16.10.2018

Pier 4: Fünf weitere Großunternehmen auf Startup-Suche

Neun Großunternehmen waren von Beginn an beim Linzer Corporate-Startup-Collaboration-Programm Pier 4 von tech2b an Bord. Nun kamen mit Borealis, KTM, Leitz, Scheuch und Wacker Neuson fünf weitere dazu.
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(c) Foto Eder Linz: Die PIER 4-Partner (v.l.) Patrick Sagmeister (Außenwirtschaft), Franz Rimböck (Wacker Neuson), Stefan Scheuch (Scheuch), Walter Sieberer (KTM), Günther Kamml (Leitz), Stefan Stallinger (Energie AG), Daniel Haider (Raiffeisen Landesbank Oberösterreich) und Markus Manz (tech2b)
(c) Foto Eder Linz: Die PIER 4-Partner (v.l.) Patrick Sagmeister (Außenwirtschaft), Franz Rimböck (Wacker Neuson), Stefan Scheuch (Scheuch), Walter Sieberer (KTM), Günther Kamml (Leitz), Stefan Stallinger (Energie AG), Daniel Haider (Raiffeisen Landesbank Oberösterreich) und Markus Manz (tech2b)
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Etwas mehr als ein Jahr ist es nun her, das der oberösterreichische Startup-Inkubator tech2b mit PIER 4 in Linz ein Multi Corporate Venturing startete. Das Ziel: Oberösterreichische Leitbetriebe unterstützt durch tech2b-Expertise mit internationalen Startups zusammenbringen. Nun zieht tech2b-Geschäftsführer Markus Manz eine erste Zwischenbilanz: „Unser Vorhaben, den ober-österreichischen Firmen einen Zugang zur weltweiten Startup-Szene zu ermöglichen, ist aufgegangen. Wir haben zahlreiche Jungunternehmen zu den definierten Suchfeldern in Israel, USA, Deutschland, Tschechien, Polen und vielen anderen Länder gefunden und die besten nach Linz gebracht“.

+++ “Sponsion”: Der Linzer Inkubator tech2b macht 35 Startups marktreif +++

Video-Interviews zu PIER 4:

der brutkasten bei Pier 4, der Landebrücke für Start-ups

Wir haben bei Pier4 mit Markus Manz, Geschäftsführer von tech2b, Günther Kamml, Geschäftsführer von Leitz Österreich, Stefan Scheuch, Geschäftsführer der Scheuch GmbH, Franz Rimböck, Head of Corporate Digitilization der Wacker Neuson Linz GmbH und Walter Sieberer, Executive Managing Director bei KTM Official Fanpage Innovation Gmbh gesprochen.

Gepostet von DerBrutkasten am Dienstag, 16. Oktober 2018

9 + 5 Großunternehmen an Bord

Von Beginn an waren neun Großunternehmen an Bord: Energie AG, die Amag, ELIN, Fabasoft, GE Healthcare Austria, Lenzig AG, Miba, Primetals Technologies und TGW. Und die Erfolge des ersten Jahres haben nun weitere Partner überzeugt. Wie gestern in Linz verkündet wurde, sind im kommenden Durchgang auch Borealis, KTM, Leitz, Scheuch und Wacker Neuson dabei. Walter Sieberer, Managing Director KTM Innovation GmbH, skizziert die Strategie in der Corporate-Startup-Collaboration: „Innovation ist ein kollaboratives Thema. Es ist uns wichtig, dass alle betroffenen Mitarbeiter eingebunden sind, und in uns eine Anlaufstelle und Unterstützung für ihre Vorhaben vorfinden und Themen vorschlagen können, die im normalen Unternehmensalltag keinen Platz finden“.

+++ Fokus: Corporate Innovation +++

„Für uns ist die Zusammenarbeit mit Startups Neuland“

„Leitz ist ein Familien- und Traditionsbetrieb, bei dem die Innovation zur Tradition geworden ist. Die Digitalisierung hält viele neue Chancen, aber auch Herausforderungen bereit. Gerade diese Verbindung von Tradition mit Zukunft macht PIER 4 für unser Unternehmen so interessant“, sagt Günther Kamml, Geschäftsführer Leitz Österreich. Und Stefan Scheuch, CEO Scheuch GmbH kommentiert: „Der Austausch mit Startups ist für uns ein wichtiger Baustein, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Für uns ist die Zusammenarbeit mit Startups Neuland und PIER 4, mit den Expertinnen und Experten von tech2b im Hintergrund, eine gute Chance, dieses Feld zu bearbeiten“.

tech2b: 250 erfolgreiche Gründungen mit 1200 Beschäftigten

Im Rahmen des Programms PIER 4 scoutet tech2b weltweit Startups, bringt sie mit den Industriebetrieben zusammen und begleitet die Kooperationen. Internationaler Scouting-Partner für die Startup-Suche ist die Außenwirtschaft Austria. Finanzpartner ist die Raiffeisen Landesbank Oberösterreich und auch die Anwaltskanzlei Herbst Kinsky unterstützt die Initiative. Mit seinem Inkubator-Programm kann tech2b bis dato auf über 250 erfolgreiche Gründungsvorhaben mit mehr als 1200 Beschäftigten verweisen.

