22.07.2024
CORPORATE VENTURING | FOLGE 1

“Innovation wird nicht einfach von außen aufgetropft”

Nachlese. Die erste Folge Corporate Venturing ist im Kasten. Was ÖBB, Verbund und Flughafen Wien über ihren Weg zu Corporate Venturing berichteten, gibt es hier im Überblick.
/artikel/nachlese-corporate-venturing-folge-eins-obb-verbund-flughafen-wien

Powered by AVL, Elevator Ventures, Flughafen Wien – Vienna Airport, ÖBB, Plug and Play Tech Center, Raiffeisen Bank International AG, UNIQA Ventures und VERBUND AG.


Vielfältig, innovativ und ein Treiber unseres Ökosystems: Die Rede ist von Corporate Venturing. Dabei geht es nicht nur um das Bereitstellen von Risikokapital für Startups durch Konzerne, sondern vor allem um innovativen Austausch und ein gemeinsames Vorankommen im internationalen Wettbewerb. Es geht um Community Building, um das Schaffen von Innovation und den bestmöglichen Impact auf Wirtschaft, Klima und Gesellschaft.

Welche Unternehmen sich im Bereich Corporate Venturing positionieren, was es braucht, um strategisch richtig durchzustarten und wie sich die Zusammenarbeit am besten umsetzen, ausbauen und evaluieren lässt, beleuchtet brutkasten-Gründer Dejan Jovicevic in sechs Deep-Dive-Roundtables mit ausgewählten Partner:innen aus dem Corporate-Venturing-Ökosystem.

Wöchentliche Ausstrahlung immer donnerstags

Mit vergangenem Donnerstag startete mit “Corporate Venturing” die neue brutkasten-Serie. In der ersten Folge stand die Frage im Fokus: Wie startet man mit Corporate Venturing? Welche Strukturen und welche Governance braucht es, um sich in einem so breiten Themenfeld zu positionieren – und welche Rolle spielt Innovation dabei?

Zu Gast am ersten Roundtable saßen neben Moderator und brutkasten-Gründer Dejan Jovicevic auch Peter Schindlecker, Head of Innovation der ÖBB, Christoph Schmidt, Head of Business Development and Innovation des Flughafen Wien, sowie Franz Zöchbauer, Director Corporate Innovation & New Business der Verbund AG.

„Wenn du über Deadlines argumentierst, bist du am falschen Dampfer“ und „Noch kein Komitee hat einen Nobelpreis gewonnen“ sind nur zwei der vielen Erkenntnisse, die unsere Studiogäste auf dem Weg hin zu Innovations-Pionieren mitgenommen haben.


Verbund AG

“Innovation ist nichts, was von außen aufgetropft wird”

Franz Zöchbauer, Director Corporate Innovation & New Business bei Verbund, erzählt von den Anfängen im Corporate Venturing: 2019 startete ein Assessment zur Bewertung des Status Quo rund um Innovation im Konzern. Seither wurde Innovation unternehmensweit etabliert und wird “nun durch unseren zentralen Innovationsbereich orchestriert”, meint Zöchbauer im brutkasten-Studio.

Commitment musste geschaffen werden – und zwar sowohl von Seiten der Geschäftsführung, als auch bei einzelnen Business Units. “Innovation ist nichts, was von außen aufgetropft wird, sondern etwas, was im Herzen des Unternehmens passiert”, meint er dazu.

„Es gab kein Budget und wir hatten keine Zeit“

Nach dem ersten Assessment war klar: “Es gibt kein Budget und wir haben keine Zeit.” Also setzte man eine neue Governance auf und definierte einen Orchestrator für Innovation im Unternehmen. Dafür schuf man einen zentralen Innovationsbereich – das Innovation Board. Das Board sieht sich als Entscheidungsgremium auf Geschäftsführungsebene, das sich Innovationsentscheidungen, deren Delegation und dem Community-Empowerment widmet.

Zusätzlich wurde ein Budget definiert, der Innovationsrahmen. Dabei handelt es sich um internes Risikokapital, um das Business Units und Abteilungen zur Kofinanzierung von Innovationsprojekten ansuchen können. Das Modell ging auf: Durch den budgetären Rahmen wurden in den letzten fünf Jahren über 70 Projekte kofinanziert.

