19.11.2025
PARTNERSCHAFT

OroraTech: Anti-Waldbrand-Scaleup will NGOs mit Daten versorgen

Über eine Partnerschaft mit der Non-Profit-Organisation Earth Fire Alliance (EFA) will OroraTech seine Waldbrand-Satellitendaten auch in ärmere Regionen bringen.
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Das OroraTech-Führungsteam mit dem Kärntner Co-Founder Thomas Grübler (3.v.l.) | (c) OroraTech
Das OroraTech-Führungsteam mit dem Kärntner Co-Founder Thomas Grübler (3.v.l.) und CEO und CTO Martin Langer (m.) | (c) OroraTech.

Das Münchner Scaleup OroraTech rund um die beiden Österreicher Thomas Grübler (Co-Founder und US-CEO) und Martin Langer (CEO und CTO) sorgt regelmäßig für brutkasten-Schlagzeilen. Es liefert seine unter anderem mittels eigener Satellitenkonstellation erhobenen Waldbrand-Daten mittlerweile Kunden auf der ganzen Welt – erst dieses Jahr kamen etwa ein Mega-Auftrag in Kanada, Standorte in den USA und Griechenland sowie zuletzt eine Kooperation in Kolumbien dazu. Außerdem stockte das Scaleup seine Series-B-Finanzierungsrunde um 12 Millionen Euro auf.

Waldbranddaten auch für strukturschwache Regionen

Doch nicht überall, wo es Waldbrände gibt, sind auch die Mittel vorhanden, Millionenaufträge für die Nutzung des Systems zu erteilen. Um auch strukturschwache Regionen mit den Daten zu versorgen, die eine schnelle und wirksame Reaktion auf Waldbrände ermöglichen sollen, ging OroraTech nun eine neue Partnerschaft ein. Das Scaleup kooperiert mit der Non-Profit-Organisation Earth Fire Alliance (EFA). Auch diese betreibt eine eigene Satellitenkonstellation zur Waldbranderkennung.

In der Partnerschaft wolle man auf die Bereitstellung von Daten für NGOs fokussieren. Geografisch konzentriert man sich dabei auf Schutzgebiete auf dem afrikanischen Kontinent, wie etwa den Kruger-Nationalpark in Südafrika. Zugleich will man aber auch an einer Zusammenführung der Technologien von OroraTech und EFA arbeiten, um die globale Waldbranderkennung weiter zu verbessern.

Promotion-Video zur Kooperation:

„Die Kooperation schafft ein neues Momentum für die weltweite Waldbrand-Erkennung. Unsere Partnerschaft stattet Entscheidungsträger auf allen Ebenen mit verwertbaren Echtzeit-Daten aus, die die Folgen extremer Waldbrände verändern werden“, kommentiert OroraTech-CEO Langer. Und EFA Executive Director Brian Collins meint: „Diese Partnerschaft verkörpert die nächste Evolutionsstufe in der Mission der EFA. Wir wollen nicht nur erstklassige Waldbranddaten sammeln, sondern durch starke Partnerschaften auch lokale Maßnahmen mit globalen Daten verbinden.“

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17.06.2026

Länderbericht: Österreich verbessert sich im EU-Digitalranking

Österreich punktet u.a. bei mobilen Verwaltungsservices, digitalen Kompetenzen, KI-Nutzung, Quantentechnologie und eGovernment.
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Pröll, Länderbericht, Digital
© BKA/Regina Aigner - Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.

Der kürzlich veröffentlichte 4. Länderbericht zur Digitalen Dekade der Europäischen Union zeigt Österreichs Fortschritte bei der digitalen Transformation. Besonders stark schneidet die Republik bei digitalen Verwaltungsservices ab: Im eGovernment Benchmark 2026 erreicht Österreich mit 85,5 Punkten Platz sechs unter den EU-Mitgliedstaaten und liegt damit über dem EU-Schnitt von 76,6 Punkten.

Ziel Top 3

Weitere Stärken zeigt der Bericht bei der mobilen Benutzerfreundlichkeit digitaler Services, den digitalen Grundkompetenzen, der Nutzung von Künstlicher Intelligenz durch Unternehmen sowie bei der Quantentechnologie.

