26.10.2020

So kann man den Nationalfeiertag im virtuellen Raum erleben

Hofburg, Bundesheer und Nationalrat präsentieren sich angesichts den Coronavirus am Nationalfeiertag im virtuellen Raum.
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Bundesheer am Nationalfeiertag
Auch das Bundesheer geht am Nationalfeiertag in den virtuellen Raum. (c) Bundesministerium für Landesverteidigung

Der österreichische Nationalfeiertag am 26. Oktober 2020 wird anders sein als alle bisherigen. Denn während in den Jahren zuvor die Österreicherinnen und Österreicher in die Hofburg, auf den Heldenplatz und ins Parlament strömten, werden die Feierlichkeiten aufgrund des Coronavirus dieses Jahr großteils im virtuellen Raum stattfinden. Daran wirkt Bundespräsident Alexander van der Bellen ebenso wie Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und natürlich das österreichische Bundesheer rund um Verteidigungsministerin Klaudia Tanner mit.

Virtueller Drohnenflug durch die Hofburg

Die Hofburg setzt dabei in diesem Jahr auf Drohnen. Denn da die Besucher nicht physisch im Amtssitz des Bundespräsidenten erscheinen können, hat sich das Team rund um Alexander van der Bellen etwas Besonderes überlegt: Man geht nicht, sondern fliegt durch die Hofburg – virtuell, mit einer Kameradrohne. Dies demonstrierte der Präsident bereits im Vorfeld des Nationalfeiertags mit einem Online-Video.

Das Motto „So haben Sie die Hofburg noch nie gesehen“ ist dabei mehr als ein leeres Versprechen: Die Drohne fliegt in den Arbeitsräumlichkeiten – der Präsident hat für das Video extra seinen Schreibtisch aufgeräumt, wie er sagt – unter Sesseln hindurch, durch kleine Fenster hinaus auf den Heldenplatz und über die Statuen hinweg, in den Keller der Hofburg ebenso wie auf das Dach.

„In normalen Jahren besuchen mehr als 2.000 Menschen aus ganz Österreich am Nationalfeiertag die Räumlichkeiten der Präsidentschaftskanzlei. Das ist heuer leider nicht möglich“, sagt van der Bellen dazu in einer Aussendung: „Mir ist es wichtig, dass jede und jeder auch dieses Jahr einen Blick in die Hofburg werfen kann. Heuer aus ganz besonderer Perspektive.“

Virtuelles Bundesheer am Heldenplatz

Ein weiteres Highlight ist für viele Österreicherinnen und Österreicher zum Nationalfeiertag der Auftritt des Bundesheers auf dem Heldenplatz. Auch hier muss aufgrund des Coronavirus umgeplant werden: „Die Informations- und Leistungsschau findet heuer als „Hybrid-Event“ mit Live-Berichterstattung des ORF und privater TV-Sender sowie auch virtuell unter „nationalfeiertag2020.jetzt“ (online ab 25. Oktober) statt“, heißt es vom Heer in einer Aussendung.

Das Österreichische Bundesheer präsentiert sich hier laut Presseaussendung „mit einem speziellen, in neuester 3D-Optik gestalteten virtuellen Heldenplatz, der allen interessierten Österreicherinnen und Österreichern einen Besuch am Heldenplatz via PC, Smartphone oder Tablet ermöglichen wird“.

Der bekannte österreichische Filmregisseur und Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky gestaltete dafür Kurzfilme über die Kernthemen der Leistungsschau sowie filmische Porträts von Soldatinnen und Soldaten, die in der Live-Berichterstattung sowie am virtuellen Heldenplatz zu sehen sein werden. Die Videos gibt es unter anderem im „Bundesheer Kino“ zu sehen; sie sind deutlich professioneller produziert als das, womit sich das Bundesheer vor rund zehn Jahren noch international blamiert hatte. Am Nationalfeiertag selbst gibt es mehr als drei Stunden Live-Berichterstattung, unter Einsatz von 13 Kameras, davon eine Fallschirmkamera und fünf Funkkameras.

Bereits vor dem Nationalfeiertag war ein virtueller Rundgang des Bundesheers online, über den man sich via 360-Grad-Foto in Fahrzeugen des Bundesheeres umsehen und zum Beispiel Corona- und Auslandseinsätze in VR-Umgebung beobachten kann.

Virtuelles Parlament zum Nationalfeiertag

Und schließlich lädt auch das Parlament zum virtuellen Nationalfeiertag: Das Parlament hat sein digitales Angebot ausgebaut und ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern, das Hohe Haus im Rahmen von virtuellen Führungen zu erleben. Gemeinsam mit Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka kann man am 26. Oktober unter anderem einen Blick hinter die Kulissen der Sanierung werfen, die Hofburg als Tagungsort des Parlaments erkunden oder das Palais Epstein virtuell entdecken.

Insgesamt können die Besucherinnen und Besucher 18 Videos mit Statements der Nationalratspräsidentinnen und -präsideten, der Bundesratspräsidentin, der Klubobleute der Parlamentsfraktionen und Fraktionsvorsitzenden des Bundesrats sowie zu den Angeboten im Haus auf der Website des Parlaments ansehen und Einblicke in Gesetzgebung und Parlamentarismus bekommen.

