20.01.2015

News in Kürze: Google investiert in Raumfahrt, 1,3 Mio. USD für Wiener Startup, 75 Mio USD für Bitcoin Dienst

/artikel/news-in-kuerze-google-investiert-in-raumfahrt-13-mio-usd-fuer-wiener-startup-75-mio-usd-fuer-bitcoin-dienst
© Techcrunch: ChatGrape aus Wien US Investment

1 Milliarde US-Dollar für SpaceX 

Google und Fidelity investieren in den Raketenhersteller SpaceX von Elon Musk und bekommen dafür rd. 10 Prozent des Unternehmens. (Hier die offiziellen News von SpaceX)

Mit dem Geld sollen „weitere Innovationen in den Bereichen Raumtransport, Wiederverwendbarkeit und der Herstellung von Satelliten unterstützt“ werden, liest man auf SpaceX zur Finanzierungsrunde.

Informationen von VentureBeat zufolge, hat Google ein sehr klares Ziel und zwar soll die Entwicklung von Satelliten gefördert werden, die kostengünstiges Internet weltweit zu Milliarden von Menschen bringen könnte, die keinen Zugang haben.

Übrigens schläft laut Golem auch die Konkurrenz nicht: So soll ein ehemaliger Projektleiter aus dem Google Team mit seinem eigenen Startup Oneweb ebenfalls Satelliten ins All bringen wollen. Mit an Board – zumindest was die Finanzierung betrifft – ist auch Richard Bransons Virgin Group.

 

Wiener Startup ChatGrape stellt 1,3 US-Dollar auf

Österreich hat Startup-technisch einiges zu bieten: ChatGrape – eine Messaging App, das sich an Unternehmen richtet – hat nun über eine Million US Dollar von Investoren aus den US bekommen. Neben Business Angels ist Betaworks mit an Board (Deren erstes Investment in Österreich).

Laut Techcrunch dürfte Josh Miller von Betaworks vor allem beeindruckt haben, dass die Wiener zukünftig Artificial Intelligence in ihre Chatfunktion integrieren möchten.

Co-Founder Leo Fasbender meint überdies zu Techcrunch, dass die Finanzierung dafür verwendet werde, „das Team weiter auszubauen, sich stärker noch auf die Entwicklung der mobile App zu konzentrieren“, außerdem möchte man die „Zusammenarbeit mit dem ÖFAI, dem Austrian Research Institute for Artificial Intelligence, intensivieren“.

Coinbase bekommt 75 Millionen US-Dollar

Coinbase stellt 75 Millionen US-Dollar auf und beweist damit – zumindest wenn es nach Venturebeat geht – dass immer noch Hoffnung in Bitcoin Unternehmen gesteckt wird. Überhaupt ist dies die höchste Summe (totale Finanzierungshöhe: 106 Mio. US-Dollar), die ein Betrieb aus der Bitcoin Riege je eingesammelt hat. Und das, obwohl der Wert von Bitcoins sich momentan im Fallen befindet.

Deine ungelesenen Artikel:
17.09.2026

Lovable-CEO Anton Osika: „Wir sind längst über Vibecoding hinaus“ – vom Hype zur Enterprise-Software

Erst vor etwa einem Monat holte Lovable 400 Mio. Dollar bei 13,3 Mrd. Bewertung: CEO Anton Osika erklärt nun im Interview, warum KI-Bau-Tools längst im Mainstream angekommen sind und wie aus Vibe-Coding echte Enterprise-Software wurde.
/artikel/lovable-ceo-anton-osika-wir-sind-laengst-ueber-vibecoding-hinaus-vom-hype-zur-enterprise-software
17.09.2026

Lovable-CEO Anton Osika: „Wir sind längst über Vibecoding hinaus“ – vom Hype zur Enterprise-Software

Erst vor etwa einem Monat holte Lovable 400 Mio. Dollar bei 13,3 Mrd. Bewertung: CEO Anton Osika erklärt nun im Interview, warum KI-Bau-Tools längst im Mainstream angekommen sind und wie aus Vibe-Coding echte Enterprise-Software wurde.
/artikel/lovable-ceo-anton-osika-wir-sind-laengst-ueber-vibecoding-hinaus-vom-hype-zur-enterprise-software
Lovable-CEO Anton Osika (r.) im Gespräch mit Times Senior Editorin Ayesha Javed. © brutkasten

Kaum ein Tool steht so sehr für den KI-Bauboom wie Lovable. Erst im August 2026 hat das schwedische Startup, wie brutkasten berichtete, eine Series-C-Runde über 400 Millionen US-Dollar abgeschlossen, angeführt von Menlo Ventures und mit dem EQT-gemanagten Scaleup Europe Fund als Co-Lead, bei einer Bewertung von 13,3 Milliarden US-Dollar.

Für Gründer und CEO Anton Osika ist das mehr als eine Finanzierungsrunde: Es sei ein Indikator dafür, dass KI-gestützte No-Code- und Low-Code-Plattformen die Nische verlassen hätten und im Mainstream angekommen seien.

Weg vom Entwickler-Monopol

Auf der Dreamforce in San Francisco erläutert Osika die zentrale These hinter Lovable: „Menschen mit Fachwissen über das jeweilige Problem sollten diejenigen sein, die Software bauen“, so Osika. Wer ein Problem am besten kenne, solle auch die Lösung bauen, egal ob in Marketing, HR, Finance oder Operations. Nicht die formale Qualifikation zähle, sondern die Nähe zum Problem.

