14.03.2022

MiCA: EU-Parlament stimmt gegen „Bitcoin Verbot“

Die Verordnung hätte in dieser Form einen massiven Wettbewerbsnachteil für die Kryptobranche in Europa bedeutet.
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Bitcoin
Foto: Adobe Stock

Das EU-Parlament hat am Montag einen umstrittenen Paragraphen in einer Verordnung zur Regulierung von Krypto-Assets abgelehnt. Zur Abstimmung gelangte ein Entwurf von MiCA, kurz für Markets in Crypto Assets, in dem ein Verbot für „Proof of Work“-Verfahren angedeutet wurde – das Verfahren kommt beim Mining bei Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum zum Einsatz. Die Branche lief gegen den in letzter Sekunde vor der Abstimmung eingefügten Paragraphen Sturm und offenbar mit Erfolg. 32 Abgeordnete haben im Committee on Economic an Monetary Affairs gegen den Entwurf gestimmt, 24 sprachen sich dafür aus.

MiCA wird nachverhandelt

Für Krypto-Unternehmen in Europa hätte die Verordnung in dieser Form verheerende Folgen gehabt – die Branche fürchtete einen massiven Wettbewerbsnachteil gegenüber USA und Asien. Nach der Abstimmung durch das Parlament am Montag wird MiCA nun nachverhandelt und muss nach dem Segen des EU-Parlaments auch noch vom Ministerrat der EU, also den jeweils zuständigen Fachminister:innen der Mitgliedsländer, abgesegnet werden, bevor die Verordnung inkraft treten würde.

Hier geht es zum ausführlichen Bericht zu den Hintergründen der „Proof of Work“-Debatte in MiCA: EU-Parlament stimmt (doch wieder) über mögliches Bitcoin-Verbot ab

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(v.l.n.r.) Thomas Blaguss, Daniel Packenius, Barbara Novak, Hans-Jürgen Salmhofer, Paul Blaguss | (c) Mila Eder / Superberg

Die Elektromobilität wird nicht nur im Privatbereich weiter ausgebaut. FlixBus und Blaguss setzen nun den nächsten Schritt in Richtung emissionsarmes Reisen. Zwischen Wien und Bratislava wird die erste grenzüberschreitende, überwiegend elektrisch betriebene Linie eröffnet. Den operativen Betrieb der Linie übernimmt das Wiener Unternehmen Blaguss über seine slowakische Gesellschaft Blaguss Slovakia.

„Die Zukunft des Busverkehrs muss klimafreundlich sein und Elektromobilität wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Gemeinsam mit FlixBus bringen wir sie jetzt auch im grenzüberschreitenden Reiseverkehr konsequent in den Mobilitätsalltag“, sagt Paul Blaguss, Geschäftsführer der Blaguss-Gruppe.

Acht E-Busse, 66 Kursfahrten

Insgesamt kommen acht E-Bussen auf der Strecke zum Einsatz, wobei die Linie 66 mal pro Tag gefahren wird. 90 Prozent davon sind elektrisch, der Rest wird mit herkömmlichen Dieselbussen abgedeckt. Laut Blaguss spart die Umstellung von Diesel auf Elektroantrieb rund 66 Kilogramm CO₂ pro 100 Kilometer. „Mit einer der ersten grenzüberschreitenden E-Bus-Linien Europas arbeiten wir daran, Reisen zwischen Hauptstädten emissionsärmer zu machen“, sagt Daniel Packenius, Geschäftsführer FlixBus Zentraleuropa, und ergänzt: „Die Linie zeigt: Elektromobilität im Fernverkehr funktioniert heute schon zuverlässig unter den richtigen Umständen.“

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