28.03.2020

Coronakrise: Orderlion öffnet Gastro-Shopsystem für Privatkunden

Zur Überbrückung der aktuellen Notsituation für Gastronomen und Lieferanten öffnet das Wiener Startup Orderlion sein B2B Gastro-Shopsystem kostenlos für die Zustellung an Privathaushalte. Das Startup ist Teil der Initiative Digital Team Österreich, das KMU in der Coronakrise unterstützt.
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Orderlion
Orderlion stellt zusätzlich ein Privatkunden-Shopsystem zur Verfügung (© Orderlion)

Die Schließungen von Lokalen und Restaurants bereitet nicht nur Gastronomen wirtschaftliche Schwierigkeiten, sondern auch auch deren Lieferanten. Das Wiener Startup Orderlion, das seit 2018 eine Bestell-Plattform zur Vernetzung von Gastronomen und Lieferanten betreibt, möchte dieser Problematik nun entgegenwirken und hat eine eigene Initiative gestartet.

Orderlion stellt zusätzlich zu seinem B2B-Shopsystem eine vorübergehende Lösung für Privatkunden zur Verfügung. Lokalen Lebensmittelanbietern, deren Kerngeschäft in der Belieferung von Gastronomen liegt, soll so ermöglicht werden, ihr Geschäft weiter aufrechtzuerhalten.

+++ Coronavirus, Wirtschaft und die Innovation +++

Mitglied von Digital Team Österreich

Das Startup ist unter anderem Mitglied beim Digital Team Österreich, das Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck gemeinsam mit dem Branchenverband Internet Offensive Österreich ins Leben gerufen hat.

Die Initiative unterstützt KMU während der Coronakrise, indem Unternehmen aus der IKT-Branche ihre Services für einen bestimmten Zeitraum kostenlos oder günstiger zur Verfügung stellen – der brutkasten berichtete.

Neben zahlreichen großen Playern, wie A1, Cisco oder IBM, beteiligen sich am Digital Team Austria eine Reihe an heimischer Startups.

Orderlion auf Wachstumskurs

Orderlion hat sich in der heimischen Startup-Szene in der Vergangenheit bereits einen Namen gemacht. Erst im Jänner 2020 konnte sich das Startup für das weitere Wachstum ein Investment in der Höhe von einer Million Euro sichern. Als Neu-Investoren sprangen damals der niederösterreichische VC-Fonds tecnet equity und Walter Schachermayer, Professor für Mathematik an der Universität Wien, ein – der brutkasten berichtete.

Das B2B-Shopsystem wird laut Orderlion mittlerweile von mehr als tausend Gastronomen und hunderten Lieferanten genutzt. Derzeit ist der Service in mehr als 20 Städten in Österreich, Deutschland, Tschechien, der Schweiz und Frankreich verfügbar.

Im Jahr 2019 wurden über die Plattform von Orderlion Bestellungen in der Höhe von 46 Millionen Euro abgewickelt. Damit konnte das Startup im Vorjahresvergleich seine Beststellvolumen fast verdreifachen.


Videoarchiv: „Digital Team Österreich“ soll KMU in der Coronakrise unterstützen

Mobiles Arbeiten in der Coronakrise | Bundesministerin Schramböck über Digital Team Österreich

Bundesministerin Margarete Schramböck hat die Gründung des "Digital Team Österreich" in Auftrag gegeben, um KMU in der Coronoakrise bei mobilen Arbeiten zu unterstützen.

Gepostet von DerBrutkasten am Montag, 16. März 2020


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Erste Kund:innen in Asien gewinnen, Partner finden, Investor:innen treffen: Für österreichische Startups mit China-Ambitionen führt der Weg über Shanghai. Die Metropole zählt zu den dynamischsten Innovationsökosystemen der Welt und gilt als Tor zu einem der größten Konsummärkte überhaupt, mit enormem Potenzial für Skalierung und Marktdurchdringung. Dazu kommt eine starke Basis an hochqualifizierten Fachkräften, die die Stadt zu einem Hotspot für Forschung, Entwicklung und Innovation macht.

Der direkte Zugang zu diesem Ökosystem ist für Startups aus Österreich allerdings alles andere als selbstverständlich. Genau hier setzt der neue Call des Global Incubator Network Austria (GIN) an: Er verspricht strategische Einblicke in den chinesischen Markt, konkrete Geschäftschancen und direkte Kontakte zu den zentralen Akteuren der dortigen Innovations- und Wirtschaftslandschaft.

GO SHANGHAI offen für alle Branchen

Das Internationalisierungsprogramm GO SHANGHAI 2027 richtet sich an österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder, die über die Proof-of-Concept- und Seed-Phase hinaus sind. Angesprochen sind sowohl Teams, die ihre erste internationale Expansion vorbereiten, als auch solche, die ihr Wachstum in Asien beschleunigen wollen.

