Business Beat: Tiroler HR-Startup verdreifacht Umsatz – auch Dank Corona
Das Tiroler HR-Startup Business Beat hat mehr als 1000 Unternehmen als Kunden. Die Coronakrise verschaffte dem Unternehmen mit seiner Employee Relationship-Lösung einen weiteren Boost.
„Wir haben bislang Wachstumskurven von mindestens hundert Prozent pro Jahr, das wollen wir entsprechend konsequent weiterverfolgen“ – das sagte Andreas Hermann, Gründer und CEO des Tiroler HR-Startups Business Beat im vergangenen November gegenüber dem brutkasten. Dieses Ziel wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr klar übertroffen, wie das Unternehmen nun verkündete. Demnach konnte man den Umsatz fast verdreifachen und dabei die internationale Expansion nicht trotz sondern gerade wegen der Coronavirus-Pandemie fortführen, wie Hermann nahelegt.
„Speziell die letzten Monate haben gezeigt, wie wichtig der permanente Kontakt zu den Mitarbeitern ist – und wie Unternehmen auch während einer Krise von einer Investition in die Employee Relationship profitieren können. Dadurch konnte der Erfolgskurs von Business Beat nochmals weiter Fahrt aufnehmen“, so der CEO, der das Startup 2017 gemeinsam mit Tobias Bayer gegründet hat, in einer Aussendung.
Business Beat: Schon mehr als 1000 Kunden für Employee Relationship-Lösung
Das Unternehmen will mit seinem System dazu beitragen, die Personal-Fluktuation in Unternehmen zu reduzieren. Dazu werden die Mitarbeiter regelmäßig befragt, um einen „permanenten Dialog“ zu generieren, mit dem etwaige Probleme und potenzielle Kündigungsgründe frühzeitig erkannt werden sollen. Zudem bietet das Startup auch Spezialpakete etwa für Qualitätsmanagement, Firmenübernahmen und Sicherheitsevaluierungen.
Mit dem Konzept konnte Business Beat bereits mehr als 1000 Unternehmenskunden gewinnen. Unter diesen sind internationale Kunden aus dem Mittelstand, etwa XXXLutz, Unternehmen aus der Tourismusbranche wie der Stanglwirt aus Going, Hotelketten, Tourismusregionen wie Ischgl bis hin zu Industriekonzernen wie Siemens oder Tyrolit. Das Unternehmen ist im Tiroler Company Builder MAD Ventures, der bislang rund 300.000 Euro investierte und Know-How und Arbeitskraft beisteuert.
Plash: Ex-Nestlé-Entwickler bringt Elektrolyt-Mocktails in die Dose
Gerhard Petzl entwickelte zehn Jahre Produkte bei Nestlé. Mit Plash startet er alkoholfreie Mocktails mit Elektrolyten, seit August in der Schweiz, mit Jahreswechsel in Österreich.
Plash: Ex-Nestlé-Entwickler bringt Elektrolyt-Mocktails in die Dose
Gerhard Petzl entwickelte zehn Jahre Produkte bei Nestlé. Mit Plash startet er alkoholfreie Mocktails mit Elektrolyten, seit August in der Schweiz, mit Jahreswechsel in Österreich.
Wenn Gerhard Petzl eine seiner Plash-Dosen aufmacht, fühlt sich das für ihn ein bisschen nach Urlaub an. Genau dieses exklusive Gefühl will der Gründer mit seinem Getränke-Startup in den Alltag seiner Kund:innen bringen. Seine alkoholfreien Mocktails sollen nach Bar schmecken und nebenbei Elektrolyte liefern. Das Konzept würde die Gen Z mit dem Begriff „Spaßgetränk“ auf den Punkt bringen. Etwas, das man sich zu besonderen Anlässen gönnt, wie ein Gläschen Wein, nur gesünder.
Der Geschmack einer Bar, die Mineralien eines Sportgetränks
Am Anfang der Getränke-Reise stand ein Ärgernis: Sportgetränke liefern Elektrolyte, schmecken aber nicht besonders hochwertig, Softdrinks schmecken, sind aber oft voll mit Zucker oder anderen Konservierungsmitteln. Also entwickelte Petzl, laut eigenen Angaben, den ersten trinkfertigen Mocktail mit Elektrolyten in der EU.
