26.05.2016

Pioneers Festival 2016: erdbeerwoche Sieger der Post Startup Challenge

Die Gewinner der Startup-Challenge der Österreichischen Post am Pioneers Festival: erdbeerwoche, stabylizr, Nuapua und StoreMe. Die Plattform für nachhaltige Frauenhygiene überzeugte dabei die Jury am meisten.
/artikel/pioneers-festival-2016-erdbeerwoche-sieger-der-post-startup-challenge
erdbeerwoche-Gründerinnen Bettina Steinbrugger und Annemarie Harant.

Über 120 Startups reichten ihre Ideen bei der Challenge ein. Bereits im Vorfeld wurden von einer Jury zwölf Finalisten gekürt, die am Pioneers Festival mit einem drei minütigen Pitch überzeugen mussten. Vier Startups kristallisierten sich dabei als Gewinner heraus und erhalten ein Media- und Paketsendungsvolumen der Österreichischen Post im Gesamtwert von 160.000 EUR.

Frauenhygiene neu gedacht

Das Frauen-Startup erdbeerwoche, eine E-Commerce-Plattform mit nachhaltiger Monatshygiene, wurde dabei zum Sieger gekürt. Ausschlaggebend war der kreative Ansatz der Gründerinnen, Frauen mit Fakten und Humor über die Problematik konventioneller Tampons und Binden aufzuklären.

erdbeerwoche-Gründerinnen Bettina Steinbrugger und Annemarie Harant.
erdbeerwoche-Gründerinnen Bettina Steinbrugger und Annemarie Harant.

„Viele Frauen wissen nicht, dass herkömmliche Monatshygieneartikel aus einem Zellstoff-Plastikgemisch bestehen und oftmals mit bedenklichen Zusatzstoffen versehen sind. Wir klären über dieses Thema auf und bieten gleichzeitig in unserem Onlineshop nachhaltige Alternativen wie Bio-Tampons oder Menstruationskappen“, so Co-Gründerin Annemarie Harant.

Mission

Vor vier Jahren starteten die Gründerinnen mit dem Ziel, mit einem der letzten Tabus zu brechen. Die weibliche Regel ist immer noch ein Thema, worüber selten gerne gesprochen wird. Die Monatshygiene ist ein Markt, indem in den letzten 60 Jahren seit Erfindung des Tampons kaum Innovationen stattgefunden haben. Wir wollen diesen Markt nun revolutionieren, indem wir Frauen über die Problematik konventioneller Tampons und Binden aufklären und nachhaltige Alternativen aufzeigen, so Harant. Co-Gründerin Bettina Steinbrugger erzählt, dass man seit dem Launch des Onlineshops bereits 500.000 herkömmliche Hygieneprodukte durch nachhaltige Alternativen wie Biotampons oder Menstruationskappen ersetzt habe. Somit habe man „einen wichtigen Beitrag zur Frauengesundheit und zum Umweltschutz geleistet. Schließlich hat jede Frau das Recht auf gesunde und schadstofffreie Monatshygiene!“

+++ Das Frauen-Startup Erdbeerwoche bietet kompostierbare Bio-Slips +++

Deine ungelesenen Artikel:
15.10.2026

Investment: Wiener Startup DropForce will nicht Drohnen liefern, sondern kleine Fabriken dafür

DropForce will es Kunden künftig ermöglichen, im Container an jedem beliebigen Ort schnell viele Drohnen zu produzieren. Die Wiener Beteiligungsgesellschaft BarnVentures und die deutsche LNX GmbH stiegen im Sommer mit einem sechsstelligen Betrag ein, wie man nun bekanntgab.
/artikel/investment-wiener-startup-dropforce-will-nicht-drohnen-liefern-sondern-kleine-fabriken-dafuer
15.10.2026

Investment: Wiener Startup DropForce will nicht Drohnen liefern, sondern kleine Fabriken dafür

DropForce will es Kunden künftig ermöglichen, im Container an jedem beliebigen Ort schnell viele Drohnen zu produzieren. Die Wiener Beteiligungsgesellschaft BarnVentures und die deutsche LNX GmbH stiegen im Sommer mit einem sechsstelligen Betrag ein, wie man nun bekanntgab.
/artikel/investment-wiener-startup-dropforce-will-nicht-drohnen-liefern-sondern-kleine-fabriken-dafuer
Die DropForce-Gründer Jakub Hamdard und Christian Mühl | (c) DropForce
Die DropForce-Gründer Jakub Hamdard und Christian Mühl | (c) DropForce

Es gibt für sie unzählige Einsatzmöglichkeiten, in den vergangenen Jahren dominieren sie aber vor allem eines: die Kriegsberichterstattung. Drohnen sind nicht nur zum Sinnbild für moderne Kriegsführung geworden, sondern auch zu einer Produktkategorie, die europäischen Scaleups mitunter Milliardeninvestments einbringt. Von dieser Kategorie ist das Wiener Startup DropForce aktuell noch weit entfernt, das Konzept, mit dem es antritt, ist aber durchaus ambitioniert und vor allem neu.

