08.12.2021

Exits: Wird 2021 in die heimische Startup-Geschichte eingehen?

In der aktuellen Folge von Editor's Choice analysieren wir die Startup-Exits des Jahres 2021 in Österreich. Im zweiten Teil des Podcast gibt brutkasten Finance Chefredakteur Dominik Meisinger zudem einen Rückblick auf das Börsenjahr.
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Wie können wir das Jahr 2021 in Bezug auf Exits österreichischer Startups bewerten? Darüber diskutieren wir in der aktuellen Folge von Editor’s Choice und analysieren Exits, die in diesem Jahr über die Bühne gegangen sind – darunter etwa jener des Wiener Unternehmens Kaleido AI an die australische Design-Plattform Canva oder der Exit des Wiener RegTechs kompany an die US-Ratingagentur Moody’s. Folgende Fragen behandeln wir:

  • Was waren die ausschlaggebenden Gründe für die größten Exits des Jahres?
  • Welche Gründe gibt es, dass Exits eventuell nicht über die Bühne gehen?
  • Welchen Stellenwert hat das Thema in der österreichischen Gründer- und Investorenszene?
  • Welchen Einfluss haben Exits auf die bestehenden Unternehmensstrukturen der Startups?

Im zweiten Teil des Podcasts analysiert brutkasten Finance Chefredakteur Dominik Meisinger zudem das Börsenjahr 2021 und gibt einen Ausblick für 2022.

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vl. Shalev Hulio (Co-Founder und CEO) und Sebastian Kurz, (Co-Founder and President) | (c) DREAM/eclipse media
vl. Shalev Hulio (Co-Founder und CEO) und Sebastian Kurz, (Co-Founder und President) | © DREAM/eclipse media

Etwa eineinhalb Monate nach seiner Series-C-Finanzierungsrunde über 260 Millionen US-Dollar (brutkasten berichtete) verkündete das Cybersecurity-Scaleup Dream nun den Start eines neuen Standorts in Zürich. Das berichtet das Schweizer Magazin Bilanz. Seinen Sitz hat das zuletzt mit drei Milliarden US-Dollar bewertete Unternehmen in Tel Aviv. Bereits vor mehr als einem Jahr kam Wien als erster Europa-Standort hinzu.

100 Mio. US-Dollar Jahresumsatz

Das Unternehmen rund um den österreichischen Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz (President) und den als früheren NSO-Chef bekannten israelischen Unternehmer Shalev Hulio (CEO) hat nach eigenen Angaben aktuell rund 450 Mitarbeiter:innen und erzielt einen Jahresumsatz von etwa 100 Millionen US-Dollar. Kunden sind vor allem Staaten und Betreiber kritischer Infrastruktur.

„Ich bin ein grosser Schweiz-Fan“

„Wir haben begonnen, dort ein Team aufzubauen“, sagt Kurz nun über die Pläne in Zürich. Aktuell ist jedoch noch nicht klar, wie groß der Standort letztlich wird. Allerdings soviel: Die Schweiz sei „ein wichtiger Markt“, so Kurz. „Ich bin ein grosser Schweiz-Fan. Daher ist es natürlich schön, auch in der Schweiz tätig zu sein.“ Im Zuge dessen äußerte sich Kurz auch kurz zur Unternehmensentwicklung. Der Hauptfokus liege aktuell auf weiterem Wachstum, man arbeite aber bereits profitabel. Und: „Ein Börsengang ist absolut ein Thema.“

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