11.02.2026
ONE100

Neues Startup der hokify-Gründer launcht: „Naivität beim ersten Mal war auch ein Vorteil“

Zwei Jahre nach dem Exit mit hokify wollen es die drei Gründer wieder wissen. Mit one100 launchen sie ihr neues Startup in dessen Zentrum eine KI-Telefonassistentin für den Gesundheitsbereich steht. Wir sprachen mit CEO Karl Edlbauer.
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(vl.) Simon Tretter, Karl Edlbauer und Daniel Laiminger launchen zwei Jahre nach dem hokify-Exit ihr neues Startup one100 | (c) one100
(vl.) Simon Tretter, Karl Edlbauer und Daniel Laiminger launchen zwei Jahre nach dem hokify-Exit ihr neues Startup one100 | (c) one100

„Nach dem Exit haben wir Gründer uns ausgemacht, ein Jahr Auszeit zu nehmen, um ‚aufzusaugen‘, was sich im Technologie-, aber auch im Gesundheitsbereich tut“, erzählt Karl Edlbauer. Er und seine beiden Co-Founder, Daniel Laiminger und Simon Tretter, sind bekannte Gesichter in der heimischen Startup-Szene. Anfang 2024 schlossen sie den schrittweisen Verkauf ihres HR-Startups hokify an karriere.at ab, wie brutkasten berichtete. Nun gehen sie in der selben Gründer-Besetzung mit ihrem neuen Startup one100 an die Öffentlichkeit.

Über einen Umweg zur neuen Idee

„Wir haben uns schon zu Ende der hokify-Zeit immer intensiver mit dem Gesundheitsbereich beschäftigt“, erzählt Edlbauer. So sei dann auch der Entschluss entstanden, in dieser Branche neu zu gründen. „Es gibt hier definitiv einige große Herausforderungen“, so der Gründer. Zunächst sei so die Idee entstanden, ein digitales Produkt rund um das Thema Vorsorgeuntersuchung zu schaffen. „Wir haben das nie offiziell gelauncht, aber hatten in unserem Netzwerk schon einige zahlende Kunden.“

Im Zuge dessen habe man aber mit vielen Playern aus dem Gesundheitsbereich, etwa Ärzt:innen und Laboren gesprochen, und habe dabei eine große Herausforderung identifiziert: die Kommunikation mit Patient:innen. „Die Kommunikation ist sowohl für Patient:innen als auch für Gesundheitsdienstleister:innen eine enorme Challenge. Ein Drittel aller Anrufe bleibt unbeantwortet und es ist oft unglaublich schwierig, einfach einen Termin zu bekommen“, so Edlbauer. „Nach zahlreichen Gesprächen wussten wir: Das ist das Problem, das wir lösen wollen.“

So wurde es eine auf den Gesundheitsbereich spezialisierte KI-Telefonassistentin. Sie führt Telefonate mit Patient:innen, nimmt Anliegen entgegen, dokumentiert Rezeptanfragen und weitere relevante Informationen und pflegt diese, ebenso wie Termine, direkt in bestehende Systeme ein. Dazu sei das System bereits in „führende Praxissoftware“ integriert, heißt es vom Startup.

Beschäftigung mit „unangenehmen Fragen“

Dabei habe man sich im Vorfeld durchaus selbst unangenehme Fragen gestellt, erzählt der Gründer: „Die Naivität beim ersten mal Gründen war sicher auch ein Vorteil. Damals haben wir einfach mal gemacht. Jetzt gab es viel mehr Nachdenken und sich im Vorhinein die großen Fragen Stellen. Das hat sicher dazu geführt, dass wir nicht bei der ersten Idee gleich gesagt haben: Wir machen das!“

Eine dieser großen Fragen war: Kann man so eine Lösung nicht mit einem der großen Sprachmodelle schnell selber aufsetzen? Gibt es wirklich einen Markt für die spezifische Lösung? „Wir haben in den ersten Experimenten mit KI-Agenten schnell gesehen: Ein simpler Agent verursacht oft mehr Arbeit, als er abnimmt. Er verschiebt etwa Arbeit nach hinten, indem er Informationen verschriftlicht, aber man sich dennoch nachher selber darum kümmern muss. Das ist keine gute Lösung für den Gesundheitsbereich“, so der Gründer.

Mit one100 wolle man eine End-to-End-Lösung bieten, die wirklich die Arbeit erledige. „Standard-Lösungen können das nicht abbilden“, ist Edlbauer überzeugt. Denn die Prozesse seien je nach Gesundheitseinrichtung und Therapie-Form sehr unterschiedlich. Es brauche spezielle Angaben, die Kontrolle von Überweisungen und dergleichen. „Das Modell muss das Anliegen erkennen, strukturieren und in einen Prozess führen“, sagt der Gründer. Diese gesamte Orchestrierung, etwa die Verknüpfung mit im Gesundheitsbereich genutzten Tools, habe man selber gebaut und dabei ein System geschaffen, in dem die State-of-the-Art-Sprachmodelle genutzt werden und man dennoch zu 100 Prozent datenschutzkonform und in Europa gehostet sei.

