02.07.2025
INVESTMENT

Peachies: Millionen-Investment für Londoner Startup mit niederösterreichischer Gründerin

Die Windelmarke, gegründet in Großbritannien von einer Niederösterreicherin und einer Amerikanerin, hat eine Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. 2,1 Millionen Pfund – also rund 2,5 Millionen Euro – erhält Peachies.
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Peachies - Die Peachies-Gründerinnen Morgan Mixon und Rima Suppan (c) Peachies
Die Peachies-Gründerinnen Morgan Mixon und Rima Suppan (c) Peachies

Peachies will mit seinen Premium-Windeln die Bedürfnisse von Eltern sowie Babys abdecken. Das Londoner Startup wurde 2021 von der Niederösterreicherin Rima Suppan und der Amerikanerin Morgan Mixon gegründet. Das rein weibliche Gründungsteam wurde vom Forbes-„30 unter 30“-Ranking ausgezeichnet.

Nachhaltigkeit und Hautverträglichkeit

Peachies verspricht ein „unverwechselbares Windelerlebnis“ und setzt mit seinen Windeln sowohl auf Nachhaltigkeit als auch auf Hautverträglichkeit. Laut dem Unternehmen seien die meisten Windeln auf dem Markt undicht und enthielten schädliche Inhaltsstoffe, die Hautreizungen verursachen können. Peachies verwendet deshalb pflanzliche Materialien aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern sowie effiziente Kunststoffe, heißt es vom Unternehmen. Das Material soll sogar 20 Prozent mehr Flüssigkeit aufnehmen als gängige Modelle, was im Umkehrschluss das Abfallvolumen senken soll. Laut den Gründerinnen könnten damit bis zu 93 Tonnen CO₂-Emissionen pro tausend Babys und Jahr eingespart werden.

Brutkasten hat bereits mehrfach über Peachies berichtet – zuletzt, als das Unternehmen unter die Top 100 UK Startups gewählt wurde. Außerdem konnte Peachies schon 2024 ein Investment in Höhe von 1,6 Millionen Euro sichern – auch darüber hat brutkasten berichtet.

Frisches Kapital

Peachies konnte jetzt neues Kapital in Höhe von 2,1 Millionen Pfund – was etwa 2,5 Millionen Euro entspricht – gewinnen. Die Finanzierungsrunde wurde von ArmaVir Partners, einem wachstumsorientierten Investor mit Sitz in New York, sowie von Triple B, einem in Amsterdam ansässigen Family Office des Bata-Erbes, angeführt.

Jordy Johannes, Chief Investment Officer von Triple B, über die Investition: „Nicht nur als Investoren, sondern auch als Eltern erkennen wir in Peachies eine seltene Klarheit im Unternehmenszweck, ein starkes frühes Produkt-Markt-Fit – und ein Weltklasse-Team, das bereit ist, mit Herz und Präzision zu skalieren.“

Zudem beteiligten sich auch ausgewählte Gründer:innen an der Finanzierungsrunde – etwa von Tutti Bambini, Lick oder Peloton, die Know-how in den Bereichen Markenführung, Plattformstrategie und Kundenbindung mitbringen. Sie sollen Peachies beim weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur unterstützen.

Laut dem Unternehmen hat Peachies im Jahr 2024 bereits über 25.000 Familien in Großbritannien erreicht und konnte damit seinen Umsatz verzehnfachen.

Zudem soll das Unternehmen eine Reichweite von über vier Millionen Menschen haben und sich mit Influencerinnen wie Montana Brown, Lucy Watson und Emily Blackwell einen „Kultstatus erarbeitet haben“, so heißt es in der Presseaussendung.

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zone14
© zone14 - (v.l.) Philip Obermüller, Teammanager des Wiener Sport-Club, Simon Schmiderer, Co-Founder zone14 und David Krapf-Günther, Sektionsleiter Wiener Sport-Club.