“Innovation ist dann erfolgreich, wenn das Board Projekte abgibt”

Verbund fokussiert sich in seinem Innovationsbetrieb auf einen besonderen Key Performance Indicator, nämlich “Delegation”: “Innovation ist genau dann erfolgreich, wenn das Board Projekte abgibt. Wir nehmen nichts weg, sondern wir geben es her“, erklärt Zöchbauer.

2020 schuf man als Hebel zur Innovationsbeschleunigung den ersten Verbund Accelerator, um interne Innovation zu befeuern und Anregungen von außen zu bekommen. Man startete die Zusammenarbeit von einzelnen Business Units mit Startups.

Auch hier pflegte man eine offene Fehlertoleranz: Durch kritische Fragen sollten Fehler frühzeitig vermieden werden. Überdies pflegt man methodisch strukturierte Innovationsinstrumente und ein KPI-System zur Messung von Innovation – und zwar: Liegt Potenzial für längerfristige, strategische Partnerschaften zwischen Startups und Business Units vor – mit Fokus auf Kunden-Lieferanten-Beziehungen und skalierbaren Produkten?

Verbund X Ventures: Die konzerneigene Venture Capital Unit

Aus enger Zusammenarbeit mit Startups und einem über Jahre laufenden Entwicklungsprojekt entstand schließlich Verbund X Ventures als GmbH der Verbund AG.

“Wir wollen direkt in Startups investieren und sie als Skalierungspartner in die Zukunft begleiten. Die engen Verbindungen mit Startups helfen uns, den Innovationstreiber-Spirit stärker in das Unternehmen zu integrieren”, so Zöchbauer.

Absichern, aber Mut zum Risiko

Aus Erfahrung weiß Zöchbauer, dass es einfacher sei, “zuerst die Governance strenger zu gestalten und sie sukzessive zu lockern, je mehr Vertrauen in die Strukturen geschaffen wurde.” Langfristig müsse man sich jedoch ein Venturing Mindset aufbauen, um “nicht in eine Absicherungstaktik” zu verfallen.

“Ich glaube, der Mut zur Entscheidung ist zentral im Corporate Venturing. Das geht nicht von Governance aus, sondern vom Menschen selbst.Noch kein Komitee hat einen Friedensnobelpreis bekommen, sondern es waren immer Menschen, die mit Leidenschaft für ein bestimmtes Thema gekämpft haben.”


ÖBB

Start mit Open Innovation

Ähnliche Strukturen rund um Innovationsmanagement und -entwicklung verzeichnen die ÖBB. Der Weg dorthin war ein etwas anderer. Peter Schindlecker, Head of Innovation der ÖBB, gewährt Einblicke:

Den Grundstein der heutigen Innovations-Strategie legte ein Open-Innovation-Konzept. Die Initialidee: Die Produkt- und Serviceentwicklung kundenorientierter zu gestalten. Im Fokus stand damals wie heute die Mobilitäts-, Energie- und Verkehrswende.

“Überraschend unbürokratische” Governance

Begonnen wurde mit Open Innovation Challenges, bevor sich ein Innovationsteam mit Orchestrator- und Vermittler-Funktion zwischen externen und internen Impulsen etablierte. Daraus wurde später ein Innovation Council – als Governance-Einheit im Konzern. Zentral war die Übersetzungsleistung des Teams – von Innovation außerhalb des Konzerns in interne Strukturen und wieder zurück.

Ähnlich wie bei Verbund etablierten auch die ÖBB ein Innovationsbudget. Konkret ein Funding zur Frühförderung von Innovation: “Wir versuchen, einfach dort zu unterstützen, wo Motivierte sind, die Innovation vorantreiben wollen.” Dies passiere “überraschend unbürokratisch”, skizziert Schindlecker. Mittlerweile zählen die ÖBB ein Accelerator-Programm sowie Venture Clienting, Innovationsmanagement und Community Management.

“Wenn du über Deadlines argumentierst, bist du am falschen Dampfer”

Trotz klarer Governance beruft sich Schindlecker auf die richtige Mischung aus Agilität und Struktur – und bewegt sich hier in einem ähnlichen Mindset wie Pionier-Kollege Verbund: “Man sollte auf keinen Fall formalistisch sein. Das passiert uns ab und zu. Wenn du merkst, du musst wegen einer Deadline argumentieren, dann bist du am falschen Dampfer.”

