02.01.2020

Co-Founder Max Wittrock verlässt mymuesli

Im Jahr 2007 hat Max Wittrock gemeinsam mit Hubertus Bessau und Philipp Kraiss mymuesli gegründet. Inzwischen ist das einstige Startup aber zu einem KMU herangewachsen, und Wittrock trennt sich einvernehmlich vom Team.
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mymuesli Gründer
Die mymuesli-Gründer Philipp Kraiss, Hubertus Bessau und Max Wittrock (v.l.n.r). (c) Viktor Strasse

Max Wittrock, Co-Founder von mymuesli, hat das Unternehmen am 31. 12. 2019 verlassen. Wittrock hat das Unternehmen im Jahr 2007 gemeinsam mit Hubertus Bessau und Philipp Kraiss gegründet.

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Das einstige Startup mymuesli ist seit seiner Gründung zu einem KMU mit rund 600 herangewachsen, die Produkte sind nun in neun Ländern verfügbar. Im Jahr 2018 machte mymuesli rund 61 Millioen Euro Umsatz. Wittrocks Leidenschaft liegt jedoch gerade in der Frühphase von Startups, aus welcher mymuesli nun erfolgreich herausgewachsen ist. Daher haben die drei Freunde diesen Schritt schon länger besprochen, vorbereitet und setzen ihn nun übereinstimmend und einvernehmlich um.

mymuesli-Gründer Wittrock: „Mache gerne alles selbst“

„Wir haben mymuesli über zwölf Jahre gemeinsam geführt, das war eine unfassbar tolle Zeit. Mein Entschluss kam auch nicht über Nacht: Schon 2018 habe ich viele Aufgaben bei mymuesli abgegeben. Und Hubertus, Philipp und ich haben seitdem immer offen über dieses Szenario gesprochen“, sagt Wittrock.

Er sei dankbar, zwei solche Freunde und Mitgründer zu haben, und nach solch „wunderbaren Jahren“ falle ihm dieser Schritt nicht leicht: „Aber ich bin ehrlicherweise mehr der Typ für die Spanplatte und liebe es, wenn man alles noch selbst machen muss. Deswegen ist der Zeitpunkt jetzt richtig. mymuesli ist schon viele Schritte weiter und darauf bin ich stolz. Hubertus und Philipp werden das Unternehmen in die Zukunft führen und ich freue mich zu sehen, was noch alles kommt.“

DNA-Müsli von mymuesli

Auch Co-Founder Hubertus Bessau betont, dass er seinen Freund und Geschäftspartner vermissen werde – man habe diesen Schritt aber länger besprochen und ihn intern gut vorbereitet. „Für mich persönlich wird es sich erstmal komisch anfühlen, dass wir bei mymuesli nicht mehr zu dritt sind, aber wir sind und bleiben ja enge Freunde und haben bestimmt auch weiterhin gemeinsame Projekte“, sagt Co-Founder Philipp Kraiss.

Zugleich betont Bessau, dass bei mymuesli bereits neue Ideen und Projekte anstehen: „Wir haben noch viele Ideen, etwa rund um Personalized Nutrition – erst kürzlich haben wir unser erstes DNA-Müsli vorgestellt. Auch darüber hinaus haben wir noch viel vor.“

Kraiss gibt zudem einen positiven Ausblick auf die Geschäftsentwicklung: „2019 erwarten wir ein Umsatz-Wachstum im zweistelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr. Wir werden immer internationaler, haben neue Vertriebskanäle erschlossen und unser Store-Netz neu strukturiert“, sagt er: „Vor uns liegt eine mega Zukunft.“

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(c) Lebensstimmen

Die Lebensstimmen GmbH, international unter dem Namen „Words that Remain“ unterwegs, hat den Einstieg von Helmut Marko Anfang dieser Woche auf LinkedIn bekanntgegeben. Der als Motorsport-Legende bekannte Unternehmer beteiligt sich als Investor an dem 2026 gegründeten Unternehmen. Über die Höhe der Beteiligung machte das Startup keine Angaben.

„Der Motorsport wurde nie durch Zufall besser, sondern durch den Mut, neue Technologie konsequent in den Dienst der Menschen zu stellen. Genau diese Haltung erkenne ich bei Lebensstimmen“, wird Marko in dem LinkedIn-Posting zitiert.

