14.05.2025
SERIES-B-ERWEITERUNG

OroraTech: Startup rund um zwei Österreicher holt weitere 12 Mio. Euro Investment

Das Anti-Waldbrand-SpaceTech-Startup OroraTech erweitert seine Series-B-Runde aus dem Herbst auf 37 Millionen Euro.
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Das OroraTech-Führungsteam mit dem Kärntner Co-Founder Thomas Grübler (3.v.l.) | (c) OroraTech
Das OroraTech-Führungsteam mit dem Kärntner Co-Founder Thomas Grübler (3.v.l.) und CEO und CTO Martin Langer (m.) | (c) OroraTech.

Im Dezember schloss OroraTech einen mehrjährigen Vertrag mit der Deutschen Raumfahrtagentur (DLR), im Februar verkündete das Startup einen Auftrag über 72 Millionen kanadische Dollar mit der kanadischen Regierung, im März schoss es erfolgreich eine Satellitenkonstellation ins All und im April eröffnete es einen Standort in den USA, um die Expansion dort voranzutreiben.

Erster Teil der Series-B-Runde für OroraTech im Oktober 2024

Das alles passierte in den wenigen Monaten, seit das Münchner Startup rund um den österreichischen Co-Founder und nunmehrigen US-CEO Thomas Grübler und den ebenfalls österreichischen Gruppen-CEO und -CTO Martin Langer im Oktober 2024 seine Series-B-Finanzierungsrunde über 25 Millionen Euro verkündet hatte.

Zwei Großbanken im Lead bei Aufstockung auf 37 Mio. Euro

Bei all diesen Milestones in kurzer Zeit verwundert es wenig, dass OroraTech nun bereits die nächste Finanzierung kundtut: Die besagte Series-B-Runde wurde auf 37 Millionen Euro erweitert, wie das Startup heute per Aussendung mitteilt. Für die weiteren zwölf Millionen Euro kommen Beteiligungsgesellschaften zweier Großbanken, der BNP Paribas Solar Impulse Venture Fund und Rabo Ventures (VC der Rabobank) als Neuinvestoren hinzu. Die Bestandsinvestoren Bayern Kapital, Edaphon und der European Circular Bioeconomy Fund hätten sich ebenfalls wieder beteiligt, heißt es vom Startup.

„Die Unterstützung durch zwei der führenden europäischen Banken ist ein Beleg für OroraTechs Position an der Spitze des Marktes und wird unser Wachstum weltweit weiter vorantreiben“, kommentiert CEO Martin Langer.

Kampf gegen Waldbrände überzeugte Neuinvestoren

Mit seiner satellitenbasierten Lösung hat sich OroraTech der Bekämpfung von Waldbränden verschrieben. Das stetig wachsende Satellitennetzwerk des Unternehmens liefert in kurzen Abständen und in hoher Auflösung Temperatur-Daten von der Erdoberfläche, durch die Brände frühzeitig erkannt und entsprechend schnell bekämpft werden können.

„Ihre Fähigkeit, Nanosatelliten zu entwickeln und zu betreiben und gleichzeitig komplexe Daten zu interpretieren, hat zum kommerziellen Erfolg ihrer Wildfire-Intelligence-Lösung beigetragen“, sagt Lucas Guillet, Investment Director des BNP Paribas Solar Impulse Venture Fund, über das OroraTech-Team. „Unser Netzwerk zusammen mit der Rabobank bietet eine vielversprechende Möglichkeit, Lösungen zu unterstützen, die den Schutz der Wälder weltweit verbessern können – eine Aufgabe, die perfekt mit der These unseres Fonds übereinstimmt.“

Auch Shishir Sinha, Executive Director von Rabo Ventures, betont in seinem Statement die Impact-Komponente des Investments: „Die zunehmende Intensität und Häufigkeit von Waldbränden stellt eine erhebliche Bedrohung für unseren Planeten dar, da diese jährlich Milliarden Tonnen CO2-Ausstoß verursachen, den Verlust der biologischen Vielfalt verstärken und die allgemeine Widerstandsfähigkeit unserer Ökosysteme beeinträchtigen. Als Bank, die in der Forstwirtschaft und im ländlichen Raum tätig ist, erkennen wir die dringende Notwendigkeit, diese Risiken anzugehen.“

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Quanscient Gründungsteam (v. l. n. r.): Juha Riippi, Valtteri Lahtinen, Alexandre Halbach & Asser Lähdemäki © Quanscient

Die Wiener B&C-Gruppe baut ihr Engagement im Segment IndustrialTech aus und beteiligt sich als Minderheitsinvestorin an der jüngsten Kapitalaufnahme des finnischen Deep-Tech-Unternehmens Quanscient. Das Investment reiht sich in die Strategie der Holding ein, die vermehrt auf Wachstumskapital für europäische Technologie-Startups setzt, wie brutkasten berichtete.

Konsortium aus internationalen Investoren

Das Gesamtvolumen der Series-A-Runde beläuft sich auf zehn Millionen Euro. Neben der B&C-Gruppe agiert der dänische Fonds 55 North, der weltweit größte spezialisierte Venture-Capital-Fonds für Quantentechnologien, als Co-Lead-Investor. Zudem beteiligten sich die Bestandsinvestoren Maki.vc, Crowberry Capital, QAI Ventures sowie First Fellow Partners erneut an dem im finnischen Tampere ansässigen Startup.

Simulationssoftware mittels Quantenalgorithmen

Quanscient entwickelt Lösungen für die Hardwareentwicklung, konkret für die Simulation komplexer physikalischer Vorgänge. Da herkömmliche Berechnungsmodelle hierbei laut dem Startup an funktionelle Grenzen stoßen, setzt das Unternehmen auf eine cloudbasierte Plattform, die künstliche Intelligenz, computerbasierte Simulationen und Quantenalgorithmen kombiniert.

Nach Angaben des Unternehmens soll diese Technologie physikalische Prozesse schneller berechnen können, ohne die Präzision der Daten zu beeinträchtigen. Das Ziel ist eine Verkürzung industrieller Entwicklungszyklen. Die Software des Gründungsteams um Juha Riippi wird laut eigenen Angaben bereits von Kunden in der Luft- und Raumfahrt, der Halbleiterfertigung sowie der Energie- und Automobilindustrie in Europa, Nordamerika und Japan eingesetzt.

Das im Jahr 2021 gegründete Unternehmen beschäftigt mittlerweile ein internationales Team von 40 Expertinnen und Experten aus 15 Nationen.

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