25.01.2018

Die Kunst des Networkings

Gastbeitrag. Die Gelegenheit zum "Networking" wird in der Startup-Szene ununterbrochen versprochen. Mario Grabner von myNLP und G2M Training und Consulting bringt einen kleinen Ratgeber, worauf man dabei achten sollte.
/artikel/networking-tipps
Networking-Tipps Netzwerk Mario Grabner Führung für Startup-Founder
(c) G2M Training & Consulting: Gastautor Mario Grabner

„Gute Beziehungen schaden nur dem, der keine hat“ ist eine der meistzitierten Redewendungen, wenn es um beruflichen Erfolg geht. Es ist aber auch ein Zitat, dem du besondere Aufmerksamkeit schenken solltest. Der Titel des Textes verrät es schon: Es geht um Networking.

Denn vor allem für dich als Unternehmer ist die Stärke deines Netzwerks fast gleichbedeutend mit dem Erfolg, den dein Business erzielen wird. Oder wie es der britische Philosoph John Donne auszudrücken vermochte:

„Kein Mensch ist eine Insel.“

Und Unternehmen schon gar nicht. Denn diese leben vom Austausch mit Kunden, Mitarbeitern, Partnern, Lieferanten und sonstigen Stakeholdern und finanzieren sich schließlich nicht von alleine. Hinter jedem Produkt, hinter jeder Firma und hinter jedem noch so komplexen Konstrukt stecken Menschen wie du und ich. Und die sind ebenfalls keine Inseln. Sie sind, wie du und ich, auf Interaktion und Austausch sowohl wirtschaftlich als auch privat angewiesen.

Die Frage ist nur, wie lernst du die richtigen Menschen für dein Business kennen? Und wie schaffst du es, mit diesen Menschen eine Beziehung aufzubauen? Das möchte ich in diesem Artikel beantworten.

+++ 5 Tipps für das richtige Netzwerken +++

Der größte Fehler beim Networking

Networking basiert, wie allgemein bekannt, auf der Reziprozität oder dem „Wie du mir, so ich dir“-Prinzip. Menschen, die etwas bekommen, haben die natürliche Tendenz, auch etwas zurückgeben zu wollen. Beim Networking funktioniert das zumeist nicht wie in einer Bar, in der dich jemand einlädt und du die nächste Runde übernimmst, sondern deutlich subtiler.

Ein großer Fehler, den ich beim Networking beobachten konnte, ist, dass Menschen netzwerken, um etwas zu bekommen und nicht um zu geben. Die besten Networker, die ich kenne, gehen aber mit einem Helfer-Mindset in die Gespräche. Sie lernen Menschen kennen und haben ein natürliches Gespür dafür, die Probleme ihrer Gegenüber herauszufinden. Haben sie erst das Problem erkannt, helfen sie das Problem zu lösen oder kennen jemanden aus ihrem Netzwerk, der das kann. Sie helfen, um zu helfen, und nicht um etwas zu bekommen. Das ist der entscheidende Unterschied: Gib, was du kannst, aber erwarte nichts dafür.

Netzwerke funktionieren über den Multiplikatoreffekt

Natürlich führt das dazu, dass oftmals keine direkte Gegenleistung dafür rausspringt, und das ist auch gar nicht wichtig. Denn Netzwerke funktionieren über den Multiplikatoreffekt. Und jeder Mensch, dem du Gutes tust, kennt wiederum hunderte andere Menschen, für die du mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung irgendwann ein Problem lösen kannst. Eine Empfehlung steigert deine Verkaufschancen exponentiell.

Networking ist nicht gleich Verkauf

Das führt uns auch zu einer wichtigen Erkenntnis: Networking ist nicht gleich Verkauf. Gehe nicht mit der Erwartung in ein Gespräch, dich selbst oder dein Produkt an den Mann zu bringen. So funktioniert das nun mal nicht. Denn es ist hundertmal leichter, jemand anderen zu empfehlen als dich selbst. Es wirkt nicht nur glaubwürdiger, sondern nimmt auch den Druck. Niemand mag es, wenn ihm etwas aufgeschwatzt wird, aber jeder bekommt gerne gute Insidertipps.

