28.09.2022

Memobild: Hamburger Startup vertont Poster

Memobild ermöglicht es, besondere Momente auf Bildern mit einer Audiospur zu unterlegen.
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Memobild
(c) Memobild - Hakan und Melike Zirek von memobild.

Hakan und Melike Zirek von Memobild haben es sich zum Ziel gemacht, besondere Momente auf Bildern zum Sprechen zu bringen.

Das erste Wort des eigenen Kindes, ein Geburtstags-Gruß von der Oma oder das Ja-Wort vor dem Altar: Es gibt immer wieder Situationen, die Kunden des Startups für immer in Erinnerung behalten möchten. Dies geht nun per Handy.

Memobild: Per QR-Code zur Tonspur

„Das Memobild ist ein personalisiertes Poster, das individuell und einzigartig ist. Dafür benötige ich nur mein Smartphone, öffne die Handykamera, scanne den abgebildeten QR-Code und über den angezeigten Link auf dem Display kann ich nun die abgebildete Tonspur über mein Handy hören“, erklären die Gründer:innen.

Um das Audio-Bild zu erstellen, benötigt es ein paar Schritte: Sprachnachricht aufnehmen oder ein neues Audiofile hochladen, eine Überschrift für das Bild erstellen und eine Farbkombination auswählen.

Auch existente Dateien nutzbar

Es können auch Aufnahmen, die bereits existieren, hochgeladen und verewigt werden. Einige Tage später erhalten die Kund:innen ihr fertig ausgedrucktes Memobild – auf Wunsch auch gerahmt – nach Hause geliefert.


Mehr dazu am Montag in der Höhle der Löwen. Weiters dabei: ichó, SilkslidePro, Campus Held und Catrub.

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Quivo: Wiener Logistik-Scaleup holt MediaShop in Deutschland als neuen Großkunden

Nach der Insolvenz im Februar wurde Mediashop übernommen und vom neuen Eigentümer neu aufgestellt. Nun setzt das Teleshopping-Unternehmen verstärkt auf den deutschen Markt und dort auf Fulfillment durch das österreichisch-Deutsche Scaleup Quivo.
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Die Quivo-Geschäftsführer Christoph Glatzl und Georg Weiß | (c) Quivo
Die Quivo-Geschäftsführer Christoph Glatzl und Georg Weiß | (c) Quivo

Mit rund 55 Millionen Euro Schulden war die Insolvenz des von Katharina Schneider aufgebauten Unternehmens MediaShop im Februar eine der aufsehenerregenderen in diesem Jahr. Zunächst war die Zukunft der Marke ungewiss. Mit dem Unternehmer Christoph Bauer mit One Spot fand sich ein Käufer, der die Marke seit Anfang Juni weiterführte und neu aufstellte. Im Zuge dessen wird nun auch die Logistik am deutschen Markt umgestellt. Dieser ist mit rund der Hälfte der Gesamtumsätze der wichtigste Einzelmarkt des Unternehmens. In den drei Monaten nach dem Neustart Anfang Juni wurden dort nach Unternehmensangaben mit rund 60.000 Bestellungen mehr als vier Millionen Euro Umsatz erzielt.

Neuer Partner im Fulfillment ist das vom österreichischen Gründer-Duo Christoph Glatzl und Georg Weiß geführte Scaleup Quivo, das stark auf Automatisierung setzt. Dieses war 2022 aus der Fusion des Wiener Startup Logsta mit der deutschen Ancla hervorgegangen und hat seinen formellen Hauptsitz in Deutschland, seinen operativen Sitz aber in Wien. Vor etwa einem Jahr machte es mit einer großen Finanzierungsrunde auf sich aufmerksam, wie brutkasten berichtete.

Logistische Herausforderungen durch kurzfristige Peaks

Mit der Logistik-Umstellung von MediaShop in Deutschland werden nun rund 10.000 Paletten Ware vom bisherigen Zentrallager in Augsburg nach Frankfurt verlagert. Das ist aber nur die erste von vielen zu erwartenden logistischen Herausforderungen, will das Teleshopping-Unternehmen seine Präsenz am deutschen Markt doch noch stärker ausbauen. So steigerte man die TV-Einschaltungen in Deutschland seit dem Neustart von zwischenzeitlich nur drei Sendern auf zwölf. International stieg die Zahl der Sender seit dem Neustart von 16 in zwei Ländern auf 50 in fünf Ländern.

Das Geschäftsmodell von MediaShop stelle enorme Anforderungen an Geschwindigkeit und Flexibilität, sagt Quivo-CEO Weiß: „Bei MediaShop zeigt sich besonders deutlich, dass modernes Fulfillment weit mehr ist als Lagerfläche und Paketversand. Wenn innerhalb kurzer Zeit große Bestellmengen eingehen, müssen Technologie, Prozesse und Personal nahtlos zusammenspielen.“ Die Plattform verbinde unterschiedliche Systeme und automatisiere große Teile der Bestellabwicklung. „Gleichzeitig haben wir die Infrastruktur und die personellen Ressourcen, um auch kurzfristige Nachfragespitzen abzufangen. Genau für solche Wachstumsszenarien haben wir Quivo aufgebaut“, so der Gründer.

„Wir haben MediaShop in sehr kurzer Zeit neu aufgestellt und sind wieder auf Kurs. Dafür brauchen wir eine Logistik, die nicht nur unser heutiges Bestellvolumen zuverlässig bewältigt, sondern auch mit uns wachsen kann“, kommentiert der neue MediaShop-Inhaber und -Chef Christoph Bauer. „Mit Quivo haben wir einen Partner gefunden, der Technologie, operative Erfahrung und die notwendige Skalierbarkeit verbindet. Das ist für uns insbesondere in einem Geschäft entscheidend, in dem Nachfrage sehr kurzfristig entstehen kann.“

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