16.11.2022

neoom APP: Das Gadget zum Stromkosten senken

neoom launcht seine neue neoom APP und mit ihr den ersten Skill KLUUB, der den Aufbau von Energiegemeinschaften ermöglicht.
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neoom Management Kluub Green
Das neoom-Management vlnr.: Kurt Leonhartsberger CPO, Walter Kreisel CEO & Gründer, Philipp Lobnig CFO & GF | (c) WKÖ
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Man stelle sich vor, man hat einen Nachbarn mit einer großen Photovoltaik-Anlage am Dach. Wie kann man Strom von ihm beziehen? Bis vor kurzem lautete die für viele unbefriedigende Antwort: Gar nicht. Das neue Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz schuf dann in Österreich vergangenes Jahr zwar die rechtliche Grundlage. Wer tatsächlich eine sogenannte Energiegemeinschaft gründen wollte, sah sich bislang aber mit einem Bürokratie-Dschungel konfrontiert. Hier setzt die neue neoom APP (iOS und Android) mit ihrem ersten Skill KLUUB an.

KLUUB: neoom übernimmt die komplette Organisation der Energiegemeinschaft

Natürlich können nicht nur Nachbar:innen über die neoom APP gemeinsam solche Energiegemeinschaften starten. Wenn man sich im KLUUB registriert, findet neoom eine passende Gemeinschaft mit Mitgliedern aus der Gegend oder startet eine neue. Und zwar egal, ob man selbst überschüssigen Strom produziert oder – dank der Reduktion von Netzkosten und Gebühren günstigeren – regionalen Ökostrom beziehen will. Auch die Organisation und die Abwicklung in Form der Abrechnung des Stromverbrauchs, des Rechnungsversands und alles weitere übernimmt neoom automatisiert für die User:innen. Dabei spielt Transparenz eine große Rolle: Im KLUUB weiß jedes Mitglied immer Bescheid, woher der Strom kommt und wie viel verbraucht wurde.


Online-Event-Tipp: Heute um 17:00 Uhr könnt ihr bei der #neoomliveX live mehr zum Thema erfahren!

GREEN holt E-Auto-Prämie für Nutzer:innen

Und der Launch des KLUUB (aufgrund der gesetzlichen Lage vorerst nur in Österreich) ist erst der Anfang. Weitere Skills sollen die neoom APP, deren Basisfunktion es ermöglicht, die Energieflüsse der eigenen Energiesysteme stets im Blick zu behalten, sukzessive zum One-Stop-Shop-Tool für die Enegiewende machen. Der nächste Skill heißt GREEN und soll im ersten Quartal des kommenden Jahres in Österreich und Deutschland gelauncht werden. GREEN ermöglicht es den Nutzer:innen, sich schnell und einfach die Prämie für die CO2-Einsparung des eigenen E-Autos (THG-Quote) zu holen. Dazu reicht es, in der APP ein paar Basisdaten einzugeben und den Zulassungsschein hochzuladen.

neoom App Kluub Green
(c) neoom

Andreas Jäger als neoom Testimonial

Als Testimonial für seine APP und die Skills KLUUB und GREEN holte sich neoom den bekannten Klima-Experten und Fernsehmoderator Andreas Jäger. Er ist auch einer der Speaker beim Launch-Event #neoomliveX, das am 16.11. um 17:00 Uhr live übertragen wird, mit dem Walter Kreisel neben dem deutschen Politiker und Präsidenten der Energy Watch Group Hans-Josef Fell unter der Moderation des Filmemachers Mathias Gruber die brennenden Fragen der Energiewende diskutieren wird.

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heartbeat.bio
Michael Krebs, CEO von HeartBeat.bio. | Foto: HeartBeat.bio.

2023 holte sich das Wiener BioTech HeartBeat.bio, das 2021 gegründet wurde und im Vienna Biocenter ansässig ist, ein 4,5-Millionen-Euro-Investment im Rahmen einer Pre-Series-A-Runde – brutkasten berichtete.

Im Vorjahr folgte eine Forschungskooperation mit dem Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim, mit dem Ziel gentherapeutische Behandlungen für genetisch bedingte Kardiomyopathien zu entwickeln. Nun kooperiert man mit dem schwedischen Genomikunternehmen CubaseBio, das 3D-Spatial-Transkriptomik-Technologien entwickelt, um einen Hochdurchsatz-3D-Spatial-Profiling-Ansatz für myokardiale Fibrose zu entwickeln und um die Wirkstoffforschung bei Herzinsuffizienz zu steigern.

HeartBeat.bio erhält von der FFG nationale Förderung

Die Partner erhalten dafür rund eine Million Euro an Förderung im Rahmen des Calls 10 des Eurostars-Programms für ihr gemeinsames Projekt „Fibrosis Analysis in Cardioids via Transcriptomic Spatial-mapping in 3D“ (FACTS-3D).