Ein 7:0 im Jahre 1958 gegen den damaligen italienischen Spitzenreiter Juventus Turin. Dreimal die österreichische Meisterschaft (1922, 1958 und 1959) und zweimal Viertelfinale im Europapokal der Landesmeister (damaliges Pendant zur heutigen Champions League) – 1959 und 1960. Das sind die Erfolgsgeschichten des Hernalser Fußballvereins Wiener Sport-Club. Heute ist man nach drei Spieltagen ohne Punkteverlust Spitzenreiter der Regionalliga Ost, verfügt über ein modernisiertes Stadion im Westen von Wien und setzt nun im Sinne der Weiterentwicklung auf die Technologie von zone14 rund um Lukas Grömer, Simon Schmiderer und Tobias Gahleitner. Und intensiviert damit die seit Jahren bestehende Kooperation.

zone14-Technologie durch alle Teams

Damit sollen künftig alle Teams des WSC – Kampfmannschaft, Frauenmannschaft und Nachwuchs – von professionellen Insights durch Videoanalyse und Leistungsdaten profitieren.

„Der Wiener Sport-Club ist weit mehr als ein Fußballverein und gehört fest zur Wiener Sportkultur. Wir wollen nicht nur Weltklasse-Technologie bereitstellen, sondern gemeinsam jeden Tag daran arbeiten, mit Videos und Daten Trainer:innen und Spieler:innen im sportlichen Alltag bestmöglich zu unterstützen – von der Kampfmannschaft bis zum Nachwuchs“, sagt Schmiderer, Mitgründer und Co-CEO von zone14.

Über die Technologie hinaus verbindet beide Partner ein ähnliches Verständnis davon, wie sich Fußball weiterentwickeln soll. Während der Wiener Sport-Club seit Jahrzehnten für Weltoffenheit, Toleranz und soziale Verantwortung steht, verfolgt zone14 das Ziel, professionelle Fußball-Technologie auch außerhalb des Profifußballs zugänglich zu machen.

Langfristige Kooperation

Für den Wiener Verein ist die Zusammenarbeit bewusst langfristig angelegt. Videoanalyse und Leistungsdaten sollen künftig noch stärker Teil der sportlichen Arbeit werden und Trainer:innen sowie Spieler:innen bei der Spielvorbereitung, der Nachbereitung und individueller Entwicklung unterstützen.

Dabei erhält der Wiener Sport-Club Zugang zu automatisierter Videoanalyse, Laufdaten, Heatmaps und Insights über das Spiel. Trainer:innen sollen künftig konkrete Spielsituationen aufarbeiten, taktische Abläufe analysieren und relevante Szenen für die Vorbereitung nutzen können. Spieler:innen erhalten gleichzeitig die Möglichkeit, ihre eigene Leistung objektiver zu beurteilen und ihre Entwicklung nachzuvollziehen, so der Plan.

„Mit zone14 haben wir einen langfristigen und zukunftsorientierten Partner gefunden, der es uns ermöglicht, auf höchster Ebene zu agieren“, sagt Philip Obermüller, Teammanager des Wiener Sport-Club. „Zone14 bietet uns die Möglichkeit, Leistung objektiv zu bewerten und sich tagtäglich zu verbessern. Gleichzeitig ist auch die Betreuung rundherum auf höchstem Niveau und der persönliche Einsatz des gesamten zone14-Teams hervorragend. Dass wir dabei mit einem Wiener Unternehmen zusammenarbeiten, das von der Wirtschaftsagentur Wien gefördert wird, macht dies zu einer perfekten Partnerschaft für uns.“

Die Partnerschaft mit dem Wiener Sport-Club, die das Startup nun eingeht, ist nicht die erste dieser Art: 2024 konnte man etwa Rapid als Kunden gewinnen, 2021 die Austria bzw. 2025 die „Austria Wien“-Akademie.

Frauenmannschaft und Nachwuchs im zone14-Fokus

Wie erwähnt, werden auch die Frauenmannschaft und der Nachwuchs des Wiener Sport-Club im Rahmen der Partnerschaft mit der Technologie von zone14 arbeiten. Damit sollen Videoanalyse und Leistungsdaten auch in der Ausbildung junger Spieler:innen und in der sportlichen Weiterentwicklung aller Mannschaften eingesetzt werden.

Die Zusammenarbeit knüpft zugleich an das Engagement von zone14 für mehr Sichtbarkeit und Professionalisierung im Frauenfußball an. Mit der Initiative „Fokus: Frauen im Fußball“ und dem Event „Frauen im Fußball – The Talk“ setzt sich das Unternehmen aktiv für die Weiterentwicklung des Frauenfußballs ein.

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