15.10.2020

Personalchef von Transferwise wechselt als CPO zu Münchner HR-Startup Personio

Ross Seychell, zuletzt CPO des Londoner Fintechs Transferwise, wechselt als Chief People Officer zum Münchner HR-Tech-Unternehmen Personio. Das Müncher Startup bietet eine HR-Sofftware für KMU an und holte sich Anfang des Jahres ein 75 Millionen US-Dollar Investment.
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Personio
Ross Seychell wird neuer CPO | (c) Personio

Das Münchner Startup Personio, das sich auf eine All-in-One Software-Lösung für Recruiting, Personalverwaltung und Lohnabrechnung im KMU-Sektor spezialisiert hat, ernennt Ross Seychell zum Chief People Officer, das gab das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung bekannt.

Der ehemalige CPO des Londoner FinTechs Transferwise soll ab November die Personalstrategie sowie die Employee Experience verantworten. Seychell soll außerdem eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Unternehmens- und Produktstrategie spielen und die weitere Expansion vorantreiben.

Background von Ross Seychell

Seychell bringt laut Personio mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Personalstrategien schnell wachsender internationaler Unternehmen mit. Bevor er zum Münchner HR-Startup wechselte, unterstützte er als CPO fast drei Jahre das Wachstum und die langfristige Geschäftsstrategie von Transferwise. In dieser Zeit wuchs das Fintech-Unternehmen von 800 auf 2.400 Mitarbeiter heran.

Dritte Top-Manager der zu Personio wechselt

Seychell ist laut Angaben des Startups der dritte Top-Manager, der innerhalb von acht Monaten das Führungsteam von Personio verstärkt. Zuvor wechselten bereits Geraldine MacCarthy von Dropbox als CRO sowie Birgit Haderer von Zalando als CFO zu Personio.

Des Weiteren setzt sich das Executive Team aus zwei der vier Gründer zusammen, Hanno Renner (CEO) und Roman Schumacher (Chief Product Officer), sowie Jonas Rieke (COO), der das Unternehmen von Beginn an mit aufgebaut hat, und Sebastian Enderlein (VP Engineering), der nach zwölf Jahren im Silicon Valley bei Uber und Salesforce im vergangenen Jahr zu Personio wechselte.

75 Millionen US-Dollar Investment

Anfang des Jahres sorgte Personio mit einer Series-C-Finanzierungsrunde in der Höhe von 75 Millionen US-Dollar für Aufsehen. Die Runde wurde damals vom Silicon Valley VC Accel angeführt – der brutkasten berichtete.

Zudem nahm die Market & Business Intelligence Software-Plattform CB Insights Personio 2020 in eine Liste von 50 europäischen Startups auf, die als potentielle Kandidaten für einen Unicorn-Status gehandelt werden.


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Das Tumbleweed-Team © Tumbleweed

Vier Monate nachdem Tumbleweed mit „Oasis Alpha“ Österreichs ersten kommerziellen Satelliten an Bord einer SpaceX-Rakete ins All geschickt hat, vermeldet das Wiener Jungunternehmen frisches Kapital. In einer 6,9 Millionen Euro schweren Seed-Runde investieren Lead-Investor PactVC, Vanagon Ventures, Prototype Capital, EWOR sowie internationale Business Angels.

Rund 300.000 Euro aus eigenen Reihen

Auffällig ist das finanzielle Engagement der eigenen Belegschaft: Mehr als ein Drittel der 25 Mitarbeitenden steuerte insgesamt rund 300.000 Euro aus eigener Tasche bei. Der Impuls dazu kam aus dem Team selbst. „Als Founder ist das natürlich mehr, als ich mir je erträumt hätte“, sagt Co-Gründer und CEO Julian Rothenbuchner gegenüber brutkasten.