Die nationale Förderung erfolgt durch Vinnova (Schwedens Innovationsagentur) und die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), mit Ko-Finanzierung durch die Europäische Union im Rahmen von Horizon Europe.

Das Projekt verbindet die firmeneigene Cardioid-Technologie von HeartBeat.bio mit der 3D-Spatial-Transkriptomik-Plattform von CubaseBio, um einen skalierbaren Ansatz zur Analyse der molekularen und zellulären Mechanismen hinter myokardialer Fibrose zu entwickeln.

64 Millionen Menschen von Herzinsuffizienz betroffen

Trotz bedeutender Fortschritte in der kardiovaskulären Forschung bleibt die Entwicklung neuer Therapien gegen Herzinsuffizienz eine Herausforderung. Weltweit sind mehr als 64 Millionen Menschen von Herzinsuffizienz betroffen, was eine große und wachsende globale Gesundheitsbelastung darstelle, heißt es per Aussendung. Herkömmliche präklinische Werkzeuge wie Tiermodelle und 2D-Zellkulturen könnten die Komplexität der menschlichen Biologie, zellulärer Interaktionen und der räumlichen Organisation zugrundeliegender Herzerkrankungen häufig nicht vollständig abbilden.

FACTS-3D soll genau hier ansetzen: Das Projekt verbindet menschliche Herzorganoide, die die Biologie des Herzens realitätsnah abbilden, mit einer 3D-Spatial-Transkriptomik-Methode, die viele Proben gleichzeitig auswerten kann. Zur Erklärung: Bisherige Verfahren zur räumlichen Genanalyse funktionieren nur bei dünnen, flach geschnittenen Gewebeproben. Für die Untersuchung von Organoiden, die dreidimensionale Struktur besitzen, sind sie deshalb kaum brauchbar, und schon gar nicht, wenn viele Proben zügig analysiert werden sollen. Die 3D-Technologie von CubaseBio umgeht dieses Problem: Sie lässt sich direkt in gängigen Labor-Plattenformaten mit 96 oder 384 Vertiefungen einsetzen. Dadurch kann das Projekt die Herzorganoide von HeartBeat.bio erstmals in ihrer vollständigen, dreidimensionalen Struktur untersuchen, statt sie in dünne Scheiben zerlegen zu müssen.

Dieser Ansatz sei besonders wichtig für die Erforschung von Herzmuskel-Vernarbung (Fibrose), einem Prozess, der zum krankhaften Umbau des Herzens beiträgt und bei vielen Formen von Herzinsuffizienz eine Rolle spielt. Indem die Partner sichtbar machen, welche Gene in welchen Zellen des intakten 3D-Herzgewebes aktiv sind, wollen sie herausfinden, wie die Erkrankung entsteht, wie das Gewebe auf Behandlungen reagiert und wo neue Ansatzpunkte für Medikamente liegen könnten.

Neue Mechanismen

„Das FACTS-3D-Projekt bringt zwei hochgradig komplementäre Technologien zusammen, um eine der zentralen Herausforderungen der kardiovaskulären Wirkstoffforschung anzugehen: das Verständnis der Krankheitsbiologie in einem physiologisch relevanten menschlichen Kontext bei gleichzeitigem Erhalt der räumlichen Informationen, die für komplexe kardiale Phänotypen essenziell sind. Für HeartBeat.bio stellt diese Kooperation einen wichtigen Schritt dar, Cardioide nicht nur für die phänotypische Wirkstoffforschung zu nutzen, sondern auch um neue Mechanismen und Zielstrukturen für Herzinsuffizienz zu entdecken und zu validieren, insbesondere bei myokardialer Fibrose und kardialem Remodeling“, sagt Michael Krebs, CEO von HeartBeat.bio.

Und Malte Kühnemund, CEO von CubaseBio, ergänzt: „Die Herzbiologie ist ein perfektes Beispiel dafür, warum der 3D-Spatial-Kontext so wichtig ist. Die Art, wie sich Zellen dreidimensional organisieren, ist zentral dafür, wie eine Herzkammer aufgebaut ist, was bei Fibrose geschieht und wie sich das Herz umbaut. Unsere Technologie wurde genau dafür entwickelt, diese Art von Komplexität vollständig in drei Dimensionen zu erfassen. Das lässt sich nicht durch Schnittverfahren erfassen, und 3D-Bildgebungshardware verfügt nicht über den nötigen Durchsatz. Das macht unsere 3D-Spatial-Transkriptomik-Technologie zu einer naheliegenden Wahl für das Hochdurchsatz-Screening von Herzmedikamenten. HeartBeat.bio ist der ideale Partner, um unsere 3D-Spatial-Technologie in umsetzbare Erkenntnisse für komplexe kardiovaskuläre Erkrankungen zu übersetzen.“

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