KI-Trauerrede zu Lebzeiten

Lebensstimmen entwickelt eine Plattform, auf der Menschen zu Lebzeiten ihre eigene Grußbotschaft oder „letzte Rede“ gestalten können, in eigener Stimme, mit eigenen Inhalten, Musik und Bildern. Angehörige sollen nach einem Todesfall zudem eine digitale Trauerrede erstellen können. Insgesamt umfasst das Angebot vier Produkte: die „Grußbotschaft“, „Meine letzte Rede“, einen neutralen „KI-Trauerredner“ sowie das Format „Aus Sicht der Familie“. Vertrieben werden soll über Bestattungsunternehmen, Vorsorgeversicherer, Institutionen und Medienpartner im Lizenz- und White-Label-Modell.

Von Deepfakes grenzt sich das Unternehmen ausdrücklich ab. Alle Inhalte sollen stilisiert, als KI-generiert gekennzeichnet und von Menschen kuratiert sein, mit Zustimmungs- und Widerrufsregeln, DSGVO-konform und in der EU gehostet. Rechtlich begleitet wird das Projekt von der Kanzlei Scherbaum Seebacher.

„Es geht nicht darum, Menschen digital zurückzubringen. Es geht darum, dass jeder Mensch die Möglichkeit haben sollte, den eigenen Abschied selbstbestimmt zu gestalten – zu Lebzeiten, mit Würde und nach eigenen Vorstellungen. KI macht das erstmals wirklich möglich“, sagt Mitgründer und CEO Philipp Berkessy.

Gründerteam aus der Bestattungsbranche

Hinter Lebensstimmen stehen drei Grazer Unternehmer. Markus Pinter ist Inhaber der Pinter Bestattung, war Geschäftsführer der Bestattung und Friedhöfe Wien und ist Vizepräsident der Europäischen Bestattervereinigung EFFS. Philipp Berkessy führt die Berkessy Consulting GmbH und war zuvor unter anderem Geschäftsführer am Red Bull Ring und COO der DTM. Lukas Stern ist Gründer der Aldea Agency und verantwortet die technische Architektur. Getragen wird das Unternehmen von den drei Gesellschaften der Gründer.

„Auch in der Bestattungsbranche macht Digitalisierung und KI Unmögliches möglich: Die Lebensstimmen ergänzen das Dienstleistungsangebot in einer hochemotionalen Form, ohne die Pietät und Menschlichkeit zu verletzen“, sagt Pinter. Seine Pinter Bestattung fungiert als erster Pilotpartner.

Den Markt beziffert das Startup mit rund 1,4 Millionen Sterbefällen pro Jahr im DACH-Raum, digitale Angebote gebe es bislang praktisch keine. Nach eigenen Angaben liegen bereits mehrere Absichtserklärungen von Bestattungsunternehmen, Versicherern und Verbänden aus dem In- und Ausland vor. Namen nannte das Unternehmen nicht. Anfang September gab Lebensstimmen zudem auf der LEAP in Riad eine Partnerschaft mit dem Tokenisierungsanbieter Green Encoded bekannt: Die zu Lebzeiten lizenzierte Stimme soll damit zu einem verifizierbaren digitalen Asset werden. Die Technologie soll Anfang Oktober auf der Messe Ai Everything in Abu Dhabi präsentiert werden. Danach stehen die GITEX in Dubai und die CES in Las Vegas auf dem Plan. Der internationale Rollout des Lizenzmodells ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.

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Co-Founder Max Wittrock verlässt mymuesli

Wittrock hat das Unternehmen im Jahr 2007 gemeinsam mit Hubertus Bessau und Philipp Kraiss gegründet. Das einstige Startup mymuesli ist seit seiner Gründung zu einem KMU mit rund 600 herangewachsen, die Produkte sind nun in neun Ländern verfügbar. Wittrocks Leidenschaft liegt jedoch gerade in der Frühphase von Startups, aus welcher mymuesli nun erfolgreich herausgewachsen ist. mymuesli ist schon viele Schritte weiter und darauf bin ich stolz. Auch Co-Founder Hubertus Bessau betont, dass er seinen Freund und Geschäftspartner vermissen werde – man habe diesen Schritt aber länger besprochen und ihn intern gut vorbereitet.

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