10 Jahre altes BioTech startet bislang größten Corona-Impfstoff-Test
Das Pharma-Unternehmen Moderna startet in den USA den bislang größten Corona-Impfstoff-Test. Eine "experimentelle Version" des Medikaments könnte bereits im Herbst verfügbar sein.
Während die Coronavirus-Infektionszahlen vielerorts wieder ansteigen und auch die Maßnahmen im Kampf gegen das Virus wieder verschärft werden, geht auch die Suche nach einem geeigneten Covid-19-Impfstoff auf Hochtouren weiter. Experten sind sich einig, dass ein solcher das einzige Mittel ist, um im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben gänzlich zum Prä-Corona-Normalzustand zurückkehren zu können.
Moderna: 10 Jahre altes BioTech in Nachbarschaft von Harvard und MIT
Unzählige Forschungseinrichtungen und Pharma-Firmen auf der Welt arbeiten derzeit parallel an der Entwicklung eigener Impfstoff-Kandidaten. Einen großen Meilenstein erreichte nun das erst zehn Jahre alte US-Unternehmen Moderna, das seinen Sitz in Cambridge Massachusetts, also der Stadt der Elite-Unis Harvard und MIT hat. Sein Covid-19-Impfstoff-Kandidat wird nach bislang vielversprechenden Vortests im Rahmen eines Phase 3-Tests mit 30.000 Freiwilligen in den gesamten USA getestet.
Dabei bekommen nicht alle tatsächlich den Impfstoff-Kandidaten verabreicht, sondern es handelt sich um einen Blind-Test, bei dem ein Teil der Probanden unwissentlich ein Placebo bekommt. Sämtliche Test-Teilnehmer sind nachher dazu angehalten, ihr Leben wie gewohnt weiterzuführen. Dann wird dauerhaft verglichen, ob in der tatsächlich geimpften Gruppe wirklich signifikant weniger Infektionen auftreten. Zudem dient der Test der Feststellung von Nebenwirkungen.
Covid-19-Impfstoff-Test Teil eines der bislang schnellsten Entwicklungszyklen
Getestet wird von Moderna in Kooperation mit der US-Gesundheitsbehörde in insgesamt 70 Gebieten über die gesamten Vereinigten Staaten verteilt, die eine große Bandbreite an unterschiedlichen demographischen und epidemiologischen Voraussetzungen abbilden sollen.
Wenn alles nach Plan verlaufe, wolle man bereits im Herbst eine „experimentelle Version“ des Impfstoffs Personen, die im Gesundheitsbereich arbeiten, zugänglich machen, heißt es von Moderna. Schon jetzt mit dem Phase 3-Test kann von einem der schnellsten Impfstoff-Entwicklungszyklen aller Zeiten gesprochen werden. In Österreich ist währenddessen mit Apeiron ein junges BioTech-Unternehmen bereits weit in der Entwicklung eines Covid-19-Medikaments.
Das Voting zum „Innovator of the Year“ 2026 – Kategorie Corporate Innovation
Mit dem Innovator of the Year kürt brutkasten jedes Jahr gemeinsam mit seiner Community die innovativsten Köpfe Österreichs. In der Kategorie „Corporate Innovation“ kannst du jetzt bis 1. November 2026 für deine:n Favorit:in abstimmen. Der Award wird am 5. November im Rahmen des brutkasten-Jahresevents Momentum vergeben.
Das Voting zum „Innovator of the Year“ 2026 – Kategorie Corporate Innovation
Mit dem Innovator of the Year kürt brutkasten jedes Jahr gemeinsam mit seiner Community die innovativsten Köpfe Österreichs. In der Kategorie „Corporate Innovation“ kannst du jetzt bis 1. November 2026 für deine:n Favorit:in abstimmen. Der Award wird am 5. November im Rahmen des brutkasten-Jahresevents Momentum vergeben.
Die Herausforderung ist bekannt: Corporates müssen KI-Anwendungen operativ ins Unternehmen bringen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben, die Umsetzung ist aber vor allem aufgrund hoher Sicherheitsanforderungen alles andere als trivial. Nicht überall gelang bislang daher der Sprung aus der Pilotphase. Doch einige heimische Corporates stechen mit ihren erfolgreich umgesetzten KI-Projekten hervor.
