MoonVision: Millioneninvestment für Wiener AI-Startup
Das Wiener Startup MoonVision, das sich auf AI-Bilderkennung spezialisiert hat, holt sich unter dem Lead der Wiener Beteiligungsgesellschaft ARAX Capital Partners eine Million Euro Kapital.
Begonnen hat das Wiener Startup MoonVision mit der visuellen Erfassung von Grillhendln. Die auf Machine Learning basierende Object Tracking-Technologie des Unternehmens ermöglichte in diesem ersten Usecase das Zählen und Kategorisieren von Speisen. Erst kürzlich wurde eine entsprechende Kooperation mit dem Wiener Hotel Sacher bekanntgegeben. Doch auch in der Industrie arbeitet das Wiener Startup an Anwendungsfällen – etwa in der Mängelbestimmung. Kunden sind etwa Audi, Miba, Vodafone und Webasto.
Wiener ARAX übernimmt Lead bei Millioneninvestment
„MoonVision ist das heißeste Eisen in der österreichischen Artificial Intelligence Szene. Wir waren nach der Due Diligence Prüfung extrem beeindruckt“, sagt Thomas Cimbal, Geschäftsführer von ARAX Capital Partners. Seine in Wien ansässige Gesellschaft übernahm nun den Lead in einer eine Million Euro-Kapitalrunde für MoonVision. Das Kapital soll in die Internationalisierung, die Produktentwicklung und den Ausbau des Teams des Teams fließen, heißt es vom Startup.
„Gut gefüllte Auftragsbücher“ bei MoonVision
„Mit der aktuellen Kapitalausstattung durch Kundenprojekte, unseren Partner ARAX und bestehende Mittel verfügen wir über eine hervorragende Basis, um unsere hoch gesteckten Ziele erreichen zu können. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt und nun können wir die nächsten Wachstumsschritte noch offensiver planen“, sagt Kamil Kula, COO des Startups. Das 15-köpfige Team arbeite mit vollem Einsatz an der MoonVision Toolbox, ergänzt CEO Florian Bauer. Schon bis 2020 wolle man es an die Weltspitze schaffen. „Wir entwickeln laufend neue Features und verbessern das Nutzer-Erlebnis. Damit geben wir Geschäftskunden das passende Werkzeug an die Hand, die fast grenzenlose Welt der Computer Vision und automatisierten Erkennung für sich zu erschließen“. 2019 stehe auch die ISO-Zertifizierung als fixer Bestandteil auf der Roadmap.
Archiv: MoonVision CEO Florian Bauer im Video-Talk
Florian Bauer, der CEO & Co-Founder von The MoonVision GmbH, einer der Lieblinge der heimischen AI Szene, Live von der Lauch Party ihrer neuen Self-Service Plattform für real time object tracking!
Gepostet von DerBrutkasten am Dienstag, 29. Mai 2018
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
Erste Kund:innen in Asien gewinnen, Partner finden, Investor:innen treffen: Für österreichische Startups mit China-Ambitionen führt der Weg über Shanghai. Die Metropole zählt zu den dynamischsten Innovationsökosystemen der Welt und gilt als Tor zu einem der größten Konsummärkte überhaupt, mit enormem Potenzial für Skalierung und Marktdurchdringung. Dazu kommt eine starke Basis an hochqualifizierten Fachkräften, die die Stadt zu einem Hotspot für Forschung, Entwicklung und Innovation macht.
Der direkte Zugang zu diesem Ökosystem ist für Startups aus Österreich allerdings alles andere als selbstverständlich. Genau hier setzt der neue Call des Global Incubator Network Austria (GIN) an: Er verspricht strategische Einblicke in den chinesischen Markt, konkrete Geschäftschancen und direkte Kontakte zu den zentralen Akteuren der dortigen Innovations- und Wirtschaftslandschaft.
GO SHANGHAI offen für alle Branchen
Das Internationalisierungsprogramm GO SHANGHAI 2027 richtet sich an österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder, die über die Proof-of-Concept- und Seed-Phase hinaus sind. Angesprochen sind sowohl Teams, die ihre erste internationale Expansion vorbereiten, als auch solche, die ihr Wachstum in Asien beschleunigen wollen.
Die Delegation von GO SHANGHAI 2025 bei der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing in Shanghai | (c) Global Incubator Network Austria
Die teilnehmenden Startups erwartet eine einwöchige Reise nach Shanghai von 26. bis 30. April 2027, die direkten Zugang zu zentralen Akteuren der chinesischen Innovations- und Wirtschaftslandschaft bietet.
Vorbereitung digital und beim Kick-off-Dinner in Wien
Das Programm ist in zwei Phasen unterteilt. Zunächst erhalten die Startups im Rahmen eines flexiblen, digitalen Onboardings gezielte Einblicke in den chinesischen Markt, um ihre Internationalisierungsstrategie zu schärfen. Über die exklusiven GIN-Video-Masterclasses steht ihnen dafür unbegrenztes Lernmaterial zur Verfügung. Hinzu kommen drei Stunden individuelles IP-Coaching. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildet ein Kick-off-Dinner in Wien, bei dem sich der aktuelle Batch von GO SHANGHAI 2027 vernetzt und final auf die Reise vorbereitet.
Fünf intensive Tage in Shanghai
Der zweite Teil ist die einwöchige Ecosystem-Tour durch Shanghai. Auf dem Programm stehen kuratierte 1:1-Business-Meetings, die vom AußenwirtschaftsCenter Shanghai organisiert werden, Workshops, maßgeschneiderte Networking- und Pitch-Formate wie die Austrian Startup Pitch Night sowie exklusive Unternehmens- und Ökosystem-Besuche. In fünf intensiven Tagen treffen die Teilnehmer:innen auf Branchenexpert:innen, potenzielle Partner:innen, Investor:innen und andere Gründer:innen, um wertvolle Kontakte für die eigene Expansion zu knüpfen.
Reisekostenzuschuss von bis zu 10.000 Euro, mit Gender Bonus bis zu 90 Prozent
GIN übernimmt 80 Prozent der programmspezifischen Kosten für Flug und Unterkunft, mit einer maximalen Fördersumme von 10.000 Euro pro Startup. Mit dem Gender Bonus erhöht sich die Förderquote auf bis zu 90 Prozent. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen, die folgende Kriterien erfüllen:
Erprobtes Geschäftsmodell mit ersten Markterfolgen (Kund:innen, Umsätze)
Bereits erfolgte Seed-Investition
Funktionierender Prototyp bzw. MVP
Einzigartiges Produkt oder Lösung
Gründung innerhalb der letzten sieben Jahre (kein hartes K.o.-Kriterium)
Konkretes Interesse an Internationalisierung mit Fokus auf Asien und an Vernetzung mit relevanten Stakeholdern
Die Bewerbungsphase für GO SHANGHAI 2027 läuft von 7. September bis 4. Oktober 2026. Interessierte Startups können sich über die Plattform aws Connect anmelden und ihr aktuelles Pitchdeck einreichen. Im Rahmen eines Online-Pitch-Events am 14. Oktober 2026 präsentieren die vorausgewählten Startups vor einer Jury aus nationalen und internationalen GIN-Partner:innen, jeweils zehn Minuten Pitch in Englisch plus Q&A. Die finale Auswahl wird spätestens zwei Wochen nach dem Pitch kommuniziert.
Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.