12.05.2020

Phantom Athletics: Corona-Krise stoppt vorerst „2min2mio“-Investment

Phantom Atheltics konnte sich bei "2 Minuten 2 Millionen" durchsetzen und beinahe seine aufgerufene Firmenbewertung als Investment erhalten. Schlussendlich wurden es 380.000 Euro und vier Investoren, die sich das Startup angeln konnte. Allerdings hat die Pandemie den Abschluss der Verhandlungen vorerst auf Eis gelegt, wie Gründer Dominique Wenger erzählt.
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Phantom Athletics, 2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) MPHOTO - Phantom Atheltics hat zwar noch keine neuen Investoren, dafür aber seine Trainingsmaske passend zur Covid-19-Krise adaptiert.

Es hat sich etwas verändert in der Gesellschaft. Eine Pandemie ist für viele Unternehmen eine Art „Game Changer“, der in weiterer Folge zeigen wird, inwiefern sich Unternehmen an neue Gegebenheiten anzupassen vermögen. „Ich werde nicht mehr ‚blöd‘ angesehen“, sagt ein Phantom Atheltics-Kunde, wenn er im Freien mit Maske trainiert. Gesichtsschutz scheint die neue „Normalität“ zu sein, um im Politk-Sprech zu bleiben. Dies hat auch Dominique Wenger erkannt, der sein Hauptprodukt adaptiert hat und auch ohne „2 Minuten 2 Millionen“-Investment seinen Weg erfolgreich geht.

+++ GA Shaker: Deal platzt nach „2 Minuten 2 Millionen“-Auftritt +++

Stillstand wegen Corona-Krise

„Leider sind durch die Corona-Krise die Verhandlungen  zum Stillstand gekommen“, erklärt der Gründer von Phantom Athletics bezugnehmend auf beide TV-Deals aus „2 Minuten 2 Millionen“: „Die Investoren sind in vielen Unternehmen dabei und müssen sich vorrangig darum kümmern“.

Phantom Athletics-Gründer optimistisch

Wenger wirkt dennoch zuversichtlich und optimistisch, dass die Gespräche wieder ins Laufen kommen, da sich die Situation hierzulande wieder etwas beruhigt hat. Im Raum stehen insgesamt 380.000 Euro Kapital der vier männlichen Investoren Rohla, Haselsteiner, Gschwandtner und Hillinger – wobei Zuseher der Sendung bemerkt haben, dass der Letztgenannte nicht sonderlich begeistert war, zu einer solchen Bewertung einzusteigen. Einiges ist noch offen. Genauere Details, wie es in bisherigen Verhandlungen ausgesehen hat und wie es wann weitergeht, möchte Wenger erst preisgeben, wenn alles unter Dach und Fach ist.

Phantom Atheltics, 2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Phantom Atheltics – Das Phantom Athletics-Team nutzte die Corona-Krise, um seine Trainingsmaske anzupassen.

Masken mit Zusatzfilter als Schutz für Sportler

Was er aber gerne betont, ist die Adaption seines Hauptproduktes. Seit rund zwei Wochen produziert das Startup neben seiner Trainingsmaske, die das Atmen absichtlich erschwert, um den Atemmuskel zu trainieren, Masken mit eingebauten Filter, damit sich auch Sportler im Freien sicher bewegen können. „Wir haben unsere Maske mit Hilfe der deutschen Firma GKD, einem Spezialisten für Metallfiltergwebe, adaptiert. Zusätzlich bietet sie auch Schutz vor Pollen“, sagt Wenger.

Auch ohne PR ein Verkaufshit

Das integrierte fünflagige Filtermaterial ermögliche die Filterung von durchschnittlich 88,9 Prozent aller Partikel bis zu einer Größe von 2μm, heißt es vom Unternehmen. Überhaupt hat die Corona-Krise neue „Challenges“ für das gesamte Team hervorgerufen. „Vorher war das Tragen von Masken in der Gesellschaft nicht salonfähig, heute ist das anders. Allerdings ist es schwerer geworden, Waren aus China zu erhalten. Die Flieger sind voll, die Verbindungen schlecht“, sagt Wenger, der aber darauf hinweist, dass es mit der Filter-Maske sehr gut läuft. Und das, obwohl sie erst seit zwei Wochen auf dem Markt ist. Bisher kam Phantom Atheltics ohne PR für das neue Produkt aus.

Phantom Atheltics, 2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) Phantom Atheltics/FB – Neben der Maske gibt es noch weitere Trainings-Produkte, die Phantom Athletics im Repertoire hat.

