08.09.2021

portHy: Startup erfindet Handykette mit Desinfektionsmittelspender

Desinfizieren ist heutzutage eine Notwendigkeit im Alltag geworden, beinahe wie der Einkauf im Supermarkt oder der Blick aufs Smartphone. Da man aber das Mittel nicht immer parat hat, haben drei Gründer eine Kette entwickelt, die über einen integrierten Desinfektionsmittelspender verfügt. Und fürs Handy gedacht ist.
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(c) portHy - Um das Desinfektionsmitel immer dabei zu haben, erfanden drei Ostwestfalen eine Smartphonekette zum Befüllen.

Die drei portHy-Gründer Jonathan Tenge, Paul Böhlhoff und Julian Hesse aus Ostwestfalen in Deutschland wissen, das Desinfizieren in dieser Corona-Zeit unerlässlich ist. Denn: „Bei zahlreichen Recherchen zu dem Thema Infektionskrankheiten ist uns aufgefallen, dass tatsächlich 80 Prozent aller Infektionskrankheiten über die Hände übertragen werden“, sagen sie. „Doch das benötigte Desinfektionsmittel ist nicht immer direkt zur Hand. Stationäre Spender gibt es nicht überall oder sind nicht ausreichend befüllt, Tücher oder Fläschchen hat nicht jeder in seiner Tasche.“ Daher haben sie eine Lösung entwickelt.

portHy mit 35 ml Desinfektionsmittel befüllbar

„Das Einzige, was ich wirklich immer dabei habe, ist mein Smartphone. Als wir das festgestellt haben, war die Idee zu portHy geboren“, erklärt Bölhoff. Dabei handelt es sich um eine Handykette mit einem komplett integrierten Hohlraum, der mit bis zu 35 ml Desinfektionsmittel befüllbar ist. Das reiche für ca. 600 Sprühstöße.

Mit Lemongrass

Das Produkt gibt es in verschiedenen Farben und Ausführungen. Die Basisversion umfasst die Handykette, einen „Refiller“ und die „Holdy“-Handyhüllenbefestigung. Die „Exclusive“-Version hingegen beinhaltet die Handykette, ebenfalls den „Refiller“, eine Handyhülle und das eigens produzierte wasserbasierte Lemongrass-Desinfektionsmittel.

(c) portHy – 600 Mal Sprühen mit der Handykette von portHy.

„Aus dem stylischen Accessoire der Handykette haben wir den wohl modischsten und diskretesten Desinfektionsmittelspender der Welt gemacht”, sagt Hesse über seine Handykordel, basierend auf einem umflechteten Schlauch.

Wer mehr über diese Smartphone-Idee erfahren möchte, hat am Montag Abend in der „Höhle der Löwen“ die Gelegenheit dazu. Weiters dabei: Kohpa, Frau Poppes, Miniatouring und Tape Art.

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MyPilz Team mit Gründern Wolfgang Hinterdobler (l.) und René Lux (r.) © MyPilz

Das vor vier Jahren gegründete Startup MyPilz hat es sich zum Ziel gesetzt, das wirtschaftliche und ökologische Potenzial von Pilzen in die industrielle Anwendung zu bringen. Ermöglicht wird dies laut Unternehmen durch den technologischen Fortschritt der letzten Jahre: Dank gesunkener Kosten in der DNA-Sequenzierung lassen sich Pilzstämme heute präzise bis auf die Ebene des Individuums bestimmen, erklärt Gründer René Lux im brutkasten-Interview.

Angewandte Mykologie für die Kreislaufwirtschaft

Das biologische Reich der Fungi bietet laut Gründer Rene Lux enorme, bisher kaum genutzte Potenziale für die Wirtschaft. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von Verpackungsmaterialien und Plastikersatz über den Einsatz in der Bau- und Textilbranche bis hin zur gezielten Bodenentgiftung und dem Biomassemanagement.

Pilze agieren hierbei als essenzielle Zersetzer im Ökosystem. Um die Vernetzung zwischen internationaler Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern, veranstaltet das Startup zudem die biennale Eventreihe „Pilzfestspiele“, die auch 2027 wieder in Wien über die Bühne gehen werden.

Das Geschäftsmodell: Drei Säulen im Untergrund

Das Geschäftsmodell von MyPilz ruht laut Lux im Wesentlichen auf drei Säulen:

  • Consulting & IP: Das siebenköpfige Team unterstützt etablierte Unternehmen und Startups bei der Entwicklung von Innovationen und begleitet sie bei Förderprojekten.
  • Laboranalytik: Mittels DNA-Metabarcoding bietet das Startup standardisierte Boden- und Schadbildanalysen an. Diese Daten nutzen unter anderem NGOs, staatliche Organisationen sowie die Landwirtschaft.
  • Education: Neben Ausbildungsprogrammen und Initiativen im Bereich Bildung vertreibt MyPilz ein ökologisches Brettspiel im deutschsprachigen Raum.

„Wir produzieren nicht ein Produkt und suchen uns dann einen Markt, sondern wir finden ein Problem und einen Partner und lösen dann dieses Problem durch Innovation“, erklärt Lux den strategischen Ansatz des Unternehmens. Zu den Kund:innen und Projektpartner:innen zählen unter anderem, das für sein Fungi Pad bekannte Startup Hermann.Bio und das Entsorgungsunternehmen öKlo. Für das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft erstellte das Startup zudem eine Potenzialstudie.

Gründer René Lux mit dem „Pilzfest“ Brettspiel

Cashflow-Stabilität und AWS-Wachstumsfinanzierung

Nach einer ersten Seed-Finanzierung durch Family and Friends sowie strategische Mentoren-Investoren trägt sich die operative Basis des Startups seit dem elften Monat selbst. Im ersten Geschäftsjahr erwirtschaftete MyPilz einen sechsstelligen Umsatz, der laut Angaben des Unternehmens seither jährlich annähernd verdoppelt werden konnte.

Da die Grundkosten über den eigenen Cashflow gedeckt sind, verzichten die Gründer aktuell auf die Abgabe weiterer Unternehmensanteile. Um das geplante Wachstum, darunter die Erweiterung des Teams und der Ausbau eines größeren Labors an einem neuen Standort, zu finanzieren, setzt MyPilz auf Fremdkapital. Dieses wurde unter anderem durch das Double-Equity-Programm der Förderbank AWS mit 250.000 Euro vor einigen Wochen erfolgreich gehebelt und durch langjährige Nachrangdarlehen der bestehenden Gesellschafter:innen auf 400.000 Euro erhöht.

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