22.12.2025
PERSONALIE

NXRT: Wiener Startup mit neuem CFO und neuem Customer Success-Lead

Daniel Friedl wird Teamlead Customer Success, Johannes Kornitzer übernimmt bei NXRT als CFO.
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NXRT
© NXRT - Daniel Friedl (l.) und Johannes Kornitzer.

NXRT, das österreichische Startup für Mixed Reality-Lösungen im Automobilbereich, verstärkt sein Team. Nach den Personaleinstellungen zu Jahresbeginn 2025 werden nun weitere Schlüsselpositionen besetzt.

NXRT: Ex-Managing-Director von Tricentis im Team

Daniel Friedl wird neuer Teamlead Customer Success und Johannes Kornitzer neuer CFO (Chief Financial Officer). Kornitzer war zuletzt als Head of Finance bei ecosio und davor über zwölf Jahre in verschiedenen Führungsfunktionen bei Tricentis tätig – darunter als Managing Director und Vice President. Unter anderem unterstützen die beiden Tricentis-Gründer NXRT als Investoren – brutkasten berichtete.

Im Bereich Customer Success übernimmt Friedl ab 15. Jänner 2026 die Leitung. Friedl verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Automobilindustrie und war in leitenden Positionen bei renommierten Marken wie Bentley (Exclusive Cars GmbH/Porsche Holding), Tesla, Toyota/Lexus, Fiat, Citroën und Renault tätig.

Brand Manager bei Bentley

Zuletzt hatte er als Brand Manager bei Bentley die betriebswirtschaftliche Gesamtverantwortung in Österreich und konnte nach eigenen Worten innerhalb eines Jahres die Nr. 1-Position unter allen Bentley-Händlern Europas erreichen.

„Mit Johannes Kornitzer und Daniel Friedl gewinnen wir zwei absolute Top-Experten für unser Führungsteam. Beide bringen nicht nur exzellente Fachkompetenz, sondern auch wertvolle Erfahrung aus internationalen Top-Konzernen bzw. dynamischen Wachstumsunternehmen mit“, sagt Lukas Stranger, CEO von NXRT. „Damit sind wir bestens aufgestellt, um unsere ambitionierten Ziele weiter voranzutreiben.“

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Am Samstag flog die "Spectrum"-Rakete von Isar Aerospace Satelliten erfolgreich ins Weltall. Der Österreicher Daniel Metzler ist CEO und Mitgründer der Firma. Laut der Europäischen Kommission ist Europa durch diesen Start unabhängiger geworden.
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Am Wochenende wurde Europas Weltraumgeschichte um ein Stück reicher. Mit Isar Aerospace, das u. a. den Transport von kleinen und mittelgroßen Satelliten anbietet, beförderte erstmals ein europäisches Raumfahrtunternehmen erfolgreich Satelliten vom europäischen Festland aus in den Orbit. Es war der zweite Flug der Trägerrakete „Spectrum“, die am Samstag Kundennutzlasten, darunter fünf CubeSats und eine experimentelle Mission, ins All beförderte. Eine entscheidende Rolle in der gesamten Mission spielt der gebürtige Österreicher Daniel Metzler, CEO und Mitgründer von Isar Aerospace.

„Wir haben innerhalb weniger Jahre erreicht, wofür die europäische Raumfahrtindustrie Jahrzehnte gebraucht hatte. Europa hat nun souveränen Zugang zum Weltraum. Wir haben ein neues Kapitel für die europäische Raumfahrt aufgeschlagen“, sagte Metzler, der am Samstag weiter ergänzte: „Der Start ist nach wie vor der größte Engpass für die globale Raumfahrtindustrie, und ab heute gibt es eine echte Alternative für kommerzielle und institutionelle Kunden.“ Diese Kunden verfügen laut Isar Aerospace nun über eine unabhängige Startoption.

Die Auswirkungen für Europa

Für Europa bedeutet der erfolgreiche Start vor allem eines: mehr Unabhängigkeit. „Die Mission markiert einen wichtigen Schritt für Europas autonomen Zugang zum Weltraum“, heißt es von der Generaldirektion für Verteidigungsindustrie und Weltraum, einer Fachabteilung der Europäischen Kommission, die weiter ergänzt: “ Ein autonomer, resilienter und wettbewerbsfähiger Zugang zum Weltraum ist ein strategischer Faktor für Europas Wirtschaft und Sicherheit und bildet die Grundlage für Anwendungen wie Navigation, Telekommunikation und Erdbeobachtung, auf die Bürger und Unternehmen täglich angewiesen sind.“ Bei Isar Aerospace ist man der Meinung, dass der Start “ Europas strategische, wirtschaftliche und technologische Zukunft prägen wird“.

Der erste Flug: 30 Sekunden

Im März 2025 flog die „Spectrum“-Trägerrakete ihren ersten Testflug, nach 30 Sekunden war dieser aber auch schon wieder vorbei. „Unser erster Testflug hat alle unsere Erwartungen erfüllt und war ein voller Erfolg. Wir hatten einen reibungslosen Start, 30 Sekunden Flugzeit und konnten sogar unser Flugabbruchsystem validieren“, erklärte Metzler damals kurz nach dem Test. Finanzielle Unterstützung erhielt Isar Aerospace u. a. von der Europäischen Weltraumorganisation ESA durch das Boost!-Programm.

Die CubeSat Mission der TU Wien

Am Samstag schaffte es mit der Sepctrum-Rakete auch ein Mini-Satellit der TU Wien, ein sogenannter CubeSat, ins All. Das Space Team der Hochschule arbeitete seit 2020 an der CubeSat Mission. Ziel war es, einen Satelliten für Ausbildungszwecke zu entwickeln und nun im Orbit zu betreiben. Dadurch sollen Schüler:innen aus AHS und BHS die Möglichkeit haben, selbst entwickelte Software auf dem Satelliten auszuführen.

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