Die zweite große Frage, die sich das Gründerteam stellte, war: Hat die telefonische Kommunikation tatsächlich eine Zukunft? „Rufen wir zukünftig wirklich noch wo an, oder haben wir einen KI-Assistenten, der alles für uns regelt?“, fragt Edlbauer – und antwortet: „Unsere Conclusio war: Telefonieren wird tatsächlich nicht die Lösung der Zukunft sein. Aber es braucht trotzdem eine KI-Sprachschnittstelle für Patientenkommunikation, auch wenn die Systeme über Agent-to-Agent-Kommunikation laufen. Denn es wird immer Sprache sein, über die Kommunikation mit Menschen stattfindet.“ Genau diese zentrale Schnittstelle wolle man aufbauen.

Bereits jetzt zehn Kunden

Und schon jetzt zum offiziellen Launch nutzen zehn Gesundheitseinrichtungen das System. Als Referenz auf der Page des Startups ist etwa das Wiener HealthTech haelsi zu finden, das auch drei Gesundheitszentren in Wien betreibt (brutkasten berichtete). Auch das The Aurora Ärztezentrum ist da unter anderem zu finden – Eigentümer Fritz Höllerer fungiert gleichzeitig als medizinischer Berater von one100. „Neben anderen war er auch an der Entwicklung beteiligt, um die Probleme wirklich von beiden Seiten zu lösen“, sagt Edlbauer.

Mit „beiden Seiten“ meint er Patient:innen und Gesundheitseinrichtungen. Denn nicht nur für erstere sei der Weg zum Termin mühsam und oft unbefriedigend. „Für das Personal ist der Prozess auch extrem frustrierend. Obwohl die Kommunikation ja der Kern davon ist, wie Patient:innen und medizinische Dienstleister:innen zusammenkommen, ist sie extrem belastend im Praxis-Alltag. Denn es gibt ja sehr viel anderes zu tun. Es ist so viel Friction in dem Prozess. Das ist es richtig wert, zu lösen“, meint der Gründer.

Zwei große Learnings von hokify

Diese „Friction in der Kommunikation zu lösen“ sei auch das größte Learning, das man von hokify mitgenommen habe. „In Wahrheit ist die Aufgabenstellung gar nicht so anders“, sagt Edlbauer. Ein zweites großes Learning: „Wir drei arbeiten einfach gerne zusammen.“ Die Situation habe sich aber im Vergleich zum Start von hokify stark geändert. „Damals sind wir direkt aus der Uni heraus gekommen und hatten null Verpflichtungen. Am Anfang sind wir 24/7 in Simons (Anm. Tretter) Wohnung gesessen und haben gemeinsam am Produkt gebaut. Jetzt haben wir Familien und unterschiedliche Wohnorte. Aber wir haben gelernt, dass es auch so geht. Wir brennen alle drei dafür und investieren jede freie Minute. Es läuft nur viel mehr über Kommunikations-Tools.“

Und wie soll es weitergehen? „Bis zum Ende des Jahres wollen wir 300 Arztpraxen live haben“, sagt der Gründer. Prinzipiell könne man die Lösung auch bereits in ganz Europa anbieten. „Wir haben sowieso mehr als 30 Sprachen. Diese Challenge ist im Vergleich zum letzten Mal nicht da“, so Edlbauer. Dennoch fokussiere man zunächst auf Österreich, strecke gleichzeitig aber bereits die Fühler im ganzen DACH-Raum aus. „Es gibt noch Entwicklungspotenzial, um wirklich alle relevanten Use Cases abdecken zu können. Daher wollen wir die ersten Monate auch nutzen, um mit den Kunden das Produkt weiter zu verbessern.“

Und braucht es dazu noch Kapital? „Wir sind bislang gebootstrapped und sind mit unseren ersten zehn Kunden auch schnell in die Umsatzgenerierung gekommen“, sagt Edlbauer. Auch das Kapital aus dem hokify-Exit habe zum Start geholfen. „Wir brauchen im ersten Schritt daher keine externe Finanzierung und haben aktuell auch keine geplant. Aber wir halten uns das schon offen, wenn ein Punkt kommt, an dem wir noch schneller skalieren wollen.“

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Biogena, Börse, Aktien
Albert Schmidbauer, Gründer und CEO von Biogena | (c) Biogena.