“Viele Initiativen, die zu uns kommen, sind sehr stark von der Lösung getrieben”, so Schindlecker. Indes genießt das Open-Innovation-Team der ÖBB ein großes Maß an Freiheit: “Wir machen das, um als Konzern handlungsfähig zu sein, um einfach und im besten Fall schnell reagieren zu können, und um im Lead zu sein.”

Funding, Innovation Spaces und Community-Arbeit

Theoretisch und strategisch lässt sich Innovation häufig leichter konzipieren, als sie umgesetzt wird. Dafür braucht es aktive, konzernweite Einbindung von Business Units und Verantwortungsträger:innen.

Dennoch zeigt nicht alles aus dem prototypischen Stadium auch Realisationspotenzial: “Oft ist es sogar eine schöne Provokation, die dann beweist, dass es nicht funktioniert”, erzählt Schindlecker. Indes betreibe man aktiv Monitoring und Analysen zu Venture-Building-Cases.

Als Gamechanger etablierten die ÖBB ein Community Building: Ein breites Netzwerk sei sowohl beim Startup-Scouting als auch für interne Prozesse unabdingbar. Mit physischen Innovation Centers – wie dem jetzigen Innovation Space beim Wiener Praterstern – will man einen unprätentiösen Schaffensraum gestalten und eine Community aufbauen.

“Unser Innovation Space ist ein gutes Asset, um in den Austausch zu kommen. Damit können wir Menschen, die an der Mobilitätswende arbeiten wollen, direkt zu uns holen und einen Hub kreieren”, so Schindlecker.

“Als Unternehmen muss man Talente anziehen”

“Oft gibt es da draußen viel einfachere Lösungen, die schneller am Punkt sind, als dass man sie selbst entwickeln kann. Das ist nicht einfach, denn als Unternehmen kannst du dich nicht darauf verlassen, dass alle zu dir kommen. Ganz im Gegenteil”, meint Schindlecker weiter.

“Man muss als Unternehmen viel investieren, um attraktiv zu sein, um Talente anzuziehen. Genau dafür eignen sich unsere Venture-Building- und Community-Aktivitäten.”


Flughafen Wien

Plug and Play als externer Innovationstreiber

Etwas anders verlief es beim Flughafen Wien. Hier läuft Innovation derzeit auf Hochtouren, wie es Christoph Schmidt, Head of Business Development and Innovation, verrät. Dennoch entschied man sich dazu, einen externen Partner für Innovationsprozesse einzubinden. Nämlich Plug and Play – eine der weltweit renommiertesten Innovationsplattformen.

Den Schritt zur Kooperation mit Plug and Play tätigte man schon 2019. Daraus etablierte sich eine Kombination aus internen Business Units und externen Partnerschaften und Inputs. “Ohne eigene Struktur würde es nicht funktionieren. Das ist ein wichtiges Learning”, bestätigt Schmid. Folglich entstand der Digital Innovation Hub des Flughafen Wien.

Im Hub arbeiten zur Zeit 15 Personen an Innovationsthemen. Aktuell werden 13 Projekte gemeinsam mit Startups durchgeführt, um neue Produkte und Prozesse zu testen. Zu 90 Prozent sei man hierbei dezentral organisiert: Der Hub zählt 13 Leute aus diversen Business Units und zwei Personen zur Koordination. Darüber hinaus gibt es Themenstreams und Treffpunkte, die der Abstimmung und Zusammenarbeit dienen.

Limits und Zukunftsprognosen im Flugverkehr

In puncto Governance gestaltete man – ähnlich wie die Pioniere Verbund und ÖBB – ein Digital Innovation Board mit Vorständen und Bereichsleitern. Das Board dient der Übersetzung von externen in interne Inputs und soll interne Innovation durch externe Anregungen befeuern.

Trotz starker interner Einbindung erfährt man am Flughafen Wien hin und wieder Limits in puncto hauseigener Innovation: “Wir können niemals eine derart riesige Innovationsabteilung aufbauen, um weltweit nach den besten Lösungen zu suchen. Flugverkehr und Mobilität, das ist halt nun mal nichts, das nur in Österreich stattfindet”, erklärt Schmidt und meint weiter:

“Es gibt viele gute Ideen außerhalb von Österreich. Das war der Hauptgrund für die Entscheidung, die Partnerschaft mit Plug and Play einzugehen. Es tut sich viel in Europa, in Österreich, aber eben auch darüber hinaus. Und da wollen wir ein bisschen in die Zukunft schauen: Welche Technologien kommen auf uns zu, welche Lösungen gibt es und wie können wir Produkte und Prozesse noch weiter verbessern?”

