mysleepmask: Mit dieser Startup-Maske Migräne bekämpfen
Es gibt verschiedene Varianten, Intensitäten und diverse Auslöser dafür: Kopfschmerzen. Das Startup mysleepmask von einem Gründer, der seit seiner Jugend an Migräne leidet, versucht hier Abhilfe zu schaffen.
Es gibt Spannungs-, Cluster und sekundäre Kopfschmerzen. Weitere seltene Varianten sind Münz-, Donnerschlag oder sogar Sexkopfschmerzen, bei denen die Ursache entweder noch nicht geklärt ist, als Symptom einer anderen Krankheit zählt oder die vom plötzlichen Blutdruck-Anstieg abhängen. Eine der wohl gängigsten Arten ist die Migräne. Das Startup mysleepmask möchte mit seiner Maske dafür sorgen, das sich Leidende leichter entspannen können.
myleepmask-Founder kämpft selbst mit Migräne
Gründer Fabian Karau leidet seit seiner Jugend an Migräne. Wenn früher die Kopfschmerz-Attacken einsetzten, suchte er nach Ruhe und vollkommener Dunkelheit, um entspannen zu können und die Symptome etwas zu lindern. Aufgrund von Straßenlärm und vielen Lichtquellen gelang ihm das jedoch nur bedingt. Der Founder griff zu einem Wickelschal zur Abdunkelung, den er sich um die Augen band, hielt sich einen Kühlakku an die Stirn und verwendete Ohrstöpsel. Schal und Akku verrutschten jedoch beim Liegen; beim Wechsel der Liegeposition fielen zudem oft die Ohrstöpsel aus den Ohren. Für den Gründer oft mehr Stress als Entspannung. Schlaf war nicht möglich.
Gegen die Reizüberflutung
Daher entwickelte er seine eigene Lösung, die komplette Ruhe und vollständige Dunkelheit kombinieren soll: mysleepmask. Durch ihre Gestaltung soll sie stets eine Licht- und Geräuschdämmung bieten. Der blickdichte Schnitt verhindere, dass Licht an der Nase vorbei unter die Schlafbrille eindringt. Gegen die Reizüberflutung sind neben der Maske auch zwei Ohrstöpsel beinhaltet, welche die Geräuschdämmung zusätzlich zu den Ohrpolstern noch effektiver machen sollen. Die integrierten Taschen im Nacken und der Stirn sind für Gelpads gedacht, die je nach Bedarf kühlen oder wärmen können.
Wer sich vom Gründer oder der mysleepmask ein Bild machen möchte, hat heute Abend in der „Höhle der Löwen“ die Gelegenheit dazu. Weiters dabei: Marschpat aus Niederösterreich, SMINNO, mellow Noir und Winemaster Bottle.
Das Voting zum „Innovator of the Year“ 2026 – Kategorie Corporate Innovation
Mit dem Innovator of the Year kürt brutkasten jedes Jahr gemeinsam mit seiner Community die innovativsten Köpfe Österreichs. In der Kategorie „Corporate Innovation“ kannst du jetzt bis 1. November 2026 für deine:n Favorit:in abstimmen. Der Award wird am 5. November im Rahmen des brutkasten-Jahresevents Momentum vergeben.
Das Voting zum „Innovator of the Year“ 2026 – Kategorie Corporate Innovation
Mit dem Innovator of the Year kürt brutkasten jedes Jahr gemeinsam mit seiner Community die innovativsten Köpfe Österreichs. In der Kategorie „Corporate Innovation“ kannst du jetzt bis 1. November 2026 für deine:n Favorit:in abstimmen. Der Award wird am 5. November im Rahmen des brutkasten-Jahresevents Momentum vergeben.
Die Herausforderung ist bekannt: Corporates müssen KI-Anwendungen operativ ins Unternehmen bringen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben, die Umsetzung ist aber vor allem aufgrund hoher Sicherheitsanforderungen alles andere als trivial. Nicht überall gelang bislang daher der Sprung aus der Pilotphase. Doch einige heimische Corporates stechen mit ihren erfolgreich umgesetzten KI-Projekten hervor.
Ihnen widmen wir heuer die Kategorie „Corporate Innovation“ des brutkasten Innovator of the Year. Wir haben fünf Corporate-Manager:innen nominiert, die dieses Jahr mit besonders erfolgreichen oder ambitionierten KI-Projekten unter ihrer Verantwortung aufgefallen sind.
Der Preis wird heuer zum 6. Mal vergeben. Am 5. November findet die feierliche Award Ceremony im Rahmen des brutkasten-Jahresevents Momentum im Wiener Palais Berg statt. Neben der Kategorie Corporate Innovation wird der Award dieses Jahr in den Kategorien Startups und Scaleups vergeben. Als Preis in allen drei Kategorien winkt jeweils ein brutkasten-Medienpaket im Wert von 4.100 Euro.
Die „Innovator of the Year“-Kategorie Scaleups wird durch BCG unterstützt.