Biogena-Gründer Albert Schmidbauer setzte sich jüngst gegen das Ende der Sachbezugsbefreiung für E-Dienstwagen ein – brutkasten berichtete. Nun beschleunigt der Salzburger Mikronährstoff-Hersteller seinen Weg in Richtung Kapitalmarkt. Über die Biogena Good Vibes AG läuft derzeit eine außerbörsliche Kapitalerhöhung mit einem geplanten Volumen von bis zu 25 Millionen Euro.

Biogena und die Unternehmensbewertung

Der Ausgabepreis für neue Aktien liegt bei 4,803 Euro. Insgesamt sollen rund vier bis fünf Millionen neue Aktien ausgegeben werden. Die Gesellschaft positioniert die Maßnahme als zentralen Baustein ihrer langfristigen Kapitalmarktstrategie und bereitet parallel die Handelbarkeit im Direct Market Plus der Wiener Börse vor. Im Zuge der Kapitalmaßnahme rückt auch die Unternehmensbewertung stärker in den Fokus und soll bei rund 475 Millionen Euro liegen.

„Die im Prospekt genannte Bewertung basiert nicht auf einer losgelösten Marketingannahme, sondern auf einer internen Unternehmensbewertung nach den Grundsätzen des Fachgutachtens KFS/BW“ (Anm.: zentrales Fachgutachten des Fachsenats für Betriebswirtschaft und Organisation der Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen – KSW – zur Unternehmensbewertung in Österreich), erklärt Schmidbauer. „Zusätzlich wurde diese Bewertung mit branchenspezifischen Transaktionsdaten für Nahrungsergänzungsmittel in Österreich und Deutschland plausibilisiert. Wichtig ist die genaue Einordnung: Der Angebotspreis beträgt 4,803 Euro je Aktie. Auf dieser Basis wird die Emittentin aktuell mit rund 450 Mio. Euro bewertet. Die oft genannten rund 470 bis 475 Mio. Euro lassen sich wirtschaftlich als Größenordnung nach vollständiger Kapitalerhöhung erklären: 450 Mio. Euro bestehende Bewertung plus bis zu 25 Mio. Euro Bruttoemission ergibt rund 475 Mio. Euro.“

Bewertungsfaktoren

Die Bewertung stützt sich aus Sicht von Schmidbauer auf mehrere Faktoren: Biogena erzielte im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von rund 124,9 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) lag bei rund 19,1 Mio. Euro, was einer EBITDA-Marge von etwa 15,3 Prozent entspricht. In der bereinigten Pro-Forma-Betrachtung steigt das EBITDA auf rund 19,8 Mio. Euro, die Marge liegt dann bei rund 15,9 Prozent.

„Dazu kommt eine sehr starke Substanz. Das im Konzernabschluss ausgewiesene Eigenkapital beträgt (laut Prospekt) rund 298,9 Mio. Euro. Das ist für die Kapitalmarkteinordnung wesentlich, weil Biogena nicht nur über Wachstumsfantasie, sondern auch über eine bereits erhebliche Eigenkapitalbasis verfügt“, so Schmidbauer weiter. „Ein weiterer entscheidender Bewertungsfaktor ist die bereits vorhandene Skalierungsfähigkeit. Die bestehenden Fertigungskapazitäten in Koppl und am neuen Spezialproduktionsstandort Liefering reichen bereits für rund 500 Mio. Euro Umsatz. Die Anlage ist aktuell zu weniger als 25 % ausgelastet. Das heißt: Ein wesentlicher Teil der industriellen Basis für das geplante Wachstum ist bereits vorhanden und muss nicht erst vollständig neu aufgebaut werden.“

Somit erklärte sich die Bewertung – zusammenfassend gesagt – aus dem Zusammenspiel von „heutiger Ertragskraft, hoher Eigenkapitalbasis, bestehender Produktionskapazität für rund 500 Mio. Euro Umsatz und einer klaren Wachstumsplanung“.

In anderen Worten: Der Konzernumsatz von Biogena soll von 156,65 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2025/2026 auf 502,0 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2029/2030 steigen. Diese Zahlen sind ausdrücklich Planwerte des Managements, keine Garantie und keine bindende Prognose, wie Schmidbauer betont.

E-Commerce und D2C

Die Planung verteilt sich im Kern auf folgende steuerbare Wachstumskanäle: E-Commerce und D2C: E-Commerce soll laut Prospekt von 96,4 Mio. Euro Umsatz 2025/2026 auf 233,2 Mio. Euro 2029/2030 wachsen. Getragen werden soll das durch Performance-Marketing, CRM, Subscription-Modelle, höhere Wiederkaufraten und eine stärkere Fokussierung auf Deutschland.

