14.09.2020

PoBeau: Deutsches Startup entwickelt Pflegemaske für den Po

Das Startup Dr. Glückstein aus Deisenhofen bei München hat eine Pflegeserie namens "PoBeau" für den Po entwickelt, die sich wie eine Gesichtsmaske anwenden lässt.
/artikel/pobeau-dhdl
PoBeau
Die Gründerin Sandy Glückstein | (c) PoBeau

Das Startup Dr. Glückstein wurde 2019 von der Münchnerin Sandy Glückstein gegründet. Seit jeher interessierte sich die Unternehmensberaterin für Kosmetik und hat schon in jungen Jahren damit angefangen, eigene Produkte zu entwickeln und in einer kleinen Kräuterküche eigenhändig zusammenzumischen.

Marktlücke: Die Pflegemaske für den Po

Im letzten Jahr hat sich Glückstein dann genauer mit der Beauty-Branche beschäftigt, und mit Erstaunen festgestellt, dass Kosmetik für alle Körperteile verfügbar ist – außer für Po..

Die Suche nach speziellen Produkten für den Po blieb erfolglos. „Dabei ist der Po derzeit das Trend-Körperteil schlechthin, wenn man sich Jennifer Lopez, Kim Kardashian oder Shakira anguckt“, so Glückstein, die mit PoBeau pflegende Masken für den Po kreiert hat.

PoBeau: Sortiment und Anwendung

Im Sortiment befinden sich Produkte gegen Pickelchen, zur Straffung, aber auch zum Bleachen. Die Anwendung ist eigentlich recht simpel. Zunächst muss die Haut gereinigt und dann das Gel gleichmäßig auf beide Poback aufgetragen werden. Die Einwirkzeit beträgt fünf bis zehn Minuten. Anschließend lassen sich die Reste sanft einmassieren.

Noch gehört Glückstein zu den Ersten auf dem deutschen Markt. „Po-Pflege ist derzeit noch ein Nischenprodukt aber ich glaube, dass die Menschen offener und die Schamgrenzen sich nach unten senken werden.“

Im vergangenen Jahr war Glückstein mit PoBeau bei „Der Höhle der Löwen“ zu sehen. Kommenden Dienstag stellt sie ihr Produkte den Investor:innen der Puls4-Show „2 Minuten 2 Millionen“ vor. Außerdem in dieser Folge: Babäm, Beat3, Mein Schwein und Deine Holzgarage.


Anm: Der Artikel wurde für den Auftritt bei „2 Minuten 2 Millionen“ aktualisiert.

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Die Adspresso-Geschäftsführer (v.r.) Daniel Muftić und Marcus Schnellinger © Adspresso

Rund 30 Stunden aktive Arbeitszeit fallen laut Adspresso bei der Besetzung einer offenen Stelle an. Diesen Aufwand will das Welser Startup auf unter eineinhalb Stunden senken, also um 95 Prozent. Erreichen wollen die Gründer Daniel Muftić und Marcus Schnellinger das mit TalentBlend, einer KI-Plattform für die Fachkräftegewinnung. Ein erstes Modul ist nun als Prototyp bei einem Testkunden im Einsatz.

Vom Agenturgeschäft zur Software

Hinter TalentBlend steht ein Verfahren, das Adspresso bisher als Agenturleistung manuell umsetzt. Unternehmen werben dabei Fachkräfte über Active Sourcing, Werbeanzeigen auf Meta, TikTok, Google und LinkedIn sowie ein kurzes Bewerbungs-Quiz an. Telefonisch werden die Kandidat:innen anschließend vorqualifiziert. Angesprochen werden sollen vor allem wechselbereite Fachkräfte, die nicht aktiv auf Jobbörsen suchen. Als Zielgruppe nennt Adspresso Industrie und Mittelstand. Ihr Know-how bringen Muftić und Schnellinger aus früheren Marketing- und Recruiting-Jobs bei Resch&Frisch und BRP-Rotax mit.

Ein Modul live, zwei in Entwicklung

Die Software besteht aus drei Bausteinen. Am weitesten ist die sogenannte „Creative Engine“. Sie soll aus der Stellenausschreibung sowie Foto- und Videomaterial des Betriebs automatisiert die Werbemittel einer Kampagne erstellen, inklusive CI-Vorgaben und arbeitsrechtlichen Anforderungen. „Was früher Tage an Abstimmung und Gestaltung gebraucht hat, entsteht heute aus Stellenausschreibung und Bildmaterial in einem automatisierten Ablauf“, sagt Schnellinger. Beim Testkunden, einem Industriebetrieb, verkürzt sich die Kampagnenerstellung laut Adspresso bisher um rund 40 Prozent.

Ein zweites Modul, eine Voice AI, soll innerhalb einer Minute nach Bewerbungseingang ein strukturiertes Erstgespräch führen. Fragen zu Alter, Herkunft oder Gesundheit sollen dabei technisch ausgeschlossen sein. Ein erster Prototyp konnte die Vorqualifizierung laut dem Unternehmen jedoch noch nicht verlässlich übernehmen. „Jetzt sind wir an einem Punkt, an dem wir noch einmal in die Grundlagenarbeit gehen müssen“, so Schnellinger. Ebenfalls in Entwicklung ist ein Dashboard, das Kandidat:innen nach Qualifikation aufbereiten soll.

Niedriger sechsstelliger Betrag gesucht

Finanziert wurden die bisherigen Prototypen aus dem laufenden Agenturgeschäft. Dessen Monatsumsatz liegt laut Adspresso bei rund 25.000 Euro. Für die weitere Entwicklung, insbesondere der Voice AI, benötigt das Startup nun zusätzliche Mittel. Kalkuliert wird mit einer niedrigen sechsstelligen Summe, Gespräche mit Förderstellen und Kapitalgebern laufen nach Angaben der Gründer bereits. Langfristig soll TalentBlend zu einem eigenständigen SaaS-Produkt werden, das Betriebe selbst bedienen können. Einen Termin für den Marktstart nennt Adspresso noch nicht, dieser hänge vom Verlauf der Finanzierung ab.

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PoBeau: Deutsches Startup entwickelt Pflegemaske für den Po

  • Das Startup Dr. Glückstein wurde 2019 von der Münchnerin Sandy Glückstein gegründet.
  • Seit jeher interessierte sich die Unternehmensberaterin für Kosmetik und hat schon in jungen Jahren damit angefangen, eigene Produkte zu entwickeln und in einer kleinen Kräuterküche eigenhändig zusammenzumischen.
  • Im letzten Jahr hat sich Glückstein dann genauer mit der Beauty-Branche beschäftigt, und mit Erstaunen festgestellt, dass Kosmetik für alle Körperteile verfügbar ist – außer für Po..
  • Die Suche nach speziellen Produkten für den Po blieb erfolglos.
  • „Dabei ist der Po derzeit das Trend-Körperteil schlechthin, wenn man sich Jennifer Lopez, Kim Kardashian oder Shakira anguckt“, so Glückstein, die mit PoBeau pflegende Masken für den Po kreiert hat.
  • Im Sortiment befinden sich Produkte gegen Pickelchen, zur Straffung, aber auch zum Bleachen.

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