Twitter bestätigt die Übernahme des indischen Startups ZipDial aus der Tekommunikationsbranche. Laut The Wall Street Journal soll sich der Kauf in einer Größenordnung von 30 und 40 Millionen US-Dollar bewegen. Twitter erreichte in den drei Monaten bis September 284 Millionen monatlich aktive Nutzer.
Im Blog auf Twitter liest man, dass man mit diesem Schritt mehr Menschen auf der ganzen Welt erreichen möchte. Zur Erklärung: ZipDial hat eine Methode entwickelt, bei der Smartphone User kostengünstig Informationen beziehen können.
„In den nächsten Jahren“, so Twitter, „werden Milliarden Menschen in Ländern wie Brasilien, Indien und Indonesien zum ernsten Mal Online gehen. Die erste Interneterfahrung werden viele über ihr Smartphone machen“ Die Kostenintensität könnte allerdings dazu führen, dass sie die volle Power des Internets gar nicht ausschöpfen können. ZipDial mache Content für jedermann zugänglich.
Der chinesische E-Commerce Gigant setzt auf QR Codes und investiert in das israelische Startup Visualead. Keiner der beiden hat eine Investmenthöhe bestätigt, VentureBeat zufolge, könnte es sich aber um Multi-Millionen handeln.
Visualead wurde 2012 gegründet und nennt sich selbst ein „Offline to Online (O2O)“ Startup. Mit Visualead kann man einen QR Code online in weniger als einer Minute generieren. Zu den Kunden zählen BMW, Orange und Coca Cola.
“Wichtiger Meilenstein für Europa” – Scaleup Europe Fund vorgestellt
Im Zuge des European Innvoation Council Summit (EIC), wurde der Scaleup Europe Fund offiziell präsentiert. Die EU-Kommissarin für Startups, Ekaterina Zaharieva, spricht von einer Lösung für eines von Europas größten Problemen: Den gesicherten Zugang zu großvolumigem Kapital für Deep-Tech-Unternehmen in entscheidenden Skalierungsphasen.
“Wichtiger Meilenstein für Europa” – Scaleup Europe Fund vorgestellt
Im Zuge des European Innvoation Council Summit (EIC), wurde der Scaleup Europe Fund offiziell präsentiert. Die EU-Kommissarin für Startups, Ekaterina Zaharieva, spricht von einer Lösung für eines von Europas größten Problemen: Den gesicherten Zugang zu großvolumigem Kapital für Deep-Tech-Unternehmen in entscheidenden Skalierungsphasen.
Ekaterina Zaharieva beim Eropean Innovation Council Summit in Brüssel. (c) Lumentio/European Union, 1995-2026
„In Rekordzeit haben wir den Scaleup Europe Fund vom Konzept bis zum Launch gebracht“, postet die EU-Kommissarin für Startups, Forschung und Innovation Ekaterina Zaharieva gestern auf ihrem LinkedIn-Account. Der Fonds wurde bei der Rede zur Lage der Nation von EU-Präsidentin Ursula von der Leyen im September 2025 angekündigt und nun im Zuge des European Innovation Council Summit (EIC) in Brüssel präsentiert.
Fokus auf Deep-Tech Unternehmen
Mit dem Scaleup Europe Fund will die Europäische Union den Mangel an großvolumigen Finanzierungen für Europas Deep-Tech-Unternehmen in kritischen Wachstumsphasen bekämpfen. Der fünf-Milliarden-Euro-Fonds richtet sich an strategische Technologien in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Halbleitertechnologien, Robotik und autonome Systeme, Energietechnologien, Weltraumtechnologien, Biotechnologien, Medizintechnologien, fortschrittliche Materialien und Agrartechnologie.
Nach der offiziellen Vorstellung des Fonds auf dem EIC-Summit am 3. Juni 2026 wird nun die rechtliche Finalisierung vorangetrieben, die ersten Investments seien für Herbst 2026 geplant.
EQT als Manager des Fünf-Milliarden-Euro-Fonds
Der Europäische Innovationsrat hat die schwedische Beteiligungsgesellschaft EQT nach einem wettbewerbsintensiven Auswahlverfahren als Fondsmanager für den Scaleup Europe Fund ausgewählt. Getragen wird das Projekt von einer Koalition aus der Europäischen Kommission und namhaften europäischen Gründungsinvestoren, darunter Novo Holdings, EIFO, CriteriaCaixa, Santander/Mouro Capital, Allianz sowie dem niederländischen Pensionsfonds ABP. Der Fonds ist unter dem bestehenden EIC-Dach angesiedelt, wird jedoch von EQT vollständig privat und marktbasiert geführt, um unabhängige Investitionsentscheidungen zu garantieren, heißt es.
Paneldiskussion beim EIC „Die Finanzierung von Europas Zukunft: Erschließung institutionellen Kapitals für Innovationen“. (c) Lumentio/European Union, 1995-2026
„Es fehlt an Kapital in Europa“
In einer Paneldiskussion am EIC vom vierten Juni hebt Zaharieva die Wettbewerbsfähigkeit Europas hervor. Europa sei demnach der weltweit beste Ort für Wissenschaftler:innen und biete sehr gute Unterstützung in der frühen Gründungsphase. Das Problem entstehe erst, wenn Unternehmen global wachsen wollen: „Wenn Unternehmen bereit sind zu wachsen und global zu werden, fehlt es uns in Europa immer noch an Kapital.“
Dabei liege das Problem laut Zaharieva keineswegs an einem Mangel an finanziellen Mitteln, da Europa ein überaus reicher Kontinent sei. Das Problem liege vielmehr in der Mobilisierung des Kapitals: Würden europäische Pensionsfonds nur einen ähnlich großen Anteil in Wagniskapital (VC) investieren wie ihre US-amerikanischen Pendants, könnten in den nächsten Jahren rund 250 Milliarden Euro in das System fließen. Dieses Kapital würde ausreichen, um vielversprechenden Unternehmen die Skalierung und den globalen Durchbruch direkt aus Europa heraus zu ermöglichen.
Um das Potenzial freizusetzen, müssten EU-Kommission, EIB und institutionelle Investoren an einem Strang ziehen. Neben Talenten und Wissenschaftler:innen verfüge Europa über eine enorm stark etablierte Industrie und große Konzerne, was „ebenfalls eine sehr wichtige Zutat für das Wachstum und die Skalierung dieser Technologieunternehmen“ sei.
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