„Das ist ein zentraler Punkt: Biogena will nicht nur über Handel wachsen, sondern über die direkte Kundenbeziehung. Über 70 % der Umsätze werden bereits heute über das Web abgewickelt, und Biogena zählt laut Prospekt rund 1 Mio. Kundinnen und Kunden aus 70 Ländern sowie mehr als 500.000 registrierte Nutzer im Biogena Club“, präzisiert Schmidbauer.

Biogena mit Apothekenkanal

Zudem soll der neu aufzubauende Apothekenkanal in der DACH-Region laut Planung bis 2029/2030 einen Umsatzbeitrag von 163,3 Mio. Euro leisten, davon 129,0 Mio. Euro in Deutschland. „Das ist strategisch wichtig, weil Biogena damit neben dem starken D2C-Geschäft einen zweiten großen Skalierungskanal aufbaut: Apotheken schaffen Reichweite, Vertrauen und Zugang zu gesundheitsbewussten Kunden“, so der Founder weiter.

Außerdem sollen Stores, Labs und Plaza-Konzepte laut Prospekt von 37,2 Mio. Euro 2025/2026 auf 86,5 Mio. Euro 2029/2030 wachsen. Sie werden von Biogena als Beratungs-, Erlebnis- und Vertrauenszentren verstanden und mit Diagnostik-, Biohacking- und Longevity-Angeboten verbunden. „Hier liegt der Unterschied zu reinen Online-Supplement-Marken: Biogena baut physische Orte, an denen Gesundheit messbar, beratbar und erlebbar wird.“

Deutschland als wichtigster Markt

Deutschland bleibt dabei der wichtigste Wachstumsmarkt. Der Umsatz dort soll von 58 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2025/2026 auf 335,5 Mio. Euro bis 2029/2030 steigen. Nach der Planung des Managements soll der Marktanteil in Deutschland von derzeit rund 0,7 Prozent auf etwa drei Prozent ebenfalls wachsen.

Dieses Wachstumspotenzial ergibt sich auch aus der noch vergleichsweise geringen Markenbekanntheit, wie Schmidbauer beschreibt. Während der gestützte Bekanntheitsgrad in Österreich bei 42 Prozent liege, betrage er in Deutschland erst acht Prozent. Der deutsche Markt sei damit nicht nur größer, sondern biete auch beim Markenaufbau noch deutliches Potenzial.

Wie Schmidbauer erklärt, ist Biogenas Internationalisierung somit vor allem über diesen Markt konkretisiert. Dazu kommen bestehende internationale Grundlagen: Die bereits erwähnten Kunden aus 70 Ländern, D2C als zweiter großer Hebel und die starke Web-Abwicklung, was den Umsatz betrifft.

Biogena als Health-Ökosystem mit starker Vertikalisierung

„Das zeigt, dass Biogena schon heute eine direkte Kundenbeziehung hat und nicht ausschließlich vom stationären Handel abhängig ist. Digitale Gesundheitsservices sind der strategische Differenzierungshebel. Die Mittel aus der Kapitalerhöhung sollen unter anderem in Webshop 3.0 bzw. World of Biogena, Wellbeing Checks & Longevity-Systemlösungen, Biogena ONE, E-Commerce-Marketing Deutschland sowie den weiteren Ausbau der Plaza-Konzepte fließen“, sagt Schmidbauer. „Damit wird deutlich: Biogena verkauft nicht nur Nahrungsergänzungsmittel. Das Modell entwickelt sich in Richtung eines integrierten Health-Ökosystems aus Produkt, Diagnostik, Beratung, Biohacking, digitalen Services, Club-Modell und stationärer Erlebniswelt.“

Zwischen Consumer Health, Supplement Brand und Longevity-Plattform

Zur Frage der Positionierung zur Konkurrenz meint Schmidbauer, dass Biogena im Vergleich zu vielen Consumer-Health-Unternehmen stärker vertikal integriert sei. „Die Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt selbst“, erklärt er. „Gleichzeitig verfügt sie über ein eigenes Wissenschafts- und Entwicklungsteam mit rund 20 akademischen Expertinnen und Experten sowie über mehr als 729 geschützte Marken, vor allem in der Europäischen Union.“

Im Vergleich zu jungen Longevity- oder Supplement-Startups habe Biogena bereits eine „substanzielle Umsatzbasis“, ein positives hohes EBITDA, eine starke Eigenkapitalbasis, eigene Produktionskapazitäten, rund 30.000 Partnerärzte und Therapeuten im B2B-Bereich sowie eine große B2C-Kundenbasis, zieht Schmidbauer sein Fazit: „Biogena steht zwischen klassischem Consumer Health, Premium Supplement Brand und moderner Longevity-Plattform. Der Unterschied liegt in der Kombination aus Wissenschaft, eigener Produktion, direkter Kundenbeziehung, ärztlichem Partnernetzwerk, digitalen Gesundheitsservices. Und physischen Gesundheitsorten.“

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