02.02.2021

Nucao: Formel 1 Weltmeister unterstützt „2min2mio“-Teilnehmer

Das Food-Startup "the nu company" tritt heute bei "2 Minuten 2 Millionen" auf und stellt seinen zuckerarmen Schokoriegel Nucao vor. Einen berühmten Investor konnte das Unternehmen bereits im letzten Jahr für sich gewinnen: Formel 1 Weltmeister Nico Rosberg.
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Nucao, nu company,
(c) the nu company/FB - Das Nu-Company-Team versucht heute sein Glück auf der "2min2mio"-Bühne.

Rosberg beteiligte sich im November 2020 an einer 3,7 Millionen Euro Finanzierungsrunde für das Startup „the nu company“ aus Leipzig in Ostdeutschland. Den Lead hatte bei der Runde der Impact Investor ForestFinance. Ebenfalls mit dabei waren der Food & Beverage VC Square One Foods aus Linz, Develey-Geschäftsführer Michael Durach, BackBone Ventures und einige Business Angels. Heute versuchen die Gründer Christian Fenner, Matthias Tholey und Thomas Stoffels bei „2 Minuten 2 Millionen“ weitere Investoren von ihrem Produkt zu überzeugen.

Positives Wirtschaften

2016 von den drei Wirtschaftsingenieuren gegründet, hat sich das „purpose-driven” Unternehmen gesunde, plastikfreie und klimapositive Snacks auf die Fahne geschrieben und möchte damit zeigen, dass positives Wirtschaften keine Utopie mehr ist.

Nucao mit Hanf und weniger Zucker

Ihr Schokoriegel Nucao ist mit Nährstoffen aus Hanfsamen, Nüssen & Co vollgepackt und enthält dabei 65 Prozent weniger Zucker. Verpackt wird er in plastikfreier, heim-kompostierbarer Folie. Für jeden verkauften Riegel wird zudem ein Baum gepflanzt. So wurden bereits schon über 3,5 Millionen Bäume mithilfe von Eden Projects gepflanzt.

Über 37 Tonnen Industriezucker ersetzt

„Anhand von konkreten Produktlösungen zeigen wir, dass eine grüne Art des Wirtschaftens möglich ist. Seit 2016 haben wir neun Tonnen Plastik gespart, über 37 Tonnen Industriezucker ersetzt und über drei Millionen Bäume gepflanzt – damit binden wir 675 Mal mehr Emissionen, als unsere Produkte entlang der gesamten Wertschöpfung verursachen“, erklärte Co-Gründer Thomas Stoffels im Vorjahr dem brutkasten.

Noch nicht großflächig in Österreich erhältlich

Vertrieben wird Nucao über den Handel und über den eigenen Onlineshop. In Österreich ist der Riegel noch nicht großflächig erhältlich. Das wollen die Gründer mithilfe eines TV-Investors ändern.

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Hivesense
© Innovation Salzburg/Benedikt Schemmer - Alexander Moosmann (l.) und Florian Entleitner von Hivesense.

Die beiden FH-Absolventen Florian Entleitner und Alexander Moosmann teilen eine Leidenschaft namens IT-Security. Daraus ist ein Startup geworden: Mit Hivesense entwickelten beide eine sogenannte Deception-Plattform, die Cyberangriffe frühzeitig erkennt, indem sie Angreifende mit gezielt platzierten digitalen Fallen aufdeckt und dadurch wichtige Informationen für Cyberdefense liefert. Dabei setzen sie bewusst auf europäische Infrastruktur und digitale Souveränität. Die Idee entstand im Studium an der FH Salzburg.

Hivesense mit „Deception Technology“

Konkret haben sich Entleitner und Moosmann im Studium Informationstechnik & System-Management an der FH Salzburg kennengelernt. Die Idee für das Startup entstand schließlich im Rahmen von Entleitners Abschlussarbeit. „Ich habe mich in meiner Masterarbeit intensiv mit sogenannten ‚Honeypots‘ beschäftigt, einem Teilbereich der Täuschungstechnologie. Dabei wurde mir klar, wie viel Potenzial in diesem Ansatz steckt“, erklärt er.

Die Founder pitchten ihre Idee beim FHStartup Center und wurden im Herbst 2025 in die Startup Factory des Netzwerks Startup Salzburg aufgenommen. Im März 2026 gründeten sie schlussendlich ihr Unternehmen.

Hivesense entwickelt – wie erwähnt – eine „Deception Technology“, eine – eigenen Angaben nach – noch wenig verbreitete Form der Cyberabwehr. Das Prinzip: Im Netzwerk eines Unternehmens werden gezielt „Stolperdrähte“ platziert. Angreifer, die sich im System bewegen, sollen dann darauf stoßen und erkannt werden, so der Claim.

„Wir bauen keine klassische Schutzmauer“, sagt Entleitner. „Wir legen bewusst falsche Spuren und warten, bis jemand darüber stolpert – vergleichbar mit einem Stolperdraht, an dem ein Glöckchen platziert wurde.“ Moosmann ergänzt: „Viele Sicherheitslösungen erkennen nur bekannte Bedrohungen. Wir gehen einen Schritt weiter: Wir erkennen Verhalten und interagieren direkt mit Angreifern.“ Dabei setzt Hivesense im Inneren des Netzwerks an, einem der, wie beide Gründer sagen, kritischsten Bereiche.

Erste Pilotkunden

Die Decoy-Plattform von Hivesense befindet sich im Einsatz bei ersten Pilotkunden. Das Team treibt den Markteintritt im DACH-Raum aktiv voran und sucht weiterhin nach Unternehmen, die die Plattform in ihrer Infrastruktur einsetzen und gemeinsam mit Hivesense weiterentwickeln möchten.

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