10.10.2022

N26 wollte Bitpanda schlucken, blitzte aber ab

Laut einem Finance Forward-Bericht wollte das Berliner Unicorn N26 2020 das damals noch nicht Unicorn Bitpanda kaufen.
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(c) Bitpanda/N26 - Die Bitpanda- und N26-Gründer

3,5 Milliarden Euro war Bitpanda nach der letzten großen Finanzierungsrunde – 223 Millionen Euro im August 2021 – wert. Auch wenn Investoren hier aktuell wegen des Krypto-Winters und nach der Kündigung von rund 300 Mitarbeiter:innen im Juni dieses Jahrs vielleicht Abschläge bei der Bewertung machen würden – eine Übernahme des Unicorns käme nur mehr für wirklich große Konzerne infrage. Mitte 2020, als Bitpanda gerade eine kleine Finanzierungsrunde mit dem auf FinTech spezialisierten Branchenfonds von Speedinvest abgeschlossen hatte und noch kein Unicorn war, sah das aber noch anders aus. Damals soll es laut einem Bericht von Finance Forward ein Übernahmeangebot von der Berliner Neobank N26 gegeben haben. Das Magazin bezieht sich im Bericht auf „Insider“.

N26 & Bitpanda: Übernahme-Verhandlungen scheiterten schon sehr früh

Der Hintergrund: Das von den beiden Wienern Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal gegründete N26 wollte schon damals ein (Krypto-)Trading-Angebot in der eigenen App aufbauen. Das ist bis heute nicht umgesetzt worden. 2020 seien die Verhandlungen aber bereits in einem frühen Stadium wieder gescheitert, heißt es bei Finance Forward – wohl primär, weil das Krypto-Scaleup durch eigene Finanzierungsrunden weiter wachsen wollte, wird gemutmaßt. Wenige Monate später schloss Bitpanda eine eigene 44 Millionen Euro Serie A-Finanzierungsrunde ab und katapultierte sich wohl damit bereits in eine Bewertung, die N26 nicht mehr stemmen hätte können. Im März 2021 wurde das Wiener FinTech dann mit einer 142 Millionen Euro-Runde zum Unicorn. Schon vor den großen Finanzierungsrunden fuhr es hohe Umsätze ein und schrieb schwarze Zahlen.

Kooperation über Whitelabel-Lösung soll kommen – Warten auf Genehmigung

Die Gespräche zwischen N26 und Bitpanda gingen dem Vernehmen nach, nachdem eine Übernahme vom Tisch war, in Sachen Kooperation weiter. Bitpanda hat ein Whitelabel-Angebot, das unter anderem von Lydia aus Frankreich, Fabrick aus Italien oder Plum aus dem Vereinigten Königreich genutzt wird. Anfang dieses ahrs gab es dann Berichte über eine mögliche Kooperation zwischen dem Berliner und dem Wiener Unicorn. Laut Finance Forward steht bis dato allerdings eine Genehmigung der deutschen Finanzaufsicht Bafin für das Service aus.

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Festivalgelände bei der ViennaUP, sehr viele Menschen tummeln sich herum.
Die Homebase der ViennaUP beim Karlsplatz in Wien (c) Philipp Lipiarski

Das internationale Startup-Festival, die ViennaUP, konnte heuer auf über 14.000 Teilnehmende in fünf Tagen zurückblicken: Es gab über 65 Veranstaltungen in 43 unterschiedlichen Locations. Ein Großteil der Events war restlos ausgebucht. Das ist die erste Bilanz der Wirtschaftsagentur Wien, die das Startup-Festival initiiert hat und gemeinsam mit 45 Programmpartner:innen aus dem Startup-Bereich umsetzt.

ViennaUP mit über 1.000 CEOs

Zur Eröffnungsfeier waren über 1.000 CEOs, Gründer:innen, Investor:innen und Startup-Begeisterte aus der ganzen Welt ins Wiener Rathaus geströmt, um die Eröffnung der ViennaUP zu feiern und erste Kontakte zu knüpfen. Außerdem waren 28 internationale Delegationen in Wien zu Gast – etwa aus Indien, Korea sowie den CEE-Ländern.

Sie nutzten das Festival für Networking, um neue Märkte zu sondieren und Partnerschaften zu etablieren. Über das Startup Package Vienna der Wirtschaftsagentur Wien kam außerdem das Startup CheckEye aus der Ukraine nach Wien: Es nutzt KI, um Augenhintergrundbilder zu analysieren und Erkrankungen wie diabetische Retinopathie frühzeitig zu erkennen.

If you’re going to…

Zudem wurde für zwei Gründerinnen ein Traum wahr: Julia Reisinger und Maria Zahlbruckner vom Wiener Deep-Tech-Startup factorymaker sicherten sich beim Startup World Cup ein Ticket ins Silicon Valley. Mit einer KI-gestützten Planungsplattform für die Industrie überzeugten sie die Jury. Die Gründerinnen werden nun Österreich beim globalen Finale in San Francisco vertreten und um den Hauptgewinn pitchen: Es winkt ein Investment von einer Million US-Dollar.

„Mehr als 14.000 Wirtschaftstreibende aus aller Welt haben die ViennaUP genutzt, um Wien als möglichen Standort zu erkunden und Kooperationen anzustoßen. Und wir sehen, das funktioniert: Allein 7,6 Millionen Euro an ausgelösten Investitionen durch angesiedelte Unternehmen im Vorjahr sind direkt auf die ViennaUP zurückzuführen“, sagt Barbara Novak, Vizebürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin. „Gleichzeitig zeigt die ViennaUP, worum es bei moderner Wirtschaftspolitik gehen muss: um Innovationen, die wirtschaftliche Stärke schaffen und gleichzeitig den Menschen dienen. Viele der Startups, die heuer teilgenommen haben, arbeiten genau an solchen Lösungen mit gesellschaftlichem Nutzen.“

ViennaUP mit Fokus auf Skalierung und Growth

Die ViennaUP setzte heuer einen Schwerpunkt auf Skalierung und Wachstum. Im Mittelpunkt standen Zukunftstechnologien wie KI und Healthtech, Impact- und Finanzierungsthemen. Formate wie der Connect Day, die Impact Days und die Female Founders Experience brachten Gründer:innen, Investor:innen, Unternehmen sowie Expert:innen unterschiedlicher Branchen zusammen.

Das Festival rückte heuer auch das Thema der digitalen Souveränität in den Fokus: Beim World Summit Awards Global Congress wurden digitale Lösungen präsentiert, die gesellschaftlichen Mehrwert schaffen und zeigen, wie Europa unabhängiger von großen globalen Plattformen werden kann. Mit dem KI-Startup mytalents schaffte es auch eine Wiener Innovation unter die weltweit 40 ausgezeichneten Projekte des World Summit Awards.

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