Die Delegation von GO SHANGHAI 2025 bei der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing in Shanghai | (c) Global Incubator Network Austria

Die teilnehmenden Startups erwartet eine einwöchige Reise nach Shanghai von 26. bis 30. April 2027, die direkten Zugang zu zentralen Akteuren der chinesischen Innovations- und Wirtschaftslandschaft bietet.

Vorbereitung digital und beim Kick-off-Dinner in Wien

Das Programm ist in zwei Phasen unterteilt. Zunächst erhalten die Startups im Rahmen eines flexiblen, digitalen Onboardings gezielte Einblicke in den chinesischen Markt, um ihre Internationalisierungsstrategie zu schärfen. Über die exklusiven GIN-Video-Masterclasses steht ihnen dafür unbegrenztes Lernmaterial zur Verfügung. Hinzu kommen drei Stunden individuelles IP-Coaching. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildet ein Kick-off-Dinner in Wien, bei dem sich der aktuelle Batch von GO SHANGHAI 2027 vernetzt und final auf die Reise vorbereitet.

Fünf intensive Tage in Shanghai

Der zweite Teil ist die einwöchige Ecosystem-Tour durch Shanghai. Auf dem Programm stehen kuratierte 1:1-Business-Meetings, die vom AußenwirtschaftsCenter Shanghai organisiert werden, Workshops, maßgeschneiderte Networking- und Pitch-Formate wie die Austrian Startup Pitch Night sowie exklusive Unternehmens- und Ökosystem-Besuche. In fünf intensiven Tagen treffen die Teilnehmer:innen auf Branchenexpert:innen, potenzielle Partner:innen, Investor:innen und andere Gründer:innen, um wertvolle Kontakte für die eigene Expansion zu knüpfen.

Reisekostenzuschuss von bis zu 10.000 Euro, mit Gender Bonus bis zu 90 Prozent

GIN übernimmt 80 Prozent der programmspezifischen Kosten für Flug und Unterkunft, mit einer maximalen Fördersumme von 10.000 Euro pro Startup. Mit dem Gender Bonus erhöht sich die Förderquote auf bis zu 90 Prozent. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Erprobtes Geschäftsmodell mit ersten Markterfolgen (Kund:innen, Umsätze)
  • Bereits erfolgte Seed-Investition
  • Funktionierender Prototyp bzw. MVP
  • Einzigartiges Produkt oder Lösung
  • Gründung innerhalb der letzten sieben Jahre (kein hartes K.o.-Kriterium)
  • Konkretes Interesse an Internationalisierung mit Fokus auf Asien und an Vernetzung mit relevanten Stakeholdern

Die Bewerbungsphase für GO SHANGHAI 2027 läuft von 7. September bis 4. Oktober 2026. Interessierte Startups können sich über die Plattform aws Connect anmelden und ihr aktuelles Pitchdeck einreichen. Im Rahmen eines Online-Pitch-Events am 14. Oktober 2026 präsentieren die vorausgewählten Startups vor einer Jury aus nationalen und internationalen GIN-Partner:innen, jeweils zehn Minuten Pitch in Englisch plus Q&A. Die finale Auswahl wird spätestens zwei Wochen nach dem Pitch kommuniziert.


GO SHANGHAI 2027 ist ein Programm des Global Incubator Network Austria (GIN), der gemeinsamen Initiative von Austria Wirtschaftsservice (aws) und Österreichischer Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), und Teil von GO ASIA. Organisiert wird es in Zusammenarbeit mit der Außenwirtschaft Austria. Weitere Informationen zum aktuellen Call finden Startups hier: https://gin-austria.com/calls/goshanghai2027

Kontakt

Bei Fragen zu GO SHANGHAI oder zum Bewerbungsverfahren können sich Startups an folgenden Kontakt wenden:

My Yen Lau
Project Manager | GO ASIA
T +43 1 501 75 394
E [email protected] | [email protected]

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AI Summaries

Coronakrise: Orderlion öffnet Gastro-Shopsystem für Privatkunden

  • Die Schließungen von Lokalen und Restaurants bereitet nicht nur Gastronomen wirtschaftliche Schwierigkeiten, sondern auch deren Lieferanten.
  • Das Wiener Startup Orderlion, das seit 2018 eine Bestell-Plattform zur Vernetzung von Gastronomen und Lieferanten betreibt, möchte dieser Problematik nun entgegenwirken und hat eine eigene Initiative gestartet.
  • Orderlion stellt zusätzlich zu seinem B2B-Shopsystem eine vorübergehende Lösung für Privatkunden zur Verfügung.
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