Dass Lovable längst kein reines Anfänger-Werkzeug sei, belegt Osika mit einer internen Zahl: 55 Prozent der Lovable-Nutzer:innen brächten mehr als elf Jahre Berufserfahrung in ihrem Fachgebiet mit. Entscheidend sei laut dem Co-Founder nicht das klassische Programmieren, sondern die Fähigkeit, komplexe, unstrukturierte Probleme systematisch in funktionierende Systeme zu zerlegen.

Vom Nebenprojekt zur Unternehmenslösung

Besonders aufschlussreich sind die Praxisbeispiele, die Osika im Gespräch anführt. Bei einer Healthcare-Staffing-Firma habe ein Fachbereichsleiter eine komplette neue Produktlinie für die Zertifizierung von Pflegekräften aufgebaut, samt Verwaltung und Terminplanung, und anschließend mehr als zehn weitere interne Anwendungen vernetzt. In den nordischen McDonald’s-Filialen laufe mittlerweile ein auf Lovable gebautes Interface, über das rund 300 Standorte operative Anfragen abwickeln würden.

Solche Geschichten seien laut Osika keine Ausnahme: Bei knapp zwei Dritteln der Fortune-500-Unternehmen, darunter Adidas und Nvidia, würden Mitarbeitende die Plattform nutzen. Häufig beginne es als kleines Team-Projekt und wachse zur unternehmensweiten Lösung heran.

Entwicklung unter Aufsicht

Damit das nicht in unkontrollierter Schatten-IT ende, setzt Lovable laut Unternehmensangaben auf Admin- und Audit-Funktionen, mit denen IT-Verantwortliche nachvollziehen können sollen, welche Anwendungen entstehen, wo sensible Daten verarbeitet werden und wo Sicherheitslücken drohen. Genau das mache aus der anfänglichen Skepsis von IT-Abteilungen häufig Zustimmung, so Osika: „Es wird vom letzten Nein zu dem, was man ausrollen wollte, zum ersten Ja. So verhindern wir Schatten-IT und die Zersplitterung in unzählige Tools, die niemand mehr überblickt“, erklärt Osika.

Überflüssig würden Engineers durch die Lovable-Nutzung anderer trotzdem nicht, meint Osika: Ihre Rolle verschiebe sich von Routineaufgaben hin zu Architektur, Systemanbindung und der Betreuung unternehmenskritischen Codes.

Warum heißt Lovable eigentlich Lovable?

Zum Schluss des Gesprächs räumt Osika mit einem gängigen Klischee über den europäischen Tech-Standort auf: „Viele halten Europa für langsam, aber wenn man in die Tech-Hubs Europas geht, brodelt es dort wie nie zuvor“, sagt Osika. Dass der Produktfokus so stark auf dem Nutzererlebnis liege, führt Osika auch auf den Standort Stockholm zurück, wo der Großteil des Engineering-Teams sitzt. Man habe in den nordischen Ländern genaue Vorstellungen davon, wie ein Produkt funktionieren solle – oder eben nicht. Diese „I-Tüpfelchen-Reiterei“ mache Lovable erst zu dem was es heute ist.

Warum das Unternehmen ausgerechnet „Lovable“ heißt, erklärt er mit einer letzten Zeile, die zugleich als Leitmotiv des Gesprächs steht: „Software sollte nicht einfach nur funktionieren. Sie soll die Emotionen der Menschen wecken“, so Osika.

Vom Vibe zum Volumengeschäft

Was also vor nicht allzu langer Zeit noch als spielerisches „Vibe-Coding“ belächelt wurde, ist laut Osika längst zu einer Infrastruktur geworden, auf der Enterprisekund:innen die nächsten Prozesssysteme entwickeln. Der Markt für KI-gestütztes Bauen sei, so der Lovable-Gründer, endgültig über das reine Ausprobieren hinausgewachsen – und weit über das Vibecoding hinaus.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

News in Kürze: Google investiert in Raumfahrt, 1,3 Mio. USD für Wiener Startup, 75 Mio USD für Bitcoin Dienst

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

News in Kürze: Google investiert in Raumfahrt, 1,3 Mio. USD für Wiener Startup, 75 Mio USD für Bitcoin Dienst

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

News in Kürze: Google investiert in Raumfahrt, 1,3 Mio. USD für Wiener Startup, 75 Mio USD für Bitcoin Dienst

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

News in Kürze: Google investiert in Raumfahrt, 1,3 Mio. USD für Wiener Startup, 75 Mio USD für Bitcoin Dienst

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

News in Kürze: Google investiert in Raumfahrt, 1,3 Mio. USD für Wiener Startup, 75 Mio USD für Bitcoin Dienst

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

News in Kürze: Google investiert in Raumfahrt, 1,3 Mio. USD für Wiener Startup, 75 Mio USD für Bitcoin Dienst

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

News in Kürze: Google investiert in Raumfahrt, 1,3 Mio. USD für Wiener Startup, 75 Mio USD für Bitcoin Dienst

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

News in Kürze: Google investiert in Raumfahrt, 1,3 Mio. USD für Wiener Startup, 75 Mio USD für Bitcoin Dienst

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

News in Kürze: Google investiert in Raumfahrt, 1,3 Mio. USD für Wiener Startup, 75 Mio USD für Bitcoin Dienst