Weitere Produkte auf Lager

Neben der Maske hat die Firma zusätzlich eine „Trainingsweste“ mit Gewichten, die das Workout erschweren soll, eine „Shadow-Kollektion“ in Sachen Sportbekleidung und weitere Trainings-Produkte im Sortiment.

Die nächsten Ziele des Startups sind der Abschluss des „2 Minuten 2 Millionen“-Deals sowie die Bearbeitung des österreichischen Markts. Das Unternehmen, das innerhalb des „Lockdowns“ Trainingspläne für die Home-Workouts seiner Kunden erstellte, möchte in weiterer Folge den Rollout nach Frankreich, Spanien und in die Benelux-Staaten wagen. Die Trainigsmaske ohne Filter kostet 100 Euro, mit Filter erhöht sich der Verkaufspreis auf 125 Euro.


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Noxtua-Gründer Leif-Nissen Lundbæk und Manz-Geschäftsführerin Susanne Stein-Pressl | © Kidizin Sane
Noxtua-Gründer Leif-Nissen Lundbæk und Manz-Geschäftsführerin Susanne Stein-Pressl | © Kidizin Sane

Das Berliner Legal-Tech-Scaleup Noxtua hat seine Series-C-Finanzierungsrunde mit einem Volumen von mehr als 100 Millionen Euro abgeschlossen. Es ist die bislang größte Geldspritze für ein Rechts-KI-Unternehmen in Deutschland. Im Zuge der Kapitalerhöhung übernimmt der deutsche Fachverlag C.H.Beck die Mehrheit an dem Unternehmen, während die Wiener Manz’sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung als neuer Investor einsteigt.

Susanne Stein-Pressl, geschäftsführende Gesellschafterin bei Manz, ordnet den Schritt in die Unternehmensgeschichte ein: „Seit mehr als 40 Jahren nimmt Manz eine Pionierrolle in der Digitalisierung des Rechtswesens ein“. Das Investment sei vor diesem Hintergrund eine konsequente Fortführung der eigenen Digitalisierungsstrategie. „Deshalb ist für uns die Investitionsrunde der nächste logische Schritt“, so Stein-Pressl.

Manz mit langer Digitalisierungs-Geschichte

Für den 1849 in Wien gegründeten Fachverlag fügt sich die Beteiligung in eine Reihe bestehender Innovationen ein. Manz führte bereits 1986 die Rechtsdatenbank (RDB) in Österreich ein und stellte Anfang 2025 mit „Genjus KI“ einen eigenen Rechercheassistenten vor. Seit 2025 kooperiert der Verlag zudem operativ mit Noxtua an der Lösung „Manz-Noxtua“, um Fachinformationen auf einer gemeinsamen Plattform zu bündeln.

Mit dem Einstieg will das Wiener Verlagshaus die Qualitätsstandards juristischer Inhalte auch im KI-Zeitalter sichern. „Vertrauenswürdige Inhalte der Rechtsverlage bilden dabei schon immer das Fundament, auf dem Rechtsexpertinnen und -experten in ganz Europa arbeiten und das es zu schützen gilt“, betont Stein-Pressl. Als Verlag sehe sich Manz als Garant für die Wahrung dieser Qualität.

Gesellschafterkreis von Noxtua formiert sich um

Die Mehrheit der Anteile liegt nach dem Abschluss der Runde bei C.H.Beck. Der Münchner Traditionsverlag war bereits im April 2025 bei der Series B als Hauptinvestor eingestiegen. Klaus Weber aus der Gesamtgeschäftsführung von C.H.Beck begründet die Aufstockung mit den Veränderungen im Markt: „Die Verbindung qualitativ hochwertiger Daten mit innovativer KI-Technologie ist das Erfolgsrezept in einem sich rasch wandelnden Markt“. Zudem betont er die strategische Ausrichtung der Partner: „Für uns als Traditionsverlag ist dieses Engagement gemeinsam mit Manz auch eine Investition in die Zukunft des Rechts“.

Parallel zum Wechsel der Mehrheitsbeteiligung wird die Gesellschafterstruktur neu geordnet. Bisherige Wagniskapitalgeber wie die Global Brain Corporation, der KDDI Open Innovation Fund sowie Einzelinvestor Dominik Schiener scheiden als Eigner aus. Auch die Wirtschaftskanzleien CMS und Dentons geben ihre Anteile ab, verbleiben aber laut Unternehmensangaben als Ankerkunden. CMS hatte die Entwicklung der Software 2024 mitinitiiert.

