07.12.2020

Miviso: MAD Ventures steigt bei Tiroler Immobilienvisualisierungs-Startup ein

Das Innsbrucker Startup Miviso konnte in den vergangenen Jahren deutlich wachsen. Nun beteiligte sich der Company Builder MAD Ventures.
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Miviso: (vlnr.) Philip Willner, Michael Danklmaier, Hanspeter Prieth
Das Miviso Gründer-Team bestehend aus Philip Willner, Michael Danklmaier, Hanspeter Prieth (vlnr.) | © Miviso

Das 2017 von drei Architekturstudenten gegründete Innsbrucker Startup Miviso bietet Bauträgern und Immobilienmaklern fotorealistische Visualisierungen an, um zukünftig entstehenden Wohnraum „visuell erlebbar zu machen“. Die Produktpalette reicht dabei von Einzelbildern, 360-Grad-Rundgängen, und 3D-Grundrissen bis hin zu Animationsvideos, Virtual Reality oder Digital Home Staging. Man mache damit zur kalkulierbaren Standardleistung, was bislang von Marketing-, Grafikagenturen und Architekturbüros als aufwändiges Projektgeschäft angeboten wird, heißt es vom Startup.

Miviso: Bereits mehrere Tausend Projekte umgesetzt

Und das Angebot wird gut angenommen. Miviso beschäftigt mittlerweile 18 Mitarbeiter an zwei Standorten. „Wir konnten bereits mehrere tausend Projekte abwickeln und dabei vielen Bauträgern und Maklern ermöglichen, ihre Objekte noch vor Baubeginn zu verkaufen“, heißt es in einer Aussendung der drei Gründer Michael Danklmaier, Philip Willner und Hanspeter Prieth.

Wie das Startup nun verkündete, holte es Mitte 2020 auch Investoren an Bord. Der Innsbrucker Company Builder MAD Ventures und die beiden Gesellschaften Rieder Beteiligungen und MO Beteiligungen stiegen ein. Mit dem Kapital forciere man die Expansion – vorerst im deutschsprachigen Raum, heißt es vom Startup.

Corona-Push für Immobilienvisualisierung

„Wir glauben, dass Immobilienvisualisierungen von Neubauprojekten der neue Standard auf dem Markt sein werden“, kommentiert Walter Ischia von MAD. „Insbesondere während der Corona Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig fotorealistische Visualisierungen sind, um Immobilien schnell verkaufen zu können“, meint auch Investor Michael Oberlechner, „für uns sind hochwertige Visualisierungen bereits seit Jahren selbstverständlich und mit seiner Prozessinnovation hat Miviso das großflächige Potential, die Immobilienvisualisierung zu einer Commodity, einem planbaren Baustein der Immobilienvermarktung zu machen“.

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Die beiden CEOs von ParityQC: Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser. | © Günther Egger

ParityQC, der Quantenarchitekt aus Innsbruck, vermeldet eine Partnerschaft mit dem Quantensoftware-Unternehmen Classiq, um die Parity-Twine-Technologie der Tiroler in die Quantensoftware-Engineering-Plattform des Partners aus Israel zu integrieren. Dies soll Entwicklern und Unternehmen einen effizienteren Weg vom Entwurf von Quantenalgorithmen bis zur Ausführung auf Quantenhardware bieten.

ParityQC: Komplexität reduzieren

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf eine zentrale Chance im Quantencomputing: die Übersetzung von High-Level-Quantencomputing-Anwendungen in Schaltkreise, die effizient auf Quantenhardware mit begrenzter Qubit-Konnektivität ausgeführt werden sollen. Das universelle Optimierungsprotokoll von Classiq und die algorithmusbewussten Techniken von ParityQC ergänzen sich dabei zu einer integrierten Methodik. Ziel ist es, die Komplexität der Schaltkreise und kostspielige SWAP-Operationen zu reduzieren – ein häufiger Engpass auf heutigen Quantencomputern. In anderen Worten: Es geht darum, ein zentrales Problem zu lösen und Quanteninformationen auf unterschiedlichen Hardware-Systemen effizient zu verbinden.

Die von ParityQC entwickelte Parity-Twine-Technologie soll, in anderen Worten, ein zentrales Problem beim Quantencomputing lösen: Wie Quanteninformationen auf unterschiedlichen Hardware-Systemen effizient verbunden und verarbeitet werden können.

„Hürde senken“

„Die Integration der Parity Tools in die Plattform von Classiq bringt hardwarebewusste Kompilierung direkt in die High-Level-Entwicklungsworkflows und senkt so die Hürde für die Erstellung nützlicher Quantenanwendungen“, sagt Wolfgang Lechner, Co-CEO von ParityQC.

Magdalena Hauser, Co-CEO von ParityQC, ergänzt: „Bedeutende Fortschritte im Quantencomputing basieren auf Zusammenarbeit, und die Zusammenführung unserer sich ergänzenden Stärken ist das, was das gesamte Feld voranbringt.“

Interoperabilität möglich machen

Darüber hinaus konzentriert sich die Initiative auf eine skalierbare Quantensoftware-Infrastruktur für aktuelle verrauschte Quantengeräte sowie für zukünftige fehlertolerante Quantensysteme. Die Zusammenarbeit soll hardwareunabhängige Ansätze stärken und die Interoperabilität über mehrere Quantenplattformen hinweg ermöglichen.

Ökosystem unterstützen

„Quantencomputing wird in großem Maßstab nur dann praxistauglich, wenn die Softwareschicht die Lücke zwischen der algorithmischen Absicht und den Einschränkungen realer Maschinen automatisch schließen kann“, sagt Nir Minerbi, Mitgründer und CEO von Classiq.

Da Unternehmen und Regierungen ihre Investitionen in das Quantencomputing erhöhen, wird erwartet, dass eine skalierbare Architektur und entsprechende Softwaretools als fehlendes Bindeglied zwischen den theoretischen Versprechungen der Technologie und ihrer einsatzfähigen Realität dienen. Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterstützt dieses Projekt aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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Miviso: MAD Ventures steigt bei Tiroler Immobilienvisualisierungs-Startup ein

  • Das 2017 von drei Architekturstudenten gegründete Innsbrucker Startup Miviso bietet Bauträgern und Immobilienmaklern fotorealistische Visualisierungen an, um zukünftig entstehenden Wohnraum „visuell erlebbar zu machen“.
  • Man mache damit zur kalkulierbaren Standardleistung, was bislang von Marketing-, Grafikagenturen und Architekturbüros als aufwändiges Projektgeschäft angeboten wird, heißt es vom Startup.
  • „Wir konnten bereits mehrere tausend Projekte abwickeln und dabei vielen Bauträgern und Maklern ermöglichen, ihre Objekte noch vor Baubeginn zu verkaufen“, heißt es in einer Aussendung der drei Gründer Michael Danklmaier, Philip Willner und Hanspeter Prieth.
  • Der Innsbrucker Company Builder MAD Ventures und die beiden Gesellschaften Rieder Beteiligungen und MO Beteiligungen stiegen vor einiegen Monaten mit einem Investment ein.
  • „Insbesondere während der Corona Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig fotorealistische Visualisierungen sind, um Immobilien schnell verkaufen zu können“, meint Investor Michael Oberlechner, „für uns sind hochwertige Visualisierungen bereits seit Jahren selbstverständlich und mit seiner Prozessinnovation hat Miviso das großflächige Potential, die Immobilienvisualisierung zu einer Commodity, einem planbaren Baustein der Immobilienvermarktung zu machen“.

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