09.03.2020

microgreenbox: DIY-Kit von OÖ-Startup macht Kühlschrank zu Gewächshaus

Das Startup microgreenbox hat einen Kühlschrank von Beko umgebaut, in diesen ihr System FridgeGrow installiert und daraus ein Gewächshaus gemacht. Das Resultat kann im Schauraum von Beko Austria/Elektra Bregenz betrachtet werden.
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microgreenbox, Breitenecker, Riegler, Polivka
(c) Alexandra Vasak, Beko/Elektra Bregenz AG - Markus Riegler und Alexander Polivka (beide microgreenbox) beim Vorstellen des Gewächshaus-Kühlschranks.

Das oberösterreichische Startup microgreenbox beschäftigt sich seit drei Jahren mit der Entwicklung von hochtechnologisierten Pflanzenkultivatoren. Das Unternehmen hat dabei einen patentierten Prozess entwickelt, mit dem in geschlossenen Gehäusen ein kontrollierbares Klima hergestellt werden kann. Entstanden ist FridgeGrow: Ein DIY-Kit für den Umbau von geschlossenen Systemen, wie beispielsweise von Kühlschränken.

+++ Markus Linder: Wiener Scaleup-Gründer plant mit Nachhaltigkeits-App nächsten Coup +++

Pflanzendaten

Dafür wurde ein eigener Controller entwickelt, der in Echtzeit sämtliche für Pflanzen relevante Daten aufzeichnen und durch das Ein- und Ausschalten von frei wählbaren Komponenten das Klima regeln soll. Mit diesem Do-it-yourself Kit können laut Aussendung beliebige Gehäuse umgebaut werden, so lange diese geschlossen sind und über eine kühle Wand verfügen. Diese Wand wird für die Kondensation der Luftfeuchtigkeit und zur Bewässerung verwendet.

Durch microgreenbox ein zweites Leben für Kühschränke

Durch den Umbau und die Nutzung von FridgeGrow soll Kühlschränken nun ein zweites Leben ermöglicht werden, wie Philipp Breitenecker, Head of Marketing bei Beko Austria, hofft: „Als das Startup microgreenbox mit der Idee an uns herantrat, einen Beko Kühlschrank umzubauen, um darin Pflanzen wachsen zu lassen, waren wir von dieser Idee gleich begeistert,“ sagt er.

Das war zugleich der Startschuss für dieses Projekt. Der Kühlschrank wurde nach Oberösterreich geliefert, in FridgeGrow umgebaut und dient aktuell als Gewächshaus für Pfefferminze.

microgreenbox, Breitenecker, Riegler, Polivka
(c) Alexandra Vasak, Beko/Elektra Bregenz AG – Das Wachstum der Pflanze kann aufgrund einer IoT-Anbindung ortsunabhängig via App kontrolliert werden.

Wachstum per App beobachten

„Wir setzen uns besonders stark für Nachhaltigkeit ein. Daher stellt FridgeGrow für uns auch eine tolle Möglichkeit dar, Kühlschränken dieses zweite Leben zu ermöglichen. Sollte ein Kühlschrank mal nicht mehr als solcher gebraucht werden, weil man sich für einen neuen entscheidet und man sich von seinem Standard-Kühlschrank aber nicht trennen will, dann kann dieser ganz einfach in ein Gewächshaus umgebaut werden. Daher freuen wir uns, nun einen FridgeGrow-Schrank bei uns zu präsentieren und auch selbst das Wachstum unserer Pflanze sowohl selbst als auch über die App zu beobachten“, so Breitenecker weiter.

Eine pflanzliche Revolution von microgreenbox?

Markus Riegler, Co-Founder von microgreenbox dazu: „Es ist schön, dass Beko das Potential unserer Idee erkennt und wir nun FridgeGrow im Schauraum der Elektra Bregenz AG präsentieren können. Und so gemeinsam an einer Revolution der Pflanzenkultiviertung arbeiten“. Interessierte Besucher können sich in der Pfarrgasse 77 in Wien selbst ein Bild davon machen.


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(v.l.) Managing Director bei T-Systems Austria Peter Lenz und fonio.ai-Co-Founder Daniel Keinrath | © Nick Rainer

Um fonio.ai wird es nicht still. Laut eigenen Angaben gehört das Startup zu den am schnellsten wachsenden in ganz Europa, im August knackte es die 10-Millionen-Dollar-ARR-Marke, wie brutkasten berichtete. Jetzt hebt das Unternehmen seine KI-gestützte Kundenkommunikation auf das nächste Level. Über die Plattform „T operated by fonio.ai“ von T-Systems, einer IT-Tochter der Deutschen Telekom, werden die Dienste von fonio.ai nun auch für Großkunden angeboten.