Ihnen widmen wir heuer die Kategorie „Corporate Innovation“ des brutkasten Innovator of the Year. Wir haben fünf Corporate-Manager:innen nominiert, die dieses Jahr mit besonders erfolgreichen oder ambitionierten KI-Projekten unter ihrer Verantwortung aufgefallen sind.
Der Preis wird heuer zum 6. Mal vergeben. Am 5. November findet die feierliche Award Ceremony im Rahmen des brutkasten-Jahresevents Momentum im Wiener Palais Berg statt. Neben der Kategorie Corporate Innovation wird der Award dieses Jahr in den Kategorien Startups und Scaleups vergeben. Als Preis in allen drei Kategorien winkt jeweils ein brutkasten-Medienpaket im Wert von 4.100 Euro.
Die „Innovator of the Year“-Kategorie Scaleups wird durch BCG unterstützt.
Publikumsvoting zum Innovator of the Year | Kategorie „Corporate Innovation“
Nun ist, wie jedes Jahr, deine Stimme gefragt. Bis zum 1. November (23:59 Uhr) kannst du für deine:n Favorit:in abstimmen! Jede:r User:in hat pro Tag und Kategorie genau eine Stimme – es lohnt sich also, die eigene Community zu aktivieren.
(Hinweis: Bei mehrfacher Stimmabgabe pro Tag erfolgt zwar keine gesonderte Fehlermeldung im Voting-Tool, Mehrfachvotes werden vom System jedoch automatisiert erkannt und ausgefiltert).
Michael Waupotitsch, VP Textile Recycling | Andritz
Michael Waupotitsch | (c) Andritz
Angesichts von weltweit 92 Millionen Tonnen Textilmüll jährlich hat der Grazer Technologiekonzern Andritz eine neue KI-Lösung für die Kreislaufwirtschaft präsentiert. Mit dem System „teXscan“ soll die Bewertung von Alttextilien laut Angaben des Unternehmens künftig zerstörungsfrei automatisiert werden. In nur einer Sekunde soll das System die Textilqualität auf Stoff-, Garn- und Faserebene bewerten. Darauf basierend empfiehlt die KI den jeweils optimalen Weiterverarbeitungsweg, vom Ring-Spinnen bis zum chemischen Recycling. Laut Michael Waupotitsch, Vice President Textile Recycling bei Andritz, soll diese prädiktive Analyse-Software eine Lücke in der großindustriellen Sortierung schließen und als Hebel für eine wettbewerbsfähige textile Kreislaufwirtschaft dienen.
Gerhard Dimmler, CTO | Engel
Gerhard Dimmler | (c) Engel
Unter dem Projektnamen “Inject AI” bringt der oberösterreichische Spritzgussmaschinen-Weltmarktführer einen KI-Assistenten direkt in die Spritzgießproduktion seiner Kunden. Der Engel Virtual Assistant (EVA) versteht und beantwortet nicht nur Fragen in natürlicher Sprache, sondern führt nach Freigabe auch Änderungen an der Maschinensteuerung kontrolliert selbst aus. Das System ist nicht nur für Neumaschinen verfügbar, sondern kann bei bestimmten Maschinentypen auch nachgerüstet werden. “Unser Ziel ist es, Anwenderinnen und Anwendern ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie im Produktionsalltag effizienter arbeiten können”, sagt CTO Gerhard Dimmler.
Margit Kendler, CFO Greiner Packaging | Greiner
Margit Kendler | (c) brutkasten/Dervisevic
Greiner Packaging arbeitet mit drei KI-Fokusfeldern: Kundeninteraktion, Produktion und Verwaltung. In der Produktion ist KI am Ende der Linie im Einsatz, im Verpackungsbereich und in Richtung Lager. Intern gibt es wöchentliche Online-Runden für Best-Practice-Sharing, einzelne Kolleg:innen arbeiten bereits viel mit Agenten. Kendler treibt das Thema aus der CFO-Rolle und steht für einen Industriebetrieb mit 902 Millionen Euro Umsatz und fast 4.900 Mitarbeiter:innen.
