20.07.2023

Mark Zuckerbergs Threads verliert innerhalb einer Woche die Hälfte seiner aktiven User

Der Facebook-Founder sieht das Ganze nicht so drastisch. Und setzt auf künftige Kundenbindung.
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Threads, Twitter
(c) Stock.Adobe/Andreas Prott - Threads muss im Kampf mit Twitter einen Rückschlag verdauen.

Twitter-Konkurrent Threads von der Facebook-Mutterfirma Meta, die innerhalb von fünf Tagen nach ihrem Start am 6. Juli 100 Millionen Anmeldungen verzeichnen konnte, musste Berichten zufolge einen Rückgang der Nutzung hinnehmen und verlor innerhalb einer Woche fast die Hälfte der aktiven User:innen.

Threads: „daily minutes“ ordentlich gesunken

Laut einer Similar Web-Studie sank die Zahl der täglich aktiven Nutzer:innen von Threads innerhalb einer Woche von 49 Millionen auf 23,6 Millionen. Auch die täglichen Minuten, die in den USA mit der als „Twitter-Killer“ bezeichneten App verbracht wurden, gingen drastisch zurück. Während User:innen in den USA am 7. Juli durchschnittlich 21 Minuten mit der App verbrachten, waren es eine Woche späte nur noch etwa sechs Minuten.

Der Studie zufolge hatte Threads an seinem besten Tag (ebenfalls 7. Juli) weltweit mehr als 49 Millionen täglich aktive Android-Nutzer:innen, was etwa 45 Prozent der von Elon Musks Twitter an diesem Tag verzeichneten Nutzung entsprach. Twitter hatte am 7. Juli zum Vergleich über 109 Millionen aktive Android-Nutzer:innen.

Doch sieben Tage später sank die Zahl der aktiven Nutzer von Threads auf 23,6 Millionen, was etwa 22 Prozent der aktiven Twitter-Nutzerschaft entsprach.

Zuckerberg bleibt optimistisch

Meta-Gründer Mark Zuckerberg äußerte sich in einem Threads-Post optimistisch und behauptete, dass „zehn Millionen Menschen jetzt täglich zurückkommen“.

Und weiter: „Der Schwerpunkt für den Rest des Jahres liegt auf der Verbesserung der Grundlagen und der Kundenbindung. Es wird einige Zeit dauern, bis wir uns stabilisiert haben, aber sobald wir das geschafft haben, werden wir uns darauf konzentrieren, die Community zu vergrößern. Wir haben dieses Konzept schon oft angewendet (FB, IG, Stories, Reels, etc.) und ich bin zuversichtlich, dass auch Threads auf einem guten Weg ist“.

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Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus) | Foto: Martin Pacher
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Das Doppel-Budget für 2027 und 2028 wurde gestern vom Ministerrat vorgelegt und mit ihm gab es auch Neuigkeiten zum geplanten Dachfonds. Dieser scheint als „Start-up & Scale-up Dachfonds“ in den Bundesfinanzgesetzen 2027 und 2028 auf, bei einem nicht unwesentlichen Detail schaffen die Gesetzestexte und ihre Beilagen aber keine Klarheit, wie brutkasten berichtete.

Begleitend zum Budget-Entwurf erneuerte Startup-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner nämlich die Ansage, dass „bis zu 100 Millionen Euro“ Ankerinvestment durch den Bund für den Fonds vorgesehen sind. Als Budget-Posten scheinen diese aber nicht auf. Auch der Zusatz „bis zu“ schafft einen gewissen Spielraum.

„Aus Rückflüssen aus aws-Mitteln finanziert“

Wo also kommen die geplanten 100 Millionen Euro her und wovon hängt es ab, ob der gesamte Betrag zustande kommt? Brutkasten fragte im Rahmen einer Presseveranstaltung bei Staatssekretärin Zehetner und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer nach.

Die Antwort: „Das Ankerinvestment wird aus Rückflüssen aus aws-Mitteln über die nächsten vier Jahre finanziert“, so Zehetner. Die Mittel für die aws werden im aktuellen Doppel-Budget auch erhöht, ergänzt Hattmannsdorfer.

Höhe des Ankerinvestments von aufgestelltem Kapital abhängig

100 Millionen Euro Ankerinvestment werden es nur dann, wenn das noch zu ermittelnde Fondsmanagement, mit dessen Ausschreibung die aws aktuell betraut ist, ausreichend Mittel für den Dachfonds aufstellt, erklärt Zehetner weiter: „Wir haben immer gesagt, dass wir nicht mehr als 20 Prozent hineinstecken.“ Sprich: Je mehr Kapital von Limited Partners in den Fonds fließt, umso mehr legt der Bund nach. Werden die gesamten anvisierten 400 externen Millionen aufgestellt, wächst auch das Ankerinvestment auf die vollen 100 Millionen Euro – so der Plan.

In Sachen Zeithorizont ist bislang klar: Bis Ende 2027 soll das erste Closing des „Start-up & Scale-up Dachfonds“ abgeschlossen sein, sodass dieser zu investieren beginnen kann. Mit der Aufteilung der Bundesmittel auf geplante vier Jahre scheint auch die anvisierte Deadline für das finale Closing zu stehen.

„Auch so auf einem guten Weg zu einem weiteren Einhorn“

Ein weiteres spannendes Detail im Gesetzestext, über das brutkasten gestern berichtete: Als quantitatives Ziel wurde auch die Steigerung der Unicorn-Zahl in Österreich gesetzlich festgeschrieben. 2027 und 2028 soll jeweils eines hinzukommen. Doch wie kann der Dachfonds bereits kommendes Jahr für ein weiteres Einhorn sorgen, wenn er erst an dessen Ende zu investieren beginnt? „Wir sind auch so auf einem guten Weg zu einem weiteren Einhorn“, so die Staatssekretärin. Der Dachfonds soll diese Entwicklung später beschleunigen.

Öbag-Strategie: OMV und Co sollen Startup-Ökosysteme aufbauen

Doch dieser sei nicht die einzige Maßnahme, hakt Hattmannsdorfer ein. Er verweist auf die Industriestrategie. „Hier sind auch eigene Förderungen zur Entstehung von Startups und Scaleups im Umfeld von Leitbetrieben vorgesehen“, so der Minister. Auch in der Öbag-Strategie (brutkasten berichtete) habe man entsprechende Zielsetzungen verankert: „Die Öbag-Betriebe haben den Auftrag, Ökosysteme für Startups und Scaleups zu schaffen“, so Hattmannsdorfer. So wie es Verbund mit Verbund X bereits umgesetzt habe, sollen zukünftig etwa auch die OMV und andere entsprechende Programme umsetzen.

Und Zehetner führt noch weitere Punkte an. Auch in der öffentlichen Beschaffung setze man Maßnahmen, von denen Startups und Scaleups profitieren sollen. „Und das schon im Regierungsprogramm verankerte Commitment zur Gleichstellung immaterieller Vermögensgüter in der Bilanz ist ebenfalls ein wichtiger Schritt“, so die Staatssekretärin. Das wiederum soll auch beim Erlangen höherer Unternehmensbewertungen helfen.

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