„KI-gestützte Telefonie entwickelt sich gerade zum Standard für jede Organisation, die dauerhaft erreichbar und damit wettbewerbsfähig bleiben möchte“, sagt Daniel Keinrath, CEO und Mitgründer von fonio.ai. Auf der Kundenliste von T-Systems finden sich Unternehmen wie die ÖBB oder Uniqa. Rege Nachfrage zeige sich aus Branchen wie Gesundheitswesen, Manufacturing und Bankwesen.

Die Voice-AI-Cluster von fonio.ai laufen dabei über die T Cloud der Deutschen Telekom, die verschiedene Cloud-Infrastrukturen und IT-Services bündelt. Alle fonio.ai-Kunden sollen somit in Zukunft von Zero Data Retention profitieren, einem Sicherheitsstandard, der bisher Enterprise-Umgebungen vorbehalten war.

„Einfach hinsetzen und einen lustigen Prompt schreiben, funktioniert nicht“

„Die aktuelle Challenge bei den größten Unternehmen ist, diese Unternehmen wirklich tief zu verstehen. Einfach hinsetzen und einen lustigen Prompt schreiben, funktioniert auf einem Enterprise-Level nicht mehr. Da haben wir auch gemerkt, dass es unbedingt einen Partner wie T-Systems braucht. Es macht einfach einen riesigen Unterschied, wenn man tief in die Systeme reingeht, ein ERP oder CRM tiefgründig connected, und der KI wirklich weitreichende Fähigkeiten gibt“, sagt Keinrath. Als eine der zentralen Herausforderungen beschreibt er, dass Großkunden höhere Anforderungen an die Security und Prozesse haben.

Datenschutz als zentrales Thema

„Wir haben uns für fonio.ai entschieden, weil das Produkt hochinteressant und gut ausgereift ist. Da ist einfach viel Know-how dahinter. Außerdem haben wir ein Verständnis für den europäischen Rechtsraum und daher selber ein Interesse, hier eben DSGVO-konform zu sein, die Normen einzuhalten“, sagt Peter Lenz, Chairman von T-Systems Austria, im brutkasten-Gespräch. Er erklärt: „Große Unternehmen wollen wissen: Wo liegen denn meine Daten? Ist das alles souverän? Befindet sich das in Europa, idealerweise auch in Österreich? Da haben wir jetzt eine gute Antwort drauf.“ T-Systems betreibt zwei Rechenzentren in Österreich.

Keinrath ergänzt: „Was OpenAI etc. machen: Sie lernen bei jedem Gespräch. Wir machen das nicht. Wenn 80, 90 Prozent der Kommunikation von Unternehmen über KI laufen, dann muss das von einem europäischen Player sein.“ Die KI von fonio.ai lerne durch Informationen, die Unternehmen der KI bewusst geben. AustrianStartups-Chefin Hannah Wundsam betont, dass Firmen in Europa durch die DSGVO und den EU AI Act sehr klare Regeln haben.

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microgreenbox: DIY-Kit von OÖ-Startup macht Kühlschrank zu Gewächshaus

  • Das oberösterreichische Startup microgreenbox beschäftigt sich seit drei Jahren mit der Entwicklung von hochtechnologisierten Pflanzenkultivatoren.
  • Das Unternehmen hat dabei einen patentierter Prozess entwickelt, mit dem in geschlossenen Gehäusen ein kontrollierbares Klima hergestellt werden kann.
  • Entstanden ist FridgeGrow: Ein DIY-Kit für den Umbau von geschlossenen Systemen, wie beispielsweise von Kühlschränken.
  • Durch den Umbau und die Nutzung von FridgeGrow soll Kühlschränken nun ein zweites Leben ermöglicht werden, wie Philipp Breitenecker, Head of Marketing bei Beko Austria, hofft.
  • Der Kühlschrank wurde nach Oberösterreich geliefert, in FridgeGrow umgebaut und dient aktuell als Gewächshaus für Pfefferminze.

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  • Das oberösterreichische Startup microgreenbox beschäftigt sich seit drei Jahren mit der Entwicklung von hochtechnologisierten Pflanzenkultivatoren.
  • Das Unternehmen hat dabei einen patentierter Prozess entwickelt, mit dem in geschlossenen Gehäusen ein kontrollierbares Klima hergestellt werden kann.
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  • Das oberösterreichische Startup microgreenbox beschäftigt sich seit drei Jahren mit der Entwicklung von hochtechnologisierten Pflanzenkultivatoren.
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