Internationale Expansion

Noxtua wurde 2017 auf Basis von Forschung an der Universität Oxford und dem Imperial College London von Leif-Nissen Lundbæk und Michael Huth gegründet. Nach Unternehmensangaben beschäftigt das Scaleup derzeit rund 100 Mitarbeiter:innen an sechs europäischen Standorten – darunter Berlin, Paris, Stockholm, Zagreb, München und Fribourg – und kommt auf mehr als 30.000 Nutzerinnen und Nutzer.

Das frische Kapital soll laut Aussendung vor allem in die Weiterentwicklung der spezialisierten Arbeitsbereiche sowie in die Expansion in weitere europäische Märkte fließen. Die Software deckt typische juristische Arbeitsabläufe wie Recherche, Analyse und Dokumentenerstellung ab und greift dabei auf Daten lizenzierter Fachverlage zurück.

Leif-Nissen Lundbæk, CEO und Gründer von Noxtua, kommentiert den Abschluss der Runde: „Wir entwickeln Noxtua basierend auf den exklusiven Inhalten führender Fachverlage vom ganzen Kontinent und haben so u.a. bereits Europas größte Rechtsdatenbank und Europas größtes Netzwerk unabhängiger Rechtsverlage aufgebaut“. Die Vertiefung der Partnerschaft ordnet er als Signal ein: „Die gemeinsame Investition von C.H. Beck und Manz in Noxtua ist deshalb auch ein starkes Zeichen an den Markt“.

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AI Summaries

Phantom Athletics: Corona-Krise stoppt vorerst „2min2mio“-Investment

  • Eine Pandemie ist für viele Unternehmen eine Art „Game Changer“, der in weiterer Folge zeigen wird, inwiefern sich Unternehmen an neue Gegebenheiten anzupassen vermögen.
  • „Ich werde nicht mehr ‚blöd‘ angesehen“, sagt ein Phantom Atheltics-Kunde, wenn er im Freien mit Maske trainiert.
  • Gesichtsschutz scheint die neue „Normalität“ zu sein.
  • Dies hat auch Dominique Wenger erkannt, der sein Hauptprodukt adaptiert hat und auch ohne „2 Minuten 2 Millionen“-Investment seinen Weg erfolgreich geht.
  • „Leider sind durch die Corona-Krise die Verhandlungen  zum Stillstand gekommen“, erklärt der Gründer von Phantom Athletics bezugnehmend auf beide TV-Deals aus „2 Minuten 2 Millionen“: „Die Investoren sind in vielen Unternehmen dabei und müssen sich vorrangig darum kümmern“.
  • Seit rund zwei Wochen produziert das Startup neben seiner Trainingsmaske, die das Atmen absichtlich erschwert, um den Atemmuskel zu trainieren, Masken mit eingebauten Filter, damit Sportler im Freien sicher trainieren können.

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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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  • „Ich werde nicht mehr ‚blöd‘ angesehen“, sagt ein Phantom Atheltics-Kunde, wenn er im Freien mit Maske trainiert.
  • Gesichtsschutz scheint die neue „Normalität“ zu sein.
  • Dies hat auch Dominique Wenger erkannt, der sein Hauptprodukt adaptiert hat und auch ohne „2 Minuten 2 Millionen“-Investment seinen Weg erfolgreich geht.
  • „Leider sind durch die Corona-Krise die Verhandlungen  zum Stillstand gekommen“, erklärt der Gründer von Phantom Athletics bezugnehmend auf beide TV-Deals aus „2 Minuten 2 Millionen“: „Die Investoren sind in vielen Unternehmen dabei und müssen sich vorrangig darum kümmern“.
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  • Gesichtsschutz scheint die neue „Normalität“ zu sein.
  • Dies hat auch Dominique Wenger erkannt, der sein Hauptprodukt adaptiert hat und auch ohne „2 Minuten 2 Millionen“-Investment seinen Weg erfolgreich geht.
  • „Leider sind durch die Corona-Krise die Verhandlungen  zum Stillstand gekommen“, erklärt der Gründer von Phantom Athletics bezugnehmend auf beide TV-Deals aus „2 Minuten 2 Millionen“: „Die Investoren sind in vielen Unternehmen dabei und müssen sich vorrangig darum kümmern“.
  • Seit rund zwei Wochen produziert das Startup neben seiner Trainingsmaske, die das Atmen absichtlich erschwert, um den Atemmuskel zu trainieren, Masken mit eingebauten Filter, damit Sportler im Freien sicher trainieren können.

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  • Eine Pandemie ist für viele Unternehmen eine Art „Game Changer“, der in weiterer Folge zeigen wird, inwiefern sich Unternehmen an neue Gegebenheiten anzupassen vermögen.
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