Publikumsvoting zum Innovator of the Year | Kategorie „Corporate Innovation“
Nun ist, wie jedes Jahr, deine Stimme gefragt. Bis zum 1. November (23:59 Uhr) kannst du für deine:n Favorit:in abstimmen! Jede:r User:in hat pro Tag und Kategorie genau eine Stimme – es lohnt sich also, die eigene Community zu aktivieren.
(Hinweis: Bei mehrfacher Stimmabgabe pro Tag erfolgt zwar keine gesonderte Fehlermeldung im Voting-Tool, Mehrfachvotes werden vom System jedoch automatisiert erkannt und ausgefiltert).
Michael Waupotitsch, VP Textile Recycling | Andritz
Michael Waupotitsch | (c) Andritz
Angesichts von weltweit 92 Millionen Tonnen Textilmüll jährlich hat der Grazer Technologiekonzern Andritz eine neue KI-Lösung für die Kreislaufwirtschaft präsentiert. Mit dem System „teXscan“ soll die Bewertung von Alttextilien laut Angaben des Unternehmens künftig zerstörungsfrei automatisiert werden. In nur einer Sekunde soll das System die Textilqualität auf Stoff-, Garn- und Faserebene bewerten. Darauf basierend empfiehlt die KI den jeweils optimalen Weiterverarbeitungsweg, vom Ring-Spinnen bis zum chemischen Recycling. Laut Michael Waupotitsch, Vice President Textile Recycling bei Andritz, soll diese prädiktive Analyse-Software eine Lücke in der großindustriellen Sortierung schließen und als Hebel für eine wettbewerbsfähige textile Kreislaufwirtschaft dienen.
Gerhard Dimmler, CTO | Engel
Gerhard Dimmler | (c) Engel
Unter dem Projektnamen “Inject AI” bringt der oberösterreichische Spritzgussmaschinen-Weltmarktführer einen KI-Assistenten direkt in die Spritzgießproduktion seiner Kunden. Der Engel Virtual Assistant (EVA) versteht und beantwortet nicht nur Fragen in natürlicher Sprache, sondern führt nach Freigabe auch Änderungen an der Maschinensteuerung kontrolliert selbst aus. Das System ist nicht nur für Neumaschinen verfügbar, sondern kann bei bestimmten Maschinentypen auch nachgerüstet werden. “Unser Ziel ist es, Anwenderinnen und Anwendern ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie im Produktionsalltag effizienter arbeiten können”, sagt CTO Gerhard Dimmler.
Margit Kendler, CFO Greiner Packaging | Greiner
Margit Kendler | (c) brutkasten/Dervisevic
Greiner Packaging arbeitet mit drei KI-Fokusfeldern: Kundeninteraktion, Produktion und Verwaltung. In der Produktion ist KI am Ende der Linie im Einsatz, im Verpackungsbereich und in Richtung Lager. Intern gibt es wöchentliche Online-Runden für Best-Practice-Sharing, einzelne Kolleg:innen arbeiten bereits viel mit Agenten. Kendler treibt das Thema aus der CFO-Rolle und steht für einen Industriebetrieb mit 902 Millionen Euro Umsatz und fast 4.900 Mitarbeiter:innen.
Sulejman Ganibegović, CEO Keba Digital | Keba
Sulejman Ganibegović | (c) brutkasten/Dervisevic
Das Linzer Technologieunternehmen Keba zählt zu den globalen Spitzenreitern in mehreren Teilbereichen der Automatisierung. Seit diesem Jahr hat die Gruppe mit Keba Digital eine Software-Einheit mit KI-Fokus, die auch auf der Technologie des 2025 nach dessen Insolvenz übernommenen KI-Startups 7LYTIX aufbaut. Ziel von Keba Digital ist die Entwicklung industrietauglicher KI-Lösungen, die auch ohne Kopplung an Keba-Hardware vertrieben werden können. CEO Sulejman Ganibegović bringt Unternehmer- und Exit-Erfahrung mit und war bereits zuvor als Vice President Digital Business der Gruppe tätig.
Andreas Kranabitl, Geschäftsführer Spar ICS | Spar
Andreas Kranabitl | (c) Spar
Spar zeigt, wie KI im Handel konkrete Wirkung entfaltet. Die Absatzprognose der Spar ICS erkennt Muster darin, welche Artikel an welchem Tag in welchem Markt gekauft werden, bezieht das Wetter ein und steuert auf dieser Basis die Bestellmenge pro Filiale. Damit konnte Spar den Verderb von Obst und Gemüse im Jahresvergleich um 20 Prozent reduzieren. Andreas Kranabitl führt die IT-Gesellschaft der Spar Österreich-Gruppe seit 2009 und verantwortet die technologische Basis dieser Lösung. Er macht vor, wie ein Traditionsunternehmen KI im Kerngeschäft skaliert und dabei wirtschaftliche Effizienz mit einem messbaren Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung verbindet.
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