Hast du dir ein Netzwerk voller Experten aufgebaut, die du empfiehlst, werden sich diese Experten mit Sicherheit erkenntlich zeigen und dich ebenfalls empfehlen. Dann erst wird es vorkommen, dass du dir in deiner Branche einen Namen gemacht hast und von mehreren Seiten über dich gesprochen wird. Je größer dein Netzwerk wird, desto eher wirst du feststellen, dass dir die Kunden einfach zufliegen und du gar nicht mehr verkaufen musst. Das ist das eigentliche Ziel.

Die Zielgruppenanalyse

Es liegt zwar auf der Hand, aber dennoch soll es an dieser Stelle erwähnt werden: Gehe auf Veranstaltungen, die für dein Business relevant sind. Natürlich weißt du nie, wo du deinen nächsten Geschäftspartner oder Traumkunden triffst. Und deshalb solltest du generell mit offenen Augen durch die Welt gehen. Bei dem Angebot in großen Städten wie Wien, macht es allerdings Sinn, sich relevante Events zu markieren, in den Kalender einzutragen und gezielt Veranstaltungen zu besuchen.

Vor allem die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke bieten dir tolle Gelegenheiten, vorab zu recherchieren, wen du dort antreffen wirst und wer relevant sein könnte. Je eher du weißt, wen du kennenlernen willst oder wer für deinen zukünftigen Erfolg wichtig sein könnte, desto eher wirst du dein Ziel auch erreichen. Beachte dabei jedoch immer, dass es vorrangig darum geht, was du für andere tun kannst, und nicht, was andere für dich tun können.

Der Pitch

Auf der Veranstaltung angekommen, wird unweigerlich auch die Frage nach deiner beruflichen Tätigkeit aufkommen. Leg dir deshalb ein bis zwei kurze und knackige Sätze als Pitch zurecht, die deine Tätigkeit am besten beschreiben und Lust auf mehr machen. Ziel dieses kurzen Pitches ist es, Interesse zu wecken. War dein Pitch erfolgreich, wird dir dein Gegenüber unweigerlich dazu ein paar Fragen stellen und du hast die Möglichkeit, etwas weiter auszuholen. Mach das aber nie ungefragt. Es gibt nichts Langweiligeres als Menschen, die gefühlte Stunden über ihren Beruf reden, während sie selbst die einzigen sind, die sich dafür interessieren. Das ist auch gleich ein guter Test für deinen Pitch. Denn wenn niemand einhakt und mehr wissen möchte, war er entweder zu abstrakt oder einfach nicht sexy genug. Dann heißt es wieder zurück an den Start.

Extratipp: Ist der Pitch fertig, passe ihn an dein Zielpublikum an. Bist du z. B. auf einem Event für Makler, erwähne beiläufig, welche Vorteile deine Dienstleistung für diese Berufsgruppe hat. Stehst du einem Programmierer gegenüber, passe die Vorteile an ihn an. Es sollte sich so anfühlen, als wäre es Schicksal gewesen, dass ihr beiden euch gerade gegenübersteht. Womit wir auch schon beim letzten und vielleicht wichtigsten Punkt dieses Artikels wären, den beiden Erfolgsfaktoren.

Erfolgsfaktoren für erfolgreiches Networking

Als Elon Musk mit Tesla verkündete, er werde mit dem Roadster einen Lifestyle-Sportwagen mit Elektromotor für knapp 100.000 Dollar bauen, konnte er sich vor Anfragen nicht mehr retten. Die Leute kamen sogar mit Kuverts voller Geld ins Tesla-Hauptquartier, nur um zu den ersten zu gehören, die das Auto ihr eigen nennen durften. Der kleine Schönheitsfehler bestand nur darin, dass bis dahin kein einziges Auto produziert war und es noch nicht einmal sicher war, ob das überhaupt zu dem Preis möglich wäre.

Kein anderes Unternehmen hätte mit diesen Voraussetzungen auch nur ein Stück verkauft, aber Tesla schon. Und der Grund dafür war Musk selbst. Denn die Leute bewunderten und vertrauen ihm. Musk vereint, wie kaum ein anderer, die beiden wichtigsten Faktoren. Und diese gelten sowohl im Verkauf als auch beim Networking. Die Rede ist von Sympathie und Vertrauen.