Eine 330-Milliliter-Dose enthält laut eigenen Angaben rund 20 Kalorien, drei Gramm Zucker und bis zu zehn Prozent Fruchtsaft. Zudem sind die Getränke vegan und kommen ohne Konservierungsstoffe aus. Auf künstliche Zuckerfreiheit verzichtet das Startup bewusst: „Der Zucker fungiert als Brücke, die das Geschmacksprofil und die Fruchtnoten stabilisiert“, betont Petzl im Gespräch. Ohne die drei Gramm Zucker würde im Mittelbereich des Körpers der Geschmack absacken – selbst bei der Verwendung von Stevia.
Pro Dose enthält der Hybrid-Cocktail zudem 320 Milligramm Kalium, 120 Milligramm Kalzium, 57 Milligramm Magnesium und 14 Milligramm Natrium in einer Menge, die laut Petzl die gesetzlichen Vorgaben für die Auslobung erfüllt. Ein vergleichbares US-Produkt unterschreite sie. Die gelösten Mineralien zählen zu den teuersten Zutaten, wie der Gründer im Gespräch verrät.
Vom Pastry Chef über Nestlé zum Alleingründer
Ursprünglich kommt Petzl aus der Schokoladenwelt: Über 20 Jahre arbeitete er als Pastry Chef, Chocolatier und Berater in Europa, den USA, Asien und Australien, nach eigenen Angaben mit mehr als acht Goldmedaillen. Danach entwickelte er knapp ein Jahrzehnt lang bei Nestlé in der Schweiz Produkte, von Schokolade bis Babynahrung, und stieg im Sommer 2025 aus.
Eigenfinanzierung und schrittweiser Markteintritt
In puncto Kapitalstruktur geht Plash eigenständige Wege. Petzl ist alleiniger Gründer und verzichtete aktiv auf externes Risikokapital, um die volle Kontrolle über Rezepturen und Unternehmensstrategie zu behalten. Die Produktentwicklung erfolgte in der Schweiz, wo der Webshop im August dieses Jahres eröffnete. Ein Karton mit 24 Dosen wird online für 69,95 Schweizer Franken angeboten.
Parallel bereitet das Startup den Markteintritt in Österreich vor. Die Produktion für den EU-Raum soll künftig direkt in Österreich oder der EU erfolgen, um Logistikwege zu optimieren und Zoll- sowie Mehrwertsteuerhürden zu vermeiden. Der Marktstart im österreichischen Handel verzögert sich aktuell jedoch durch bürokratische Prozesse rund um das nationale Einwegpfandsystem, für das gesetzliche Vertretungen und Registrierungen erforderlich sind.
B2B-Personalisierung und Gastronomie
Um sich im hart umkämpften Getränkesektor durchzusetzen, verzichtet Plash vorerst bewusst auf den klassischen Lebensmitteleinzelhandel. „Der Supermarkt ist definitiv der letzte Schritt“, betont Petzl. Stattdessen setzt das Unternehmen auf zwei Säulen: die gehobene Gastronomie, Hotellerie und Event-Szene sowie ein direktes B2B-Modell.
Für Unternehmenskunden bietet Plash personalisierte Drink-Boxen an, die als Mitarbeiter- oder Kundengeschenke positioniert werden. Kleinserien ab 30 Stück können individuell bedruckt und geliefert werden. Nach dem Anlauf im DACH-Raum plant Plash eine schrittweise internationale Skalierung, unter anderem im Mittleren Osten, wo der Lifestyle-Ansatz des alkoholfreien Premiumsortiments greifen soll. Zu Verkaufszahlen äußert er sich noch nicht. Zum Jahreswechsel soll Österreich folgen, mit Vertrieb, Lager und möglichst auch Produktion vor Ort.
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Business Beat: Tiroler HR-Startup verdreifacht Umsatz – auch Dank Corona
„Wir haben bislang Wachstumskurven von mindestens hundert Prozent pro Jahr, das wollen wir entsprechend konsequent weiterverfolgen“ – das sagte Andreas Hermann, Gründer und CEO des Tiroler HR-Startups Business Beat im vergangenen November gegenüber dem brutkasten.
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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …
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