19.05.2025
NEUANFANG

Nach Übernahme durch Heizma: meo Energy gehört der Vergangenheit an

Nach der Übernahme durch das Wiener Energy-Startup Heizma ändern sich einige Dinge beim Energiemanagement-Anbieter meo Energy.
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Heizma-Gründer Alexander Valtingojer, Valentin Perkonigg und Michael Kowatschew mit dem neuen Optima-CEO Emanuel Jöbstl. © Alissar Najjar

Dezember vergangenen Jahres wurde bekannt, dass meo Energy in die Insolvenz gerutscht ist. Kurz zuvor übernahm Heizma den Energiemanagement-Anbieter und stellte offiziell den Insolvenzantrag. Das Wiener Startup erweiterte damit sein Portfolio – brutkasten berichtete. Mit diesem strategischen Schritt verfolgte Heizma das Ziel, sich als Marktführer für smarte Energielösungen in Österreich zu positionieren. Nun geht das Unternehmen den nächsten Schritt: Heizma kündigt eine „strategische Neupositionierung“ von meo Energy an.

meo Eenergy wird zu Optima

Die Marke meo Energy gehört nun der Vergangenheit an. Künftig tritt das Grazer Unternehmen unter dem neuen Namen Optima auf. Im Rahmen des Rebrandings will sich Optima als „eigenständiger Anbieter für KI-basierte Energiemanagementlösungen für Haushalte und Betriebe“ etablieren, heißt es in einer Presseaussendung.

Die zugrunde liegende Software analysiert dynamische Stromtarife, Wetterprognosen sowie individuelle Verbrauchsmuster. Nutzer:innen können dabei „persönliche Ziele“ definieren – etwa das gezielte Laden eines E-Autos oder das automatische Absenken der Raumtemperatur während des Urlaubs. Auf dieser Basis soll die künstliche Intelligenz in Echtzeit die optimalen Zeitfenster für Energieverbrauch und Einspeisung sowie eine bestmögliche Steuerung von Heizsystemen berechnen.

Neuer CEO

Auch personell bringt die Neuausrichtung Veränderungen mit sich: Die Gesamtleitung übernimmt künftig Emanuel Jöbstl als neuer CEO von Optima. Mit ihm rückt eine erfahrene Führungsperson an die Spitze des Unternehmens. Jöbstl verfügt über eine umfangreiche Expertise in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Unternehmensentwicklung. Unter anderem gründete er das deutsche Tech-Unternehmen Authory mit.

Zudem war er als Leiter der Global Community am Aufbau der gemeinnützigen Organisation Sigma Squared Society beteiligt, die junge Gründer:innen unter 26 Jahren vernetzt und unterstützt. In diesem Rahmen arbeitete er bereits mit Heizma-Mitgründer Michael Kowatschew zusammen. „Unter seiner Führung wird Optima die vorhandene Technologie vorantreiben und die Nutzung von Energieanlagen noch effizienter gestalten“, heißt es vonseiten des Unternehmens.

Peter Käfer, bisher CEO und Gründer von meo Energy, bleibt Optima in beratender Funktion erhalten. „Ich freue mich, den weiteren Weg von Optima zu begleiten. Mit Emanuel Jöbstl als CEO ist das Unternehmen hervorragend aufgestellt, um neue Maßstäbe im Bereich intelligenter Energienutzung zu setzen“, sagt Käfer.

Steuerung von Energiequellen

Als eigenständige Marke innerhalb der Heizma Group arbeitet Optima an der Weiterentwicklung seiner Energiemanagement-Produkte. Diese sollen nicht nur Kund:innen von Heizma, sondern auch externen Marktteilnehmer:innen dabei helfen, Energieflüsse in Gebäuden nachhaltiger zu gestalten.

„Unsere Software steuert alle relevanten Energiequellen im Gebäude – von Photovoltaik über Wärmepumpen bis zu Stromspeichern – intelligent und in Echtzeit“, erklärt CEO Emanuel Jöbstl. „Damit erleichtern wir nicht nur den Umstieg auf erneuerbare Energien, sondern tragen aktiv zur Beschleunigung der Energiewende bei. Unser Fokus liegt auf der lokalen Optimierung einzelner Gebäude sowie auf der intelligenten Steuerung von Energiegemeinschaften.“

Optima ist zentraler Teil der Expansionsstrategie

Das Energie-Startup Heizma, gegründet 2023 von Alexander Valtingojer, Michael Kowatschew und Valentin Perkonigg, hat innerhalb kurzer Zeit für Aufmerksamkeit in der österreichischen Startup-Szene gesorgt. Bereits im ersten Jahr konnte das Unternehmen Aufträge im Umfang von zehn Millionen Euro verzeichnen. Damit positioniert sich Heizma als einer der führenden Wärmepumpen-Anbieter am heimischen Markt.