Es ist nun mal sehr schwierig, jemandem ein Produkt abzukaufen, der einem so richtig unsympathisch ist, auch wenn es noch so gut ist. Genauso wirst du nicht kaufen, wenn dir der Verkäufer zwar sympathisch ist, du aber nicht an das Produkt oder die Dienstleistung glaubst. Lege diese Analogie einfach mal für dich selbst für Networking um.

Vertrauen aufbauen

Und hier sind wir schon am entscheidenden Punkt angekommen. Denn einer der zwei wichtigsten Werte, die du als guter Netzwerker transportieren musst, ist Vertrauen. Und davon gibt es zwei Arten.

1. Vertrauen in dich als Person: Dazu zählen Dinge wie Diskretion, Gewissenhaftigkeit oder Loyalität
2. Vertrauen in dein Können, deine Arbeit oder dein Produkt

Beide Arten sind wichtig und im besten Fall in ähnlichem Maße ausgeprägt. Es liegt wohl auf der Hand, dass Vertrauen nicht von einem Moment auf den anderen entsteht. Es muss sich erst aufbauen. Deshalb ist Netzwerken auch kein kurzfristiges, sondern ein langfristiges Erfolgsmodell, dafür aber sehr nachhaltig.

„Es geht nicht darum, was du sagst, sondern wie du es sagst und was du tust.“

Aus der Kommunikationspsychologie wissen wir aber auch, dass wir Vertrauen nonverbal ausstrahlen und so mit Vorschusslorbeeren ins Rennen gehen können. Solltest du dir also schon Argumente überlegt haben, wie du möglichst schnell Vertrauen herstellst, muss ich dich leider enttäuschen. Denn es geht nicht darum, was du sagst, sondern wie du es sagst und was du tust.

Im Allgemeinen kann man zusammenfassen, dass alle Handlungen, die Sicherheit im Gegenüber erzeugen, auch Vertrauen aufbauen. Dazu gehören ein fester und stabiler Stand, langsame Bewegungen, die Hände immer im Blickfeld des Gegenübers und eine langsame, tiefe Stimme. Damit vermittelst du Autorität und Stabilität, und das erzeugt Sicherheit und Vertrauen.

Sympathie aufbauen

Viele Menschen sind tatsächlich der Meinung, dass beim Kennenlernen die „Chemie“ einfach stimmen müsse und es entweder passe oder eben nicht. Ein italienisches Forscherteam rund um den Neurophysiologen Giacomo Rizzolatti entdeckte jedoch in den 90er-Jahren, dass Sympathie entsteht, wenn Menschen sich einander zugehörig oder ähnlich fühlen. Gleichheiten ziehen sich also an, und der Grund dafür sind Spiegelneuronen in unserem Gehirn.

Eine Sache, die viele Menschen ohnehin intuitiv richtig machen, ist, in Gesprächen nach Gemeinsamkeiten zu suchen und darauf aufbauend eigene Anknüpfungspunkte zu finden. Das ist auch weiterhin eine gute Strategie und führt zu einem Aufbau von Sympathie. Auch hier gilt allerdings der Grundsatz, dass es nicht so wichtig ist, was wir sagen, sondern vielmehr wie wir es sagen.

Eines der bekanntesten Konzepte stammt aus dem Neuro-Linguistischen Programmieren (NLP) und nennt sich Rapport. Dabei geht es um die bewusste Angleichung von Körperhaltung, Gestik und Stimme in Gesprächen. Die Forscher haben nämlich auch herausgefunden, dass bei Menschen, die sich einander angleichen, dieselben Spiegelneuronen aktiviert werden.

Menschen, die sich mögen, gleichen sich intuitiv einander an, ohne darüber nachzudenken. Hast du also auf Anhieb einen guten Draht zu deinem Gegenüber, brauchst du nicht mehr darauf zu achten. Denn dann hast du bereits guten Rapport. Läuft das Gespräch sehr zäh oder fällt es dir schwer, eine gute Verbindung aufzubauen, hilft es fast immer, sich bewusst anzugleichen, um den Prozess etwas zu beschleunigen.

Achte dann besonders darauf, dass du dabei natürlich bleibst und nicht beginnst, den anderen nachzuäffen. Das erzeugt nämlich den gegenteiligen Effekt. Richtig angewandt führt Rapport zu einer entspannten und natürlichen Gesprächsatmosphäre und lässt dich nachweislich sympathischer wirken.