Auf Investorenseite ging die Beteiligung von EWOR auf eine persönliche Empfehlung zurück, wie Rothenbuchner erzählt: Ein befreundeter Investor war unmittelbar eingestiegen und vermittelte den Kontakt zu EWOR-CEO Daniel Dippold. „Tumbleweed hat Österreichs ersten kommerziellen Satelliten schneller in den Orbit gebracht, als die Zertifizierung eines einzigen Experiments normalerweise dauert. Julian hat genau das geliefert, was er uns beim ersten Treffen angekündigt hat — nur schneller“, so Dippold. „Jetzt kann jedes Labor und jeder Hersteller den Weltraum nutzen, ohne selbst zu einem Raumfahrtunternehmen zu werden.“

Von Mars-Plänen zur orbitalen Forschungsplattform

Einer der Tumbleweed-„Pods“ © Tumbleweed

Das ursprünglich mit dem Konzept eines windgetriebenen Marsrovers gestartete Unternehmen konzentriert sich heute auf standardisierte Experimente in der Mikrogravitation. Weil Zertifizierungen für die Internationale Raumstation ISS laut Tumbleweed oft Jahre beanspruchen, entwickelte das Startup vorzertifizierte Nutzlastbehälter („Pods“), die ab 15.000 Euro buchbar sind.

F&E-Teams aus Pharma, Biotech und Materialwissenschaften sollen so Strom- und Datenanbindung im Orbit, ohne eine eigene Satelliteninfrastruktur aufbauen zu müssen, erhalten. Dass dieses Setup im Markt greift, zeigte das Team im Sommer: Die Hardware für Oasis Alpha entstand in unter neun Monaten und flog mit vier zahlenden Kund:innen.

Drei Missionen für 2027 und Kapsel-Rückkehr ab 2028

Vorbereitungen für Oasis Alpha © Tumbleweed

Mit dem frischen Kapital will das 25-köpfige Team mit Standorten in Wien und den Niederlanden drei orbitale Missionen im Jahr 2027 für mehr als zehn Kund:innen finanzieren. Für die Raketenstarts verhandelt Tumbleweed weltweit, setzt künftig jedoch verstärkt auf europäische Partner:innen, heißt es von Seiten des Unternehmens.

„Diese Finanzierung erlaubt es uns, das zu skalieren, was wir mit unserer ersten Mission Oasis Alpha bewiesen haben: dass Mikrogravitation eine breit verfügbare industrielle Ressource sein kann. Wir freuen uns sehr darauf, diese Möglichkeit nun noch mehr Kunden zu eröffnen und letztendlich eine Zukunft zu bauen, in der Mikrogravitation genutzt wird für zehnmal bessere Krebstherapien, zehnmal bessere Halbleiter und eine zehnmal schnellere Pharmaentwicklung“, erklärt Rothenbuchner.

Parallel treibt das Startup die Folgeplattform „Oasis Beta“ voran. Die Vorbereitungen laufen, erste Kundengelder liegen laut CEO Rothenbuchner bereits auf dem Konto. Ab 2028 sollen Experimente zudem physisch zur Erde zurückgebracht werden. Dafür entwickelt das Team seit mehreren Monaten eine Kapsel, die sich im Orbit vom Satelliten trennen und mit einem Fallschirm landen soll.

So soll der Oasis Beta Satellit aussehen © Tumbleweed
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Personalchef von Transferwise wechselt als CPO zu Münchner HR-Startup Personio

  • Das Münchner Startup Personio, das sich auf eine All-in-One Software-Lösung für Recruiting, Personalverwaltung und Lohnabrechnung im KMU-Sektor spezialisiert hat, ernennt Ross Seychell zum Chief People Officer, das gab das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung bekannt.
  • Seychell soll außerdem eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Unternehmens- und Produktstrategie spielen und die weitere Expansion vorantreiben.
  • Seychell bringt laut Personio mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Personalstrategien schnell wachsender internationaler Unternehmen mit.
  • Personio: HR-Startup schließt 75 Mio. US-Dollar-Serie C-Runde ab
  • Des Weiteren setzt sich das Executive Team aus zwei der vier Gründer zusammen, Hanno Renner (CEO) und Roman Schumacher, sowie Jonas Rieke (COO), der das Unternehmen von Beginn an mit aufgebaut hat, und Sebastian Enderlein, der nach zwölf Jahren im Silicon Valley bei Uber und Salesforce im vergangenen Jahr zu Personio wechselte.
  • Anfang des Jahres sorgte Personio mit einer Series-C-Finanzierungsrunde in der Höhe von 75 Millionen US-Dollar für Aufsehen.

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