26.05.2020

Neutos: Wiener Firma entwickelt Designerlampe mit autarkem Pflanzen-Ökosystem

Die Wiener Firma Neutos Design rund um den Gründer Christian Lakatos hat eine Designerlampe auf den Markt gebracht, in deren Glassockel ein geschlossenes Pflanzen-Ökosystem integriert ist. Eine sogenannte Hemetosphäre sorgt dafür, dass die Pflanzen weder gegossen, noch gedüngt werden müssen.
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Gerry Frank
(c) Puls 4 / Gerry Frank

Der Gründer und Geschäftsführer von Neutos Design, Christian Lakatos, arbeitete ursprünglich zwei Jahrzehnte lang als Manager im Musik-Business. Aufgrund seiner Arbeit war er viel auf Reisen und laut eigenen Angaben mit einem immer wiederkehrenden Problem konfrontiert. Die meisten Topfpflanzen in seiner Wohnung starben nämlich in seiner Abwesenheit.

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Auf der Suche nach einer Lösung

Mit der Absicht eine Lösung für das Problem zu finden, begab sich Lakatos auf die Suche nach einer Lösung, damit Pflanzen auch in seiner Abwesenheit lebendig und grün bleiben. Zunächst begann er mit vertikalen Innengärnten und automatischen Bewässerungssystemen zu experimentieren. Kurze Zeit später folgten kleine Flaschengärten, die über ein eigenes Pflanzen-Ökosystem verfügen und unter Glas wachsen.

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(c) neutos

Beleuchtung für Pflanzen

Zudem begann der Gründer zeitlich mit einer speziellen Beleuchtung zu experimentieren, um eine Unabhängigkeit vom Sonnenlicht zu erreichen. An einem bestimmten Punkt kam ein alter Lampenschrim ins Spiel und die Grundidee von Neutos war geboren – ein geschlossenes Pflanzen-Ökosystem, das in den Glassockel einer Designerlampe integriert ist.

Eine sogenannte Hemetosphäre sorgt dafür, dass die Pflanzen weder gegossen, noch gedüngt werden müssen. Zudem kann das Glas auch nicht beschlagen. Die Pflanzen kommen auch ohne natürliches Sonnenlicht aus. Mikroorganismen sorgen dafür, dass die Pflanzen über ausreichend Nährstoffe verfügen.

Lampe kostet 975 Euro

Nach drei Jahren Entwicklungszeit, rund 60 Prototypen und zwei patentierten Innovationen gingen die Lampen schlussendlich in die Produktion.

Derzeit ist eine Lampe namens „Teardrop“ erhältlich. Aktuell kostet sie 975 Euro. Käufer müssen sich allerdings gedulden. Aufgrund der hohen Nachfrage beträgt die Lieferzeit zwischen acht und zehn Wochen. Anfang August soll dann die „G-Series“  in drei unterschiedlichen Größen folgen.


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Nach einer siebenstelligen Finanzierungsrunde (brutkasten berichtete) sorgt signteq diese Woche für die nächste Schlagzeile: Lena Miglbauer fungiert als neue Chief Revenue Officer. Sie verantwortet somit u. a. die kommerzielle Strategie und soll die internationale Expansion des Unternehmens vorantreiben. Miglbauer hat laut dem RegTech über zehn Jahre Technologieunternehmen durch unterschiedliche Skalierungsphasen begleitet.

Internationales Geschäft

„Wir haben in den vergangenen Jahren eine starke technologische Basis geschaffen und signteq in einem hochregulierten Markt etabliert. Jetzt geht es darum, daraus ein internationales Geschäft in einer ganz anderen Größenordnung zu entwickeln. Mit Lena haben wir genau die Erfahrung an Bord geholt, die wir für diese nächste Phase brauchen: internationale Skalierung, Go-to-Market und den Aufbau kommerzieller Strukturen, die unser weiteres Wachstum tragen können“, sagt Co-Founder Simon Schnabl.

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Miglbauer soll somit aus der bereits bestehenden Plattform ein skalierbares internationales Geschäft entwickeln. „Was mich an signteq besonders gereizt hat, ist die Kombination aus bereits funktionierender Technologie, einem enormen Marktpotenzial und einem Timing, das kaum spannender sein könnte“, sagt Miglbauer, die damit Entwicklungen wie die EUDI Wallet oder die nächste Entwicklungsstufe von Digital Trust anspricht. Letztere beschäftigt sich u. a. mit digitaler Identifikation.

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Neutos: Wiener Firma entwickelt Designerlampe mit autarkem Pflanzen-Ökosystem

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