04.10.2022

Ople Props: Gründer belüftet Cosplay-Masken für bessere Atmung

Mittels individuellem Schlauchsystem.
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OPLE Props, Cosplay Belüftung, Cosplay, Masken lüften, Con, Comic Con,
(c) Oplet Props - Oplet Props-Gründer Marc Opletal.

Ople Props-Gründer Marc Opletal hat eine große Leidenschaft für Kostüme. „Doch damit bin ich nicht allein. Es gibt weltweit Veranstaltungen, bei denen sich die Szene trifft und ihre Lieblingscharaktere mimen, die aus Film, Fernsehen, Büchern oder Comics bekannt sind.“

Ople Props: Über Schlauchsystem Luft lenken

Doch so schön die Masken auch sind, es gibt ein Problem, unter dem viele Cosplayer leiden: unter dem Helm wird es schnell heiß, es fehlt Luft zum Atmen und die Visiere beschlagen.

Aus diesem Grund hat Marc sein Startup Ople Props gegründet: „Das sind Belüftungssysteme für Masken und Helme. Sie gibt es in verschiedenen Variationen – von klein bis groß, von wenig bis viel Leistung.“

Sein entwickeltes Schlauchsystem kann individuell eingebaut werden. Über diesen soll die Luft genau dorthin transportiert werden, wo sie auch gebraucht wird. Über einen Drehknopf können zudem die Leistung punktgenau geregelt werden.

Powerbank-betrieben

Ople Props werden mit einer flachen Powerbank betrieben, die, dem Gründer nach, in jeden Helm oder Maske passt. Sie sei extrem leistungsfähig und sehr leise.

Ople Props mit mehr Zielgruppen

Zum Kundenkreis gehören neben den Menschen, die sich gerne als ihren Lieblingscharakter verkleiden, Sportmaskottchen, Freizeitparkbetreiber und auch Film- und Fernseh-Produktionsfirmen. Für Paintball- und Airsoftspieler, die eine Schutzmaske tragen, bietet das Startup ebenfalls Lösungen an.


Mehr dazu am Montag in der Höhle der Löwen. Außerdem dabei: TRIGGid, enteron, BrunchBag und Taste Like.

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Das R-Space-Team mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (8. v.l.) © R-Space

Das 2021 gegründete NewSpace-Unternehmen R-Space schließt die Vorbereitungen für seine erste kommerzielle Satellitenmission ab. Wie das Startup bekannt gab, soll der Satellit „AT-Astra“ im Herbst 2026 an Bord einer Spectrum-Rakete von Isar Aerospace, die erst kürzlich 270 Millionen Euro einsammelten, vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya abheben. „Es zeigt, dass Österreich kommerzielle Satelliten eigenständig entwerfen, bauen und fliegen kann“, zeigt sich CEO Carsten Scharlemann stolz.

IOD (In-Orbit Demonstration) Satellit AT-Astra © R-Space

Ride-Share-Modell und Technologie-Tests

R-Space, das vor kurzem seinen neuen Firmensitz am Flughafen Wien bezog, bietet einen durchgängigen Service für sogenannte In-Orbit-Demonstrationen an, um die Wartezeit auf Tests im All zu verkürzen, ein Konzept, das bereits beim Firmenstart im Fokus stand. Beim aktuellen Erstflug werden Experimente von drei Kund:innen befördert.

Konkret testen die beiden österreichischen Unternehmen Enpulsion (flüssiges Indium-Metall für Antriebe) und SunBooster (mikrometeoritenresistente Solarmodule) ihre Technologien im Orbit. Ebenfalls mit an Bord ist ein kompakter Sternsensor zur Trümmererkennung des portugiesischen Partners Synopsis Planet. Durch dieses „Ride-Share“-Modell liege der Preis laut dem CEO „deutlich unter den anderen kommerziell angebotenen Services.“ Konkrete Zahlen nennt das Startup nicht.

Auslastung und Markthürden

Schwarze Zahlen schreibt das rund zehnköpfige Team derzeit noch nicht. Laut Scharlemann sei es dafür noch zu früh, da in den kommenden Jahren weiter in die Servicekette investiert werden müsse.

Die Nachfrage für Folgemissionen ist dennoch vorhanden: Für das Jahr 2027 plant R-Space bereits zwei weitere Satellitenstarts, deren Kapazitäten bereits zu zwei Dritteln ausgebucht sind. Mehr Starts wären theoretisch denkbar, scheitern aktuell jedoch an den unflexiblen Rahmenbedingungen der Raumfahrtindustrie. „Hierfür ist der Launcher-Markt zu langsam und unflexibel“, so Scharlemann. Raketenstarts müssten meist 12 bis 24 Monate im Voraus gebucht werden, kurzfristige Slots seien eine Seltenheit.

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