„Wir nähern uns unserem Ziel, unter die Top 3 in der EU zu kommen. Der EU-Länderbericht zeigt klar: Österreichs digitale Transformation nimmt stetig an Tempo zu. Platz 6 im eGovernment Benchmark und Platz 1 bei der mobilen Benutzerfreundlichkeit digitaler Verwaltungsservices bestätigen den eingeschlagenen Weg. Unsere Anstrengungen rund um die ID Austria, digitale Kompetenzen und Public AI zeigen Wirkung. Das Motto lautet: digitale Verwaltung muss für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen einfacher, schneller und alltagstauglicher werden“, sagt Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.

Verbesserung digitaler Grundkompetenzen

Österreich erreicht im europäischen Vergleich Platz 1 bei der Benutzerfreundlichkeit digitaler Verwaltungsleistungen auf Mobilgeräten – gemeinsam mit Luxemburg und Malta. Grundlage dafür sei ein starkes eID-Ökosystem. Die Weiterentwicklung und breitere Nutzung der ID Austria trügen dazu bei, digitale Amtswege einfacher und mobil besser nutzbar zu machen, heißt es.

Auch bei den digitalen Grundkompetenzen verbessert sich Österreich weiter und steigt von Platz 8 auf Platz 7 im europäischen Vergleich. 69,8 Prozent der Bevölkerung verfügen demnach über zumindest grundlegende digitale Fähigkeiten. Damit liegt Österreich über dem EU-Durchschnitt von 60,4 Prozent. Frauen liegen in Österreich mit 70,75 Prozent vor Männern mit 68,79 Prozent und damit entgegen dem EU-Trend.

KI-Nutzung steigt

Eine positive Entwicklung zeigt sich auch bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz durch Unternehmen. Zwischen 2023 und 2025 ist der Anteil der österreichischen Unternehmen, die KI einsetzen, von 10,79 Prozent auf 29,95 Prozent gestiegen. Österreich liegt damit im DESI 2026 (Anm.: Index für digitale Wirtschaft der EU) auf Platz 7 von 27 Mitgliedstaaten – der EU-Schnitt beträgt 19,95 Prozent. Bei Großunternehmen nutzen bereits 68,26 Prozent KI. Auch bei der erstmals erhobenen KI-Nutzung durch Bürgerinnen und Bürger liegt Österreich mit 39,42 Prozent über dem EU-Durchschnitt von 32,66 Prozent.

Der Bericht hebt auch Österreichs starke Position in der Quantentechnologie hervor. Österreich gilt insbesondere rund um Wien und Innsbruck als europäischer Vorreiter in der Quantenforschung. Die Initiative Quantum Austria wird mit 107 Millionen Euro aus der Recovery and Resilience Facility finanziert und stärke damit gezielt Forschung, Technologieentwicklung und Standortkompetenz.

Auch Aufholbedarf

Neben den Verbesserungen zeigt der Bericht gleichzeitig weiteren Aufholbedarf, insbesondere beim Ausbau der Glasfaserinfrastruktur, der Nutzung von Cloud- und Datenanalyse-Lösungen durch Unternehmen sowie der Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen.

„Der Bericht ist Rückenwind und Arbeitsauftrag zugleich. Österreich ist in vielen Bereichen stark unterwegs, aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen. Gerade bei Glasfaser, Cloud, Datenmanagement und KMU-Digitalisierung müssen wir schneller werden“, betont Pröll abschließend.


Hintergrund: Digitale Dekade der EU

Mit der Digitalen Dekade hat sich die Europäische Union ambitionierte Ziele bis 2030 gesetzt. Dazu zählt unter anderem der Ausbau digitaler Kompetenzen, moderne digitale Infrastrukturen, leistungsfähige digitale Verwaltungsservices, digitale Identitäten sowie die Stärkung der digitalen Transformation von Unternehmen. Der Länderbericht bewertet jährlich die Fortschritte der Mitgliedstaaten anhand definierter Ziele und Indikatoren.

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