Mit diesen Tipps solltest du mehr als nur gerüstet sein für deinen nächsten Networking-Event. Vergiss nicht: Leg dir einen guten Pitch zurecht, helfe, um zu helfen, und nicht, um etwas zu bekommen, und bauen Vertrauen und Sympathie auf. Dann steht dem erfolgreichen Netzwerken nichts mehr im Weg.


⇒ Zur Page von myNLP

⇒ Zur Page von G2M Training & Consulting


+++ Der richtige Pitch +++

Deine ungelesenen Artikel:
21.10.2026

„SHAPE Austria“: Neuer Ausgründungsrahmen für mehr Spinoffs aus Geistes-, Sozialwissenschaften und Künsten

Deep Tech, Life Science, Patente: Darauf war das österreichische Spinoff-System bisher ausgelegt. Mit „SHAPE Austria" liegt nun ein Ausgründungsrahmen für Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften sowie die Künste vor. New-Venture-Scouting-Gründer Werner Wutscher erklärt im Gespräch mit brutkasten, warum diese Disziplinen eine andere Sprache, andere Strukturen und andere Kennzahlen brauchen.
/artikel/shape-austria-ausgruendungsrahmen-geisteswissenschaften-kuenste
21.10.2026

„SHAPE Austria“: Neuer Ausgründungsrahmen für mehr Spinoffs aus Geistes-, Sozialwissenschaften und Künsten

Deep Tech, Life Science, Patente: Darauf war das österreichische Spinoff-System bisher ausgelegt. Mit „SHAPE Austria" liegt nun ein Ausgründungsrahmen für Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften sowie die Künste vor. New-Venture-Scouting-Gründer Werner Wutscher erklärt im Gespräch mit brutkasten, warum diese Disziplinen eine andere Sprache, andere Strukturen und andere Kennzahlen brauchen.
/artikel/shape-austria-ausgruendungsrahmen-geisteswissenschaften-kuenste
Mitarbeiterbeteiligung - Werner Wutscher | (c) Luiza Puiu
Werner Wutscher | (c) Luiza Puiu

Transkribus ist eine KI-Plattform, die historische Handschriften automatisch erkennt. Entstanden ist sie an der Universität Innsbruck, heute ist sie als Europäische Genossenschaft organisiert und wird weltweit von Archiven und Forschenden genutzt. Ein Paradebeispiel für ein akademisches Spinoff, nur eben keines aus der Technik, sondern aus den Geisteswissenschaften. Genau solche Gründungen will ein neuer Ausgründungsrahmen künftig systematisch ermöglichen.

„SHAPE Austria“ wurde im Rahmen der ECN-Konferenz von Werner Wutscher (New Venture Scouting) und Sektionschef Elmar Pichl vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) vorgestellt. SHAPE steht für Social Sciences, Humanities and the Arts for People and the Economy. Der Bericht ergänzt den Ausgründungsrahmen von 2024, der den Hochschulen erstmals einheitliche Standards für Spinoffs vorgab. „Da war der klare Fokus auf skalierbare, technologieorientierte Startups. Die Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften und Künste sind zu kurz gekommen“, sagt Wutscher. Das Ministerium habe den Rahmen komplettieren wollen.

27 Institutionen in der Arbeitsgruppe

Erarbeitet wurde der Bericht von November 2025 bis Juni 2026 mit einer Arbeitsgruppe aus 27 Institutionen, darunter 16 Hochschulen von der Universität Wien über das Mozarteum bis zur Kunstuniversität Linz. Dazu kamen Interviews mit 16 Einrichtungen, die bereits weiter sind, etwa dem britischen ARC Accelerator, der Erasmus University Rotterdam oder der Universität Köln.

Das Ergebnis sind elf Empfehlungen, sechs an die Leitungsebene der Hochschulen, fünf an Transferstellen und Career Center. „Um auch strategische Themen zu diskutieren, braucht man unbedingt auch die Leitungsebene, also die Rektorate für diese Diskussionen“, so Wutscher.

Andere Sprache, andere Strukturen

Der zentrale Befund: Gründungen aus diesen Disziplinen folgen einer anderen Logik. Sie entstehen selten aus einer Marktchance, sondern aus einem gesellschaftlichen Problem. Im Bericht ist von „Reluctant Founders“ die Rede, Menschen, die nicht primär ein Unternehmen aufbauen, sondern etwas verändern wollen. „Du musst sehr stark über die Wirkung reden, über den Impact reden, um die dann gut abzuholen“, sagt Wutscher. Empfohlen wird ein „Prinzip der Zweisprachigkeit“: nach innen Wirkungssprache, nach außen klassische Startup-Begriffe, damit Finanzierung und Netzwerke nicht verschlossen bleiben. Statt von Kund:innen spricht man dann von Audiences.

