06.07.2017

Polytechnik GmbH startet Finnest-Kampagne

Am Donnerstag startete auf Finnest.com eine neue Anlagemöglichkeit: Die Polytechnik GmbH, der österreichische Weltmarktführer bei Biomasse Energieanlagen, ist auf der Suche nach Privatinvestoren.
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Geschäftsführer Lukas (li.) und Leo (re.) Schirnhofer

Ab heute können Anleger auf Finnest.com in die Polytechnik GmbH, den international führenden Anlagebauer im Bereich Biomasseenergien investieren. „Wer vorne bleiben will, muss neue Wege gehen, auch bei der Finanzierung. Tradition und Innovation schließen einander nicht aus“, erklärt Geschäftsführer Leo Schirnhofer.

50 Jahre Erfahrung

Die vor mehr als 50 Jahren gegründete Polytechnik aus Weissenbach bei Wien hat viel Erfahrung in der Produktion und Implementierung von qualitativ höchstwertigen Biomasse-Verbrennungsanlagen. 3.000 Anlagen planten und errichteten die Polytechnik-Experten bislang auf der ganzen Welt. Mit rund 70 Millionen Euro Jahresumsatz, 19 Niederlassungen rund um den Globus und „Guter Bonität“ meint Polytechnik, der ideale Kandidat für eine Online-Investition auf Finnest.comzu sein: „Alternative Energie auf der einen und alternative Finanzierung auf der anderen Seite – diese Idee hat für uns von Anfang an Charme gehabt“, sagt Lukas Schirnhofer, COO und Prokurist der Polytechnik.

Redaktionstipps

Interessantes Investment

„Die Bonität ist gut, die Eigenkapitalquote solide. Darüberhinaus bringt Polytechnik mit Erlösen von 67 Millionen Euro alles mit, um unsere Anforderungen in Sachen Umsatz zu erfüllen. Die starke Positionierung auf dem Weltmarkt tut ihr Übriges, um Polytechnik in unseren Augen zu einem der interessantesten Investments zu machen, die sich Privatanlegern zurzeit im gesamten deutschen Sprachraum bieten“, meint auch einer der Finnest-Gründer, Günther Lindenlaub.

Die Investition in Polytechnik beginnt bereits ab einem Mindestinvestment von 1.000 Euro, die Laufzeit beträgt fünf Jahre. Interessierte Investoren können hier ihre jährliche Wunschverzinsung zwischen 2,5 und 6,5 Prozent selbst festlegen

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Context64.ai CEO & Founder Marko Lah (r.) mit COO Jan Bernasch (l.)

Das steirische Startup Context64.ai, gegründet von Marko Lah, hat sich auf die Bereitstellung horizontaler und industrieagnostischer KI-Infrastruktur spezialisiert. Erst Anfang des Jahres ging das Unternehmen mit der deutschen 3DSE Management Consultants GmbH eine strategische Allianz ein – brutkasten berichtete. Nun stellen die Grazer die technologische Plattform für die neue „Data2AI“-Produktlinie des deutschen Softwareentwicklers Emposo bereit.

Klare Rollenverteilung

Die Rollenverteilung bei der Kooperation ist klar: Context64 stellt die Plattform, Emposo baut daraus fertige Kundenlösungen. Emposo ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Hays Holding. Während der Mutterkonzern Hays primär als weltweit agierender Personaldienstleister im Recruiting-Bereich bekannt ist, konzentriert sich Emposo als spezialisierter Lösungsanbieter auf IT- und Engineering-Dienstleistungen sowie die Abwicklung von Werk- und Serviceverträgen. Nach einer einjährigen Pilotphase wurde die Zusammenarbeit mit dem Grazer Startup nun fest verankert.

Strukturierte Daten statt KI-Halluzinationen

Der Software-Stack von Context64.ai setzt beim sogenannten Kontextproblem herkömmlicher Sprachmodelle an. Über den „Data Context Hub“ werden verteilte Unternehmensdaten – darunter Anforderungen, Stücklisten und Qualitätsdaten – in einem Knowledge Graph miteinander vernetzt.

Die ergänzende Komponente „M4AI“ (Memory for AI) ermöglicht KI-Agenten den gezielten Zugriff auf dieses strukturierte Wissen. Dadurch navigieren die Agenten entlang der realen Unternehmensstruktur, anstatt isolierte Dokumente zu durchsuchen. Das soll Verarbeitungszeiten verkürzen, Fehlantworten (Halluzinationen) minimieren und den Ressourceneinsatz senken.

Pilotprojekt im Automobil-Sektor

Als ersten produktiven Anwendungsfall nennen die Unternehmen ein Projekt aus dem Automobil-Engineering, bei dem ausführbare Testfälle automatisiert aus Spezifikationen und Signaldaten erzeugt werden. Laut Aussendung führte der Einsatz der Software in dem langjährigen Kundenprogramm zu einer siebenfachen Produktivitätssteigerung gegenüber der zuvor wochenlangen manuellen Erstellung.

Context64.ai-Gründer Marko Lah sieht in dem Projekt ein übergeordnetes Muster für den Markt: „KI selbst wird zur Commodity – entscheidend ist, was darunter liegt: die saubere Vernetzung von Daten über Systemgrenzen hinweg, Präzision, effizienter Token-Einsatz.“, argumentiert er. „Die Domänenexperten sitzen bereits in den Unternehmen. Was fehlt, ist die Infrastruktur, dieses Wissen mit KI zu verbinden – die liefern wir als Plattform.“

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