24.02.2026
SERIES A

nyra health aus Wien holt Investment in Höhe von 20 Millionen Euro

Das Wiener HealthTech-Startup nyra health meldet den Abschluss seiner Series-A-Finanzierungsrunde. Insgesamt wurden 20 Millionen Euro aufgenommen.
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Das nyra health Gründerteam Mario Zusag, Moritz Schöllauf und Philipp Schöllauf | © nyra health

Die Plattform des Wiener Startups nyra health vernetzt Patient:innen und klinische Fachkräfte in einer gemeinsamen digitalen Infrastruktur. Ziel ist eine durchgängige Therapie vom stationären Aufenthalt bis in die langfristige ambulante Versorgung.

Seit Jänner 2025 ist nyra health mit seiner Therapie-App „myReha“ Teil der Regelversorgung für digitale Reha-Nachsorge der Deutsche Rentenversicherung (DRV). Bereits 2024 hatte das Startup eine Kooperation mit der Techniker Krankenkasse kommuniziert (brutkasten berichtete).

Armira Growth im Lead

Nun verkündete das Unternehmen den Abschluss seiner Series-A-Kapitalrunde. Angeführt wird die aktuelle 20-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde von Armira Growth. Ebenfalls beteiligt sind die Bestandsinvestoren Wellington Partners, Crane Venture Partners sowie Ever Pharma. Bereits 2023 waren diese im Rahmen einer Pre-Seed-Runde über 4,5 Millionen Euro in das Unternehmen eingestiegen (brutkasten berichtete).

Christian Figge, Managing Partner bei Armira Growth, kommentiert seine Beteiligung: “Neurologische Rehabilitation kann durch digitale Lösungen, besonders im Bereich des Sprachvermögens, deutlich effektiver gestaltet werden. Hier gilt nyra health als echter Category Creator mit einer proprietären KI-basierten Lösung, die erstmals die gesamte Versorgungskette – von der stationären Therapie über die ambulante Nachsorge bis zur Heimanwendung – nahtlos digital verbindet.”

Zukunftspläne

Mit dem frischen Kapital will nyra health seine Technologieplattform im DACH-Raum weiter ausbauen. Zusätzliche Klinikgruppen sollen angebunden, bestehende Erstattungsmodelle in Deutschland, Österreich und der Schweiz gezielt erweitert werden.

Parallel dazu bereitet das Unternehmen den Eintritt in den US-Markt vor – gemeinsam mit einem internationalen Pharmaunternehmen, mit dem eine Markteinführung in den Vereinigten Staaten geplant ist.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der technologischen Weiterentwicklung. Im Zentrum steht der Ausbau multimodaler KI-Modelle für therapeutische Interaktion und Diagnostik. Diese werden im Rahmen eines geförderten Forschungsprojekts mit einem Volumen von 4,2 Millionen Euro entwickelt und gemeinsam mit führenden US-Forschungsuniversitäten wissenschaftlich validiert.

Neuer Standard

Die „MDR-IIa“-zertifizierte KI-Plattform „myReha“ ist laut Unternehmensangaben inzwischen in über 100 neurologischen Kliniken im Einsatz. Dort erhöhe sie die verfügbare Therapiedichte bereits während des stationären Aufenthalts.

Zudem würden aktuell 28 gesetzliche und private Krankenkassen die Anwendung automatisch zurückerstatten. Damit würden mehr als 40 Millionen Versicherte Zugang zu strukturierter, KI-basierter Heimtherapie mit Echtzeit-Feedback erhalten. Laut Unternehmen lasse sich so ambulant zusätzliche Therapiezeit mit Kosteneinsparungen verbinden.

Insgesamt verfolgt nyra health das Ziel, einen neuen Standard für datengetriebene Neurorehabilitation zu etablieren. „Unser Ziel war von Anfang an breite Verfügbarkeit für Betroffene. Jeder Mensch, der nach einem Schlaganfall oder einer anderen neurologischen Erkrankung Therapie benötigt, soll Zugang zu wirksamer, individueller Versorgung haben – unabhängig davon, wo man lebt oder wie gut das eigene Versorgungssystem aufgestellt ist. Mit dieser Finanzierungsrunde gehen wir einen weiteren Schritt in diese Richtung“, sagt CEO und Co-Founder Moritz Schöllauf.

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Econetix, Rapid
(v.l.n.r.) Steffen Hofmann, Elisabeth Overbeeke, Friedrich Ludwig, Paul Nimmerfall, Catharina Ahmadi und Daniela Bauer. © SK Rapid | Ruschka

Nach der Seed-Runde von Econetix im Herbst 2025 in Höhe von 4.5 Millionen Euro ergatterte das Startup im März 2026 einen ORF-Auftrag und übernahm beim Eurovision Song Contest 2026 die CO₂-Bilanzierung und Kompensation – brutkasten berichtete.

Econetix mit ganzheitlicher ESG-Betreuung

Nun wird das österreichische Climate-Tech-Unternehmen (konkret ab der Saison 2026/27) offizieller Sustainability Partner von SK Rapid Wien – wie Econetix auf der eigenen Website mitteilt. Das Wiener Unternehmen für Carbon Asset Management begleitet Österreichs größten Fußballklub bis 2029/30 bei seiner Nachhaltigkeitsstrategie und übernimmt dabei die ganzheitliche ESG-Betreuung – von der CO₂-Bilanzierung über Reduktionspfade bis hin zu Offsetting und Impact-Kommunikation.

„Nachhaltigkeit ist für SK Rapid kein Randthema. Sie ist Teil unserer Verantwortung als größter Sportklub des Landes. Mit Econetix haben wir einen Partner an unserer Seite, der uns mit tiefer Expertise unterstützt – wie bereits beim Eurovision Song Contest. Unser Ziel ist es, den österreichischen Profifußball in Sachen Nachhaltigkeit anzuführen und zu zeigen, dass sportlicher Erfolg und Klimaverantwortung zusammengehören“, sagt Geschäftsführer und Ex-Profi Steffen Hofmann.

Rapid als Vorreiter

Im Detail umfasst die Zusammenarbeit die jährliche Analyse des CO₂-Fußabdrucks, die Entwicklung einer klaren Reduktionsroadmap sowie die Kompensation unvermeidbarer Emissionen über eigene, verifizierte Klimaprojekte von Econetix.

„Wir sind stolz, Österreichs größten Fußballklub als Partner zu unterstützen. Mit dieser Partnerschaft übernimmt SK Rapid eine klare Vorreiterrolle im Bereich Nachhaltigkeit im österreichischen Profifußball“, sagt Jakob Zenz, CEO von Econetix. „Gemeinsam setzen wir den Standard dafür, wie professionelle Sportorganisationen ihren CO₂-Fußabdruck systematisch messen, reduzieren und kommunizieren.“

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