26.03.2021

Plantista: Wiener Startup verschickt „Pflanzenbabies“ an Städter

Das im Februar gegründete Unternehmen will damit ein Problem im Pflanzen-E-Commerce lösen.
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Plantista: Die Gründerinnen Elisabeth Laiminger und Katharina Steinbauer
(c) Plantista: Die Gründerinnen Elisabeth Laiminger und Katharina Steinbauer.

Pflanzen-E-Commerce ist eine durchaus komplexe Angelegenheit, muss dabei doch eine Lösung für Lagerung und Versand lebender Pflanzen gefunden werden. Das erst im Februar in Wien von Katharina Steinbauer und Elisabeth Laiminger gegründete Startup Plantista will dafür ein gutes Konzept gefunden haben: Verschickt werden über die Seite „Pflanzenbabies“, die direkt von nachhaltigen und zertifizierten Gärtnern bezogen werden – und zwar in unterschiedlich großen und anspruchsvollen Sets mit Zubehör.

Den ursprünglich aus Salzburg und Niederösterreich stammenden Gründerinnen sei es in der Wiener Wohnung in der aktuellen Situation mit konstanten Homeoffice zu grau gewesen, sagen sie. „Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt, aber es mangelt trotz Allem an Grün“. meint Laiminger. Kunden wollen sie freilich nicht nur in der Bundeshauptstadt finden. „Es ist verrückt, wie glücklich es einen machen kann, wenn eine Babypflanze plötzlich ein neues Blatt bekommt – es ist ein kleiner Erfolg, der mich immer wieder aufs Neue erfüllt“, sagt Steinbauer.

Plantista: Große Pläne, Konkurrenz in Niederösterreich

In den wenigen Wochen seit Bestehen habe man bereits Hunderte Kundinnen und Kunden überzeugen können. „Das Ziel ist es, ein erfolgreiches Unternehmen mit starkem Nachhaltigkeitsfokus aufzubauen“, heißt es von den Gründerinnen. Noch dieses Jahr wolle man von Wien aus in den gesamten DACH-Raum expandieren und in weiterer Folge „Plantista als größte digitale Plattform rund um das Thema Pflanzen etablieren“.

Bereits deutlich größere Konkurrenz – wenn auch mit etwas anderer Zielgruppe – gibt es jedoch unter anderem gar nicht weit entfernt im niederösterreichischen Gars am Kamp. Dort rühmt sich das ebenfalls auf Pflanzenversand spezialisierte Startup GartenGarten mit mehr als 3500 Produkten das größte Online-Garten-Sortiment des Landes zu bieten und erzielt damit bereits siebenstellige Jahresumsätze.

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Holistischer Ansatz für KI-Integration

Dabei würden sich diese Vorreiter von anderen nicht durch das beste KI-Modell, sondern durch das beste Datenfundament unterscheiden. „Eine strukturierte, lebendige Datenplattform, die im Kern des Unternehmens steht – nicht am Rand als IT-Projekt. Genau dabei unterstützen wir unsere Kunden – mit einem holistischen Ansatz, der Beratung und Umsetzung bis hin zu Governance und Plattformen aus einer Hand verbindet“, erklärt Moser. Durch diesen Ansatz werde sichergestellt, dass KI-Projekte nicht als Einzelinitiativen enden, sondern strukturell in die Kernprozesse von Unternehmen integriert werden.

Über 13 Jahre IT-Erfahrung

Parallel zu seinem Masterstudium Software Engineering an der University of Applied Sciences in Hagenberg startete der zweifache Familienvater seine Karriere beim Linzer Banken-Softwarehaus Raiffeisen Software. 2019 folgte der Wechsel zu CANCOM Austria (vormals Kapsch BusinessCom). Dort durchlief Moser in sieben Jahren mehrere Führungspositionen, zuletzt war er als „Director Digital Solutions & AI“ tätig. Seit Juni 2026 ist er Vorstand im Verband Österreichischer Software Innovationen (VÖSI).  

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