Sichere Marktreife, kein Risiko

Methodisch verfolgt man den Testansatz: Marktreife Produkte und das Testing externer Lösungen stehen im Fokus. Branchenbedingt sieht man sich nicht als Early Mover – vor allem aus Sicherheitsgründen: “Wir werden Dinge nicht testen, die noch nicht marktreif sind. Aus Verantwortung und Sicherheit greifen wir eher Produkte oder Lösungen, die schon erprobt sind. Wir nehmen die bestmögliche Lösung, die existiert, und testen sie bei uns”, meint Schmid.

Mittlerweile zählt der Flughafen Wien einige Formate, um Community, Innovation und Venture Building zu betreiben – und eine gewisse Fehlertoleranz und Lernkultur zu etablieren. Darunter die Innovation Days: “Wir präsentieren bei den Innovation Days auch Projekte, die schief gegangen sind und ziehen eben Learnings daraus.”

Heuer feierte man fünf Jahre Kooperation mit Plug and Play, in den Standort investiert man weiter, die Partnerschaft wurde verlängert. Und Innovation läuft auf Hochtouren, denn: “Die Entscheidung zur Kooperation war definitiv die Richtige.Wir freuen uns auf alles, was kommt.”


Du willst mehr wissen? Schau dir die ganze Folge an!

Was rund um Start, Struktur und Governance im Corporate Venturing noch beachtet werden sollte, wie sich Budget, Ideenfindung und Kooperationen vereinen lassen und welche Formate heimische Pioniere anbieten, gibt es in der ersten Folge “How to begin?” der neuen brutkasten-Serie “Corporate Venturing”.


Du hast noch Fragen? Bald geht es weiter!

Wie misst man Erfolge im Corporate Venturing? Welche KPIs und Formate gibt es – und welche Rolle spielt Forschung & Entwicklung in der Zusammenarbeit mit Startups?

In der nächsten Folge von Corporate Venturing spricht brutkasten-Gründer Dejan Jovicevic mit ausgewählten Partnern über KPIs und die Messung von Innovationsleistung. Auch Startups werden zu Gast sein, um von ihren Corporate-Erfahrungen zu berichten. Fortsetzung folgt!

Deine ungelesenen Artikel:
02.10.2026

DHL-Tochter übernimmt Salzburger Paketstationen-Anbieter myflexbox

Das als Corporate-Startup der Salzburg AG gegründete Unternehmen myflexbox schließt sich mit der Deutsche-Post-AG-Tochter DeinFach zusammen. Die Aussendung spricht von einem Zusammenschluss, laut ORF handelt es sich um einen Verkauf an die DHL-Gruppe.
/artikel/dhl-tochter-uebernimmt-salzburger-paketstationen-anbieter-myflexbox
02.10.2026

DHL-Tochter übernimmt Salzburger Paketstationen-Anbieter myflexbox

Das als Corporate-Startup der Salzburg AG gegründete Unternehmen myflexbox schließt sich mit der Deutsche-Post-AG-Tochter DeinFach zusammen. Die Aussendung spricht von einem Zusammenschluss, laut ORF handelt es sich um einen Verkauf an die DHL-Gruppe.
/artikel/dhl-tochter-uebernimmt-salzburger-paketstationen-anbieter-myflexbox
Bildunterschrift: V. l. n. r.: Jonathan Grothaus (CEO & Founder myflexbox), Martin Trittler (CFO DeinFach), Lukas Beckedorff (CEO DeinFach) und Peter Klima (CTO & Founder myflexbox) | (c) myflexbox

Der Salzburger Paketstationen-Anbieter myflexbox und DeinFach, eine Tochter der Deutschen Post AG, schließen sich zusammen. Das gaben die DHL Group und myflexbox am Donnerstag in einer Aussendung bekannt. Die anbieteroffenen Automatennetze der beiden Unternehmen sollen künftig unter der Marke myflexbox geführt werden. Die Marke DeinFach wird schrittweise in myflexbox überführt.

