16.06.2020

N26 startet Geschäftskonto-Angebot in Österreich mit Cashback und Partnern

Mit "N26 Business Metal" startet N26 ein Geschäftskonto in Österreich, das sich mit seinen Features besonders an Unternehmer richtet. Gratis ist das Konto aber nicht.
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Die N26 Business Metal Karte
Die N26 Business Metal Karte. (c) N26

Die Challengerbank N26 bietet in Österreich nun mit „N26 Business Metal“ ein Geschäftskonto an, das sich speziell an die Bedürfnisse von Freelancern und Unternehmern richtet. Dazu gehört unter anderem, dass die Kontoinhaber ein Cashback auf ausnahmslos alle Einkäufe erhalten, die mit der Karte getätigt werden. Außerdem gibt es diverse Angebote von Partnern, mit denen Unternehmer in die Entwicklung des Geschäfts oder Weiterbildung investieren, beziehungsweise sich eine Auszeit gönnen können.

Cashback von N26 als Konkurrenz zu u.a. Bank Austria

Bei dem Cashback-Angebot handelt es sich konkret um eine Gutschrift in Höhe von 0,5 Prozent auf alle Einkäufe. Kunden erhalten das Geld jeweils am Monatsende auf ihr Konto zurück. Ein ähnliches Cashback-Angebot, aber nur mit ausgewählten Partnern, bietet in Österreich unter anderem die Bank Austria an.

N26-Partnerangebote von u.a. Google, Fiverr und Udemy

Kontoinhaber haben außerdem Zugang zu ausgewählten Partnernangeboten, mit denen sie ihr Geschäft ausbauen oder sich eine private Auszeit nehmen können. Zu den Partnermarken gehören unter anderem Google Ads, Boosted, And.co, Fiverr, 8Fit und Udemy.

N26-Konditionen mit Fokus auf Geschäftsreisen

Zudem bietet N26 Business Metal ein „umfangreiches Versicherungspaket für Flüge und Gepäck, medizinische Notfälle auf Reisen sowie Diebstahl oder Beschädigung des Smartphones“, wie es in einer Presseaussendung heißt. Car-, E-Scooter- und Bike-Sharing sind ebenfalls versichert. Für Fragen und Anliegen rund um ihr Konto haben N26 Business Metal Kunden Zugang zu einem bevorzugten Kundenservice – entweder per Telefon oder per Chat in der N26 App.

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N26 Business Metal Kunden, die beruflich viel unterwegs sind, können gebührenfrei im Ausland Geld abheben und bezahlen in allen Währungen, ohne zusätzliche Wechselkursgebühren, verspricht N26 weiters.

Statistik-Feature, Shared Spaces und Kontoauszüge für die Buchhaltung

Ein weiterer Pain Point, den jeder Selbständige kennt: Die Buchhaltung, beziehungsweise die Synchronisierung zwischen Konto und Buchhaltungstool sowie die Trennung zwischen beruflichen und privaten Ausgaben. Auch hier will N26 eine Lösung parat haben: Das Statistik-Feature mit der automatischen Kategorisierung von Ausgaben soll den beruflichen Alltag vereinfachen . Mit den Unterkonten Spaces und Shared Spaces soll das Sparen und die Verwaltung der Finanzen erleichtert werden. Kontoauszüge können über die N26
Web-App auf den PC oder Laptop heruntergeladen werden.

Die N26-Karte per se – und die Gebühren

Zum Konto gehört eine gravierte Mastercard Debit aus Edelstahl, im  minimalistischen Design von N26. Sie wiegt 18 Gramm – dreimal mehr als eine normale Karte – und ist in drei Farben verfügbar: Carbonschwarz, Quarzrosa und Platingrau.

Und abschließend sollten wir noch übers Geld reden: N26 Business Metal kostet 16,90 € im Monat und ist für Kunden in Belgien, Dänemark,
Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Lichtenstein, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, der Slowakei, Spanien und Schweden verfügbar.

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Mitarbeiterbeteiligung - Werner Wutscher | (c) Luiza Puiu
Werner Wutscher | (c) Luiza Puiu

Transkribus ist eine KI-Plattform, die historische Handschriften automatisch erkennt. Entstanden ist sie an der Universität Innsbruck, heute ist sie als Europäische Genossenschaft organisiert und wird weltweit von Archiven und Forschenden genutzt. Ein Paradebeispiel für ein akademisches Spinoff, nur eben keines aus der Technik, sondern aus den Geisteswissenschaften. Genau solche Gründungen will ein neuer Ausgründungsrahmen künftig systematisch ermöglichen.

„SHAPE Austria“ wurde im Rahmen der ECN-Konferenz von Werner Wutscher (New Venture Scouting) und Sektionschef Elmar Pichl vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) vorgestellt. SHAPE steht für Social Sciences, Humanities and the Arts for People and the Economy. Der Bericht ergänzt den Ausgründungsrahmen von 2024, der den Hochschulen erstmals einheitliche Standards für Spinoffs vorgab. „Da war der klare Fokus auf skalierbare, technologieorientierte Startups. Die Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften und Künste sind zu kurz gekommen“, sagt Wutscher. Das Ministerium habe den Rahmen komplettieren wollen.

27 Institutionen in der Arbeitsgruppe

Erarbeitet wurde der Bericht von November 2025 bis Juni 2026 mit einer Arbeitsgruppe aus 27 Institutionen, darunter 16 Hochschulen von der Universität Wien über das Mozarteum bis zur Kunstuniversität Linz. Dazu kamen Interviews mit 16 Einrichtungen, die bereits weiter sind, etwa dem britischen ARC Accelerator, der Erasmus University Rotterdam oder der Universität Köln.

