Autark.me-Initiator entwickelt KI-Servicebot für Unternehmen
Thomas Gernbauer hat mehrere Jahre an einem KI-Servicebot gearbeitet. Nun ist der Supportybot einsatzbereit. Er soll u.a. als Technologiebasis für weitere Bots dienen.
Es ist vier Jahre her, als Thomas Gernbauer – Initiator der autarken Plattform autark.me, die Idee zu einem Servicebot für Unternehmen (v.a. Mittelständler) auf KI-Basis hatte. Nun ist die Entwicklung des Supportybot abgeschlossen. „Wir haben Kommunikation neu gedacht“, sagt der Innovationscoach.
Supportybot wühlt „Schätze“ hervor
Damit meint er, dass die „Schätze des Unternehmens“ durch „Big Data“-Methoden des Supportybots ausgehoben und mit der KI verknüpft werden können. Darunter interne und externe Mailverläufe, Schulungsunterlagen und Produktdatenblätter.
„Durch den Supportybot kommt es zur Entlastung der Mitarbeiter durch Unterstützung bei Anfragen“, erklärt Gernbauer. „Die menschliche Intelligenz wird durch Künstliche Intelligenz ergänzt. Es kommt des Weiteren zur Abbildung von organisationalem Wissen durch eine entsprechende Data-Matrix. Und zum besseren Verständnis der Kundenbedürfnisse.“
Integration möglich
Der Supportybot kann in diverse Plattformen integriert werden (Web, Social Media) und ist laut Gernbauer in der Lage, einheitliche Antworten auf Anfragen zu geben und einen Überblick über die Anzahl und die Art der eingegangenen Fragen zu liefern.
Dies führe zu einer Steigerung der Kundeninteraktion und diene zugleich als „Instrument zur Verbesserung der Kundenbeziehung und bringe Kostenvorteile“. Oder wie Gernbauer sagt: „Für ein Unternehmen mit 100 oder mehr Anfragen pro Tag gibt es ein Einsparungspotenzial von mindestens zwei Mitarbeitern.“
Supportybot als Mutter künftiger Bots
Das KI-Servicetool kann, dem Entwickler nach, auch mit schlechter Orthografie umgehen und dabei themenspezifische Fragen beantworten, Serienbriefe aus Stichworten schreiben, Antworten in Briefform verfassen und allgemein Organisatorisches aus der Datenanalyse abbilden.
„Der Supportybot ist Teil des Projektes dialoguebots.com„, sagt Gernbauer abschließend. „Als nächste Stufe entwickeln wir den Acadybot, einen Lernbot für die Erwachsenenbildung, sowie den Tutorybot für Kinder und Jugendliche. Zukünftig wird es auch einen Coachybot, Therapeutybot und Consultybot geben. Alle davon werden auf die Technologie des Supportybots aufbauen.“
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
GO SHANGHAI 2027: Jetzt bewerben und den China-Markteintritt starten
Das Global Incubator Network Austria (GIN) hat seinen neuen Call GO SHANGHAI 2027 gestartet. Das Programm richtet sich an heimische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder. Die Bewerbung ist von 7. September bis 4. Oktober 2026 möglich.
Erste Kund:innen in Asien gewinnen, Partner finden, Investor:innen treffen: Für österreichische Startups mit China-Ambitionen führt der Weg über Shanghai. Die Metropole zählt zu den dynamischsten Innovationsökosystemen der Welt und gilt als Tor zu einem der größten Konsummärkte überhaupt, mit enormem Potenzial für Skalierung und Marktdurchdringung. Dazu kommt eine starke Basis an hochqualifizierten Fachkräften, die die Stadt zu einem Hotspot für Forschung, Entwicklung und Innovation macht.
