisse zugleich als Nachweis für CSRD, EU-Taxonomie und TNFD exportieren. Im Februar führte der aws Gründungsfonds die Seed-Runde über 2,2 Millionen Euro an.
Das Team von refinq | (c) refinq
Kickscale befreit den Vertrieb von Admin-Arbeit
Verkaufsgespräche sind die am schlechtesten dokumentierte Ressource vieler Unternehmen: Was im Termin besprochen wurde, landet bestenfalls in einer kurzen Notiz. Kickscale ändert das und geht dabei weiter als ein reiner Notizassistent – die Plattform erfasst Meetings, Calls und CRM-Daten, wertet sie mit KI aus und befüllt die CRM-Felder nach jedem Gespräch automatisch, samt Follow-ups und nächsten Schritten. Dazu kommt Coaching aus echten Gesprächsdaten statt aus Vermutungen: Sichtbar wird, was die besten Verkäufer anders machen – und wie wahrscheinlich der Abschluss eines erfolgreichen Deals ist.
Bei Lufthansa City Centers spart das nach Unternehmensangaben 85 Prozent der Zeit für die Nachbereitung. Mehr als 200 Kunden nutzen die Plattform, der Schwerpunkt liegt im deutschsprachigen Raum, dazu kommen Japan, Polen, Norwegen und die Niederlande. Der Serverstandort in Deutschland, die ISO-27001-Zertifizierung und die Ausrichtung auf die Anforderungen des EU AI Act sind insbesondere für europäische Unternehmen wichtige Kriterien bei der Beschaffung. Die Seed-Runde über 2,1 Millionen Euro wurde vom aws Gründungsfonds angeführt.
Die Gründer von Kickscale | (c) Michael Stabentheiner
Invisible-Light Labs spürt kleinste Spuren auf
Wer wissen will, welche Chemikalie in einer Probe steckt, braucht davon eine entsprechende Mindestmenge. Die Analyse scheitert dabei oft genau dort, wo es interessant wird: bei Nanoplastik in Luft und Wasser, bei Aerosolen in der Atmosphäre, bei Wirkstoffen, die nur in geringsten Konzentrationen vorliegen. Invisible-Light Labs, ein Deeptech-Spinoff der TU Wien, hat dafür EMILIE entwickelt, einen Sensor, der selbst Mengen im Billionstel-Gramm-Bereich und damit bislang kaum messbare Spuren nachweisen kann. Bestehende Infrarot-Spektrometer muss dafür niemand austauschen, und die winzigen Messchips lassen sich dorthin bringen, wo die Proben entstehen. Bei den Innovation Awards des Fachmagazins The Analytical Scientist landete EMILIE 2024 auf Platz eins. Seit 2025 baut eine strategische Partnerschaft mit Bruker Optics die internationale Verfügbarkeit des gemeinsam gebrandeten Systems aus.
An Bord der Tara Polar Station, die im September im Packeis einfriert, schickt ein EPFL-Team die Chips an einem Fesselballon in die Wolken, um kleinste Partikel zu untersuchen und besser zu verstehen, wie sie die Wolkenbildung und die Erwärmung der Arktis beeinflussen. Im Juni 2026 schloss Invisible-Light Labs eine Pre-Seed-Runde über 1,5 Millionen Euro ab, angeführt vom aws Gründungsfonds gemeinsam mit XISTA Science Ventures.
Invisible-Light Labs wurde 2019 als Spin-off der TU Wien gegründet| | (c) Invisible-Light Labs
HeartBeat.bio erkennt Herzrisiken früher
Ob ein Wirkstoff dem Herzen schadet, zeigt sich oft erst spät in der Entwicklung. Genau das will HeartBeat.bio ändern: Das Unternehmen aus dem Vienna Biocenter lässt aus Stammzellen sogenannte Cardioids wachsen: winzige schlagende Herzkammern, die dem menschlichen Herzen näher kommen als herkömmliche Zellkulturen. In automatisierten Testreihen lassen sich daran Risiken früh erkennen und Wirkstoffe gegen Herzerkrankungen suchen.
Angewendet wird das bereits: Mit Boehringer Ingelheim arbeitet HeartBeat.bio an Gentherapien gegen erbliche Herzmuskelerkrankungen, mit Molecular Devices ist eine Testlösung für die Herzsicherheit von Wirkstoffen auf den Markt gekommen. Der aws Gründungsfonds begleitet das Unternehmen seit 2023 und investiert damit in österreichische Spitzenforschung.
