02.04.2025
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Neuer Chief Growth Officer: Tiroler Startup 21energy will Milliarden-Unternehmen werden

21energy macht Hochleistungscomputer zu Heizkörpern. Der neue Chief Growth Officer soll die Expansion vorantreiben.
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21energy-Geschäftsführung: Maximilian Obwexer, Harald Rauter und Lukas Waldner
21energy-Geschäftsführung: Maximilian Obwexer, Harald Rauter und Lukas Waldner | Foto: 21energy

Um Bitcoins zu minen, benötigen Hochleistungscomputer viel Energie. Und Energie setzt Wärme frei. Diese Wärme nutzt das Tiroler Startup 21energy, um Wohnungen zu heizen. Bei „2 Minuten 2 Millionen“ erhielten die Gründer erst vor wenigen Wochen eine Investment-Zusage in Höhe von 1,25 Millionen Euro – brutkasten berichtete. Das Geld möchten sie für den Markteintritt in den USA nutzen.

Und das soll erst der Anfang sein: Die Founder Maximilian Obwexer und Lukas Waldner wollen aus 21energy laut eigenen Angaben „ein Milliarden-Unternehmen machen“.

Sweat-Equity-Deal bei 21energy

Dass das Startup nun einen Chief Growth Officer an Bord hat, kommt also gerade recht. Harald Rauter übernimmt als CGO die Kapital- und Wachstumsstrategie des Unternehmens. Zusätzlich teilt er sich die Rolle des CFOs mit Gründer Obwexer. „Gemeinsam werden wir das Unternehmen aggressiv skalieren und unsere Marktführerschaft konsequent auszubauen“, kündigt Rauter in einer Aussendung an.

Der Zusammenarbeit basiert auf einem Sweat-Equity-Deal: Rauter steigt folglich auch als Investor und Board Member des Startups ein.

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© calliora - Frederik Träuble und Jonas Wildberger.

Das Münchner Startup calliora von Frederik Träuble und Jonas Wildberger entwickelt eine KI-Plattform für Krankenhäuser, die den Verwaltungs- und Abrechnungsaufwand reduzieren und Erlöse besser absichern soll. Nach Angaben des Unternehmens begleitet die Software Behandlungsfälle von der Aufnahme bis zur Abrechnung und verknüpft dafür Informationen aus verschiedenen bestehenden Systemen.

calliora: Fokus auf Dokumentation und Abrechnung

Ein Schwerpunkt liegt auf Dokumentation und Abrechnung. Die Plattform unterstützt bei der Kodierung und prüft Fälle auf typische Prüfmuster des Medizinischen Dienstes. Zudem sollen abrechnungsrelevante Informationen frühzeitig erkannt und für die weitere Bearbeitung im Krankenhaus bereitgestellt werden. Für das Controlling bietet calliora eigene Auswertungen und Analysen an.

Hinter dem Produkt steht die Annahme, dass Informationen zu einem Behandlungsfall in Krankenhäusern über zahlreiche unterschiedliche Systeme und Prozesse verteilt sind. Fehlen Angaben oder werden sie nicht an der richtigen Stelle übernommen, kann dies zu zusätzlichem Bearbeitungsaufwand oder zu Problemen bei der Abrechnung führen. Calliora will diese Lücken durch eine zentrale, KI-gestützte Verarbeitung der vorhandenen Informationen verringern.

Bertelsmann und Angel-Investoren dabei

Nun hat das Münchner Startup eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde über sechs Millionen US-Dollar abgeschlossen: „Unsere Pre-Seed-Runde wird von BHI – Bertelsmann Healthcare Investments und redalpine angeführt. Mit dabei sind Angel-Investoren aus Krankenhausmanagement und KI, darunter Dr. Ulrich Wandschneider (ehemaliger CEO von Asklepios und Mediclin AG), Sara Siegel (Global Health Sector Leader, Deloitte), Peter Sarlin (Postscriptum, NestAI, QuTwo & Silo AI) und Frank Hutter (Prior Labs)“, schreibt das Startup in einem LinkedIn-Post.

Die Plattform soll bereits bei der Aufnahme eines Falls unterstützen und prüfen können, ob eine Behandlung ambulant, stationär oder als Hybrid-DRG abzurechnen ist. Dabei dokumentiert sie die dafür maßgeblichen Gründe. Im weiteren Verlauf soll die Software fehlende Informationen, Fristen und mögliche nächste Schritte erkennen und das Klinikpersonal dort einbinden, wo eine menschliche Prüfung erforderlich ist.

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