11.12.2018

Mimo: Wiener Startup mit „Best Self-Improvement App 2018“ auf Google Play

Das Wiener Startup Mimo legte mit seiner Coding-Lern-App dieses Jahr ein rasantes Wachstum hin. Zum Jahresabschluss gab es nun auch noch die Auszeichnung als "Best Self-Improvement App 2018" auf Google Play.
/artikel/mimo-google-play
mimo self-improvement app google play
(c) mimo

„Im Self-Improvement ist der Weg das Ziel“, heißt es von Google Play über der Auflistung zu den „Best Self-Improvement Apps 2018“. Und die vorgestellten Apps würden einen entlang dieses Weges stets inspiriert halten. Ganz oben auf der Liste – derer gibt es einige in unterschiedlichen Kategorien – steht dieses Jahr Mimo. Die Coding-Lern-App des Wiener Startups wird als eine von fünf Apps in der Kategorie genannt.

+++ Wiener Coding-Startup Mímo: Von 2 auf 3 Millionen User in 4 Monaten +++

Android-App erst vor einigen Monaten gelauncht

Für Mimo ist es wohl der gelungene Abschluss eines starken Jahres. Erst Mitte des Jahres wurde die Android-App überhaupt gelauncht – davor setzte das Startup fast zwei Jahre lang ganz auf iOS, wo es im App Store bereits mehrfach ähnliche Toplist-Nennungen gab. Dass es bei Google Play nun so schnell nach oben ging, liegt gewiss auch am rapiden Wachstum seit dem Release. Mehr als 500.000 Mal wurde die App in den vergangenen Monaten bereits heruntergeladen. Insgesamt hat Mimo bereits mehr als drei Millionen User. Ein erheblicher Anteil davon kam dieses Jahr dazu.

Web-Version als weitere Ergänzung

Zuletzt brachte das Wiener Startup, an dem unter anderem Hansi Hansmann, 8eyes der Runtastic-Founder und Busuu-Founder Bernhard Niesner beteiligt sind, auch eine Web-Version heraus. „Wir wollen aber ‚mobile first‘ bleiben“, stellte Mimo-Gründer und CEO Johannes Berger anlässlich des Launchs gegenüber dem brutkasten klar.

Mimo setzt auf Freemium

Wirtschaftlich setzt Mimo auf ein Freemium-Modell. Eine erste Lektion gibt es gratis. Wer mehr will, muss zahlen. Die Premium-Version gibt es derzeit für 10 Euro monatlich bzw. 30 Euro jährlich. Man sei hier aber noch beim Erkunden des optimalen Preises, sagt Berger. Mehr als 50.000 Premium-User könne man bereits verzeichnen. „Wenn wir uns mit anderen benchmarken, zeigt sich, dass das eine sehr gute Conversion Rate ist“. Größter Markt sind die USA. Vor allem in China will man nun stark wachsen.

⇒ Zur Page des Startups

Archiv: Mimo-Founder Johannes Berger im Video-Talk

Johannes Berger, der CEO und Co-Founder von Mimo, im Live Gespräch über den WWDC Auftritt, die rasante Entwicklung, das bevorstehende Redesign, den Android-Launch, weitere Pläne uvm

Gepostet von DerBrutkasten am Dienstag, 5. Juni 2018

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Bildunterschrift: V. l. n. r.: Jonathan Grothaus (CEO & Founder myflexbox), Martin Trittler (CFO DeinFach), Lukas Beckedorff (CEO DeinFach) und Peter Klima (CTO & Founder myflexbox) | (c) myflexbox

Der Salzburger Paketstationen-Anbieter myflexbox und DeinFach, eine Tochter der Deutschen Post AG, schließen sich zusammen. Das gaben die DHL Group und myflexbox am Donnerstag in einer Aussendung bekannt. Die anbieteroffenen Automatennetze der beiden Unternehmen sollen künftig unter der Marke myflexbox geführt werden. Die Marke DeinFach wird schrittweise in myflexbox überführt.

Laut Aussendung betreibt myflexbox rund 3.000 Paketstationen in Deutschland und Österreich. Sie ergänzen das deutsche Automatennetz aus rund 19.000 DHL-Packstationen, Poststationen und DeinFach-Automaten. Nach Angaben der Unternehmen entsteht damit das mit Abstand größte anbieteroffene Paketstationsnetz im deutschsprachigen Raum. Das Modell, Stationen für verschiedene Paketdienstleister bereitzustellen, soll erhalten bleiben.

Verkauf an die DHL-Gruppe

Wie der Deal rechtlich und wirtschaftlich ausgestaltet ist, geht aus der Aussendung nicht hervor. Dort ist von einem Zusammenschluss die Rede, Angaben zu Anteilen, Kaufpreis und künftiger Führung fehlen.

Laut einem Bericht von salzburg.ORF.at wird myflexbox an die DHL-Gruppe verkauft. Der Kauf erfolge über die DHL-Tochter AZL GmbH, die bisher die Marke DeinFach betreibt. Verkäufer sei Star Capital, zum Kaufpreis gebe es keine Angaben.

brutkasten hat bei der Deutschen Post AG zur Deal-Struktur angefragt. Bis zum Erscheinen dieses Artikels gab es keine Rückmeldung.

50.000 Paketautomaten bis 2030

Die Deutsche Post AG verbindet mit dem Schritt ein Ausbauziel. Bis 2030 will sie Verbraucher:innen in Deutschland insgesamt rund 50.000 Paketautomaten zur Verfügung stellen. Mehr als die Hälfte davon sollen anbieteroffene myflexbox-Stationen sein. Langfristig soll die große Mehrheit der Menschen in Deutschland eine Paketstation in fünf bis zehn Gehminuten erreichen.

„Gemeinsam bringen wir den Ausbau des größten offenen Paketstations-Netzwerks auf eine neue Ebene“, wird myflexbox-CEO und Founder Jonathan Grothaus in der Aussendung zitiert. DeinFach-Geschäftsführer Lukas Beckedorff erklärt, man nutze bestehende Standorte, erschließe zusätzliche und verkürze damit die Wege für Verbraucher:innen.

Gegründet bei der Salzburg AG

myflexbox wurde 2018 als Corporate-Startup der Salzburg AG gegründet und 2022 ausgegründet. Im Februar 2023 holte das Unternehmen 75 Millionen Euro vom Star IV Fonds, der von Star Capital Partnership LLP verwaltet wird (brutkasten berichtete). Seither stand es im Mehrheitsbesitz eines Investorenkonsortiums.

Zuletzt ist das Unternehmen stark gewachsen. Im September 2025 betrieb myflexbox fast 1.400 Paketstationen in Deutschland und Österreich, davon 660 in Österreich (brutkasten berichtete). Mit den nun genannten rund 3.000 Stationen hat sich das Netz in etwa einem Jahr mehr als verdoppelt.

Mitgründer und Ex-Co-CEO Lukas Wieser ist seit Mai 2026 als Interim Head of Growth beim Linzer HR-Tech teamecho tätig (brutkasten berichtete).

Post und DPD als Partner in Österreich

In Österreich zählen unter anderem die Österreichische Post und DPD zu den Logistikpartnern. Die Post mietet seit 2024 Abholfächer in den myflexbox-Stationen (brutkasten berichtete). DPD sicherte sich im Vorjahr rund 9.000 Fächer und damit fast ein Viertel der hierzulande verfügbaren Fächer. Wie sich der Deal mit einer Tochter der Deutschen Post AG auf diese Partnerschaften auswirkt, lässt die Aussendung offen.

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