26.04.2018

Micardo: Sechsstelliges Investment für Grazer Startup

Business Angel Maximilian Seidel investiert eine sechsstellige Summe in das Grazer Startup micardo. Mit dem Investment möchte die Auto-Vergleichsplattform vor allem Marketing- und Verkaufsaktivitäten verstärken.
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(C) micardo GmbH - Das Gründertrio der Auto-Vergleichsplattform micardo.com erhält sechsstelliges Investment.

„Die Gründer sind ein sehr gutes Team, hoch motiviert und kennen sich in der Autoszene bestens aus“, sagt Business Angel Maximilian Seidel über das Grazer Startup micardo und seiner drei Gründer Stefan Fedl, Florian König und Patrick Schwarzenberger in einer Aussendung. Wie heute bekanntgegeben wurde, investierte Seidel einen „mittleren sechsstelligen Betrag“ in das Unternehmen. Mit dem Kapital plant das Trio für die kommenden Monate Marketing- und Verkaufsaktivitäten, um die Bekanntheit des Gebrauchtwage-E-Commerce-Startups zu steigern.

+++ “Wir haben den besten Preis für den Autokauf”+++

micardo liefert Autos frei Haus

„Wir sind einen wichtigen Schritt weiter, freuen uns sehr über das Investment und sind absolut zuversichtlich, dass wir unsere Ziele erreichen. Im Moment geht viel voran, was wir auch an den steigenden Userzahlen unserer Plattform sehen“, sagt Co-Founder Schwarzenberger. In den letzten beiden Jahren haben die drei Gründer eine internationale Plattform aufgebaut, die es Autosuchenden leicht machen will, den passenden Gebrauchtwagen zu finden. Dabei soll Usern der gesamte europäische Fahrzeugmarkt zur Verfügung stehen. Zugleich sollen und Lock- und Fake-Angebote per Machine Learning-Technologien erkannt und ausgesiebt werden. Bei micardo besteht zudem die Möglichkeit, sich mittels dem „Sorglos-Paket“ das Auto bis vors Haus liefern zu lassen. Ein Angebot, welches laut Business Angel Maximilian Seidel derzeit am Markt so nicht existiere: „micardo hat eine innovative Lösung gefunden, um den Gebrauchtwagenkauf elegant und bequem zu gestalten“, sagt er.

In Zukunft neue Zielmärkte und Angebote

Den Foundern nach bleibe Österreich vorerst der Zielmarkt, jedoch gebe es andere Zielländer, über deren Servicierung das Trio in den kommenden Jahren nachdenken möchte. Auch die Angebots-Palette soll vergrößert werden, wie Co-Founder Florian König mitteilt. Das Unternehmen möchte vor allem sein Netzwerk großflächig ausbauen. Europaweit seien bereits viele Autohäuser, Prüfdienstleister und Transportunternehmen Kooperationspartner des Grazer Startups. „Wir entwickeln uns gut. Gerade haben wir wieder einen neuen Mitarbeiter eingestellt. Wenn wir unseren Umsatz weiter so rasant steigern können, sind wir sehr zufrieden“, sagt Stefan Fedl, Co-Founder und Initiator der Geschäftsidee.


Über micardo

Die micardo GmbH wurde 2016 von Stefan Fedl, Florian König und Patrick Schwarzenberger gegründet. 2016/2017 konnte micardo ein Forschungsprojekt mit Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abschließen und die Ergebnisse in die Plattform einarbeiten. Für 2018 hat micardo die Zusage für eine weitere FFG-Förderung erhalten.

⇒Hier geht’s zur Homepage des Grazer Startups

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RobCos Industrieroboter "Alfie" © RobCo

Sechs Jahre nach der Gründung in München hat RobCo den Unicorn-Status erreicht. Das teilte das Unternehmen heute per Presseaussendung mit. Innerhalb von nur neun Monaten konnte das Startup seine Unternehmensbewertung auf über eine Milliarde US-Dollar verdoppeln.

Dieser Sprung erfolgte im Rahmen einer aktuellen Finanzierungsrunde, die neue Investments mit einem Secondary Share Sale kombiniert. Dadurch erhalten langjährige Mitarbeitende die Möglichkeit, eigene Unternehmensanteile zu veräußern.

Cherry Ventures & European Tech Collective steigen ein

An der Transaktion beteiligen sich bestehende Kapitalgeber wie Sequoia, Lightspeed, Greenfield und Promus Ventures. Neu auf dem Cap Table sind unter anderem Cherry Ventures sowie das European Tech Collective, ein Netzwerk erfolgreicher europäischer Gründer:innen.

Roman Hölzl, Co-Founder und CEO von RobCo, ordnet die Finanzierung wie folgt ein: „Es gab eine starke Nachfrage, in RobCo zu investieren, und wir haben diesen Moment genutzt, um das Unternehmen zu stärken.“ Die Milliardenbewertung sei zwar ein Meilenstein, der Fokus liege nun aber auf der Auslieferung der neuen Roboter-Generation.

In seinem heutigen LinkedIn-Post weist er zudem nochmals auf die ambitionierte Mission des Unternehmens hin: „RobCo in jeder Fabrik“.

Industrieroboter „Alfie“ startet im März 2027

Hinter der Bewertung von RobCo steht ein Geschäftsmodell, das auf Hard- und Softwarelösungen für die Fertigungsindustrie basiert. Das Unternehmen entwickelt Robotik-Systeme, die dem Fachkräftemangel und Kostendruck in der Produktion entgegenwirken sollen. Im Zentrum der aktuellen Produktstrategie steht der Industrieroboter „Alfie“, dessen offizieller Marktstart für März 2027 geplant ist.

Das System ist darauf ausgelegt, durch KI-Integration unstrukturierte und sicherheitskritische Fabrikaufgaben selbstständig zu übernehmen. Luciana Lixandru, Partnerin bei Sequoia, kommentiert den technologischen Ansatz: „RobCo baut für eine Zukunft, in der KI nicht nur denkt und generiert, sondern auch in der physischen Welt agiert.“

US-Expansion im Gange

Für die künftige Skalierung baut das Startup seine Präsenz in den USA aus, die bereits jetzt als der am schnellsten wachsende Markt des Unternehmens gelten. Neben dem Sitz in München betreibt RobCo mittlerweile Fertigungsanlagen in Austin (Texas) sowie ein Entwicklungslabor in San Francisco. Um das US-Geschäft und die dortige Expansion direkt operativ zu steuern, verlegt CEO Hölzl seinen Standort in die Vereinigten Staaten.

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