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Mit dem Edison 2026 wurde gestern ein weiteres Mal der von tech2b organisierte oberösterreichische Gründungs- und Innovationspreis vergeben. Ausschlaggebend für die Vergabe sind laut tech2b Innovationskraft, Umsetzbarkeit und klares Marktpotenzial. „Der Edison ist weit mehr als ein Ideenwettbewerb. Er ist ein Sprungbrett für Gründerinnen und Gründer und ein wichtiger Baustein im oberösterreichischen Innovationsökosystem“, kommentiert tech2b-Geschäftsführer Lukas Keplinger.

Vergeben wurden Preise in den Kategorien HighTech, GreenTech, MedTech und Pionier:innen sowie die zwei Sonderpreise Edison ChangeMaker für fortgeschrittene Startups und Edison Alva für Corporate-Startup-Collaboration-Projekte. Die Preisgelder betrugen insgesamt rund 50.000 Euro.

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Bloomnow aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung entwickelt eine digitale Plattform für Familien mit neurodivergenten Kindern und deren Umfeld. Die Lösung verbindet wissenschaftlich fundiertes Wissen mit personalisierten Unterstützungsangeboten und passenden Kontakten mit Expertinnen und Experten. Mithilfe eines intelligenten Matching-Ansatzes sollen Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Betreuungspersonen genau jene Informationen, Werkzeuge und Hilfestellungen erhalten, die ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Damit will bloomnow dazu beitragen, die Lücke zwischen Diagnose, Orientierung und konkreter Unterstützung im Alltag zu schließen. Das Unternehmen erhielt ein Preisgeld von 5.000 Euro, gesponsert von der Sparkasse OÖ. Weitere Sponsoren sind Creative Region Linz und Kunstuniversität Linz.

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Kategorie Greentech: PrintReClaim

PrintReClaim aus dem Bezirk Gmunden entwickelt eine kompakte Recyclinganlage, die Kunststoffabfälle direkt vor Ort zu hochwertigem 3D-Druck-Filament verarbeitet. Die Lösung macht unterschiedliche Kunststoffe wie PET-Flaschen oder Verpackungen für den 3D-Druck wieder nutzbar und soll so einen dezentralen Recyclingkreislauf ermöglichen. Dadurch sollen Materialkosten und CO₂-Emissionen reduziert und Kunststoffabfälle in wertvolle Ressourcen verwandelt werden. Das Startup erhielt ein Preisgeld von 5.000 Euro gesponsert von Siemens OÖ.

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Kategorie Medtech: Wholomics

Wholomics aus dem Bezirk Ried im Innkreis entwickelt einen kosteneffizienten Bluttest zur Früherkennung mehrerer Krebsarten aus einer einzigen Blutprobe – brutkasten berichtete bereits. Mithilfe einer Kombination aus Metabolomik und Künstlicher Intelligenz analysiert die Lösung stoffwechselbedingte Veränderungen im Blut, um frühzeitig Hinweise auf verschiedene Krebsarten zu erkennen. Dadurch sollen gezielte medizinische Folgeuntersuchungen ermöglicht und die Krebsfrüherkennung verbessert werden. Das Startup erhielt ein Preisgeld von 5.000 Euro gesponsert von GE HealthCare.

(c) Cityfoto Pelzl-Mairwöger

Kategorie Hightech: Flatwise

Flatwise aus Linz entwickelt eine KI-gestützte Plattform für die effiziente und transparente Verwaltung von Immobilien (brutkasten berichtete bereits). Die Lösung automatisiert zentrale Prozesse wie Dokumentenmanagement, Fristenkontrolle, Finanzverwaltung und Mieterkommunikation und soll Vermieter:innen so dabei unterstützen, ihre Immobilien eigenständig und kosteneffizient zu verwalten. Damit will Flatwise eine moderne Alternative zu klassischen Hausverwaltungen und herkömmlichen Verwaltungstools bieten. Das Startup bekam ein Preisgeld von 5.000 Euro, gesponsert von KGG UBG und dem OÖ HightechFonds.

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Kategorie ChangeMaker: Diamens

Diamens aus Linz entwickelt einen nichtinvasiven Test zur frühzeitigen Erkennung von Endometriose auf Basis von Menstruationsblut – brutkasten berichtete bereits. Die Lösung soll eine einfache und patientinnenfreundliche Diagnose ermöglichen und damit die oft jahrelange Wartezeit bis zur Erkennung der Erkrankung deutlich verkürzen. Damit will Diamens einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Frauengesundheit leisten. Das Startup erhielt ein PR-Paket im Wert von etwa 15.000 Euro, gesponsert von der WKOÖ.

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Der Edison Alva 2026 geht an die Zusammenarbeit von Internorm International GmbH und dem oberösterreichischen KI-Startup Quomatic. Gemeinsam entwickeln die Partner seit mehreren Jahren KI-Lösungen für zentrale Geschäftsprozesse, darunter intelligente Kundenberatung, Vertriebsunterstützung und Prognosemodelle. Eine Bewerbung für den Preis war nicht möglich, die Nominierung erfolgte durch den PIER-4-Leadberaterkreis. Die Gewinner erhielten Medienpräsenz in Form eines PR-Pakets in Höhe von rund 10.000 Euro, gesponsert von PIER 4 mit den weiteren Sponsoren Chefinfo und Die Macher.

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AI Summaries

So kann man den Nationalfeiertag im virtuellen Raum erleben

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