26.04.2017

Pioneers Festival 2017

Zum sechsten Mal versammeln sich 2.500 Tech- Gründer, Investoren, und international führende Unternehmen aus mehr als 70 Ländern am 1. und 2. Juni zum Pioneers Festival.
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(c) Pioneers Festival
kooperation

Auch in diesem Jahr wird die Wiener Hofburg wieder Schauplatz des Pioneers Festival. Am ersten und zweiten Juni treffen dabei die vielversprechendsten Tech-Startups auf internationale Investoren und Entscheidungsträger aus der Unternehmenswelt zum interdisziplinären Austausch. Wie in den vergangenen Jahren ist das Programm gefüllt mit Business-Meetings, inspirierenden Vorträgen, Technologie zum Erleben, Einblicken in die Industrie, einer einzigartigen Show, sowie zahlreicher Möglichkeiten zum Netzwerken in einladender Atmosphäre bei den zum Großteil auch öffentlich zugänglichen Side Events am Abends des ersten Juni.

Vielseitiges Programm

Im Fokus steht heuer die Interaktion zwischen Mensch und Technologie. Hierzu werden visionäre Gründer einen Einblick in die bereits heute sowie zukünftig verfügbaren Produkte und Services aus der Welt der Künstlichen Intelligenz, Autonomen Systeme, Biotechnologie, Mobilität, Gesundheitsbranche, Cybersecurity, und der privaten Weltraumreise geben. Zudem wird gezeigt, dass Technologie, Impact, und Business heute schon nicht mehr getrennt voneinander existieren müssen. Ebenso führt der bewährte Pitch Contest „Pioneers Challenge“ wieder einen der über 4.000 Bewerber in den Startup-Olymp. Geballtes Wissen ausgewählter Experten rund um die Themen Marketing, Investments, Growth, Sales, Corporate Culture, Product Development, und Partnershipsgibt es zudem auf der Academy Bühne.

Redaktionstipps

Experten auf der Bühne

Zu den ausgewählten Speakern zählen dieses Jahr unter anderem Skype Co-Founder Jaan Tallin, Unicorn Gründer und heutiger Partner beim Venture Capital Geber Atomico, Siraj Khaliq, Uber’s Wachstumsgenie und Silicon Valley Celebrity Andrew Chen, Google A.I. Experte Behshad Behzadi, Hollywood Advisor und Cybersecurity Experte Ralph Echemendia, Biotech-Pionier Rachel Haurwitz, Pulitzer Preis Gewinner und Oscar-Nominee Ron Suskind, Virgin Galactic’s Beth Moses, sowie der Gründer und CEO eines der bedeutendsten Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, Babak Hodjat.

Mehr Infos und Tickets gibt es hier. Vor dem 19. Mai zugreifen und EUR 200 sparen!

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© calliora - Frederik Träuble und Jonas Wildberger.

Das Münchner Startup calliora von Frederik Träuble und Jonas Wildberger entwickelt eine KI-Plattform für Krankenhäuser, die den Verwaltungs- und Abrechnungsaufwand reduzieren und Erlöse besser absichern soll. Nach Angaben des Unternehmens begleitet die Software Behandlungsfälle von der Aufnahme bis zur Abrechnung und verknüpft dafür Informationen aus verschiedenen bestehenden Systemen.

calliora: Fokus auf Dokumentation und Abrechnung

Ein Schwerpunkt liegt auf Dokumentation und Abrechnung. Die Plattform unterstützt bei der Kodierung und prüft Fälle auf typische Prüfmuster des Medizinischen Dienstes. Zudem sollen abrechnungsrelevante Informationen frühzeitig erkannt und für die weitere Bearbeitung im Krankenhaus bereitgestellt werden. Für das Controlling bietet calliora eigene Auswertungen und Analysen an.

Hinter dem Produkt steht die Annahme, dass Informationen zu einem Behandlungsfall in Krankenhäusern über zahlreiche unterschiedliche Systeme und Prozesse verteilt sind. Fehlen Angaben oder werden sie nicht an der richtigen Stelle übernommen, kann dies zu zusätzlichem Bearbeitungsaufwand oder zu Problemen bei der Abrechnung führen. Calliora will diese Lücken durch eine zentrale, KI-gestützte Verarbeitung der vorhandenen Informationen verringern.

Bertelsmann und Angel-Investoren dabei

Nun hat das Münchner Startup eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde über sechs Millionen US-Dollar abgeschlossen: „Unsere Pre-Seed-Runde wird von BHI – Bertelsmann Healthcare Investments und redalpine angeführt. Mit dabei sind Angel-Investoren aus Krankenhausmanagement und KI, darunter Dr. Ulrich Wandschneider (ehemaliger CEO von Asklepios und Mediclin AG), Sara Siegel (Global Health Sector Leader, Deloitte), Peter Sarlin (Postscriptum, NestAI, QuTwo & Silo AI) und Frank Hutter (Prior Labs)“, schreibt das Startup in einem LinkedIn-Post.

Die Plattform soll bereits bei der Aufnahme eines Falls unterstützen und prüfen können, ob eine Behandlung ambulant, stationär oder als Hybrid-DRG abzurechnen ist. Dabei dokumentiert sie die dafür maßgeblichen Gründe. Im weiteren Verlauf soll die Software fehlende Informationen, Fristen und mögliche nächste Schritte erkennen und das Klinikpersonal dort einbinden, wo eine menschliche Prüfung erforderlich ist.

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