Laut Aussendung betreibt myflexbox rund 3.000 Paketstationen in Deutschland und Österreich. Sie ergänzen das deutsche Automatennetz aus rund 19.000 DHL-Packstationen, Poststationen und DeinFach-Automaten. Nach Angaben der Unternehmen entsteht damit das mit Abstand größte anbieteroffene Paketstationsnetz im deutschsprachigen Raum. Das Modell, Stationen für verschiedene Paketdienstleister bereitzustellen, soll erhalten bleiben.

Verkauf an die DHL-Gruppe

Wie der Deal rechtlich und wirtschaftlich ausgestaltet ist, geht aus der Aussendung nicht hervor. Dort ist von einem Zusammenschluss die Rede, Angaben zu Anteilen, Kaufpreis und künftiger Führung fehlen.

Laut einem Bericht von salzburg.ORF.at wird myflexbox an die DHL-Gruppe verkauft. Der Kauf erfolge über die DHL-Tochter AZL GmbH, die bisher die Marke DeinFach betreibt. Verkäufer sei Star Capital, zum Kaufpreis gebe es keine Angaben.

brutkasten hat bei der Deutschen Post AG zur Deal-Struktur angefragt. Bis zum Erscheinen dieses Artikels gab es keine Rückmeldung.

50.000 Paketautomaten bis 2030

Die Deutsche Post AG verbindet mit dem Schritt ein Ausbauziel. Bis 2030 will sie Verbraucher:innen in Deutschland insgesamt rund 50.000 Paketautomaten zur Verfügung stellen. Mehr als die Hälfte davon sollen anbieteroffene myflexbox-Stationen sein. Langfristig soll die große Mehrheit der Menschen in Deutschland eine Paketstation in fünf bis zehn Gehminuten erreichen.

„Gemeinsam bringen wir den Ausbau des größten offenen Paketstations-Netzwerks auf eine neue Ebene“, wird myflexbox-CEO und Founder Jonathan Grothaus in der Aussendung zitiert. DeinFach-Geschäftsführer Lukas Beckedorff erklärt, man nutze bestehende Standorte, erschließe zusätzliche und verkürze damit die Wege für Verbraucher:innen.

Gegründet bei der Salzburg AG

myflexbox wurde 2018 als Corporate-Startup der Salzburg AG gegründet und 2022 ausgegründet. Im Februar 2023 holte das Unternehmen 75 Millionen Euro vom Star IV Fonds, der von Star Capital Partnership LLP verwaltet wird (brutkasten berichtete). Seither stand es im Mehrheitsbesitz eines Investorenkonsortiums.

Zuletzt ist das Unternehmen stark gewachsen. Im September 2025 betrieb myflexbox fast 1.400 Paketstationen in Deutschland und Österreich, davon 660 in Österreich (brutkasten berichtete). Mit den nun genannten rund 3.000 Stationen hat sich das Netz in etwa einem Jahr mehr als verdoppelt.

Mitgründer und Ex-Co-CEO Lukas Wieser ist seit Mai 2026 als Interim Head of Growth beim Linzer HR-Tech teamecho tätig (brutkasten berichtete).

Post und DPD als Partner in Österreich

In Österreich zählen unter anderem die Österreichische Post und DPD zu den Logistikpartnern. Die Post mietet seit 2024 Abholfächer in den myflexbox-Stationen (brutkasten berichtete). DPD sicherte sich im Vorjahr rund 9.000 Fächer und damit fast ein Viertel der hierzulande verfügbaren Fächer. Wie sich der Deal mit einer Tochter der Deutschen Post AG auf diese Partnerschaften auswirkt, lässt die Aussendung offen.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

“Innovation wird nicht einfach von außen aufgetropft”

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

“Innovation wird nicht einfach von außen aufgetropft”

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

“Innovation wird nicht einfach von außen aufgetropft”

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

“Innovation wird nicht einfach von außen aufgetropft”

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

“Innovation wird nicht einfach von außen aufgetropft”

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

“Innovation wird nicht einfach von außen aufgetropft”

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

“Innovation wird nicht einfach von außen aufgetropft”

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

“Innovation wird nicht einfach von außen aufgetropft”

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

“Innovation wird nicht einfach von außen aufgetropft”