Der direkte Zugang zu diesem Ökosystem ist für Startups aus Österreich allerdings alles andere als selbstverständlich. Genau hier setzt der neue Call des Global Incubator Network Austria (GIN) an: Er verspricht strategische Einblicke in den chinesischen Markt, konkrete Geschäftschancen und direkte Kontakte zu den zentralen Akteuren der dortigen Innovations- und Wirtschaftslandschaft.
GO SHANGHAI offen für alle Branchen
Das Internationalisierungsprogramm GO SHANGHAI 2027 richtet sich an österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen und Technologiefelder, die über die Proof-of-Concept- und Seed-Phase hinaus sind. Angesprochen sind sowohl Teams, die ihre erste internationale Expansion vorbereiten, als auch solche, die ihr Wachstum in Asien beschleunigen wollen.
Die Delegation von GO SHANGHAI 2025 bei der Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing in Shanghai | (c) Global Incubator Network Austria
Die teilnehmenden Startups erwartet eine einwöchige Reise nach Shanghai von 26. bis 30. April 2027, die direkten Zugang zu zentralen Akteuren der chinesischen Innovations- und Wirtschaftslandschaft bietet.
Vorbereitung digital und beim Kick-off-Dinner in Wien
Das Programm ist in zwei Phasen unterteilt. Zunächst erhalten die Startups im Rahmen eines flexiblen, digitalen Onboardings gezielte Einblicke in den chinesischen Markt, um ihre Internationalisierungsstrategie zu schärfen. Über die exklusiven GIN-Video-Masterclasses steht ihnen dafür unbegrenztes Lernmaterial zur Verfügung. Hinzu kommen drei Stunden individuelles IP-Coaching. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildet ein Kick-off-Dinner in Wien, bei dem sich der aktuelle Batch von GO SHANGHAI 2027 vernetzt und final auf die Reise vorbereitet.
Fünf intensive Tage in Shanghai
Der zweite Teil ist die einwöchige Ecosystem-Tour durch Shanghai. Auf dem Programm stehen kuratierte 1:1-Business-Meetings, die vom AußenwirtschaftsCenter Shanghai organisiert werden, Workshops, maßgeschneiderte Networking- und Pitch-Formate wie die Austrian Startup Pitch Night sowie exklusive Unternehmens- und Ökosystem-Besuche. In fünf intensiven Tagen treffen die Teilnehmer:innen auf Branchenexpert:innen, potenzielle Partner:innen, Investor:innen und andere Gründer:innen, um wertvolle Kontakte für die eigene Expansion zu knüpfen.
Reisekostenzuschuss von bis zu 10.000 Euro, mit Gender Bonus bis zu 90 Prozent
GIN übernimmt 80 Prozent der programmspezifischen Kosten für Flug und Unterkunft, mit einer maximalen Fördersumme von 10.000 Euro pro Startup. Mit dem Gender Bonus erhöht sich die Förderquote auf bis zu 90 Prozent. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Mid- und Later-Stage-Startups aller Branchen, die folgende Kriterien erfüllen:
Erprobtes Geschäftsmodell mit ersten Markterfolgen (Kund:innen, Umsätze)
Bereits erfolgte Seed-Investition
Funktionierender Prototyp bzw. MVP
Einzigartiges Produkt oder Lösung
Gründung innerhalb der letzten sieben Jahre (kein hartes K.o.-Kriterium)
Konkretes Interesse an Internationalisierung mit Fokus auf Asien und an Vernetzung mit relevanten Stakeholdern
Die Bewerbungsphase für GO SHANGHAI 2027 läuft von 7. September bis 4. Oktober 2026. Interessierte Startups können sich über die Plattform aws Connect anmelden und ihr aktuelles Pitchdeck einreichen. Im Rahmen eines Online-Pitch-Events am 14. Oktober 2026 präsentieren die vorausgewählten Startups vor einer Jury aus nationalen und internationalen GIN-Partner:innen, jeweils zehn Minuten Pitch in Englisch plus Q&A. Die finale Auswahl wird spätestens zwei Wochen nach dem Pitch kommuniziert.
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