Automatisierte Zellkultur im Labor von HeartBeat.bio | (c) HeartBeat.bio
Der aws Gründungsfonds ist ein österreichischer Venture-Capital-Investor mit einem Fondsvolumen von rund 140 Millionen Euro. Er investiert im Rahmen von Frühphasenfinanzierungen in wachstumsstarke österreichische Technologieunternehmen und mobilisiert gemeinsam mit erfahrenen Co-Investoren zusätzliches privates und internationales Kapital. Als langfristiger Partner an der Seite der Gründungsteams begleitet der Fonds Startups über weitere Wachstums- und Finanzierungsphasen bis zum Exit. So trägt er dazu bei, Schlüsseltechnologien langfristig im Markt zu etablieren, international wettbewerbsfähige Unternehmen aufzubauen und den österreichischen Innovationsstandort nachhaltig zu stärken.
Hier könnt ihr mehr über den aws Gründungsfonds erfahren: gruendungsfonds.at
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Wer im ländlichen Raum lebt, kennt das Problem: Ohne Auto oder gar Zweitauto wird Mobilität zur täglichen Herausforderung.
Geschäfte, Bahnhöfe oder Arztpraxen sind meist nur schwer zu Fuß erreichbar, Busse oft die einzige Möglichkeit, um öffentlich ans Ziel zu kommen.
Doch diese fahren oft nur zu den Hauptverkehrszeiten, am Wochenende gar nicht.
Genau diese Versorgungslücke möchte das Postbus Shuttle schließen und ganz ohne Fahrplan individuelle Mobilitätsbedürfnisse im ländlichen Raum anbieten.
Hinter dem Postbus Shuttle steckt eine Software mit intelligentem Algorithmus.
AI Kontextualisierung
Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
Wer im ländlichen Raum lebt, kennt das Problem: Ohne Auto oder gar Zweitauto wird Mobilität zur täglichen Herausforderung.
Geschäfte, Bahnhöfe oder Arztpraxen sind meist nur schwer zu Fuß erreichbar, Busse oft die einzige Möglichkeit, um öffentlich ans Ziel zu kommen.
Doch diese fahren oft nur zu den Hauptverkehrszeiten, am Wochenende gar nicht.
Genau diese Versorgungslücke möchte das Postbus Shuttle schließen und ganz ohne Fahrplan individuelle Mobilitätsbedürfnisse im ländlichen Raum anbieten.
Hinter dem Postbus Shuttle steckt eine Software mit intelligentem Algorithmus.
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Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
Wer im ländlichen Raum lebt, kennt das Problem: Ohne Auto oder gar Zweitauto wird Mobilität zur täglichen Herausforderung.
Geschäfte, Bahnhöfe oder Arztpraxen sind meist nur schwer zu Fuß erreichbar, Busse oft die einzige Möglichkeit, um öffentlich ans Ziel zu kommen.
Doch diese fahren oft nur zu den Hauptverkehrszeiten, am Wochenende gar nicht.
Genau diese Versorgungslücke möchte das Postbus Shuttle schließen und ganz ohne Fahrplan individuelle Mobilitätsbedürfnisse im ländlichen Raum anbieten.
Hinter dem Postbus Shuttle steckt eine Software mit intelligentem Algorithmus.
AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
Wer im ländlichen Raum lebt, kennt das Problem: Ohne Auto oder gar Zweitauto wird Mobilität zur täglichen Herausforderung.
Geschäfte, Bahnhöfe oder Arztpraxen sind meist nur schwer zu Fuß erreichbar, Busse oft die einzige Möglichkeit, um öffentlich ans Ziel zu kommen.
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Genau diese Versorgungslücke möchte das Postbus Shuttle schließen und ganz ohne Fahrplan individuelle Mobilitätsbedürfnisse im ländlichen Raum anbieten.
Hinter dem Postbus Shuttle steckt eine Software mit intelligentem Algorithmus.
AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?
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Wer im ländlichen Raum lebt, kennt das Problem: Ohne Auto oder gar Zweitauto wird Mobilität zur täglichen Herausforderung.
Geschäfte, Bahnhöfe oder Arztpraxen sind meist nur schwer zu Fuß erreichbar, Busse oft die einzige Möglichkeit, um öffentlich ans Ziel zu kommen.
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?
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Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?
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Wer im ländlichen Raum lebt, kennt das Problem: Ohne Auto oder gar Zweitauto wird Mobilität zur täglichen Herausforderung.
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Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?
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Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?
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