Dieses Wachstum gelang dem Startup zunächst ganz ohne externes Kapital. Erst im April dieses Jahres sicherte sich das Unternehmen in einer Finanzierungsrunde erstmals Investment-Kapital – insgesamt 2,5 Millionen Euro (brutkasten berichtete). Damit verfolgt das Gründerteam das Ziel, Marktführer in Österreich zu werden. Im Fokus stehen dabei neben Wärmepumpen auch Klimaanlagen, Photovoltaikanlagen, Stromspeicher sowie Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität. Die Neupositionierung von Optima sei dabei ein zentraler Bestandteil der Expansionsstrategie von Heizma.


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Im Mai 2024 holte eologix-ping ein Millioneninvestment u.a. von Verbund X – brutkasten berichtete. Im gleichen Jahr führte das Grazer Startup Blitzdetektion ein und erweiterte sein Produktportfolio um Blitzüberwachungssysteme.

Eologix-Ping mit neuer Version

Nun hat Eologix-Ping die Markteinführung von „Event Lightning Fleet – Satellitenversion“ bekannt gegeben, einer neuen satellitengestützten Version seiner Blitzüberwachungslösung für Windturbinen.

Die neue Variante soll es Wind-Asset-Managern in abgelegenen Regionen mit geringer Konnektivität, in denen die Mobilfunkkommunikation unzuverlässig oder nicht verfügbar ist, ermöglichen, zu erkennen, welche Turbine von einem Blitz getroffen wurde – konkret geschieht das mittels Myriotas UltraLite-Satellitenkonnektivität.

Use-Case bleibt

Der grundlegende Use Case bleibt bei den Grazern jedoch unverändert: Betreiber wissen zu lassen, welche Turbine von einem Blitz getroffen wurde, damit sie Inspektionen priorisieren, die Wartungsplanung verbessern und Unsicherheiten nach Gewitterstürmen reduzieren können.

„Abgelegene Windparks sollten nicht einfach deshalb an operativer Transparenz verlieren, weil die Mobilfunkabdeckung begrenzt ist“, sagt Matthew Stead, CPO und Mitgründer von Eologix-Ping. „Mit ‚Event Lightning Fleet – Satellitenversion‘ erweitern wir die Blitzüberwachung auf Turbinenebene auf Regionen, in denen die traditionelle Kommunikationsinfrastruktur eine Hürde dargestellt hat.“

Einblicke auf Turbinenebene

Blitzeinschläge können erhebliche Blattschäden und Betriebsrisiken für Windturbinen verursachen. In vielen Fällen sind Betreiber gezwungen, nach Gewitterstürmen umfangreiche Inspektionen durchzuführen, ohne klare Anhaltspunkte dafür zu haben, welche Turbinen betroffen waren.

Im Gegensatz zu regionalen Wetterdiensten, die sich auf flächenweite Blitzaktivität konzentrieren, sei „Event Lightning Fleet – Satellitenversion“ darauf ausgelegt, betriebliche Einblicke auf Turbinenebene zu liefern.

Aus dem Archiv: Die Hintergründe zum Millioneninvestment für eologix-ping aus Graz

Das System erkenne Blitzereignisse direkt am Windturbinenturm mithilfe eines Magnetfeldsensors, der im Power and Communication Module (PCM) installiert ist. Der Sensor erfasst das durch den Blitzstrom im Turmgebäude induzierte Magnetfeld und generiert eine Ereignisbenachrichtigung, die in die Cloud übertragen wird.

Eologix-Ping-CEO: „Besonders relevant für viele Windparks in Lateinamerika“

„Wir sind stolz darauf, mit Eologix-Ping zusammenzuarbeiten, um die Blitzüberwachung auf Standorte auszudehnen, die traditionell außerhalb der Reichweite zuverlässiger Konnektivität lagen“, sagte Dan Franklin, Regional Sales Director bei Myriota.

Und Thomas Schlegl, CEO und Mitgründer von Eologix-Ping, ergänzt: „Mit dieser Markteinführung können Betreiber Blitzüberwachung auf Turbinenebene an Standorten einsetzen, die bisher schwer zu verbinden waren. Dies ist besonders relevant für viele Windparks in Lateinamerika, wo abgelegene geografische Lagen und begrenzte Telekommunikationsinfrastruktur nach Blitzereignissen operative blinde Flecken schaffen.“

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