Das Ergebnis sind elf Empfehlungen, sechs an die Leitungsebene der Hochschulen, fünf an Transferstellen und Career Center. „Um auch strategische Themen zu diskutieren, braucht man unbedingt auch die Leitungsebene, also die Rektorate für diese Diskussionen“, so Wutscher.

Andere Sprache, andere Strukturen

Der zentrale Befund: Gründungen aus diesen Disziplinen folgen einer anderen Logik. Sie entstehen selten aus einer Marktchance, sondern aus einem gesellschaftlichen Problem. Im Bericht ist von „Reluctant Founders“ die Rede, Menschen, die nicht primär ein Unternehmen aufbauen, sondern etwas verändern wollen. „Du musst sehr stark über die Wirkung reden, über den Impact reden, um die dann gut abzuholen“, sagt Wutscher. Empfohlen wird ein „Prinzip der Zweisprachigkeit“: nach innen Wirkungssprache, nach außen klassische Startup-Begriffe, damit Finanzierung und Netzwerke nicht verschlossen bleiben. Statt von Kund:innen spricht man dann von Audiences.

Strukturell sind SHAPE-Gründungen meist günstiger und schneller als Tech-Spinoffs: kein Labor, kein Patentierungsprozess, kürzere Validierungszyklen. Dafür braucht es niederschwellige, mehrstufige Begleitung und offene Rechtsformen. Statt der GmbH kann auch ein Verein, eine Genossenschaft oder ein Hybridmodell passen. „Wenn du einen Verein gründest, um Gesundheitspolitik zu promoten, brauchst du kein Labor“, so Wutscher.

Soft IP statt Patente

Ein eigener Schwerpunkt gilt dem geistigen Eigentum. Wo keine Patente entstehen, sondern Urheberrecht, Software, Daten oder Know-how, greifen die üblichen IP-Richtlinien nicht. Der Bericht empfiehlt getrennte Regeln für Hard und Soft IP mit deutlich günstigeren Konditionen und nennt als Benchmark die University of Bristol: 20 Prozent Beteiligung bei patentbasierten Spinoffs, fünf Prozent bei „IP light“, null Prozent ohne verwertbares IP. Leitprinzip: so offen wie möglich, so geschlossen wie nötig, inklusive Creative-Commons- und Open-Source-Lizenzen.

Weil die Wirkung im Vordergrund steht, sollen Hochschulen auch nicht auf Lizenzeinnahmen hoffen, sondern Impact messen. Anlage 1 des Berichts liefert dafür beispielhafte Indikatoren, von erreichten Nutzer:innen bis zu Impact Case Studies.

Netzwerk und gemeinsames Programm

Weil die Pipelines einzelner Hochschulen klein sind, empfiehlt der Bericht ein österreichweites SHAPE-Netzwerk nach dem Vorbild des britischen Aspect Network und ein gemeinsames Frühphasenprogramm, angedockt an bestehende Strukturen wie AplusB, ECN oder die Ludwig Boltzmann Gesellschaft. New Venture Scouting koordiniert dafür ein Jahr lang Quartalstreffen der Arbeitsgruppe. Dazu kommt die Forderung, Transfer und Gründung in Berufungen und Evaluierungen anzuerkennen, im Sinne der CoARA-Initiative, die von rein publikationsbasierten Metriken abrücken will.

Die Beispiele in Anlage 2 reichen von ArtWave, einem Startup zweier Opernsängerinnen für Stressreduktion und Burnout-Prävention, über die Praxissoftware freudio für Psychotherapeut:innen bis zur Kärntner Freiwilligenplattform inmojo. „Wir haben noch sehr wenige. Deswegen haben wir den Ausgründungsrahmen um Success Stories ergänzt, damit sich die Leute das vorstellen können“, sagt Wutscher.

„Da wären wir mit vorne dabei“

Für Wutscher ist der Zeitpunkt entscheidend: Die großen Fragen rund um KI, Ethik oder Medizin bräuchten interdisziplinäre Teams. Und beim SHAPE-Thema stehe ganz Europa noch am Anfang. „Deswegen wäre das jetzt so spannend, wenn wir das jetzt starten könnten. Da wären wir mit vorne dabei.“

Bleibt der Haken: das neue Universitätsbudget. Wutscher, der auch Vorsitzender des Universitätsrats der Universität Klagenfurt ist, nennt die Kürzungen einen „massiven Dämpfer“. Die große Herausforderung sei, „dass diese Einsparungen nicht dazu führen, dass Innovation und das Neue gedrosselt werden“. Gerade bei Entrepreneurship-Aktivitäten sei die Entwicklung zuletzt nach oben gegangen: Österreichweit gebe es mittlerweile 31 Forschungs-Spinoffs, 2024 waren es noch 25.

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AI Summaries

N26 startet Geschäftskonto-Angebot in Österreich mit Cashback und Partnern

  • Die Challengerbank N26 bietet in Österreich nun mit „N26 Business Metal“ ein Geschäftskonto an, das sich speziell an die Bedürfnisse von Freelancern und Unternehmern richtet.
  • Dazu gehört unter anderem, dass die Kontoinhaber ein Cashback auf ausnahmslos alle Einkäufe erhalten, die mit der Karte getätigt werden.
  • Außerdem gibt es diverse Angebote von Partnern, mit denen Unternehmer in die Entwicklung des Geschäfts oder Weiterbildung investieren, beziehungsweise sich eine Auszeit gönnen können
  • Zu den Partnermarken gehören unter anderem Google Ads, Boosted, And.co, Fiverr, 8Fit und Udemy.
  • Mit den Unterkonten Spaces und Shared Spaces soll das Sparen und die Verwaltung der Finanzen erleichtert werden.
  • Kontoauszüge können über die N26 Web-App auf den PC oder Laptop heruntergeladen werden.

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