Strukturell sind SHAPE-Gründungen meist günstiger und schneller als Tech-Spinoffs: kein Labor, kein Patentierungsprozess, kürzere Validierungszyklen. Dafür braucht es niederschwellige, mehrstufige Begleitung und offene Rechtsformen. Statt der GmbH kann auch ein Verein, eine Genossenschaft oder ein Hybridmodell passen. „Wenn du einen Verein gründest, um Gesundheitspolitik zu promoten, brauchst du kein Labor“, so Wutscher.

Soft IP statt Patente

Ein eigener Schwerpunkt gilt dem geistigen Eigentum. Wo keine Patente entstehen, sondern Urheberrecht, Software, Daten oder Know-how, greifen die üblichen IP-Richtlinien nicht. Der Bericht empfiehlt getrennte Regeln für Hard und Soft IP mit deutlich günstigeren Konditionen und nennt als Benchmark die University of Bristol: 20 Prozent Beteiligung bei patentbasierten Spinoffs, fünf Prozent bei „IP light“, null Prozent ohne verwertbares IP. Leitprinzip: so offen wie möglich, so geschlossen wie nötig, inklusive Creative-Commons- und Open-Source-Lizenzen.

Weil die Wirkung im Vordergrund steht, sollen Hochschulen auch nicht auf Lizenzeinnahmen hoffen, sondern Impact messen. Anlage 1 des Berichts liefert dafür beispielhafte Indikatoren, von erreichten Nutzer:innen bis zu Impact Case Studies.

Netzwerk und gemeinsames Programm

Weil die Pipelines einzelner Hochschulen klein sind, empfiehlt der Bericht ein österreichweites SHAPE-Netzwerk nach dem Vorbild des britischen Aspect Network und ein gemeinsames Frühphasenprogramm, angedockt an bestehende Strukturen wie AplusB, ECN oder die Ludwig Boltzmann Gesellschaft. New Venture Scouting koordiniert dafür ein Jahr lang Quartalstreffen der Arbeitsgruppe. Dazu kommt die Forderung, Transfer und Gründung in Berufungen und Evaluierungen anzuerkennen, im Sinne der CoARA-Initiative, die von rein publikationsbasierten Metriken abrücken will.

Die Beispiele in Anlage 2 reichen von ArtWave, einem Startup zweier Opernsängerinnen für Stressreduktion und Burnout-Prävention, über die Praxissoftware freudio für Psychotherapeut:innen bis zur Kärntner Freiwilligenplattform inmojo. „Wir haben noch sehr wenige. Deswegen haben wir den Ausgründungsrahmen um Success Stories ergänzt, damit sich die Leute das vorstellen können“, sagt Wutscher.

„Da wären wir mit vorne dabei“

Für Wutscher ist der Zeitpunkt entscheidend: Die großen Fragen rund um KI, Ethik oder Medizin bräuchten interdisziplinäre Teams. Und beim SHAPE-Thema stehe ganz Europa noch am Anfang. „Deswegen wäre das jetzt so spannend, wenn wir das jetzt starten könnten. Da wären wir mit vorne dabei.“

Bleibt der Haken: das neue Universitätsbudget. Wutscher, der auch Vorsitzender des Universitätsrats der Universität Klagenfurt ist, nennt die Kürzungen einen „massiven Dämpfer“. Die große Herausforderung sei, „dass diese Einsparungen nicht dazu führen, dass Innovation und das Neue gedrosselt werden“. Gerade bei Entrepreneurship-Aktivitäten sei die Entwicklung zuletzt nach oben gegangen: Österreichweit gebe es mittlerweile 31 Forschungs-Spinoffs, 2024 waren es noch 25.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Die Kunst des Networkings

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die Kunst des Networkings

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die Kunst des Networkings

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die Kunst des Networkings

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die Kunst des Networkings

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die Kunst des Networkings

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die Kunst des Networkings

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die Kunst des Networkings

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Die Kunst des Networkings