Sulejman Ganibegović, CEO Keba Digital | Keba
Sulejman Ganibegović | (c) brutkasten/Dervisevic
Das Linzer Technologieunternehmen Keba zählt zu den globalen Spitzenreitern in mehreren Teilbereichen der Automatisierung. Seit diesem Jahr hat die Gruppe mit Keba Digital eine Software-Einheit mit KI-Fokus, die auch auf der Technologie des 2025 nach dessen Insolvenz übernommenen KI-Startups 7LYTIX aufbaut. Ziel von Keba Digital ist die Entwicklung industrietauglicher KI-Lösungen, die auch ohne Kopplung an Keba-Hardware vertrieben werden können. CEO Sulejman Ganibegović bringt Unternehmer- und Exit-Erfahrung mit und war bereits zuvor als Vice President Digital Business der Gruppe tätig.
Andreas Kranabitl, Geschäftsführer Spar ICS | Spar
Andreas Kranabitl | (c) Spar
Spar zeigt, wie KI im Handel konkrete Wirkung entfaltet. Die Absatzprognose der Spar ICS erkennt Muster darin, welche Artikel an welchem Tag in welchem Markt gekauft werden, bezieht das Wetter ein und steuert auf dieser Basis die Bestellmenge pro Filiale. Damit konnte Spar den Verderb von Obst und Gemüse im Jahresvergleich um 20 Prozent reduzieren. Andreas Kranabitl führt die IT-Gesellschaft der Spar Österreich-Gruppe seit 2009 und verantwortet die technologische Basis dieser Lösung. Er macht vor, wie ein Traditionsunternehmen KI im Kerngeschäft skaliert und dabei wirtschaftliche Effizienz mit einem messbaren Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung verbindet.
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10 Jahre altes BioTech startet bislang größten Corona-Impfstoff-Test
Während die Coronavirus-Infektionszahlen vielerorts wieder ansteigen und auch die Maßnahmen im Kampf gegen das Virus wieder verschärft werden, geht auch die Suche nach einem geeigneten Covid-19-Impfstoff auf Hochtouren weiter.
Experten sind sich einig, dass ein solcher das einzige Mittel ist, um im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben gänzlich zum Prä-Corona-Normalzustand zurückkehren zu können.
Unzählige Forschungseinrichtungen und Pharma-Firmen auf der Welt arbeiten derzeit parallel an der Entwicklung eigener Impfstoff-Kandidaten.
Einen großen Meilenstein erreichte nun das erst zehn Jahre alte US-Unternehmen Moderna, das seinen Sitz in Cambridge Massachusetts, also der Stadt der Elite-Unis Harvard und MIT hat.
Sein Covid-19-Impfstoff-Kandidat wird nach bislang vielversprechenden Vortests im Rahmen eines Phase 3-Tests mit 30.000 Freiwilligen in den gesamten USA getestet.
Dabei bekommen nicht alle tatsächlich den Impfstoff-Kandidaten verabreicht, sondern es handelt sich um einen Blind-Test, bei dem ein Teil der Probanden unwissentlich ein Placebo bekommt.
AI Kontextualisierung
Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
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Unzählige Forschungseinrichtungen und Pharma-Firmen auf der Welt arbeiten derzeit parallel an der Entwicklung eigener Impfstoff-Kandidaten.
Einen großen Meilenstein erreichte nun das erst zehn Jahre alte US-Unternehmen Moderna, das seinen Sitz in Cambridge Massachusetts, also der Stadt der Elite-Unis Harvard und MIT hat.
Sein Covid-19-Impfstoff-Kandidat wird nach bislang vielversprechenden Vortests im Rahmen eines Phase 3-Tests mit 30.000 Freiwilligen in den gesamten USA getestet.
Dabei bekommen nicht alle tatsächlich den Impfstoff-Kandidaten verabreicht, sondern es handelt sich um einen Blind-Test, bei dem ein Teil der Probanden unwissentlich ein Placebo bekommt.
AI Kontextualisierung
Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?
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Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?
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Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?
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