Drohne aus dem 3D-Drucker im Van oder Container

„Alle anderen Drohnen-Anbieter haben eine zentrale Fabrik und brauchen für den Bau einer Drohne meistens viel länger als nötig. Wir haben unsere Drohne so konzipiert, dass man sie von überall aus bauen kann”, sagt Jakub Hamdard. Er hat DropForce gemeinsam mit Christian Mühl gegründet. Beide bringen dabei Berufserfahrung aus dem Aerospace-Bereich mit.

Ein weiterer großer Unterschied zu anderen Anbietern: „Bei anderen Drohnen sind die Teile zusammengelötet. Daraus ergeben sich viele Fehlerquellen. Außerdem sind sie stark auf chinesische Bauteile angewiesen, die oft nicht halten, was sie versprechen”, so Hamdard. Die DropForce-Drohne kommt dagegen ohne Löten aus. Die Strukturteile und Module, etwa Kamera-Aufsätze, kommen aus dem 3D-Drucker; Platinen, Motoren und Propeller werden in Europa produziert und vom Startup als Bausatz dazugeliefert. „Man kann die Teile im 3D-Drucker aktuell in ca. 20 Minuten drucken und braucht dann zehn bis 15 Minuten, um die Drohne zusammenzubauen”, sagt der Gründer.

Und dieser Vorgang soll künftig eben nicht in einer einzelnen Fabrik, sondern in kompakten Einheiten direkt beim Kunden passieren, in einem Van oder Container, so die Vision. Denkt man an den DefenseTech-Bereich, heißt das: direkt an der Front. Die Vans bzw. Container sollen dann verkauft, die Produktion lizenziert werden. „Mit dem Van wäre man komplett mobil. Er kann direkt am Einsatzort innerhalb von Minuten Drohnen produzieren, die dann gleich losstarten können”, skizziert Hamdard.

So ein Einsatzort könnte etwa auch der Schauplatz einer Naturkatastrophe sein. In der Kundenansprache fokussiere man aber aktuell primär auf den Verteidigungsbereich. Dort will man, wenn alles nach Plan läuft, um den Jahreswechsel in die ersten Pilotprojekte starten.

Sechsstelliges Investment von BarnVentures und deutscher LNX GmbH

Bereits im Sommer holte sich DropForce für seine Expansionspläne auch ein Investment. BarnVentures rund um Filip Zganjer und die deutsche LNX GmbH stiegen mit einem sechsstelligen Betrag ein und sicherten sich jeweils 20 Prozent am Unternehmen. „Die Idee von einer dezentralen Massenproduktion im Baukasten-System hat mir so gut gefallen. Eine zentrale Produktionsstätte ist in Zeiten wie diesen gefährlich”, kommentiert Zganjer im Gespräch mit brutkasten. Das Startup unterstütze man nun nicht nur mit Geld, sondern auch durch Beratung.

Das Kapital sei bislang vor allem in die Weiterentwicklung, aber auch in Personalkosten geflossen, sagt Hamdard. Zudem sei man aktuell auch im Prozess der Patentanmeldung. Und auch an weiteren Drohnen-Modellen arbeite man bereits. Denn, so die Vision: „Kunden können sich später dann aus einem Portfolio genau die Drohnen aussuchen, die sie gerade brauchen. Wir haben schon einige Ideen, was man machen kann.”

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Pioneers Festival 2016: erdbeerwoche Sieger der Post Startup Challenge

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Pioneers Festival 2016: erdbeerwoche Sieger der Post Startup Challenge

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Pioneers Festival 2016: erdbeerwoche Sieger der Post Startup Challenge

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Pioneers Festival 2016: erdbeerwoche Sieger der Post Startup Challenge

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Pioneers Festival 2016: erdbeerwoche Sieger der Post Startup Challenge

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Pioneers Festival 2016: erdbeerwoche Sieger der Post Startup Challenge

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Pioneers Festival 2016: erdbeerwoche Sieger der Post Startup Challenge

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Pioneers Festival 2016: erdbeerwoche Sieger der Post Startup Challenge

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Pioneers Festival 2016: erdbeerwoche Sieger der Post Startup Challenge