16.12.2019

Orderlion: Bestellvolumen der Gastro-Plattform 2019 fast verdreifacht

Das Gastro-Startup Orderlion hat 2017 eine Online-Bestellplattform gestartet, die Gastronomen und Lieferanten vernetzt. 2019 wurden Bestellungen in der Höhe von über 46 Millionen Euro über die Plattform abgewickelt
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Orderlion
(c) Orderlion

Das in Wien ansässige Startup Orderlion wurde 2017 von Stefan Strohmer und Patrick Schubert in Wien gegründet. Die B2B Online-Bestellplattform vernetzt Gastronomen und Lieferanten miteinander. Dadurch soll der Bestellprozess für beide Seiten optimiert werden. Angaben des Unternehmens zufolge sollen bereits über tausend Gastronomen und hunderte Lieferantenpartner in über 20 Städten und fünf Ländern die Plattform nutzen. Die Produkte reichen von Lebensmitteln über Getränke bis hin zur Gastronomieausstattung.

+++ Zapiens und Orderlion gewinnen weXelerate Pitch Night +++

Bestellvolumen fast verdreifacht

Wie das Unternehmen nun mitteilte, wurden heuer Bestellungen in der Höhe von über 46 Millionen Euro über die Plattform abgewickelt – laut Orderlion ein neuer Umsatzrekord in der jungen Firmengeschichte. Im Jahr 2018 betrug das Bestellvolumen noch 16,5 Millionen Euro. Somit konnte das Unternehmen das Volumen fast verdreifachen.

Zu den Drittanbietern, die für ihre Bestellungen auf Orderline zurückgreifen, zählen Gastro-Ketten, wie etwas die Swing Kitchen oder Orderlion. Zuletzt konnte das Startup auch neue Partner für sich gewinnen. Unter ihnen sind namhafte Lieferanten, wie Stiegl oder Sonnentor.

„Für 2020 ist ein Bestellvolumen von 100 Mio Euro geplant“, heißt es weiters von Orderlion auf Anfrage des brutkasten: „Derzeit haben wir Kunden in Österreich, Deutschland, Tschechien, der Schweiz und Frankreich. Für 2020 möchten wir noch stärker in diesen Märkten tätig sein. Geplant sind dafür auch Büro-Standorte in Deutschland und Frankreich, ebenso ist die Expansion in die Nordischen Länder, sowie UK in Arbeit.“

Orderlion bei der weXelerate Pitch Night

Die Lösung zur Digitalisierung des Bestellwesens fand auch in der heimischen Startup-Szene Anklang. So wurde das Startup gemeinsam mit dem spanischen Startup Zapiens im Rahmen der weXelerate Pitch Night von Batch 3 zum besten Startup gewählt – der brutkasten berichtete.


=> zur Plattform

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Antrieb auf Frankreichs berühmtester Prachtstraße: CycloTech zeigte die CycloRotor-Technologie beim VivaTech-Showcase auf den Champs-Élysées. | (c) CycloTech

Die Champs-Élysées sind die wohl bekannteste Straße Frankreichs. Über die Pariser Prachtstraße ziehen sonst große Militärparaden, traditionell endet hier die Tour de France, und an kaum einem anderen Ort inszeniert sich das Land so selbstbewusst. Heuer aber gehörte die Avenue der Zukunft: Sie wurde zu einem der Schauplätze der VivaTech, Europas größter Messe für Startups und Innovation. Das 2016 gegründete Event bringt jährlich in Paris Gründer:innen, Investor:innen und Tech-Konzerne zusammen. Zu ihrem zehnjährigen Jubiläum verlegte die Messe ihre Feierlichkeiten erstmals nach draußen: Am 14. Juni verwandelte sie die Prachtstraße in eine frei zugängliche Open-Air-Techbühne, nach eigenen Angaben die größte ihrer Art in Europa.

Große Bühne für CycloTech

Mittendrin: ein österreichisches Startup. CycloTech aus Linz präsentierte seine CycloRotor-Technologie in der Innovation Gallery der Messe und durfte sie zusätzlich beim Champs-Élysées-Showcase zeigen. Bemerkenswert dabei: Wie das Unternehmen erklärt, gingen die VivaTech-Organisator:innen aktiv auf das Linzer Startup zu und holten dessen Antriebstechnologie damit gezielt auf die Pariser Jubiläumsbühne. Auch die Nachrichtenagentur AFP nahm den Auftritt in ihre Auswahl der bemerkenswertesten VivaTech-Innovationen auf.

CycloTech präsentierte seine CycloRotor-Technologie beim Jubiläums-Showcase der VivaTech auf den Champs-Élysées in Paris. | Foto: CycloTech

Ein Schiffsantrieb für die Luft

Herzstück von CycloTech ist der sogenannte CycloRotor, ein Antrieb in Form eines offenen Zylinders, dessen Mantel aus mehreren flügelförmigen, verstellbaren Blättern besteht. Das Prinzip geht auf den Voith-Schneider-Antrieb zurück, der ursprünglich Schiffe steuerte. Die verstellbaren Blätter erlauben eine direkte Variation der Schubkraft in Größe und Richtung auf einer vollen Kreisbahn, also eine 360-Grad-Schubvektorsteuerung. Damit unterscheidet sich das System grundlegend von herkömmlichen Luftfahrtantrieben wie Düsen, Propellern oder Rotoren, die Schub nur in eine Richtung erzeugen. Das Ergebnis: Fluggeräte, die senkrecht starten und landen, in der Luft stehen bleiben, abbremsen oder rückwärts fliegen können.

Hingucker am Messestand: CycloTech präsentierte seinen Flugantrieb in der Innovation Gallery der VivaTech in Paris. | Foto CycloTech

Vom Investment zum Erstflug

So jung die Vision wirkt, so lang ist die Vorgeschichte. Von 2016 bis 2023 entwickelte CycloTech sechs Generationen des CycloRotors, die aktuelle Version befindet sich seit 2021 im Testflugbetrieb. Anfang 2024 sicherte sich das Startup ein Investment von 20 Millionen Euro von den Investoren Breeze Invest und Konos Holding. Damit sollte der CycloRotor zum ersten Prototypen in Marktgröße weiterentwickelt und für die EASA-Zertifizierung vorbereitet werden, mit dem langfristigen Ziel eines marktfähigen Produkts bis 2030. Schon damals verwies der damalige CEO Hans-Georg Kinsky auf vielfältige Anwendungsfelder, von der Logistik über die Bauindustrie (Stichwort fliegender Kran) bis hin zu Hochpräzisionsdrohnen für die Verteidigungsindustrie.

Im November 2024 stellte CycloTech mit dem BlackBird ein Fluggerät mit sechs CycloRotoren vor. Kurz darauf übernahm der ehemalige Rolls-Royce-Direktor Marcus Bauer mit 1. Dezember 2024 die CEO-Position von Kinsky, der dem Unternehmen als Beiratsmitglied erhalten blieb. Anfang 2025 expandierte CycloTech nach Bayern, während der Hauptsitz in Linz als Entwicklungs- und Flugtestzentrum bestehen bleibt. Im April 2025 schließlich gelang der erste Testflug mit dem BlackBird. „BlackBird ist eine fliegende Testplattform für unsere Antriebstechnologie“, sagte CTO Tahsin Kart.

In Paris ging es nun um den nächsten Schritt: CycloTech nutzte die VivaTech, um sich mit potenziellen Partnern zu vernetzen, die den Antrieb künftig in eigene Fluggeräte integrieren könnten.

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