29.01.2018

Original+: Salzburger Startup gewinnt mit „AI-Ski“ Sport-Award

Das Salzburger Startup Original+ bietet individuell angepasste Ski an, die anhand mehrerer Parameter von einem "AI-Algorithmus" berechnet werden. Damit holte sich das Unternehmen nun den ISPO-Sportartikel-Award in seiner Kategorie.
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(c) Original+

Am 28. Jänner 2018 hat mit der ISPO die weltweit größte Fachmesse für Sport und Mode in München gestartet. Jedes Jahr findet sich eine unabhängige Fachjury zusammen und bewertet nach den Kriterien Innovation, Design und Funktion hunderte Einreichungen von Sportartikelherstellern. Zum Wettbewerb der herausragendsten Sportprodukte des Winters 2018/19 ist heuer mit dem 2017 gegründeten Salzburger Startup Original+ auch der jüngste Skihersteller Österreichs angetreten. Und wurde zum besten Produkt in der Kategorie Snowsports gewählt. Im Herbst hatten sich bereits österreichische Startups beim ISPO BrandNew Award bewährt.

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Gründer war Kästle-Geschäftsführer

Original+: Siegfried Rumpfhuber
(c) Original+: Siegfried Rumpfhuber

Original+ konnte mit seinem funktionellen Customizing von Alpinski überzeugen. Hinter dem Personalisierungsprozess steckt eine Software die nach Angaben des Startups künstliche Intelligenz nutzt. Nach Eingabe von biometrischen Daten und Fahrstilangaben der User, konfiguriert sie individuelle Ski. „Gefertigt werden so maßgeschneiderte Ski, die funktional an Körpergewicht, Größe und Fahrkönnen angepasst sind“, heißt es in einer Aussendung. Der Prozess und die Skikonstruktion entspreche dabei weitgehend den Standards, die im Rennskibau für Weltcup-Athleten verfolgt werden. Gründer Siegfried Rumpfhuber war zuvor unter anderem Geschäftsführer bei Kästle Ski und „Int. Produktmanager Alpin“ bei Fischer Ski.

Original+: „Trend geht weg von Auswahl hin zu Anpassung“

„Fast 1.400 Skimodelle gibt es aktuell am Markt. Das ist einfach zu viel Auswahl, selbst für Expertinnen und Experten. Ebenso gibt es im gesamten Konsumartikelmarkt und insbesondere im Sportmarkt einen Trend zur Individualisierung, weil der nächste Schritt in der Produktentwicklung nicht mehr in noch mehr Auswahl, sondern in optimaler Anpassung an den Kunden liegen wird. Aus diesen zwei Fakten entstand die Idee, einen individuell maßgeschneiderten Ski zu entwickeln, der auf den Fahrstil und Vorlieben der Anwender eingeht“ erklärt Rumpfhuber. Produziert wird mit einem Mass Customization Prozess ausschließlich in Österreich. Original+ verkauft aktuell im Direktvertrieb über einen eigenen Webshop, sowie einen Factory Store in der Panzerhalle Salzburg. Die TYPS GmbH, die hinter der Marke steht, hat ihren Sitz in Kaprun und gehört zu zwei Dritteln Rumpfhuber.

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Invisible-Light Labs
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Invisible-Light Labs (ILL), ein Spin-off der TU Wien, das Infrarot-Analysetechnologie für Nanomaterialien entwickelt, hat eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 1,5 Millionen Euro abgeschlossen.

Die Runde wurde gemeinsam von XISTA Science Ventures und dem aws Gründungsfonds angeführt, unter Beteiligung von Fund F.

Invisible-Light Labs ermöglicht chemische Analyse von Nanomaterialien

Das Kapital soll die internationale Kommerzialisierung des Flaggschiffprodukts des Unternehmens, das Analyse-Tool EMILIE, beschleunigen und die Entwicklung neuer Produkte für die Umweltüberwachung, die pharmazeutische Analyse und Nanotechnologie-Anwendungen unterstützen.

Gegründet von Silvan Schmid, Josiane P. Lafleur, Niklas Luhmann und Hajrudin Bešić, kombiniert Invisible-Light Labs nanoelektromechanische Sensortechnologie mit Fourier-Transformations-Infrarotspektroskopie (FTIR). Dies ermöglicht die chemische Analyse von Nanomaterialien und Substanzen, die nur in extrem geringen Mengen zur Verfügung stehen – und das über verschiedene Branchen hinweg, von der Pharmazie bis zur Umweltüberwachung, heißt es per Aussendung.

EU-Grant 2022

Bereits im Jahr 2022 zeichnete der Europäische Innovationsrat (EIC) Invisible-Light Labs mit einem EIC Transition Grant in Höhe von 2,22 Millionen Euro für das Projekt NEMILIES aus, um deren NEMS-Technologie aus dem Labor auf den Markt zu bringen. EMILIE wurde schließlich 2024 kommerziell eingeführt und vom Fachmagazin „The Analytical Scientist“ sogar zur Innovation des Jahres 2024 ernannt. Im Jahr 2025 ging Invisible-Light Labs eine strategische Partnerschaft mit Bruker Optics ein, um die weltweite Verfügbarkeit des gemeinsam gebrandeten EMILIE-Systems auszubauen.

Wissenschaftlich bestätigt

Die technologische Leistungsfähigkeit der Plattform wurde im April 2026 durch zwei Peer-Review-Publikationen wissenschaftlich bestätigt:

Im Fachjournal ACS Nano (Timarac-Popović et al. 2026) dokumentierte das Forschungsteam die präzise chemische Identifizierung von Nanoplastik im Pikogrammbereich. Die Validierung erfolgte unter anderem anhand des Nachweises von Nanoplastikpartikeln, die von einem einzelnen Nylon-Teebeutel freigesetzt wurden.

Eine weitere Studie in Science Advances (Surdu et al. 2026) belegt, dass die Plattform in der Lage sei, die chemische Zusammensetzung atmosphärischer Aerosole im Submikrometerbereich quantitativ zu bestimmen. Die Nachweisgrenzen liegen hierbei um das rund 1.000-Fache unter denen herkömmlicher Analyseverfahren.

Rollout geplant

„EMILIE verbindet die hohe Empfindlichkeit nanomechanischer Sensorik mit der breiten Verfügbarkeit von Infrarotspektrometern. Diese Finanzierung wird es uns ermöglichen, diese neue Technologie mehr Anwendern zugänglich zu machen – von Forschern, die neue medikamentöse Nanopartikel und Nanomaterialien entwickeln, bis hin zu Atmosphärenwissenschaftlern, die an den Polen der Erde arbeiten“, sagt CEO und CO-Founderin Josiane P. Lafleur.

Und Alexander Schwartz, Partner bei XISTA Science Ventures, kommentiert: „Wir sind zutiefst beeindruckt davon, wie das Gründerteam von ILL fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse in eine außergewöhnliche Technologie und ein hervorragendes Produkt übersetzt hat, das nun gemeinsam mit Bruker, dem Marktführer auf diesem Gebiet, vertrieben wird. Dies mit begrenzten Ressourcen zu erreichen, spricht für die Fähigkeiten, den Fokus und die Entschlossenheit des Teams.“

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