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Nemja Klincov und seine Frau stehen in einem Frühstücksraum, beide halten ein Kind auf dem Arm.
Familienvater Nemanja Klincov entwickelt Plappi aus familiären Gründen. (c) Nemanja Klincov

Die Idee für Plappi, die KI-gestützte Sprachhilfe für Kinder, kommt dem Wiener Nemanja Klincov im Alltag. „Ich habe zwei Kinder und möchte ihnen meine Muttersprache Serbisch beibringen, meine Frau spricht Deutsch mit ihnen. Als Vater, Ehemann und Unternehmer kommt die Zeit allerdings oft zu kurz und ich merke, wie die Sprachbildung bei den Kindern leidet. Plappi entstand aus genau dieser Frustration. Nicht um mich zu ersetzen, sondern um die Zeit dazwischen zu nutzen. Damit mein Kind auch dann meine Sprache hört und übt, wenn ich gerade nicht kann.“

Klincov ist in der Gründerszene nicht neu. Durch sein erstes Startup BReact (brutkasten berichtete) erhält der Founder die KI-Expertise, die er für Plappi benötigt: „Wir haben diese ganze Expertise, zur KI und auch zur Datensicherheit, in den letzten fünf Jahren aufgebaut. Alles, was wir über BReact lernen, ist ein Grundbaustein für Plappi.  Für uns ist es extrem wichtig, dass keine Daten abfließen können und kein KI-Training betrieben wird.“

Eltern legen die Themen selbst fest

Wenn man ein Plappi-Gerät bekommt, kann man als Elternteil über eine App Lehrpläne und Themen festlegen. „Man kann beispielsweise den Namen des Lieblingstiers angeben, den Namen der besten Freunde, was im Alltag passiert, und man kann Plappi auch auf Themen sensibilisieren oder Wörter eingeben, die gelernt werden sollen. Das Gerät orientiert sich dann an dem, was die Eltern vorgegeben haben, und fordert die Kinder auch aktiv auf, zu antworten. Wir haben kein anderes Spielzeug gefunden, das Kinder proaktiv auffordert zu kommunizieren“, so Klincov.

„100 Prozent Made in Europe“

Für den Vater steht vor allem eines im Vordergrund: Der Datenschutz der Kinder. „Unser oberstes Gebot ist, ausschließlich Offline-KI-Modelle zu benutzen. Was die Kinder sagen, wird nicht für Werbung oder KI-Training genutzt. Wir haben uns auch angesehen, welches Rechenzentrum in Europa keinen amerikanischen oder chinesischen Gesellschafter dabeihat, damit alles 100 Prozent Made in Europe ist. Ich will als Vater auch nicht, dass die Daten meiner Kinder an amerikanische Konzerne abfließen“, erklärt der Founder.

Welches KI-Modell am geeignetsten ist, will Klincov gemeinsam mit 100 Eltern noch testen. Warum der Founder sich sicher ist, dass Kinder überhaupt mit KI-Spielzeugen interagieren sollten, erzählt er im Interview: „An Silvester waren wir bei Freunden. Als ich gesehen habe, wie sechs kleine Kinder von zwei bis fünf Jahren mit einer Alexa gesprochen und interagiert haben, war für mich klar: Das wird funktionieren, auch ohne Display oder Screen.“

Plappi soll es in dieser Ausführung für Kinder und ein anderes Modell für Jugendliche geben. (c) Plappi

Bereits 120 Menschen auf der Warteliste

Wenn Plappi auf den Markt kommt, soll es 90 Euro kosten und auf einem Abomodell für 9,90 Euro pro Monat basieren. Die Lernenden bekommen dann jeden Monat neue Lehrpläne erstellt, „denn Plappi versteht ja, welche Vokabeln die Kinder schon können und welche Wörter gut gelernt worden sind. Und deshalb ist es notwendig, dass es ein Abomodell ist, weil diese Lehrpläne angepasst werden. Und je nach Alter und Kind wird es dann mitwachsen“.

Klincov wartet zurzeit auf Förderungsgenehmigungen, für 2027 sei der Markteintritt geplant. Auf der Warteliste stehen derzeit 120 Menschen. Eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter wird am 24. Juni gelauncht.

Zukunftspläne

„Mein Wunsch ist wirklich, dass meine Kinder fließend meine Sprache sprechen können. Ich hoffe, dass Plappi eines Tages ein Must-have in jedem Haushalt mit Kindern ist. Wir sehen einfach ein Riesenmarktpotenzial, wenn allein schon wegen des Unterrichtsfachs Englisch 95 Prozent der Kinder zur Zielgruppe werden“, blickt der Founder in die Zukunft. Das Ziel sei, dass auf lange Sicht nicht nur Kinder mit Migrationsbiografie Plappi nutzen. 

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